Barbara Lukesch Bauernleben

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Inhaltsangabe zu „Bauernleben“ von Barbara Lukesch

Wisi Zgraggen war seit zwei Jahren verheiratet und Vater eines Buben, als er mit 25 mit dem Gedanken spielte, den Hof seines Vaters Alois in Erstfeld im Kanton Uri zu übernehmen. Kurze Zeit später vereitelte ein schwerer Arbeitsunfall den Plan: Wisi geriet bei der Heuernte in die Rundballenpresse und verlor beide Arme. Noch auf der Unfallstelle versicherte er seinem Vater, weiterhin bauern zu wollen. Dank eisernem Willen und positiver Lebenseinstellung hat er das Unglaubliche geschafft. Heute ist er das, was er immer werden wollte: ein erfolgreicher Landwirt. In »Bauernleben – Die unglaubliche Geschichte des Wisi Zgraggen« erzählt der Urner, inzwischen Vater von vier Kindern, nicht nur, wie er seinen Unfall überwunden und gelernt hat, den Alltag ohne Arme und Hände zu meistern, sondern gibt der Autorin Barbara Lukesch auch Einblick in die Gesetze der Landwirtschaft und den Beruf des Bauern. Darüber hinaus erzählt das Buch die Geschichte der Familie Zgraggen, die seit 1871 in Erstfeld Landwirtschaft betreibt und es – dank unternehmerischem Geschick und hoher Risikobereitschaft – über fünf Generationen hinweg schaffte, jeden Strukturwandel zu bewältigen. Nicht zuletzt bleibt im Kapitel »Alles über Kühe – Kühe über alles« keine Frage zum Rindvieh offen.

Ein wirklich beeindruckendes Buch, das auch Mut macht!

— peedee

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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    • 118
  • Ein wirklich beeindruckendes Buch

    Bauernleben

    peedee

    11. February 2017 um 21:57

    2002, Erstfeld (Kanton Uri, Schweiz). Der Bauer Wisi Zgraggen, damals 25, seit zwei Jahren verheiratet und Vater eines kleinen Jungen, wollte den Bauernhof seines Vaters Alois übernehmen, als ein schwerer Arbeitsunfall diese Pläne zunichte machte: Wisi blieb in der laufenden Rundballenpresse hängen und verlor dadurch beide Arme! Noch am Unfallort versichert er seinem Vater, weiterhin als Bauer arbeiten zu wollen. Doch wie soll das gelingen? Ohne Arme? Die Autorin hat die Familie Zgraggen während eines Jahres rund vierzig Mal besucht und interviewt. Erster Eindruck: Auf dem Cover sieht man den verschmitzt dreinblickenden Bauern Wisi Zgraggen, wo seine Behinderung gleich ersichtlich ist. Auf der Rückseite ist ein schönes Familienfoto von Wisis Familie und seinen Eltern. Im Buch hat es mehrere Fotos – ich finde es sehr schön, wenn Biografien mit Fotos versehen sind. „Tun zu können, was man gerne tut, bedeutet Freiheit. Das gerne zu tun, was man tut, bedeutet Glück.“ (H.D. Thoreau, 1817-1862, US-Schriftsteller) Ich mag die Bücher aus dem Hause Wörterseh sehr gerne, denn es sind immer aussergewöhnliche Geschichten. Von Barbara Lukesch habe ich bisher das Buch „Wie geht Karriere? Strategien schlauer Frauen“ gelesen, was mir sehr gut gefallen hat. Da mir als Schweizerin das Schicksal von Wisi Zgraggen aus den Medien bekannt war, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Dieses Werk beleuchtet zwar den schrecklichen Unfall von Wisi und deren Folgen, ist aber in erster Linie ein Buch über die Leidenschaft zur Landwirtschaft und den Bauernberuf, zeigt Einblicke in verschiedene Generationen Zgraggens und verrät viel Interessantes über Kühe. Kühe? Ja! Die Autorin wollte nämlich mehr über den Beruf des Bauern und die Unterschiede von Rind, Ochs und Kuh wissen. Ich fand es sehr spannend, so viel über den Bauernberuf zu erfahren. Denn obwohl ich väterlicherseits auch Bauern in der Familie habe, hatte ich doch nie so den Einblick „hinter die Kulissen“, was Finanzen und Investitionen eines Bauernbetriebes anbelangen. Der Unfall von Wisi wird detailliert beschrieben und es ist wirklich ganz schrecklich, sich das vorstellen zu müssen! Mich hat beeindruckt, wie Wisi noch am Unfallort zu seinem Vater sagte „Ich komme wieder heim und werde weiterbauern, aber du musst deine Kühe opfern, ich kann nie mehr melken.“. Das Beschriebene lässt trotz allem nur ansatzweise erahnen, was Wisi und seine Familie sodann durchmachen mussten. Aber das Buch ist deswegen nicht durchgehend traurig und verzweifelt, nein, es zeigt viel Hoffnung, Zuversicht und eine unwahrscheinliche Stärke von Wisi und seiner Familie. Die Zgraggens haben sehr offen über ihre Situation vor und nach dem Unfall gesprochen. Es tat mir richtig leid für Wisis Vater Alois, als er alle seine Kühe verkauft hatte, denn sein Herz hing an diesen Tieren. Doch wusste Alois, dass es ja nicht mehr anders gehen würde. Sie haben später auf Fleischwirtschaft umgestellt und die eher kleingewachsenen Dexter-Kühe für die Zucht gewählt. Wisi bezieht unter anderem eine kleine Invalidenrente. Inspektoren müssen alle fünf Jahre überprüfen, ob das Anrecht auf die IV-Rente noch gegeben ist. Bei der Ansage von Wisis Frau Angelika musste ich schon schmunzeln: „Die Arme sind nicht nachgewachsen. Also?“ Was will man da noch hinzufügen? Nichts. Ein für mich beeindruckendes Buch, das auch Mut macht – vielen Dank dafür.

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