Barbara Muraca Gut leben

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Inhaltsangabe zu „Gut leben“ von Barbara Muraca

Seit dem Club of Rome ist der Gedanke in der Welt. Mit der Forderung nach »Anti-Wachstum«, »Degrowth« oder »Decroissance« gehen seit etwa 15 Jahren die Menschen weltweit auf die Straße. Wissenschaftler und Aktivisten kämpfen für einen freiwilligen, gerechten und nachhaltigen Schrumpfungsprozess. Dabei schlägt manch einer aber auch gefährliche Irrwege ein, bis hin zu faschistoiden Tendenzen reicht das Spektrum der fehlgeleiteten Kritik. Richtig verstanden und umgesetzt ist dieses Projekt aber weit davon entfernt: Eine solidarisch organisierte und gelebte Ökonomie unter gemeinschaftlichen Bedingungen ist mehr als eine schöne Utopie, Neben dem erfolgreichen Widerstand gegen allerlei unsinnige Großinvestitionen stehen unzählige Initiativen und Nischenprojekte mit Tauschbörsen, Gemeingütern, Selbstverwaltung, Reparaturwerkstätten und lokaler Lebensmittelproduktion. Sie leisten Pionierarbeit in der politischen Neuorientierung, vernetzen sich weltweit und sind in ihrer kreativen Vielfalt die Garantie dafür, dass ein gutes Leben für alle politisch wünschenswert und machbar ist.

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  • Einführung in die Postwachstums-Utopie

    Gut leben
    Sokrates

    Sokrates

    17. November 2015 um 09:55

    Barbara Muraca, ehemalige Mitarbeiterin am Jenaer Postwachstumskolleg, hat mit diesem sehr schmalen Bändchen eine grobe Einführung in die Denk- und Funktionsweise der Postwachstums-Utopie vorgelegt. Nach einer historischen Verortung, durch was eigentlich die aktuelle gesellschaftliche Formation bedingt und verursacht wurde, durch Neoliberalismus, Individualismus, Fortschrittsglauben und Wachstumsdogma, widmet sich Muraca im zweiten Teil ihres Buches den unterschiedlichen Denkansätzen, die sich gleichsam wie das Jenaer Postwachstumskolleg in kritischer Weise mit dem Wachstumsdogma auseinandersetzen. So reflektiert sich die alternativen Ansätze von Meinhard Miegel ("Exit") oder auch die z.T. im Postwachstumsansatz inkorportierten Ideen von Niko Paech, Serge Latouche oder der französischen Décroissance-Bewegung. In Ansätzen kritisiert sie die gängigen Modelle, versucht deren Schwachstellen aufzudecken, weist auch darauf hin, dass mitunter konservative Ansätze (wie bspw. Miegels "Exit") zwar ebenso stetiges Wachstum ablehnen, andererseits jedoch zu einer restaurativen Erneuerung konservativer Wert- und Denkvorstellungen zurückkehren wollen. Eine Veränderung im Sinne der Postwachstums-Utopie sieht jedoch freilich anders aus und orientiert sich wesentlich mehr an kommunitaristisch-sozialistisch-anarchistischen und liberalen Ansätzen, die miteinander verboben, ein für mich denkwürdiges Alternativkonzept erörtern, für das sich Engegement lohnt.

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