Barbara Noske

 3.6 Sterne bei 10 Bewertungen

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Rezension zu "100.000 Kilometer auf 4 Kontinenten: Trampen im 20. Jahrhundert" von Barbara Noske

100.000 Kilometer
abetterwayvor 9 Monaten

Inhalt:
"Bücher über das Thema Trampen sind selten, erst recht eines, das von einer Frau geschrieben wurde.
Barbara Noske ist eine begeisterte Tramperin. Sie bevorzugt Lastwagen und hat mehr als vierzig Jahre Erfahrung mit dem Reisen per Anhalter u.a. durch Europa, Algerien, die Sahara und die unermesslichen Weiten Kanadas und des australischen Outback.
In ihrem Buch, das sich zwischen Leichtigkeit und tödlichem Ernst bewegt, geht es um das echte Trampen, wie es dies im 20. Jahrhundert vor der Zeit von Smartphone, Google, Apps und Airbnb noch gegeben hat.
Noske bezeichnet das Trampen als „Anarchist unter den modernen Arten des Reisens“. Sie berichtet von bizarren Abenteuern, überraschenden Begegnungen und auch von einigen unangenehmen oder sogar schockierenden Begebenheiten, die ihr widerfahren sind. "

Meinung:
Das Buch ist ein msus für alle die gerne trampen. Für mich die nicht gerne trampt war es sehr interessant die ERfahrungen zu lesen und dem echten trmapen zu begegnen. Ich weoß nicht pb ich es machen würde, mir ist es persönlich zu unsicher.
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt schnell mit dem Buch voran. Die Abenteuer sind interessnat geschildert. Der Mut dieser Frau ist außergewöhnlich.

Fazit:
Ein sehr interessantes Buch über ein tolles Abenteuer.

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Rezension zu "100.000 Kilometer auf 4 Kontinenten" von Barbara Noske

100.000 Kilometer auf 4 Kontinenten
Winterzaubervor 10 Monaten

Ich habe noch nie ein Buch über das Trampen gelesen und kenne auch niemanden der trampt, daher war das für mich völlig neu und sehr interessant.
Am Anfang war ich etwas enttäuscht. Der Schreibstil ist nicht flüssig und ich konnte keinen roten Faden in der Geschichte erkennen, weder zeitlich noch geographisch. Nach dem dritten Kapitel hatte ich mich dran gewöhnt und es machte dann doch noch Spaß weiter zu lesen.

Die Autorin ist gerade eine Verfechterin des Trampens, als wenn sie es jedem ans Herz legen wollte, vor allem beim Bereisen fremder Länder. Sie trampt sogar zu ihrem Zahnarzt, was ich persönlich irgendwie befremdlich aber auch witzig finde.
Die Autorin lässt uns Leser an all ihren Erfahrungen teilhaben und das geht schon in den 60er Jahren los. Besonders gerne reist die Autorin per LKW und hat während ihrer Reisen viele Beschwerlichkeiten auf sich genommen. Wenn es nicht anders ging wurde mit dem Zug weitergereist. Obwohl auch thematisiert wird, dass trampen für Frauen auch gefährlich sein kann, hat sie sich nie davon abhalten lassen. 
 
Einen Punkt Abzug für die schleppende Erzählweise.

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rokats avatar

Rezension zu "100.000 Kilometer auf 4 Kontinenten: Trampen im 20. Jahrhundert" von Barbara Noske

Etwas anderes erwartet...
rokatvor einem Jahr

Barbara Noske ist eine niederländische Anthropologin und Philosophin, welche weder einen Führerschein, noch ein Smartphone besitzt. Sie hat jahrzehntelang getrampt, nicht nur in Ferien, sondern ganz allgemein, sogar um Termine bei ihrem Zahnarzt wahrzunehmen. In all diesen Jahren des Trampens hat sie viel erlebt, kennt den ungeschriebenen Tramper-Kodex und hat viele Menschen getroffen. In diesem Buch erzählt sie einige Geschichten und Weisheiten aus ihrem Tramperleben.


Die Lektüre dieses Buchs hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte, erlaube ich mir, ausführlicher auf meine einzelnen Kritikpunkte einzugehen.
Barbara Noske ist eine spezielle Persönlichkeit. Der Gedanke, dass man praktisch immer trampt, und dies sozusagen zu einer Lebensform erhoben hat, der fasziniert. Dies hat mich auch am Buch fasziniert, und doch hohe Erwartungen geweckt. Viel Outdoor-Abenteuer habe ich hier erwartet, eine offene Person, einen faszinierenden Bericht. Leider ist das so mit hohen Erwartungen: Sie werden oft enttäuscht. So ging es auch mir hier.


Natürlich hat Barbara viel erlebt, und sie erzählt auch viel im Buch. Hier kann ich die Erzählungen über Trampen im Yukon, in der Sahara, in Algerien und in Australien besonders hervorheben. In diesen Erzählungen erfährt man viel über die Lebensweise und Kulturen in diesen Erdteilen, meist in den 70er und 80er Jahren. Diese Abschnitte des Buches fand ich ganz toll und sehr interessant.


Das Buch selbst ist unterteilt in 7 Kapitel, wobei die Titel jedoch kaum etwas über den Inhalt des Kapitels aussagen. Allgemein erschien mir das Buch sehr willkürlich geschrieben, kein roter Faden, weder geologisch noch zeitlich (hätte ich mir gewünscht). Die ersten zwei Kapitel erscheinen dabei besonders unerwartet, erzählt Barbara hier doch von den Tricks und Kniffs und Eigenheiten des Trampens. Dabei erscheint sie mir jedoch so festgefahren in ihren Ansichten, dass sie sämtliche andere Personen in einen Topf wirft. Wer Banker ist, ist zu gut, um anzuhalten. Wer nicht anhält ist sowieso nicht gut. Wer nicht trampt ist nicht gereist. Andere Reiseformen als Trampen und All-inclusive scheint es nicht zu geben. Eine Tramperin erwarte ich als offene Frau, aber dies kommt hier überhaupt nicht rüber. Tolerant ist für mich anders. Mehrmals war ich nahe daran, das Buch wegzulegen. Outdoor kommt hier sehr zu kurz, und oftmals ergeben sich philosophische Ergüsse über die Menschheit, denen ich so in meinen Erfahrungen mit Reisen nicht zustimmen kann. Dank der LR habe ich weitergelesen. Dort wurde nun auch versichert, dass die Verlegerin diese beiden Kapitel überarbeiten wird.


Die folgenden Kapitel wurden wie gesagt besser (Yukon und Sahara), dann schwächelte das Buch wieder etwas, um dann mit Algerien und Australien wieder zuzulegen. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Welt vor 40- 50 Jahren für Tramper war. Leider geht dies ein wenig unter. Es erscheint, als ob die Situation gegenüber Trampern heutzutage so ist, und es sollte meiner Meinung nach im Buch besser dargestellt werden.


Der Schreibstil an sich gefiel mir auch nicht besonders. Oftmals vermischen sich Kapitel, Barbara erzählt aus einem Land, macht einen Einschub der für sie passend ist (wobei ich nicht immer verstand wieso), und kehrt dann zurück, wobei oftmals unklar war, welche Begebenheit sie nun meint. Manchmal erzählte sie etwas, wobei ich mich fragte, warum genau sie dies nun erzählt, da es völlig nichtssagend oder ohne auflösendes Ende war. Ich hätte auch gehofft, nicht nur den Trampvorgang an sich zu lesen, sondern auch warum sie getrampt ist in diesem Moment, und was sie am Ende gemacht hat. Die Kapitel, in denen sie dies dann doch beschreibt, sind die von mir oben positiv erwähnten.
Den Abschluss des Buches empfand  ich abrupt, zu philosophisch, und ich hätte mir nur zu gerne gewünscht, dass es eine Art Abschlusskapitel geben würde. Wie lebt Barbara heute, wie trampt sie heute, wie sieht sie ihre damalige Zeit?


Ein spezielles Buch, das ich mir anders aufgebaut gewünscht hätte. Ich vergebe 2.5 Sterne, runde sie auf in der Hoffnung, dass das Buch noch etwas angepasst wird wie versprochen. Denn Potential für ein tolles Buch ist im Leben von Barbara sehr viel vorhanden!

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VA-Verlags avatar

Bücher über das Thema Trampen sind selten, erst recht eines, das von einer Frau geschrieben wurde.

Ich stelle euch jetzt ein besonderes Buch vor: Die Niederländerin Barbara Noske ist eine begeisterte Tramperin. Sie bevorzugt Lastwagen und hat mehr als vierzig Jahre Erfahrung mit dem Reisen per Anhalter u.a. durch Europa, Algerien, die Sahara und die unermesslichen Weiten Kanadas und des australischen Outback.

In ihrem Buch, das sich zwischen Leichtigkeit und tödlichem Ernst bewegt, geht es um das echte Trampen, wie es dies im 20. Jahrhundert vor der Zeit von Smartphone, Google, Apps und Airbnb noch gegeben hat.

Barbara Noske bezeichnet das Trampen als „Anarchist unter den modernen Arten des Reisens“. Sie berichtet von bizarren Abenteuern, überraschenden Begegnungen und auch von einigen unangenehmen oder sogar schockierenden Begebenheiten, die ihr widerfahren sind.

 
Die Autorin:

Barbara Noske ist eine niederländische Anthropologin und Philosophin. Ihr Forschungsgebiet sind die Beziehungen und Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Tieren. Sie wohnt mit einem Pferd und einem Fahrrad zwischen Wäldern und Wiesen im Norden der Niederlande und besitzt weder Führerschein noch Smartphone.


Verlosung:

Mit dieser Leserunde verlose ich 10 Taschenbücher und 10 E-Books. Wenn Ihr Euch bewerbt, schreibt bitte dabei, was für Euch in Betracht kommt. Beantwortet auch bitte auch diese Frage:

Bist du schon einmal getrampt?

 
Eure Rezensionen:

Darüber freuen wir uns natürlich sehr! Hier nun der Standardsatz zum Gewinnfall:

Ihr verpflichtet euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, die mindestens bei LovelyBooks und Amazon eingestellt werden sollte.

 

Eines möchte ich Euch noch mitteilen: Ich habe immer einen persönlichen Kontakt zu meinen Autoren, das möchte ich auch auf Euch ausweiten. Daher werde ich Euch grundsätzlich Duzen; wenn Ihr das nicht möchtet, schreibt es mir bitte!

Los geht’s, ich bin gespannt auf Euch und wie Ihr das Buch findet!

Herzliche Grüße
Veronika Aretz
VA-Verlag

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