Barbara Pease

 3.3 Sterne bei 66 Bewertungen

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Rezension zu "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" von Barbara Pease

Ein Buch voller Vorurteile und Wiederholungen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Allan und Barbara Pease sind Mann und Frau - und wissen aus eigener Erfahrung, zu welchen Konflikten es in einer Beziehung oder Ehe kommen kann. Frauen nörgeln an ihren Männern rum, Männer verstehen Frauen nicht - und beide gehen davon aus, dass ihr eigenes Verhalten das Richtige ist. Der Ratgeber soll einen Einblick in die wissenschaftliche Forschung zu Mann und Frau geben und das gemeinsame Leben der beiden Geschlechter miteinander vereinfachen.



Das Buch untergliedert sich in dreizehn Abschnitte. Es beginnt mit einer Einleitung, gefolgt von elf Inhaltskapiteln und einem Abschnitt mit Literaturhinweisen. In der Einleitung wird vor allem der Zweck des Buches beschrieben und was es den Autoren so schwierig gemacht hat, das Buch zu schreiben. Die Inhaltskapitel selbst stehen alle unter einem eigenen "Thema" - von der großen Kommunikationsproblematik über Sex und Hormone bis hin zu Entwicklungsthemen. Dabei sind die Kapitel teilweise sehr extrem untergliedert. Um das zu verdeutlichen einige Zahlen: das Buch mit seinen 388 Seiten hat ein Inhaltsverzeichnis, das sich über acht Seiten erstreckt! Teilweise sind die Unterkapitel gerade eine halbe Seite lang. Einerseits sehr geschickt, wenn man beispielsweise kurze Strecken fährt oder mal nur ein paar Minuten lesen möchte.
Andererseits hätte man das auch mehr zusammenfassen können.

Dazu kommt, dass sich inhaltlich sehr viel wiederholt - nicht nur kapitelübergreifend, sondern auch innerhalb der Kapitel. Teilweise kommt das innerhalb eines Kapitels sogar mehrfach vor! Manche Sachen wiederholen sich im Laufe des Buches eigentlich ununterbrochen. Das konnte schon nervig sein. Teilweise hat es den Eindruck gemacht, als hätten die Autoren Mühe gehabt, die Seitenzahl voll zu bekommen und haben sich deshalb immer wieder wiederholt - so vergesslich ist dann doch hoffentlich keiner, dass es in so kurzer Zeit vergisst, was er einige Seiten vorher erst gelesen hatte!

Ansonsten war der Inhalt eher kurzweilig. Ich hatte meinen Spaß beim Lesen - wenn ich nicht gerade von den Wiederholungen genervt war. Ich muss dazu sagen, dass ich das Buch von Anfang an nicht wirklich ernst genommen habe, was hauptsächlich daran liegt, dass mein Freund eine ganz große Ausnahme ist. Während dem Lesen ist mir immer wieder klar geworden, dass ich Glück habe, einen Freund wie ihn gefunden zu haben mit dem ich diese Probleme einfach nicht habe, weil er ganz anders tickt. Anders: meine Mutter. Ich hab so meine Eltern in dem Buch wiedergefunden! Einerseits ist das ja gut, dass es wirklich Menschen gibt, wie sie im Buch dargestellt werden. Andererseits finde ich die mehr oder minder "Verallgemeinerung" von Mann und Frau ein bisschen problematisch. Zwar wird auch auf die Menschen eingegangen, die eher lesbische, schule oder transsexuelle Tendenzen aufweisen - das wars dann aber auch schon.


Die Sprache des Paares Pease ist einfach gehalten, dass auch Laien die wissenschaftliche Materie verstehen können, allerdings ohne dabei zu sehr ins Lächerliche abzudriften. Vom Leser wird schon eine gewisse Intelligenz erwartet! Wissenschaftliche Arbeiten werden zu Rate gezogen und zum Teil auch Fachbegriffe verwendet, allerdings nicht ohne eine leicht humoristische Note an der ein oder anderen Stelle. Die Sprache ist auf den Alltag ausgerichtet. Der Ratgeber soll für wirklich jeden sein. Dass sich die Autoren darum bemüht haben erkennt man auf jeden Fall.

Um es für die meisten noch verständlicher zu machen, haben die Autoren nicht nur mit Text gearbeitet, sondern auch mit Statistiken, Tabellen, Schaubildern und Comics. Insbesondere wenn es um das Gehirn geht, konnte man immer davon ausgehen, dass in nächster Nähe ein Abbild eines solchen zu sehen sein würde, bei dem die entsprechenden Hirnregionen, die für das besprochene Thema relevant waren, markiert wurden. Am liebsten hatte ich aber die Comics. Die meisten waren zu Beginn eines jeden Kapitels zu finden, zusammen mit der entsprechenden Überschrift. Aber auch sonst gab es immer mal wieder ein gezeichnetes Bildchen, das das Geschriebene visualisieren sollte. Ich finde, dass das in diesem Kontext wirklich sinnvoll war. Nicht nur die Tabellen und die Statistiken, sondern gerade die Comics. Sie haben das Ganze zusätzlich noch ein wenig aufgelockert, wenn auch das ein oder andere Bild ein bisschen sehr überspitzt war, wobei solche Karrikaturen eben auch ihre Anhängerschaft haben.


Das Cover fand ich klasse. Nicht nur, dass der Hintergrund von unten nach oben vom Orangenen ins Rote verlaufen ist und den Anschein von Flammen und damit von Wut gemacht hat, sondern auch das Paar, das Stirn an Stirn steht und sich mit leicht verzweifeltem Blick anschreit. Über dem Bild der Titel des Buches zusammen mit dem Untertitel.

Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen
 
Ich persönlich finde, dass der Untertitel zwar eindrücklich, aber nicht sonderlich gut gewählt ist. Etwas als Erklärung zu deklarieren, das im gleichen Satz beinahe wieder relativiert wird durch den Zusatz, dass es "eigentlich unerklärlich" ist... Ich finde das irgendwie ungeschickt. Der Titel dagegen ist klasse! Auch wenn hier wieder die gleiche Verallgemeinerung anklingt, die ich bereits beim Inhalt kritisiert habe.



Ein Ratgeber, der ganz amüsant ist, besonders, wenn man aus der Masse der hier beschriebenen Menschen heraussticht. Man sollte sich nur nicht so sehr an Wiederholungen aufhängen. Rentiert sich auf jeden Fall für Frauen, die einen ganz typischen Mann oder Männer, die eine ganz typische Frau zu Hause haben. Ansonsten mehr zur allgemeinen Belustigung gedacht. Dennoch gebe ich dem Buch noch lieb gemeinte drei Sterne für den Versuch, es einem Teil der Menschheit ein bisschen einfacher zu machen - möglicherweise.

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