Barbara Piazza Die Frauen der Pasqualinis

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen der Pasqualinis“ von Barbara Piazza

Zwischen Heimat und Heimweh – vier Frauen aus drei Generationen kämpfen um ihr Glück … Als alle Zukunftsträume bersten, verlässt der junge Steinmetz Stefano Pasqualini seine geliebte Sofia Marzone und Neapel, um im fernen Deutschland sein Glück zu versuchen. Im Schwäbischen lernt er die resolute rothaarige Anna Sailer kennen, und mit ihr an seiner Seite wird er ein erfolgreicher Bauunternehmer und glücklicher Familienvater. Bis eine schicksalhafte Begegnung der beiden Pasqualini-Frauen ihren abgrundtiefen Hass weckt, der noch die Kinder ins Unglück stürzen wird. Doch inmitten eines turbulenten Jahrhunderts voller Erschütterungen, leidvoller Tragik und menschlicher Größe gelingt es den Enkeln von Sofia und Anna, die glückliche deutsch-italienische Liebe zu finden …

sehr schöne historische Geschichte, leicht zu lesen, wundervolle Unterhaltung

— buchfresser
buchfresser

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  • Eine deutsch-italienische Familiensaga

    Die Frauen der Pasqualinis
    Sabine17

    Sabine17

    Anfang des 20.Jahrhundert verlässt der junge Steinmetz Stefano Pasqualini seine Heimatstadt Neapel, um sich in der Ferne eine bessere Zukunft aufzubauen. In den letzten Tagen vor seinem Aufbruch hat er eine intensive Liebesaffäre mit der jungen Sofia Mazone. Doch eine Verbindung zwischen den beiden wäre nicht standesgemäß und so ehelicht Sofia einen Tag nach Stefanos Aufbruch einen reichen Kaufmann, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Dadurch fällt auch gar nicht auf, dass ihr erstes Kind nicht von ihrem Ehemann ist.   Derweil landet Stefano im Schwäbischen und heiratet die bodenständige Anna Sailer und bekommt mit ihr drei Kinder. Er wird ein erfolgreicher Bauunternehmer und alles könnte perfekt sein. Doch eines Tages taucht Sofia in dem Dorf auf. Ihr Ehemann ist inzwischen verstorben und so hat sie sich auf die Suche nach Stefano gemacht, der noch immer die Liebe ihres Lebens ist. Doch ihr Besuch entwickelt sich zu einer Katastrophe und lässt Sofia und Anna zu verbitterten Feindinnen werden. Dieser Hass hat später sogar schicksalhafte Auswirkungen auf die Kinder der beiden.   Dieses über 700 Seiten starke Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern aus diesem Genre sind die Hauptcharaktere nicht perfekt und handeln nicht fehlerfrei. Aber darin liegt auch gerade der Reiz. Hinzu kommt ein interessanter geschichtlicher Hintergrund, denn man erlebt das Scheitern der Weimarer Republik, den langsamen, aber unaufhaltsamen Aufstieg Hitlers und seiner Schergen und die Kriegszeit. Da die Geschichte auch in Italien spielt, erhält sogar Mussolini eine einflussreiche Rolle. Dies alles sieht man mit den Augen der schwäbischen Dorfgemeinschaft und Stefanos Familie.   Fazit: ein fesselndes Buch über eine deutsch-italienische Familiensaga eingebettet in einen interessanten geschichtlichen Hintergrund, das nüchtern geschrieben ist und ganz ohne Schmalz auskommt.  

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    • 10
    joleta

    joleta

    28. December 2014 um 08:22
  • Rezension zu "Die Frauen der Pasqualinis" von Barbara Piazza

    Die Frauen der Pasqualinis
    Ritja

    Ritja

    22. October 2010 um 09:14

    "Die Frauen der Pasqualinis" ist eine Geschichte über Liebe, Hass, Intrigen, Italien, Deutschland und den Krieg. Sie beginnt 1908 in Italien und erzählt die Geschichte der Sofia Mazone, die sich in einen Sohn der Pasqualinis verliebt. Jedoch ist sie bereits jemanden anderen versprochen. Sofia und Stefano beginnen eine Affäre, die nicht ohne Konsequenzen bleibt. Stefano flieht nach Deutschland und baut sich dort mit Anna, einer Deutschen, eine Zukunft auf. Sie bekommen zwei Jungen, Paul und Peter (Paolo und Pedro) und leben glücklich bis zum "Schicksalstag". Der Hass zwischen Anna und Sofia wächst und gräbt sich in ihr Herz ein. Die Söhne wachsen heran ohne zu wissen, dass sie noch einen Bruder in Italien haben. Jedoch trifft Paul/Paolo zufällig auf die Tochter von Sofia und verliebt sich in sie. Sie treffen sich heimlich, da Angela noch nicht volljährig ist und von dem Hass der Mutter auf die Deutsche weiß. Paul/Paolo wird durch die "Hilfe" vom Duce Professor in Neapel und zudem italienischer Staatsbürger. Doch die Liebe zu Angela wird immer komplizierter bis der Krieg ausbricht und Paul/Paolo nach Deutschland zurückkehrt. Jahre vergehen....er muss fliehen und dann in den Krieg ziehen, sie heiratet einen Opernsänger und bekommt von ihm ein Kind. Doch die Liebe bleibt...bis nach dem Krieg....denn auch Leonora (die Tochter von Angela) findet Gefallen an einen (deutschen) Pasqualini. Es ist eine schöne und doch komplexe Geschichte über zwei Familien, deren Verbindung durch einen einzigen Mann geschaffen wurde. Der Leser begleitet die Familien durch fast 60 Jahre ihres Lebens. Erlebt mit ihnen die Freuden, das Leid, den Hochmut, den Stolz, den Fanatismus, den Glauben, die Familienehre, den Hass und natürlich die Liebe.

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