Barbara Rogan Die Verschwundene

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Inhaltsangabe zu „Die Verschwundene“ von Barbara Rogan

Die romantische, unbeschwerte Jugendzeit – ein Netz aus Lügen, schrecklichen Geheimnissen und verdrängter Gewalt? Als Willa nach zwanzig Jahren ein Klassenreffen organisieren will, kann sie ihre exzentrische Jugendfreundin Angel nicht ausfindig machen. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Willa recherchiert und muss feststellen, dass Angel einem grausamen Verbrechen zum Opfer gefallen ist, und ihr Mörder ist jederzeit bereit, wieder zuzuschlagen ...

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  • Rezension zu "Die Verschwundene" von Barbara Rogan

    Die Verschwundene

    Elenas-ZeilenZauber

    ** INHALT ** Patch, einer der Beacon Hill Clique, wurde 1972 von der Abschlussfeier der Highschool suspendiert. Er hatte einen Ausschnitt aus einem Porno in den Sexualkundefilm der 9. Klasse montiert. Natürlich boykottiertet daraufhin die gesamte Cliquen die Feier. Die Clique beobachtet die Abschlussfeier von "ihrem" Platz aus - dem Beacon Hill - der Hügel neben dem Sportplatz. Am Ende der privaten Feier, schwören sie, dass sie sich in 20 Jahre genau hier wieder treffen werden. Und es geschieht wirklich, 20 Jahre später wird ein Treffen geplant. Nach und nach findet die Hauptperson Willa mit Patch alle ehemaligen Mitglieder der Clique, die in alle Winde verstreut sind. Alle hatten an den Schwur gedacht, aber nicht erwartet, dass die Anderen auch daran denken. Nur Angel ist wie vom Erdboden verschwunden. Willa engagiert sogar einen Privatdetektiv, um Angel zu finden. Wird Angel gefunden? Ist Angel tot? Die Antworten und noch vieles mehr, könnt ihr in dem Buch lesen. Mehr verrate ich hier nicht, sonst ist die Spannung weg. ** MEINE MEINUNG ** Okay, meine Kollegin hat mir das Buch empfohlen, aber auch Empfehlungen können in die Hose gehen. So war ich doch etwas skeptisch. Als ich dann auf dem Cover noch den Kommentar von Diana Gabaldon "Psychologische Höchstspannung. Ein Buch, das man nicht mehr aus Hand legen kann." las, wuchs meine Skepsis. Ich finde ihre Bücher sind total lang gezogen. Aber ich muss schreiben, sie hat Recht - das Buch hat mich total gefesselt! Wie bereits geschrieben beginnt das Buch mit der Rückblende nach 1972, Abschlussfeier. Danach steigt Barbara Rogan direkt in das Leben von Willa ein, 20 Jahre später. Weil Willa Patch wieder trifft, wird die Idee des Cliquen-Treffens in die Tat umgesetzt. Nun kommen nach und nach die einzelnen Charaktere auf die Bildfläche. Ihr Leben und ihre persönliche Entwicklung seit 1972 wird nach und nach beschrieben, bis man glaubt sich ein deutliches Bild von jedem machen zu können. Es wird auch deutlich, was die Clique damals zusammenhielt - Liebe, Lust und der Wunsch nach Zugehörigkeit. Durch diese ausführlichen Beschreibungen, die kurzen Kontakte zwischen den Charakteren und die zwischenmenschlichen "Altlasten" aus der gemeinsamen Zeit, lassen die Spannung ständig steigen und den Leser das Buch nicht aus der Hand legen. Die verschiedenen Handlungsstränge werden locker und leicht in- und miteinander verflochten, bis sich alle am Ende treffen - zum geschworenen 20-jährigen Treffen. Das Buch und die Schreibweise erinnern mich an ein Puzzle - hier kommt ein passendes Stück und dort passt noch Stück und erst am Ende ist das Gesamtbild sichtbar. Barbara Rogans Schreibweise ist flüssig und in entscheidenden Szenen sehr detailliert. Manchmal auch nur andeutungsweise, doch man kapiert sofort, wo der "Hase im Pfeffer liegt oder lag". Ihre Sprache ist, ja, wie soll ich es beschreiben, nicht schwulstig und nicht lapidar - sondern einfach normal - so wie wir sprechen. Es hat mich fasziniert, wie B. Rogan die Diskrepanz zwischen Erinnerung und wirklichem damaligen Geschehen darstellt. Immerhin neigt der Mensch wirklich dazu, die vergangenen Dinge zu beschönigen und die Erinnerung schlägt uns ein Schnippchen. Auch durch die eigene Weiterentwicklung sieht man die Dinge nach 20 Jahre aus einem anderen Blickwinkel und beurteilt sie anders. Nicht zu vergessen, wem man die Erlebnisse und Erinnerungen erzählt. Denn auch dies beeinflusst die Erzählung. Es ist ein Krimi, der den Namen verdient, aber doch anders ist als herkömmliche Krimis. Die Identifikation mit der Hauptperson Willa fällt leicht und man fiebert dem Treffen entgegen, als hätte man es selber geschworen. Allein schon wegen der kontinuierlichen, kaum merklichen Spannungssteigerung. ** FAZIT ** Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, die nicht verschwunden sind, und eine Empfehlung! Es ist locker leicht geschrieben und man kann es wegen der Spannungssteigerung nicht aus der Hand legen. Als Abendlektüre halte ich es für ungeeignet, denn wie soll ich ein so fesselndes Buch weglegen, wenn ich doch wissen will, wie es nun weiter geht?

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    LiesaB

    26. February 2012 um 16:43
  • Rezension zu "Die Verschwundene" von Barbara Rogan

    Die Verschwundene

    LiesaB

    Neun junge Menschen sind die Beakon-Hill-Gang, drei Mädchen und sechs junge Männer. Sie ziehen um die Häuser, verbringen ihre Pubertät miteinander, sind gar nicht pflegeleicht und konsumieren die eine oder andere Droge. Selbstverständlich sind sie die "Lieblinge" des Direktors und wurden gemeinsam vom Abschlussball der Hightschool ausgeschlossen. Sie treffen sich auf dem Beakon-Hill und feiern ihre eigene Abschlussfeier mit viel Alkohol. Zum Schluss werden sie rührselig und versprechen sich, auf den Tag genau in 20 Jahren hier auf dem Hügel erneut zusammen zu kommen. Alle haben zugesagt, außer Angel, die keiner von ihnen nach der Abschlussfeier mehr gesehen hat. Wo ist sie? Lebt sie, ist sie untergetaucht oder ist etwas schlimmes passiert? Willa beginnt mit der Suche. "Die Verschwundene" ist der erste Roman, den ich von Barbara Rogan gelesen habe. Mir gefällt ihre Art zu schreiben. Ihr Charakterstudien sind gelungen. Die Personen voller Leben und glaubhaft beschrieben. Die Suche nach Angel ist eine Beschäftigung mit der Vergangenheit. Zeitweise ist die Geschichte so spannend geschrieben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Andere Kapitel hätten meiner Meinung nach etwas gekürzt werden können. Vier Sterne für diesen Thriller. Er ist lesenswert.

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