Der Roman "Letzte Runde" ist die Geschichte der tragikomischen Pilgerfahrt von vier Freunden, die von London aus an die Küste fahren, um die Asche ihres verstorbenen Kumpels Jack ins Meer zu streuen. Zwischen Pubbesuchen und Pinkelpausen kommen die fundamentalen Fragen der menschlichen Existenz zur Sprache.
In diesen alltäglichen Existenzen haben sich stille Dramen abgespielt, und jeder trägt eine Schuld mit sich herum. Gewiß, sie sind alle durch die Bande der Freundschaft, der Loyalität, ja sogar der Liebe miteinander verbunden, doch es zieht sich eine Unterströmung von Gier, Betrug, Zorn und Ressentiment durch ihrer aller Leben.
Dieses hat Graham Swift wirklich sehr gut geschildert.
Rezension zu "Letzte Runde" von Barbara Rojahn-Deyk









