Barbara Rose Welche Farbe hat die Angst?

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Inhaltsangabe zu „Welche Farbe hat die Angst?“ von Barbara Rose

Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm
gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass
damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche
nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt -

3,5 Sterne

— deepbooklove

Das Buch war ein bisschen vorhersehbar, aber es ist trotzdem ein gutes Buch für Zwischendurch.

— MsVicky

Gelungenes Jugendbuch. Glaubhafte Charaktere, etwas vorhersehbar, aber trotzdem spanndend...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderbares Farb- und Wortspiel umrahmt von einer guten und unterhaltsamen Story - ein gelungenes Jugendbuch!

— justitia

Wunderschöne Mal und Kunst Beschreibungen, sonst leider ziemlich vorhersehbar und nichts aussergewöhnlichen... Für alle Kunst-Liebhaber!

— maristicated

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber zu vorhersehbar, um wirklich spannend zu sein.

— Moena

Ich habe selten so ein Buch gelesen, was so lebendig war durch das Benutzen verschiedener Farben.

— Taluzi

Schönes Buch mit sehr viel Leidenschaft und Liebe zu Farben und der Kunst, was das Buch zu etwas ganz Besonderem macht!

— ReadingVanni

Ein wundervolles, farbenfrohes, spannendes Buch. Einfach toll wie liebevoll Barbara Rose die Geschichte beschreibt.

— cw1312

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  • Meerestiefenschwarz.

    Welche Farbe hat die Angst?

    leselurch

    17. April 2016 um 14:43

    *Worum geht's?*Als die fünfzehnjährige Katta bei einem Malwettbewerb den ersten Platz erzielt und einen Kunstkurs bei dem renommierten Künstler Josef Wild gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sogar Alex, der Mädchenschwarm ihrer Schule, ist dadurch auf sie aufmerksam geworden! Doch der Malkurs verläuft ganz anders, als erwartet: Als Josef Wild in ihren Bildern den Stil seiner verstorbenen Schülerin Miriam wiedererkennt, beginnt Katta mit Nachforschungen. Sie glaubt nicht daran, dass jemand wie Miriam, der mit so viel Leidenschaft und Lebensfreude gemalt hat, tatsächlich Selbstmord begangen haben soll! Gemeinsam mit Alex, der sie auf ihrer Suche nach der Wahrheit unterstützt, entdeckt Katta immer mehr versteckte Nachrichten von Miriam, die ihre Theorie bestätigen. Dabei merkt sie nicht, dass die dem wahren Täter immer näher kommt – und plötzlich schwebt Katta selbst in großer Gefahr.*Meine Meinung:*„Welche Farbe hat die Angst?“ aus der Feder von Barbara Rose ist ein Buch, auf das ich ehrlicherweise erst aufmerksam geworden bin, als es überraschend in mein Regal eingezogen ist. Es kam genau zur rechten Zeit, denn ich hatte mal wieder Lust auf einen Jugendthriller und der Klappentext hat mich auf Anhieb neugierig gemacht. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, hatte mich Barbara Rose auch schon fest in ihrer Hand: Die Geschichte um die junge Künstlerin Katta, deren Stil der verstorbenen Kunstschülerin Miriam erstaunlich ähnlich ist, hat mich mit ihrer Farbgewalt sofort in ihren Bann gezogen. Protagonistin der Geschichte ist die fünfzehnjährige Katharina, genannt Katta. Katta hat ein ganz besonderes Talent, eine große Leidenschaft, für die ihr Herz brennt: die Malerei! Wenn sie Pinsel und Stift in die Hände bekommt, dann malt sie nicht einfach nur; Katta füllt ihre Bilder mit Leben! Und mit dieser speziellen Leidenschaft schafft das junge Mädchen es in Windeseile, auch die Leser für die Malerei zu begeistern. Allerdings steckt in Katta noch viel mehr als eine begabte Künstlerin. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die niemals den Kopf in den Sand steckt. Nichts und niemand kann sie aufhalten! Das beweist Katta mit der Entwicklung, die sie in „Welche Farbe hat die Angst?“ vollzieht, mehr als deutlich. Unscheinbar? Von wegen!Für Jugendthriller-Fans wie mich, die eigentlich schon um ein paar Jahre aus der Altersempfehlung herausgewachsen sind, ist „Welche Farbe hat die Angst“ leider etwas zu vorhersehbar. Die Auflösung des Geheimnisses, die Wahrheit hinter Miriams Tod ist für aufmerksame Leser schnell ersichtlich. Für jüngere Leser, die das Genre vielleicht auch erst für sich ausprobieren möchten, ist der Roman dagegen ideal. Barbara Rose hat für sie genau die richtige Portion „Thriller“ in das Jugendbuch einfließen lassen, sodass sie voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden.Zwar habe ich den Täter schnell entlarven können, aber an Spaß und Spannung hat die Geschichte für mich trotzdem nichts verloren. „Welche Farbe hat die Angst?“ hat so viele andere tolle Facetten, dass ich darüber getrost hinwegsehen konnte. Neben der süßen Liebesgeschichte, die sich zwischen Katta und Alex entwickelt und durch Schmetterlinge im Bauch und junge Naivität definiert, an die sich nicht nur Leser in Kattas Alter erinnern können werden, bietet die Geschichte spannende Irrungen und Wirrungen unter den Charakteren. Mein persönliches Highlight an der Geschichte war jedoch Barbara Roses Umsetzung des Künstlerthemas. Die Autorin hat hervorragende Recherchearbeit geleistet und die einzelnen Aspekte der Malerei, die Katta von Josef Wild erlernt, so realistisch in die Geschichte eingewoben, dass man sich beinahe selbst so fühlte, als würde man an einem Kunstkurs teilnehmen. Besonders gelungen ist Rose aber die Einbindung der Farben. Farben in all ihren Nuancen spielen eine große Rolle in „Welche Farbe hat die Angst?“ – nicht nur aus künstlerischer Sicht. Sie verleihen dem Roman eine malerische Atmosphäre. Sogar die einzelnen Kapitel sind nach Farbtönen benannt, die die Stimmung der jeweiligen Szene zusammenfassen. Barbara Rose hat einen sehr angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich die Seiten ruckzuck lesen lassen. Dadurch gerät man schnell in einen Lesefluss, der einen stetig zum Weiterlesen animiert. Man möchte nach jedem Kapitel „nur noch schnell ein weiteres“ lesen, aber ehe man sich versieht, ist man schon auf der letzten Seite angekommen! Was an Roses Schreibstil besonders auffällt, sind die lebendigen Dialoge der Charaktere, die mit einer sehr jugendlichen Sprache miteinander kommunizieren. Jüngere Leser werden sich dadurch noch besser mit den Figuren identifizieren können.*Fazit:*„Welche Farbe hat die Angst?“ von Barbara Rose ist ein farbgewaltiger Jugendthriller – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn das Geheimnis hinter der Identität des wahren Mörders für aufmerksame Leser schnell ersichtlich ist, kann der Roman seine Leser mit seiner besonderen Atmosphäre mitreißen. Farben spielen in der Geschichte um die junge Künstlerin Katta, die den Tod der Malerin Miriam aufklären möchte, eine wichtige Rolle und sorgen für eine ganz intensive Stimmung, die man einfach erleben muss. Für „Welche Farbe hat die Angst?“ vergebe ich 4 Lurche. (P.S.: Meine Farbe der Angst? Meerestiefenschwarz!)

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  • Buchverlosung zu "Welche Farbe hat die Angst?" von Barbara Rose

    Welche Farbe hat die Angst?

    BarbaraR

    Was für eine schöne Idee - Autoren schenken Lesefreude! Natürlich möchte ich da sehr gerne dabei sein. Fünf Leser können je ein signiertes Exemplar meines neuen Jugendbuches "Welche Farbe hat die Angst?" aus dem Verlag Bastei Lübbe/Boje gewinnen. Wer gerne in eine Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und Mystery eintauchen möchte, sollte unbedingt mitmachen. Wie? Ganz einfach: Welche ist deine Lieblingsfarbe und warum? Überlege dir etwas Außergewöhnliches, Überraschendes. Ich bin gespannt! Poste deinen Kommentar und vielleicht gehörst du bald zu den Gewinnern! Und darum geht es in "Welche Farbe hat die Angst?": Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Sommermalkurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der sofort von ihr fasziniert. Kattas Stil erinnert ihn auf unglaubliche Weise an die Bilder einer ehemaligen Schülern - Miriam. Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, ist aber dann unter mysteriösen Umständen gestorben. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell, dass ein Mädchen mit so vielen Plänen wie Miriam unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein kann. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss. Aber wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe, ihre Sachen werden durchwühlt, sie fühlt sich auf Schritt und Tritt beobachtet. Die Suche nach dem Täter von damals wird zu einem Wettlauf mit der Zeit ...

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    • 244
  • Ein zauberhaftes Farb- und Wortspiel...

    Welche Farbe hat die Angst?

    justitia

    03. September 2014 um 21:01

    Ein wunderbares Farb- und Wortspiel umrahmt von einer guten und unterhaltsamen Story - ein gelungenes Jugendbuch! Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt … Meine Gedanken zu dem Buch: An diesem Buch hat mich weniger das Cover selbst als vielmehr der Titel gereizt. „Welche Farbe hat die Angst?“ ist eine –frage, die mir die ganze Zeit während des Lesens im Kopf rumschwirrte und irgendwie erwartete ich von der Geschichte eine Antwort oder zumindest doch einen Hinweis darauf, was die Antwort sein könnte. Doch nein, die Autorin baute darauf, dass man sich seine ganz eigene Antwort auf die Frage sucht. Und das geschieht ganz automatisch. Emotionen und Farben gehören einfach zusammen – Wut ist rot, Neid ist gelb, Hoffnung ist grün – tja, aber wie ist denn nun die Angst? Meine Antwort ist… Bunt ;-) Ich glaube einfach, dass Angst so viele andere Gefühle in sich mit vereint und somit ein buntes Farbspiel ist und ihr keine einzelne Farbe zugeordnet werden kann… Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr leicht und schwungvoll, einfach typisch für ein Jugendbuch. Er passte sich wunderbar der Handlung an und ich habe mich auch als Erwachsene in der Geschichte wohl gefühlt. Zeitweise habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell die Seiten gelesen waren. Die Handlung und die Figuren waren für mich logisch aufgebaut und authentisch dargestellt. Die Autorin setzte in den richtigen Momenten wichtige und detaillierte Akzente und spielte wunderbar mit Worten und auch Farben. So habe ich beim Lesen so einige neue Farben entdeckt und konnte mir beim Lesen mein eigenes Bild malen, wie sie wohl in echt aussehen mögen. Bewundernswert fand ich auch Kattas Charakter – sie war einerseits äußerst stark, wusste genau, was sie wollte und verfolgte ihre Ziele. Doch auf der anderen Seite merkte ich auch schnell, wie verletzlich sie eigentlich auch ist und dass sie sich nach einer vollständigen Familie sehnt. Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich, dass die Handlung etwas vorhersehbar war. Doch eigentlich geht mir das bei den meisten Jugendbüchern so – tja, wahrscheinlich bin ich der Zielgruppe doch schon etwas entwachsen. Nichtsdestotrotz genieße ich diese leichte Stimmung mit kleinen Spannungsmomenten sehr und so auch bei diesem Buch. Die Geschichte ließ mich abschalten, wohlfühlen und in Erinnerungen schwelgen – herrlich. Kurz & gut – mein persönliches Fazit Ein rundum gelungenes Jugendbuch, in dessen Geschichte ich mich wohlgefühlt habe. Eine zwar stellenweise vorhersehbare Geschichte, die allerdings von einem traumhaften Farb- und Wortspiel und einigen kleinen und größeren Spannungsmomenten verziert wurde. Dies ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, sondern für all jene, die in die zauberhafte Welt der Farben eintauchen und sich in ihr verlieren wollen. Trotz seiner kleinen Schwächen lesenswert. © Rezension: 2014, Sandra „Sunny liest“

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Welche Farbe hat die Angst?"

    Welche Farbe hat die Angst?

    LeoLoewchen

    Kann einem die Ähnlichkeit… zu einer anderen Person… zum Verhängnis werden?   Heute habe ich für euch das Buch “Welche Farbe hat die Angst” von Barbara Rose aus dem Boje Verlag.     Kattas Herz schlägt für die Kunst und die Malerei. Deshalb möchte sie nur zu gerne einen Sommermalkurs belegen, um ihre Fertigkeiten zu verbessern. Anfangs ist auch alles noch in Ordnung, bis etwas Merkwürdiges passiert. Ihr Lehrer macht sie darauf aufmerksam, dass ihr Malstil einer großartigen Schülerin ähnelt, die vor länger Zeit ebenfalls diesen Kurs besucht hat. Miriam, die besagte Schülerin, ist allerdings auf mysteriöse Art und Weise gestorben. Wer oder was war verantwortlich? Je mehr Katta sich mit Miriam und ihrem Malstil beschäftigt, muss sie immer mehr Parallelen zwischen sich und ihr feststellen. Wieso spürt sie auf einmal so eine tiefe Verbundenheit zu ihr? Sie kannte sie doch gar nicht! Diese Tatsache lässt Katta nicht mehr los und sie geht der Sache immer mehr auf den Grund… Bis sie vielleicht schon zu viel weiß…     Die Idee hinter diesem Buch hat mir sehr gut gefallen und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht richtig packen und somit war ich nicht wirklich in der Geschichte drin. Die Sätze waren alle sehr kurz und einfach gehalten und so konnte sich meiner Meinung nach nicht an allen Stellen eine große Spannung aufbauen. Das heißt aber nicht, dass das Buch nicht spannend war! Ich habe sehr gerne mitgerätselt und wurde von der Wendung ziemlich überrascht!!! Außerdem war ich total fasziniert vom Thema Kunst und Malerei und ich finde, dass dieses Thema hier sehr gut wiedergegeben und nahegebracht worden ist. Für mich ein spannendes Buch für zwischendurch, dass mich leider nur mäßig gefesselt, aber dafür umso mehr an Kunstwissen bereichert hat.   Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!   Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 5
  • Zu vorhersehbar

    Welche Farbe hat die Angst?

    Moena

    Die fünfzehnjährige Katta ist überglücklich: Sie hat einen Sommermalkurs bei dem bekannten Künstler Josef Wild gewonnen und wird ihre Ferien endlich einmal ohne ihre Eltern und fernab des italienischen Urlaubsdomizils verbringen. Aber schon an ihrem ersten Tag in Goldbach stellt ihr Lehrer fest, dass Kattas Bilder auf fast unheimliche Weise dem Stil von Miriam ähneln, einer ehemaligen Schülerin, die vor Jahren Selbstmord beging. Auch Katta fühlt sich mit dem fremden Mädchen verbunden. Sie taucht in ihre Vergangenheit ein – und findet dabei erschreckende Dinge heraus. Doch irgendjemand scheint ein großes Interesse daran zu haben, dass die Geheimnisse von damals dort bleiben, wo sie sind. »Welche Farbe hat die Angst?« ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Die Geschichte an sich ist interessant aufgebaut und lässt den Leser miträtseln. Das Thema Eifersucht spielt eine große Rolle, nicht nur, als sich zwischen Katta und Alex, der die Ferien bei Verwandten in Goldbach verbringt, eine zarte erste Liebe entspinnt. Die auf mysteriöse Weise umgekommene Miriam ist seine Cousine und weder Alex noch seine Tante glauben daran, dass Miriam damals tatsächlich Selbstmord begangen hat. Zusammen machen sich Katta und Alex deshalb auf die Suche nach Spuren, begleitet durch seltsame Träume, die Katta heimsuchen und die eine Verbindung zu Miriam zu haben scheinen. Auch die Kunst zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Nicht nur das aquarellbunte Cover greift das Thema auf: Jede Kapitelüberschrift trägt den Namen einer Farbe und auch im Text finden sich immer wieder passende Metaphern und Beschreibungen. Ein großes Manko war für mich allerdings die Vorhersehbarkeit der Handlung. Es ist einfach zu offensichtlich, wer hinter Miriams rätselhaftem Tod steckt. So war ich mir schon nach wenigen Seiten sicher, wie das Buch enden würde. Spannung kam dadurch natürlich kaum noch auf. Ein wenig mitfiebern konnte ich erst gegen Ende, als Katta selbst klar wird, mit wem sie es zu tun hat. Auch Katta als Hauptcharakter konnte mich nicht wirklich überzeugen. Im Klappentext wird sie als Fünfzehnjährige beschrieben, aber die meiste Zeit wirkte sie auf mich eher wie zwölf. Der Schreibstil erschien mir stellenweise hölzern, die Dialoge gekünstelt, vor allem, wenn Katta »nee« statt »nein« sagt, obwohl ansonsten keine Umgangssprache verwendet wird. Insgesamt ist »Welche Farbe hat die Angst?« ein nettes Buch für zwischendurch, dessen Handlung für meinen Geschmack aber zu konstruiert und vorhersehbar war.

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    • 3

    Moena

    26. July 2014 um 09:47
  • Angst hat die Farbe...

    Welche Farbe hat die Angst?

    KleineMonii

    23. July 2014 um 14:24

    KURZBESCHREIBUNG Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt... MEINE MEINUNG Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, vor allem da die Themen Selbstbewusstsein, erstes Verliebtsein, Malerei und Kunst mit thrillerartigen Elementen verbunden wurden. Das Buch war an einigen Stellen wirklich spannend geschrieben und hat sich dann wieder mit ruhigeren Passagen abgewechselt. Der Schreibstil des Buches ist sehr einfach gehalten und von daher auch sehr für jüngere Leser geeignet. Das Besondere ist jedoch, dass alles mögliche hier sehr malerisch und künstlerisch beschrieben wird, was sehr gut zur Geschichte passt. Jede Kapitelüberschrift trägt den Namen einer Farbe - eine sehr gute Idee! Man lernt auf einem interessanten Wege ein bisschen mehr über Kunst, mir allerdings war das Buch an manchen Stellen zu detailliert, was dann auch schnell langatmig rüber kommen kann. Die Protagonistin Katta finde ich ganz nett. Sie ist mir überhaupt nicht unsympathisch, auch wenn sie meiner Meinung nach keine besonderen Charakterzüge aufweisen kann. Dafür, dass sie am Anfang des Buches auch eher als zurückhaltend und schüchtern beschrieben wird, war sie eigentich von Anfang an, zumindest in ihren Gedanken, sehr bestimmt. Auch dass dann irgendwann gleich zwei Jungs hinter ihr her sind und sie vor Selbstbewusstsein sprüht, ist eine fast unrealistisch schnelle Charakterentwicklung. Alex hat mir als Charakter nochmal einen Ticken besser gefallen als Katta. Ihn finde ich in seinen Handlungen und von seiner Art her einfach toll und er frischt die Geschichte immer wieder auf. Auch Pascal, der mit Katta am Malkurs teilnimmt, hat mir sehr gut gefallen, er bringt sehr viel Witz mit in die Handlung. FAZIT Ein süßes Buch, das mir gut gefallen hat! Allerdings ist es eher was für jüngere Leser ab einem Alter von 10-12 Jahren.

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  • Ein gelungener Jugendroman, der für Leseratten ab 12 Jahren

    Welche Farbe hat die Angst?

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    05. July 2014 um 18:17

    Ein Buchtitel in Form einer Frage - das gefällt mir sehr gut, denn man beginnt doch ganz automatisch, nach einer Antwort zu suchen. Mir erging es auf jeden Fall so, als ich das Buch zum ersten mal in die Hand genommen habe. Ja, welche Farbe hat denn die Angst? Kann Angst überhaupt eine Farbe haben? Auf jeden Fall! Farben und Emotionen gehören zusammen wie ein altes Ehepaar. Man kann mit Farben ganz wunderbar seine eigenen Emotionen widerspiegeln. Wer seinen Emotionen beim Malen freien Lauf lässt, der wird schnell feststellen, dass sein Unterbewusstsein ganz automatisch die Farben zur momentanen Stimmung auswählt. Barbara Rose hat in ihrem Jugendroman das Thema Kunst und Emotionen schön aufgegriffen und und verarbeitet. Die Protagonistin Katta liebt das Malen über alles und sie kann es auch sehr gut. So gut, dass sie einen Wettbewerb gewinnt und als Preis einen Malkurs bei dem Künstler Josef Wild antreten darf. Aber so offen sie für die Kunst ist um so verschlossen ist sie ihren Mitmenschen gegenüber. Nicht auffallen, um keinen Preis. Sie ist sehr introvertiert und schüchtern und sucht oft nach passenden Worten. Aber mit Farben kennt sie sich aus. Mit Jungs weniger, wie sie merkt. Aber sie muss lernen, über ihren eigenen Schatten zu springen, denn während des Kurses hat sie gleich zwei davon um sich - den unglaublich süßen Alex und ihren Kurspartner Pascal. Aber was als harmloser Kurs beginnt, entpuppt sich recht bald zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle für Katta - denn in dem beschaulichen Örtchen Goldbach trügt der Schein. Katta spürt, dass hier vor einiger Zeit etwas vorgefallen ist, was einer früheren Schülerin von Josef Wild den Tod brachte. Selbstmord ? Oder würde sie umgebracht? Es lässt Katta einfach keine Ruhe und eh sie sich versieht, ist sie im Strudel der Ereignisse gefangen. Barbara Rose ist es gut gelungen, die Spannung langsam ansteigen zu lassen, ohne dass die Geschichte zu verzwickt wird. Geschrieben ist der Roman für Kinder ab 12 Jahren und die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend gut, sogar sehr gut angepasst. Nicht zu schwer, nicht zu lange Sätze, aber dennoch schon etwas mehr Tiefe durch das Einbringen erster Verliebtheit und das Spiel mit den Farben & Emotionen. Für ältere Jugendlich mag es etwas zu offensichtlich sein und daher an Spannung mangeln, für die Alterszielgruppe finde ich den "Schwierigkeitsfaktor" zum Miträtseln jedoch angemessen und kann von den jungen Lesern auch bedenkenlos Abends gelesen werden, selbst wenn man etwas zartbesaitet ist - nur für den Fall, dass sich Eltern beim Kauf durch den Titel abschrecken lassen - da vermutet man mehr "Thriller"-Effekt als tatsächlich dahinter steckt. Kurz & gut - mein persönliches Fazit Ein gelungener Jugendroman, der für Leseratten ab 12 Jahren sehr gut geeignet ist. Ganz besonders natürlich für jene, die selbst sehr gerne malen und das Experimentieren mit Farben lieben. Wobei das Buch auch richtig schön inspiriert und ich persönlich doch direkt Lust verspürte, den Pinsel zu schwingen und mich wie Katta und Pascal auf dem Papier auszutoben :) © Rezension: 2014, Alexandra buecherkaffee.de

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  • Welche Farbe hat die Angst ~ Barbara Rose {Rezension von www.wonderful-ne-books.blogspot.ch}

    Welche Farbe hat die Angst?

    maristicated

    25. May 2014 um 11:59

    Erster Satz   "He, du, warte mal!"   Inhalt Warum quälst du mich mit deiner Eifersucht? Du hast keinen Grund dazu, du machst mir Angst. Die Malerei hat uns doch immer verbunden, soll sie uns nun trennen?   Eigentlich soll es für die fünfzehnjährige Katte ein ganz normaler Sommermalkurs werden. Doch dann macht ihr Lehrer sie darauf aufmerksam,  dass ihre Bilder auf fast unheimliche Weise dem Stil von  Miriam ähneln. Sie hat vor vielen Jahren ebenfalls bei ihr gelernt, ist dann jedoch unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Was ist damals wirklich passiert? Katta fühlt eine starke Verbundenheit mit dem fremden Mädchen und taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein. Aber was ist, wenn sie dem Täter von damals dabei zu nahe kommt?   Meine Meinung Sogar bevor das Buch erschienen ist, stand es auf meiner Wunschliste. Ich  habe mich natürlich sehr gefreut, als das Buch ganz plötzlich in meinem Briefkasten lag, ein unangefragtes Rezensionsexemplar! Wie vielleicht ein paar von euch wissen, liebe  ich alles kreative, was vielleicht daher kommt, dass mein Vater Maler ist und meine Mutter Kunsthistorikerin. Ich liebe Kunst, wirklich! Und genau für solche ist dieses Buch geschrieben worden. Die Farbbeschreibungen und die Beschreibungen des Strichs... Über das Auftragen der Farbe, die Zitate und Anspielungen auf Künstler.  Echt schön! Aber Barbara Rosa hat auch versucht, dem Ganzen noch viel mehr 'hineinzuschieben'. Eine Liebesgeschichte, eine Geschichte mit der Vergangenheit, ein bisschen Fantasy, ein Krimi und Mystery. Und für zweihundertsiebzig Seiten ist das viel zu viel! Ich war ein bisschen überfordert, und meiner Meinung hat die Autorin immer nur ein klein wenig davon 'angestupst'. Aber irgendwie ist das wirklich nicht mein Ding... DIe Liebesgeschichte, die ja heutzutage praktisch bei jedem Buch ein Muss ist, war meiner Meinung viel zu aprupt... Nach knapp fünf Tagen verlieben sie sich anscheinend unsterblich ineinander, wenn man auf ihre schnulzigen Äusserungen hört. Und dann noch das mit den Träumen, das Fantasy-Teilchen... Das hat mir gar nicht gefallen. Ausserdem war mir die Auflösung eigentlich von vorne rein klar... Die Geschichte kam irgendwie zu konstruiert und unnatürlich rüber.   Die Charaktere sind eigentlich ganz gut, nichts Aussergewöhnliches, aber ich hatte meine Freude mit Katta während der ein, zwei Lesestunden.   Ausserdem wird ständig etwas erwähnt, wieder und wieder... Zum Beispiel wird in folgendem Zitat eben das zum dritten Mal erwähnt:   'Dass Katta den Schulwettbewerb und damit einen Ferienkurs bei dem renommierten Maler Josef Wild gewonnen hatte, war nur der Auslöser für eine Auseinandersetzung, die Katte schon häufig miterlebt hatte und die ihre Eltern immer wieder und ziemlich lautstark führten: Berufung gegen Beruf.' Seite 19   Irgendwie klingt dieser Satz ein wenig verschachtelt, die erste Aussage hätte man gewissenslos streichen können, weil sie sowieso nur zum dritten Mal wiederholt wurde. Irgendwie schien es mir, als hätte die Autorin ihren Schreibstil noch nicht richtig gefunden und einiges Verschiedenes abgeschaut... Ich habe es ihr im Laufe des Buches einfach nicht abgenommen!   Was mir auch nicht gefällt, ist der Schluss. Also, der richtige Schluss. Die letzten zwei 'Sätze'. Das ganze Ende ist eigentlich so, wie ich es mir gedacht habe, aber diese zwei Sätze... Lest selbst!   '"Ich liebe die Farbe deiner Augen. Sie ist so besonders." "Einfach grün", meine  Alex. "Nein!" Katte schüttelte den Kopf. "Jadegrün. Di Farbe des Glücks. Ich könnte darin versinken." "Das sollst du auch, Katta. Jetzt. Sofort!"' Seite 270   Das kommt doch irgendwie komisch rüber, nicht?   Auf jeden Fall war das Buch ganz okay, so mittel, also eigentlich zweieinhalb - drei Sterne. Für diese Farbbeschreibungen und die Zitate der Künstler und all das gibt es ein wenig Aufschub.   Cover + Titel   Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön, immer die gleiche Schrift und dieser Farbfleck. Darauf ist der Titel in weiss lackiert. Es passt vor Allem sehr gut zum Buch. Der Titel ist auch passend, aber vielleicht sollte er lieber nach der Farbe für die Liebe oder ein Geheimnis fragen... Klar, 'Angstfarbe' ist so ein Ausdruck, aber ich finde es trotzdem irgendwie so... naja. Aber er ist trotzdem sehr schön!    Fazit   Kein herausragendes Buch, aber unterhaltsamer Lesespass. Gute Charaktere... Allerdings wurden meiner Meinung nach zu viele Genres gemischt und der Schreibstil war auch nicht so eigen... Aber der Aufschub kriegt das Buch durch die intensiven und wunderbaren Farbbeschreibungen, das gibt ein riesen 'Like' von mir! :)

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  • Türkis - die kälteste aller Farben

    Welche Farbe hat die Angst?

    Taluzi

    22. May 2014 um 11:00

    Das kann nicht wahr sein! Katta gewinnt einen Sommermalkurs bei Josef Wild. Sie dachte das Schwierigste ist ihre Eltern zu überreden, dass sie diesen Kurs wirklich machen darf. Aber sie wird sich wundern was noch alles auf sie zu kommt. In Goldbach besucht sie gemeinsam mit Pascal den Kurs. Josef Wild macht sie darauf aufmerksam, dass ihre Bilder auf fast unheimliche Art und Weise dem Stil von Miriam ähneln. Miriam soll Selbstmord begangen haben. Warum taucht das Mädchen immer wieder in ihren Träumen auf? Ist es Zufall, dass sie sich in Alex den Cousin von Miriam verliebt? Katta kommt dem Geheimnis von Miriam näher und auch die Gefahr wird immer greifbarer. Wird Katta das Rätsel lösen? Oder wird auch sie wie Miriam auf mysteriöse Weise umkommen? In diesem Buch dreht sich fast alles um Farben und Malerei. Ich habe selten so ein Buch gelesen, was so lebendig war durch das Benutzen verschiedener Farben. Einige Autoren nutzen viele Adjektive um ihre Geschichte mehr Leben zu geben, oft liest sich dies wie ein Schulaufsatz. Aber diesen Schreibstil kann man zügig und schwungvoll lesen. Auch die Passagen über Malerei und Kunst sind für einen Laien verständlich und nicht langatmig. Die Spannung hält sich in der gesamten Geschichte, sei es, dass man als Leser mitfiebert, ob Alex und Katta auf dem Balkon von ihrer Mutter erwischt werden oder als Alex und Pascal eifersüchtig aufeinander treffen und natürlich die Story um Miriam und ihren Tod. Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Spannungshöhepunkt. So soll es sein. Ein farbiger Jugendthriller den ich jedem Teenie, aber auch Erwachsenen empfehlen kann.

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  • Farbenfrohes Jugendbuch mit Krimitouch!

    Welche Farbe hat die Angst?

    Bounty88

    15. May 2014 um 16:19

    Inhalt: Katta kann ihr Glück kaum fassen, sie hat tatsächlich einen der begehrten Malkurse bei Josef Wild gewonnen. Für fünf Tage reist sie also nun nach Goldbach um am Kurs teilzunehmen. Dabei trifft sie auch Alex wieder den sie nur flüchtig aus der Schule kennt. Als Katta von Josef Wild darauf aufmerksam gemacht wird, dass ihre Bilder der einer ehemaligen Schülerin sehr ähneln lässt sie fortan das Schicksal der damaligen Schülerin Miriam nicht mehr los. Denn Miriam hat sich umgebracht... das wird zumindest behauptet... Meinung: Die Geschichte kommt gut voran, denn die Autorin hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf. So befindet man sich als Leser schon nach ein paar Kapiteln mit Katta in Goldbach beim Malkurs von Joses Wild. Der Maler ist sehr begeistert von seiner Schülerin denn ihre Bilder gleichen einer seiner ehemaligen Schülerin sehr. Miriam jedoch hat sich schon vor Jahren umgebracht... umgebracht oder ermordet? Katta lässt das ganz nicht so schnell los und so beschließt sie ein paar Nachforschungen anzustellen. Zusammen mit Alex findet sie dabei heraus, dass Miriam Pläne, Ziele und Wünsche hatte. Das klingt ganz und gar nicht nach einem Selbstmord doch je mehr die beiden der Wahrheit auf die Schliche kommen umso gefährlicher wird es... Katta ist eine sehr sympathische Protagonistin ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen sind alle recht gut nachvollziehbar. In ihren Charaktereigenschaften kann man sich auch durchaus selbst wiederfinden. Eigentlich wächst sie wohlbehütet in einem intakten Elternhaus auf - Der Vater Geschäftsmann die Mutter ehemalige Tänzerin. Doch Kattas Mutter kann sich selbst nur schwer von ihrer künsterlischen Vergangenheit verabschieden und gibt Katta leider oft unbewusst das Gefühl am Karriereaus Schuld zu sein. Diese Schuldgefühle lassen Katta nicht einfach so los und ich war wirklich glücklich als sie ihrer Mutter auch mal die Meinung gegeigt hat. Katta kam mir in dieser Situation unglaublich stark vor, dadurch merkt man als Leser dass viel mehr in ihr steckt als man Anfangs vielleicht glaubt. »Ich sehe die Welt mit anderen Augen, sie leuchtet in neuen Farben, seit ich dich kenne. Mit dir will ich auf dem Regenbogen tanzen!« S. 99 Dabei rückt immer mehr der Selbstmord von Miriam in den Vordergrund. Doch wer sollte der talentierten und fröhlichen jungen Frau etwas angetan haben? Der undurchschaubare Josef Wild? Ein ehemaliger Geliebter? Für alte Krimihasen ist wohl einiges schnell klar und vorhersehbar. Für die Zielgruppe finde ich es allerdings sehr passend und auch ich hatte Spaß daran zu rätseln was wohl wirklich mit Miriam geschehen ist. Die Liebesgeschichte ging mir allerdings etwas zu schnell voran und auch das Ende war mir zu abrupt. Ohne zu viel zu verraten hätte ich mir hier eine bessere oder logischere Erklärung für Alex auftauchen gewünscht. Wer die Kunst liebt wird dieses Buch ganz besonders ins Herz schließen denn die Kunst ist allgegenwärtig und man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe und Begeisterung dahinter steckt. Auch in der Gestaltung des Buches spielen Farben eine wichtige Rolle denn jedes Kapitel ist einer anderen zugeordnet und spiegeln Kattas Empfindungen wieder. Bewertung: Wer die Malerei liebt oder einen leichten Jugendkrimi lesen möchte der ist bei diesem Buch genau richtig! 4 von 5 Sternchen Mein Blog: http://bountysbuecherwelt.blogspot.de/2014/05/rezension-welche-farbe-hat-die-angst.html#more

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  • Welche Farbe hat die Angst?

    Welche Farbe hat die Angst?

    Fina

    10. May 2014 um 19:27

    Kurzbeschreibung: Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt - (Quelle: Amazon.de) Cover: Schon als ich dieses Schmuckstück das erste Mal in der Hand hielt, war ich einfach begeistert. Diese farbenfrohe Mischung aus rot, orange und violett hat mich sofort ans Malen erinnert und damit ist man bei diesem Buch auf der richtigen Fährte. Ob dies nun wirklich die Farben der Angst sind? Dazu sollte man auch einen Blick in das Buch werfen. Äußerlich hat es mich auf jeden Fall beeindruckt. Und auch, wenn die Farbwahl ein sommerliches Mädchenbuch vermuten lassen, so sollte man auf eine sehr spannende Geschichte mit Geheimnis und Krimi gefasst sein. Stil: Von Barbara Rose habe ich bisher noch kein Buch gelesen, aber man kommt gleich gut in die Geschichte rein. Ich würde nicht sagen, dass die Autorin besonders ausgefallen oder wunderschön schreibt, aber es lässt sich locker, leicht lesen und trotz einiger Stellen, die ich etwas langatmig fand, hat der Stil doch sein Gutes getan und der Geschichte Spannung verliehen und für gute Unterhaltung gesorgt. Vor allem jüngere Leser ab 12 Jahren dürften mit dem Schreibstil sehr gut zurecht kommen und vollkommen in Kattas Geschichte eintauchen können. Eigene Meinung: Thema/ Inhalt: Als Katta tatsächlich den Malwettbewerb gewinnt, an dem sie teilgenommen hat, ist sie sehr glücklich. Eine Woche lang darf sie nun mit dem bekannten Maler Josef Wild malen und seinen Kurs besuchen. Nachdem sie ihre Eltern überreden konnte, sollte für Katta eine spannende Woche beginnen- aber so spannend? Ein Mädchen taucht immer wieder in Kattas Träumen auf und als sie erfährt, dass Miriam eine ehemalige Schülerin von Herrn Wild ist, versteht sie die Welt nicht mehr. Wie kommt Miriam in ihre Träume? Und wie konnte sie damals unter mysteriösen Umständen plötzlich ums Leben kommen? Eine rasante Zeit zwischen Pinsel, Palette und Spurensuche beginnt für Katta... Idee/ Umsetzung: Da ich selbst Kunst sehr gerne mag und einen großen Bezug dazu habe, fand ich den großen Schwerpunkt auf der Malerei sehr spannend. Man erfährt einiges über Künstler, das Malen an sich und Methoden. Dabei ist das Wissen aber nur sehr fein eingebaut und ergänzt die spannende Krimihandlung optimal. Der Thrill in dem Buch folgt einem altbekannten Muster und ist nicht vollkommen neu, aber dennoch spannend zu verfolgen. Wie der Klappentext erahnen lässt, gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte und vielerlei Rätsel um Miriam und die Vergangenheit. So oberflächlich, wie der Klappentext zuerst scheinen mag, ist das Buch nicht. Es werden ernste Themen behandelt und durch den Mix aus Malerei, Krimi , Liebe und Selbstfindung ergibt sich eine unterhaltsame Balance, die vor allem für junge Leser sehr gut geeignet ist. Charaktere: Katta ist ein Mädchen, mit dem sich jeder ein bisschen identifizieren kann. Sie hat Selbstzweifel, manchmal Stress zu Hause mit ihren Eltern und in der Schule. Der eine Junge geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und trotzdem fragt sie sich, wo sie hingehört im Leben. So waren wir doch alle mal mit 15, oder nicht? Dadurch schließt man sehr schnell Freundschaft mit Katta, fiebert mit ihr mit und ist gespannt auf die Zeit bei Josef Wild. Dieser ist ein sehr interessanter, undurchsichtiger Charakter, der sehr gut zu einem Maler passt. Mit der Zeit kann man ihn etwas besser einschätzen und so manche Überraschung erwartet den Leser. Auch die anderen Figuren sind teilweise zwar etwas klischeehaft, aber häufig auch erfrischend anders und haben ihre Macken und Eigenschaften. So wie Kattas Mutter träumerisch und sehr kreativ ist, so ist ihr Vater eher rational und deshalb häufig ein bisschen zu bedacht, wie Katta findet. So haben alle Figuren eine tolle Linie, sind aber doch verschieden und einzigartig. Ende: Was es mit den Figuren, vor allem Miriam, sonst noch auf sich hat,was Katta alles bei Josef Wild lernt und erlebt und was sich zwischen Alex und Katta abspielt, könnt ihr alles in knapp 300 Seiten nachlesen und dabei das Geheimnis um Miriams Vergangenheit lüften. Fazit: Welche Farbe die Angst hat? Das findet Katta in dem Malkurs von Josef Wild auf jeden Fall heraus. Man sollte sich von dem schönen knallbunten Cover nicht auf die falsche Bahn lenken lassen, sondern vor allem die ANGST auf dem Cover lesen, denn es wird nicht nur rosarot und teenehaft, es geht manchmal unter die Haut! Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch, wenn es nicht sehr neu oder anspruchsvoll zu lesen war. Gerade Jüngeren ab 12 Jahren kann ich das Buch, vielleicht um einmal Thriller-Luft zu schnuppern, sehr ans Herz legen. Ein schöner Schmöker für zwischendurch mit viel Farbe, aber auch Angst, Schmerz und ernsten Themen zum Nachgrübeln.

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  • Ein tolles Bücher für JÜNGERE Leser!

    Welche Farbe hat die Angst?

    jasimaus123

    09. May 2014 um 16:25

    Katta, ein begabtes junges Mädchen hat bei einem Kunst-Wettbewerb einen Malkurs bei dem berühmten Maler Josef Wild gewonnen. Erschrocken stellt der Maler fest dass sich Kattas Malstil sehr stark dem von seiner ehemaligen Schülerin Miriam ähnelt. Miriam hat vor einigen Jahren Selbstmord begangen, doch Katta stößt durch Zufall auf ihr Tagebuch und findet heraus dass Miriam ein Geheimnis hatte und verliebt war. Sie ist sich sicher dass Miriam nicht sterben wollte und will gemeinsam mit Alex die Wahrheit ans Licht bringen.  Die Idee erinnerte mich stark an das Buch von Monika Feth, der Jette-Reihe ‚Mädchenmaler‘. Dort steht die Kunst ebenfalls im Vordergrund und auch der Schreibstil ist sehr ähnlich. Trotzdem fand ich die Idee einfach genial. Barbara Rose schreibt sehr flüssig, an manchen Stellen etwas zu detailliert aber dafür lernt man als Leser viele neue Farben kennen von denen man noch nicht gehört hat. Ein typischer Jugendbuch-Schreibstil mit Liebe zum Detail.  Das Buch ist meiner Meinung nach eher für etwas Jüngere geeignet, da es doch etwas seichter ist. Die Spannung blieb eher auf einem mittleren Level da ich die Geschichte etwas vorhersehbar fand. Nachdem man dann schon das Ende erahnen konnte, fehlte mir auch etwas der Reiz weiterzulesen aber natürlich beendete ich das Buch. Katta, ist eine nette Protagonistin. Sie hat keine besonderen Charakterzüge aber ihre Gedanken waren gut strukturiert und ich konnte ihre Entscheidungen einfach nachvollziehen. Etwas verwirrt war ich doch, da man anfangs mitbekam dass Katta eher ein Mauerblümchen und unsichtbar ist. Deshalb fand ich es komisch dass sie, als sie plötzlich von zwei Jungs gleichzeitig „begehrt“ wurde, gleich so selbstbewusst wurde. Außer am Anfang konnte man von ihrer Schüchternheit nicht viel merken. Dies könnte man durch aus als Charakterentwicklung ab tun, aber leider ging mir das ein wenig zu schnell.  Alex konnte mich da schon etwas mehr überzeugen. Er ist ein toller Charakter den man schnell ins Herz schließt. Die Liebe zwischen Katta und Alex fand sehr beschrieben und hat mir am Buch eigentlich am besten gefallen.  Das Ende war, wie ich schon gesagt habe, für mich vorhersehbar und somit fehlte mir leider mir die Spannung. Für etwas jüngere Leser finde ich das Buch gerade richtig, aber ich war einfach schon etwas zu alt dafür. Lesern von 10-12 kann ich das Buch aber nur ans Herz legen! ~ Fazit ~ Das Buch hat mich leider nicht so ganz überzeugt – bis auf eine schöne Liebesgeschichte – fehlte mir die Spannung und ich fand es auch sehr vorhersehbar. Ich empfehle das Buch eher für jüngere Leser zwischen zehn und vierzehn Jahren. Die 4 Sterne vergebe ich weil mir die Liebesgeschichte wirklich so gut gefallen hat und weil ich denke das ich einfach schon etwas zu alt für das Buch bin.

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  • Süß und für jüngere Leser geeignet

    Welche Farbe hat die Angst?

    Sunshine_Books

    09. May 2014 um 09:42

    Inhalt: Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen? Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt. (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Pastellfarben wirken sanft und verträumt. Sie stehen im Kontrast zum Titel, der ja alles andere als ruhig ist. Vielleicht die Ruhe vor dem Sturm? Titel: Der Titel macht definitiv neugierig und passt indirekt zur Handlung, da Kunst eine große Rolle in dieser Geschichte spielt. Schreibstil: Ich muss gestehen, dass ich in der letzten Zeit sehr viele Bücher in der Ich-Perspektive gelesen habe und diesen Schreibstil am schönsten finde. Somit brauchte ich hier etwas, um mit den Personen warm zu werden, denn die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt. Dennoch konnte mich das Buch sehr schnell fesseln und ist gerade für jüngere Teenager sehr gut geeignet! Charaktere: Katta ist ein sehr unsicheres Mädchen, das sich lieber im Hintergrund hält und nicht auffallen möchte. Sie liebt Kunst und das Malen. Als sie einen Wettbewerb für sich entscheidet und einen Kurs bei einem berühmten Maler gewinnt, freut sie sich natürlich sehr, erregt jedoch auch das Interesse von Alex, den sie attraktiv findet. Sie würde sich jedoch nie rauen, ihn anzusprechen. Hier haben wir halt leider wieder dieses typische "hübscher Kerl steht auf graues Mäuschen", was es so in echt wohl nie geben wird. Kein Kerl in diesem Alter rennt einem Mädel hinterher, dass sich andauernd rar macht, weshalb ich mit Alex nicht sonderlich viel anfangen konnte. Erwähnenswert: Ich selbst habe früher viel gemalt und gezeichnet, weshalb ich das Thema sehr ansprechend fand und ich denke, jeder, der Interesse an Kunst hat, wird hier ein süßes Buch finden. Stuck in my Head: Katta schloss die Augen und kämpfte gegen die Tränen an. Sie wusste einfach nicht weiter. Was sollte sie tun? Ihre Eltern anrufen? Bloß nicht! Melanie? Die war heute zu ihrer Patentante an die Ostsee aufgebrochen. Überhaupt waren fast alle ihrer Freunde in den Sommerurlaub unterwegs. Und sie hockte hier in dieser Einöde, ihr Hotelzimmer war verwüstet und sie wurde bedroht. (S. 145) Kriesenreif: Eigentlich gibt es keine wirklichen Minuspunkte, bis auf, dass mir die Sache mit Katta und Alex einfach zu schnell ging und unglaubwürdig war. Fazit: Ein süßes Jugendbuch mit bezauberndem Cover, dass ich allerdings eher einer jüngeren Zielgruppe empfehlen würde, die damit bestimmt einige schöne Lesestunden verbringen kann! Ich fand es gut, mal ein Buch mit einem neuen Thema zu lesen, glaube aber, dass ich trotz des "Krimi"-Anteils darin nicht mehr ganz das richtige Alter hatte. Dennoch hatte auch ich eine schöne Lektüre und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Die wohl aufregendste Woche in Kattas bisherigem Leben

    Welche Farbe hat die Angst?

    Nabura

    03. May 2014 um 11:53

    Die fünfzehnjährige Katta erreicht kurz vor den Sommerferien eine tolle Nachricht: Sie hat bei einem Malwettbewerb einen fünftägigen Malkurs beim Maler Josef Wild gewonnen! Kurz darauf macht sie sich daher auf den Weg ins Dorf Goldbach, wo der Kurs im Haus von Josef Wild stattfinden soll. Gleich am ersten Tag macht Josef sie darauf aufmerksam, dass ihr Stil dem einer ehemaligen Schülerin sehr ähnelt: Miriam war vor Jahren eine seiner begabtesten Schülerinnen, bevor sie gestorben ist. Daraufhin lässt Katta Miriam und ihr mysteriöser Tod nicht mehr los. Gemeinsam mit ihrem Schulkameraden Alex, der seine Sommerferien in Goldbach verbringt und der Cousin von Miriam war, sucht sie nach mehr Informationen. Dabei macht sie bald überraschende Entdeckungen, die nicht von jedem gern gesehen werden… Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen von Katta und Alex an einem Schultag kurz vor den Ferien. Alex gratuliert Katta zu ihrem Preis, denn auch er selbst hat schon einmal einen Kurs bei Josef Wild gemacht. Das erstaunt Katta sehr, da sie Alex nicht als Maler eingeschätzt hätte. In dieser ersten Szene wurden mir beide Charaktere gleich sympathisch und ich merkte sofort, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt. Vor lauter Aufregung bricht Katta das Gespräch jedoch ab, worüber sie sich im Anschluss sehr ärgert. Auf ein Wiedersehen der beiden muss der Leser dann aber zum Glück nicht lange warten, denn schon bald wechselt der Schauplatz der Geschichte nach Goldbach, wo der Malkurs stattfindet. In dem kleinen Dorf verbringt auch Alex seine Sommerferien! Ich war neugierig, was Katta in ihrer Woche in Goldbach wohl alles erleben wird – mit Alex, und natürlich auch im Malkurs. Farben haben in diesem Buch einen ganz besonderen Stellenwert. Weil die Malerei Kattas große Leidenschaft ist, nimmt sie Farben mit geschultem Auge wahr. Ob jadegrün, signalrot oder himmelblau – Kattas Augen entgeht keine Farbnuance. Dementsprechend tragen auch die Kapitelüberschriften den Namen einer Farbe, zum Beispiel khaki, goldgelb oder bordeaux, jeweils mit einer kurzen Beschreibung, wie diese Farbe auf Katta wirkt. Ich konnte beim Lesen ganz in Kattas farbenreiche Welt abtauchen, in der jedoch nicht nur frohe, sondern auch düstere Farben von Bedeutung sind. Während zu Beginn der Geschichte noch Kattas Malkurs im Vordergrund steht, wird die Geschichte zunehmend mysteriös, als Katta über Miriam und ihren Tod erfährt. Zu Beginn scheint ihre Spurensuche vergeblich zu sein, doch ein erster Hinweis führt sie bald zum nächsten und die Dinge geraten ins Rollen. Irgendjemandem scheint es jedoch ganz und gar gegen den Strich zu gehen, dass Katta Nachforschungen anstellt, sie erhält Drohugnen. Ob dieser jemand ihr gefährlich werden kann? Alex ist Miriam bei ihren Nachforschungen eine große Hilfe. Dabei kommen auch die beiden sich allmählich näher, was der Beginn einer zarten Liebesgeschichte ist. Doch da gibt es auch noch Pascal, der gemeinsam mit Katta den Malkurs besucht, und ebenfalls Interesse an ihr zeigt. Kommt er Alex in die Quere? Sehr interessant fand ich außerdem den Maler Josef Wild. Er wirkt auf den ersten Blick sehr sympathisch, aber auch unergründlich. Ich fragte mich, ob hinter seiner Fassade wohl noch mehr steckt. Im Laufe der Geschichte spitzt sich die Situation zu und die Spannung steigt an. Ich fand die Entwicklungen hier leider ein wenig vorhersehbar und am Ende fügt sich alles geradezu unglaublich gut zusammen. Ich denke aber, dass das Maß an Spannung und Dramatik für die Zielgruppe der Jugendlichen ab 12 Jahren genau richtig ist. „Welche Farbe hat die Angst?“ erzählt von der wohl aufregendsten Woche in Kattas bisherigem Leben. Sie darf ihren großen Traum verwirklichen und an einem Malkurs teilnehmen, verliebt sich und kommt einem tragischen Geheimnis auf die Spur. Das sind die Zutaten für einen Roman, der Jugendliche begeistern kann, ganz besonders, wenn sie sich für’s Malen und Zeichnen interessieren. Dieses Buch wird euch in eine Welt voller Farben entführen!

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  • Farbenfroh und spannend

    Welche Farbe hat die Angst?

    LineLine

    02. May 2014 um 20:26

    Die Aufmachung des Buches finde ich wundervoll. Das Cover passt auch super zur Geschichte, da es viel um Malerei und Kunst im Allgemeinen geht. Die Kapitelüberschriften haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, da jedes Kapitel nach einer anderen Farbe benannt ist und unter der Farbe ein kleiner dazu passender Kommentar steht. Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler aus der Vergangenheit berichtet, der sich nur auf Katta beschränkt. Sie spielt in Goldbach, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Frankfurt in der Gegenwart. Katharina, Katta genannt, hat für eines ihrer gemalten Bilder, die zu einem Wettbewerb eingereicht wurden, einen Ferienkunstkurs gewonnen. Dort angekommen spricht sie der Leiter des Kurses auf ihren Malstil an, der dem einer seiner früheren Schülerinnen ähnelt, die vor Jahren Selbstmord begangen haben soll. Katta träumt andauernd von diesem Mädchen und es will ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Hat Miriam sich damals wirklich umgebracht oder steckt doch mehr dahinter? Katta beginnt mit Alex, einem Schulkameraden, zu ermitteln und gerät dabei selbst in Gefahr... Der anschauliche Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin einen sehr umfangreichen Wortschatz benutzt hat, besonders, was die Farben anbelangte. Somit war die Geschichte in meinem Kopf nicht nur schwarzweiß, sondern strahlte vor bunten Farben. Weshalb ich mich schon nach kurzer Zeit pudelwohl in den Buch gefühlt habe. Man merkt schnell, dass die Autorin sich gut in der Farbenlehre auskennt und dass die Kunst eine große Rolle im Leben spielt. Auch Katta konnte ich die Begeisterung für das Malen abkaufen. Da ich selber auch sehr kreativ bin, konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich Lust darauf selber tätig zu werden und zu malen. An einigen Stellen konnte ich jedoch Kattas Handlungsweisen nicht ganz nachvollziehen. Die Geschichte war sehr spannend, da es interessant war, Katta auf ihren Ermittlungen zu begleiten und mit ihr das Geheimnis um Miriam zu entdecken. Die Autorin führt einen gekonnt an der Nase herum und lässt einen immer wieder neue Personen verdächtigen, bis man sich bei der Auflösung mit der Hand vor die Stirn schlägt, weil man nicht selber darauf gekommen ist. Emotional konnte mich die Geschichte nicht hundertprozentig erreichen. Das Ende und die Auflösung des Rätsels hat mir sehr gut gefallen, allerdings kann ich nicht weiter darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Ein gelungener spannender Roman, in dem es viel um Malerei und einen ungeklärten Todesfall geht.

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