Barbara Ruscher Fuck the Möhrchen

(78)

Lovelybooks Bewertung

  • 76 Bibliotheken
  • 7 Follower
  • 4 Leser
  • 42 Rezensionen
(17)
(26)
(23)
(6)
(6)

Inhaltsangabe zu „Fuck the Möhrchen“ von Barbara Ruscher

Gut gebrüllt, Baby! Bin noch im Bauch. Draußen schreit eine Frau. Will ihr sagen, mit Schreien erreiche man gar nichts. Jetzt schreit sie MICH an. Heiße wohl PDA. Origineller Name. Wer sich je gefragt hat, was uns unser süßes Baby mit seinem ohrenbetäubenden Brüllen sagen will, findet hier Antworten – und was für welche. Die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher liefert hochkomische Einblicke in Babys Sicht der biologisch korrekten Familienwelt. Nach Monaten der Frühförderung in Mamas Bauch kennt Baby Mia zwar Mozarts Frühwerk, aber leider kann sie sich weder drehen noch sprechen. Nur ihr Teddy versteht sie. Und während Mia die ersten Meilensteine des Lebens – erstes Lächeln, erstes Mal Mama und Papa beim Sex stören, erstes Mal die olle Trulla anpinkeln, die Papa schöne Augen macht – hinter sich lässt, fordert der anstrengende Familienalltag seinen Tribut von ihren Eltern. Als zwischen Pekip und Biobrei die Ehekrise droht, müssen Mia und Teddy handeln. „Bei aller Vorsicht vor schreibenden Comediennes: Dieses Machwerk ist ein Kracher! Ein Buch für im Urlaub, im Zug, während langweiliger Meetings und abends im Bett.“ Gerburg Jahnke, Missfits „Kabarett vom Feinsten.“ Kölner Stadtanzeiger

mitunter ein bisschen überdreht, aber insgesamt amüsant

— Schaefche85

Stark am Anfang, hintenraus schwach

— KatjaZuz

Einige nette Stellen zum schmunzeln aber vieles nicht wirklich mein Geschmack.

— JosefineS

Super witzig geschrieben. Ein absolut gelungener Angriff auf die Lachmuskeln

— Dada-Kiara

Am Anfang witziger als am Ende

— Linker_Mops

Kurzweilige unterhaltsame Lektüre mit einer Menge Sarkasmus.

— Neikelchen

süßes Buch, nicht nur für werdende oder frischgebackene Mamas. Das Leben aus Sicht eines Babys ist doch manchmal sehr interessant

— Icedragon

Die Erzählung aus Sicht eines Babys ist immer wieder lesenswert.

— Mouse

Zu Beginn noch witzig, jedoch danach immer langatmiger da es sich wiederholt.

— Jens1904

Total herzzerreißend und urkomisch. Manchmal sind Erwachsene aber auch echt komisch! Tolle Sicht eines Kindes auf seine Außenwelt!

— Sabbelchen

Stöbern in Humor

Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so

Ich bin immer wieder beeindruckt von der Weisheit und dem Witz von Sarah Bosetti. Beides beweist sie auch in diesem neuen Buch.

MissMutig

How To Be Irish

Eine humorvolle Sicht auf die Seele der Iren.

AmyJBrown

Pommes! Porno! Popstar!

Was erwartet man bei diesem Titel? Sarkasmus, Witz und schwarzer Humor begleiten den Hörer durch die skurrile Geschichte.

kassandra1010

Alles ist besser als noch ein Tag mit dir

Fehlgriff meinerseits, daher abgebrochen. Fleischhauers Stil hat was.

thursdaynext

American Woman

Nicht schlecht, aber das deutsch-amerikanische Sprachengewirr, das wohl für Authenzität sorgen soll, hat mich beim Lesen auf Dauer genervt.

ElkeMZ

Advent, Advent, der Christbaum brennt

lesenswerter bibliophilerAdventskalender, abwechslungsreiche Geschichten zur Weihnacht und einige besondere Extras

katze267

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • interessantes Gedankenspiel

    Fuck the Möhrchen

    Schaefche85

    11. July 2017 um 00:20

    In "Fuck the Möhrchen" begleitet man als Leser Mia durch ihr erstes Lebensjahr, beginnend bei ihrer Geburt über die ersten Begegnungen und Erlebnisse danach bis hin zur PEKiP-Gruppe. Mia liebt ihre Eltern - auch wenn die auch nicht immer ganz einfach sind -  und ihren Teddy. Dieser hat schon ihre Mutter und ihre Großmutter ins Leben begleitet und ist entsprechend ziemlich abgeklärt. Doch Mia hat nicht nur Teddy - mit Sören-Wotan hat sie auch gleich den ersten Jungen, in den sie sich ein bisschen verguckt.Ich fand die Grundidee sehr interessant und muss sagen, dass man aus dieser Thematik vermutlich auch gut etwas hätte machen können. Allerdings war das Buch vom Stil her oft irgendwo zwischen ziemlich platt und übers Ziel hinaus. Natürlich sind die Geschmäcker bei Komödien unterschiedlich, aber hier kommt dazu, dass es mit der handfesten Ehekrise von Mias Eltern dann auch an ein Thema ging, bei dem nicht jede Form von Humor so 100% passt - zumal das Thema an sich auf einmal quasi fallen gelassen wurde. Auf einmal war alles wieder relativ gut und ich fragte mich, ob ich etwas verpasst hätte.Natürlich ist es spannend, was ein Baby sich wohl für Gedanken macht (gerade bei Krabbelgruppen und ähnlichem), aber hier ging es dann leider oft in eine sehr erwachsene Richtung, was z.B. Mias Gefühle für Sören-Wotan und damit einhergehen ihr Verhältnis zu ihrem Körper angeht. Dass diese Themen hier eine Rolle spielt, finde ich an sich nicht dramatisch, aber muss das wirklich aus der Richtung der Hauptfigur kommen? Immerhin ist der Clou an diesem Buch, dass die Hauptfigur ein Baby ist, dem könnte man vielleicht noch ein bisschen was von seiner Unschuld lassen.Im Endeffekt waren es nur ein paar Stellen, die mir ziemlich negativ aufgefallen sind, aber diese Stellen sind mir tatsächlich sehr in Erinnerung geblieben. Dabei gab es auch durchaus amüsante Passagen bis Kapitel.Fazit: Schade, der Klappentext klang so vielversprechend, aber die Umsetzung war leider nicht meins.

    Mehr
    • 2
  • Das neue "Guck mal wer da spricht"

    Fuck the Möhrchen

    KatjaZuz

    28. April 2016 um 12:28

    Barbara Ruscher, 1969 in in Rheinbach geboren, ist Kabarettistin und Autorin . In Fuck the Möhrchen: Ein Baby packt aus" erzählt Baby Mia, wie es die Welt entdeckt.Überambitionierte Eltern, verwirrte Babys und die neugierige Mia sind Inhalt des Buchs. Da wird der kleinen Mia zum Beispiel noch im Mutterleib die klassische Musik von Mozart näher gebracht und nach der Geburt stehen selbstverständlich Babykurse und biologisch korrekte Ernährung auf dem Plan. Als Baby ist Mia auch eingeschränkt und muss die Sprache und Bewegungsabläufe erst noch lernen - doch nicht nur mit anderen Babys, auch mit ihrem Teddy kann sie sich wunderbar unterhalten. Und so liefert Mia dem Leser Einblicke in ihre Erfahrungen, die sie mit der Welt macht.Der Titel "Fuck the Möhrchen: Ein Baby packt aus" verrät schon, dass es sich hier nicht um ein niedliches Büchlein zur Vorbereitung ambitionierter Eltern auf ihren Nachwuchs handelt. Humorvoll soll es sein und laut dem Kölner Stadtanzeiger "ein Kracher". Barbara Rucher prescht zu Beginn gut vor, als sie die Geburt der kleinen Mia schildert und Mia glaubt, dass sie PDA heißt. Mit Witz und Schwung führt Barbara Ruscher durch die ersten Seiten. Allerdings verlässt der Charme das Buch doch recht schnell. Der sprechende Teddy erinnert an den Film Ted (mit dem Unterschied, dass Mias Teddy homosexuell ist). Der Grundgedanke hingegen erinnert an den Film "Guck mal, wer da spricht". Also eine eher gewöhnungsbedürftige Kobination, die Barbara Ruscher getroffen hat.Am Anfang stark und hintenraus schwach trifft "Fuck the Möhrchen" vermutlich ganz gut. Relativ schnell wurde es langweilig bis eigenartig und auch den spritzigen Stil, der Barbara Ruscher anfangs wirklich gut gelungen ist, habe ich schnell vermisst. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

    Mehr
  • Unglaublich witzig

    Fuck the Möhrchen

    Dada-Kiara

    13. April 2016 um 14:41

    Finde die Story komisch bis zum Abwinken. Toll geschrieben. Man sieht die Welt mit anderen Augen :) Wenn mich meine Tochter so angeschaut hat mit ihren großen Kulleraugen, wusste ich sofort was los ist :D
    Ich kann das Buch echt nur allen empfehlen, sowohl Müttern als auch Vätern und auch (Noch) Kinderlosen.

  • viel gelacht

    Fuck the Möhrchen

    Mouse

    11. September 2015 um 13:56

    Fuck the Möhrchen ist ein Buch aus der Sicht eines Babys im Stress mit den Eltern, dem Heranwachsen, der Verständigung und der ersten Babyliebe.

    Die Faszination der Namen alleine lässt das Buch schon schon zum Kracher werden.
    Allerdings wird man als Leser dieser flapsigen satirischen Art leicht überdrüssig. 

     

  • Das kleine Lustige für zwischen durch

    Fuck the Möhrchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2015 um 16:00

    Wollte nicht jeder schon einmal wissen, was in Babys Kopf vorgeht?! Dieses Buch gibt einen sehr lustigen Einblick in das erste Lebensjahr von Mia und ihrem Begleiter Teddy. Wozu Möhrchenbrei wirklich da ist, die erste große Liebe und was halten Babys überhaupt von den ganzen Babykursen? Nicht zu vergessen, das grundlegende Problem: Wie verständigt man sich mit Mama und Papa? Über das Buch bin ich rein zufällig im Laden gestolpert, da der Titel einen schon auf den ersten Blick neugierig macht. Es lässt sich recht schnell lesen und selbst ich [Babythema ist bis jetzt nun mal nicht so meins ;)] konnte mich recht schnell, durch den Humor der Autorin, für das Buch begeistern. Mann sollte jedoch das Buch nicht all zu ernst nehmen, denn es könnte ja durchaus sein, dass unsere kleinen Menschen so in etwa denken und ihre erste Zeit erleben. Man kann nur hoffen, das jedes Kind solch einen Teddy als Begleiter bekommt, denn mit wem sollte es denn sonst all die tollen und spannenden Momente teilen und disskutieren?

    Mehr
  • Niedliche Idee mit gewöhnungsbedürftigem Humor

    Fuck the Möhrchen

    Line88

    30. April 2015 um 01:02

    Das Buch handelt vom ersten Lebensjahr der kleinen Mia. Sie beschreibt die Welt aus ihrer Sicht, wobei sie zum einen das süße Neugeborene ist, welches ihre Eltern ständig anhimmelt und zeigt, dass sie sie wahnsinnig liebt und zum anderen scheint sie eine erwachsene Person zu sein, die sich in der Promiwelt und mit sämtlichen Fremdwörtern bestens auskennt. Teddy ist ihr bester Freund und war bereits der kindliche Begleiter von Mias Mutter und Oma. Er ist schroff, besserwisserisch und homosexuell. Mia ist in Sören-Wotan verliebt und die ständig brüllende Hebamme Gudrun-Rudolf-Steiner Wiebkötter entspricht auch meinen persönlichen Erfahrungen einer grausamen Hebamme ;) Das Buch zeigt auf witzige Weise die Konkurrenz zwischen Eltern auf, die sich nicht nur auf die Erziehung beschränkt, sondern sämtliche Aspekte gesunder Ernährung und pädagogisch korrekter Erziehung abdeckt. Der Humor ist nicht ganz nach meinem Geschmack, insbesondere wenn er zu sexistisch ist, empfinde ich ihn nur noch als unpassend. Vieles ist übertrieben und einfach anstrengend. Das Vokabular der Autorin finde ich an einigen Stellen merkwürdig.  „Fuck the Möhrchen“ ist ein sehr unterhaltsames Buch, welches sich für Urlaube und kurze Entspannungsmomente bestens eignet, denn Mia verzaubert mit ihrer niedlichen und zugleich lustigen Art. Allerdings ist der Humor der Autorin sicher Geschmackssache. Ich habe an vielen Stellen sehr lachen können und dachte an anderen Stellen, dass ich nicht mehr weiterlesen möchte. Die Qualität des Humors war so unterschiedlich, dass ich teilweise dachte, es seien zwei Autoren am Werk gewesen. Als junge Mutter muss ich aber zugeben, dass viele der geschilderten Vorkommnisse bittere Realität sind. Obwohl ich das Buch persönlich nicht mag, hoffe ich, dass viele „Übermütter“ es lesen und sich etwas ertappt fühlen und zukünftig vielleicht etwas entspannter werden :)  

    Mehr
  • Nicht lustig

    Fuck the Möhrchen

    Wildcat

    11. March 2015 um 22:27

    Beschreibung lt. amazon: Bin noch im Bauch. Draußen schreit eine Frau. Will ihr sagen, mit Schreien erreiche man gar nichts. Jetzt schreit sie MICH an. Heiße wohl PDA. Origineller Name. Wer sich je gefragt hat, was unser süßes Baby mit seinem ohrenbetäubenden Brüllen sagen will, findet hier Antworten - und was für welche. Die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher liefert hochkomische Einblicke in Babys Sicht der biologisch korrekten Familienwelt. Meine Meinung zum Inhalt: Der Schreibstil ist flüssig und einfach, viel nachdenken muss man nicht, und so bin ich schnell vorangekommen. Leider ist dieses Buch alles, nur nicht wirklich lustig. Klar, es sind Situationen beschrieben die man als Mutter kennt und wenn man das dann so aus Babys Sicht sieht, klingen manche Sachen schon komisch, aber ich fand die Art und Weise wie solche Situationen im Buch beschrieben werden einfach nicht zum lachen. Ansonsten finde ich das Buch extrem unter der Gürtellinie. Nicht das ich damit generell ein Problem habe, aber da es sich um ein Buch aus Kindersicht handelt, finde ich das extrem unpassend. Ständig kommen sexuelle Anspielungen und selbst das Baby ist verliebt und macht sich zukunftsgedanken. Das hat meiner Meinung nach nichts in einem solchen Buch zu suchen. Fazit: Wer ein Buch sucht das humoristisch und - soweit man das in so einem Fall sagen kann - realistisch die Sicht eines Babys beschreibt, der ist mit diesem Buch nicht gut beraten.

    Mehr
  • Witziges Buch

    Fuck the Möhrchen

    Anjali85

    02. March 2015 um 13:24

    Klappentext: Gut gebrüllt, Baby! Bin noch im Bauch. Draußen schreit eine Frau. Will ihr sagen, mit Schreien erreiche man gar nichts. Jetzt schreit sie MICH an. Heiße wohl PDA. Origineller Name. Wer sich je gefragt hat, was uns unser süßes Baby mit seinem ohrenbetäubenden Brüllen sagen will, findet hier Antworten – und was für welche. Die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher liefert hochkomische Einblicke in Babys Sicht der biologisch korrekten Familienwelt. Nach Monaten der Frühförderung in Mamas Bauch kennt Baby Mia zwar Mozarts Frühwerk, aber leider kann sie sich weder drehen noch sprechen. Nur ihr Teddy versteht sie. Und während Mia die ersten Meilensteine des Lebens – erstes Lächeln, erstes Mal Mama und Papa beim Sex stören, erstes Mal die olle Trulla anpinkeln, die Papa schöne Augen macht – hinter sich lässt, fordert der anstrengende Familienalltag seinen Tribut von ihren Eltern. Als zwischen Pekip und Biobrei die Ehekrise droht, müssen Mia und Teddy handeln. Meinung: Das ist das erste Buch was ich aus der Perspektive von einem Baby lesen. Ich fand das Buch sehr toll und witzig. Man weiß ja nicht was Babys so denken. :) In 24 Kapiteln, erzählt Mia auf witzige Weise ihr Baby Alltag, mit ihren 2 Freunden. Wobei die kleine sich sogar etwas "verliebt" :-) Fazit: Tolles witziges Buch aus Sicht eines Babys. Echt lesenswert :)  

    Mehr
  • Zum Schreien komisch

    Fuck the Möhrchen

    Kristin84

    04. February 2015 um 21:19

    Zum Inhalt: Dieses Buch erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens mal aus einer ganz anderen Sicht. Denn Mia, um die es hauptsächlich in dem Buch geht, wurde gerade erst geboren und ist sich zu Beginn ihres Lebens noch nicht so sicher, was sie von dem ganzen halten soll. Keiner versteht sie - außer Teddy - und die Erwachsenen sind manchmal ganz schön komisch. Wo soll das nur alles hinführen? Meine Meinung: Dieses Buch ist das erste seiner Art, das ich gelesen habe. Gut, ich weiß jetzt auch nicht wirklich, ob es noch mehr Bücher gibt, die aus der Sicht eines Babys geschrieben wurde. Wenn ja, immer her mit den Informationen, denn diese Art einen Roman zu erzählen, war für mich mal etwas neues und erfrischendes. Wobei es wohl bei dieser Sorte Buch auch gute und weniger gute Vertreter geben wird. Dieses Buch hier gehört für mich definitiv zu den besten. Was ich mir schon unheimlich schwierig vorstelle ist, sich erstmal in die Gedankenwelt eines Neugeborenen hineinzuversetzen und zu überlegen, wie es die Welt sieht. Was für uns vielleicht absolut logisch ist, kann auf ein Baby schon wieder ganz anders wirken. Hier muss ich der Autorin auf jeden Fall ein riesiges Lob aussprechen, denn die Umsetzung ist ihr wirklich super gelungen. Nicht nur, dass man sich definitiv vorstellen kann, dass Babys so denken. Sie schafft es sogar, die Umsetzung der Gedankenwelt mit unheimlich viel Witz zu untermalen, mit dem man als Leser teilweise so gar nicht rechnet. Und wenn man sich das Ganze dann teilweise auch noch bildlich vorstellt, was bei dem Schreibstil der Autorin zum Glück auch möglich ist, bekommt die Geschichte noch ein Schuss Gute Laune mehr dazu. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass Barbara Ruscher als Kabarettistin ja wissen muss, wie es geht und sie es deswegen gut umsetzen kann. Jedoch finde ich, dass auf der Bühne stehen und den Leuten lustige Dinge zu erzählen, etwas anderes ist, als ein witziges Buch zu schreiben. Letzteres finde ich persönlich nämlich schwieriger. Aber auch das hat Barbara Ruscher bravourös gemeistert. Ich glaube, hätte sie mir die Geschichte von einer Bühne herunter erzählt, ich wäre aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. Trotz meiner Lobeshymne bekommt das Buch "nur" 4 von 5 Sterne, da es zum Schluss hin leider einen kleinen Durchhänger in der Geschichte gab, was jetzt aber nicht wirklich schlimm ist, denn die Geschichte ist trotzdem unterhaltsam und lesenswert. Jetzt hoffe ich natürlich, dass die Autorin noch das eine oder andere Buch - gerne auch in die gleiche Richtung - veröffentlicht, denn ich bin auf jeden Fall ein Fan geworden. Fazit: Ein wirklich unterhaltsames und lesenswertes Buch! Bin schon gespannt, was die Autorin als nächstes veröffentlicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher

    Fuck the Möhrchen

    LaDragonia

    26. November 2014 um 14:22

    Klappentext: Wer sich je gefragt hat, was sich wirklich hinter den engelsgleichen Kulleraugen seines Babys abspielt, was es uns mit seinem niedlichen Glucksen, dem ohrenbetäubenden Brüllen und dem immer im unpassendsten Moment hochgewürgten Gemüsepampe eigentlich sagen will, findet hier Antworten. Und was für welche3. Die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher liefert überraschende, hochko9mische Einblicke in Babys Sicht der ökologisch, pädagogisch korrekten Familienwelt. Meine Meinung: „Fuck the Möhrchen“ ist ein schönes unterhaltsames Buch, vor allem Baby Mia ist da natürlich wunderbar. Allerdings hatte ich persönlich mir schon noch etwas mehr davon versprochen. Es gibt zwar viele lustige Szenen zum Schmunzeln, aber die wirklich richtig dollen Lacher bleiben bei mir leider aus. Da hatte ich mir laut Leseproben und Klappentext doch ehrlich gesagt schon etwas mehr erhofft. Aber wie schon erwähnt alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch oder als Urlaubslektüre. Auch die manchmal endlos lange Wartezeit bei unseren Ärzten lässt sich damit bestimmt ganz wunderbar überbrücken. Von mir gibt es allerdings nur drei Sterne, da nach oben, was den Humor angeht, in dieser Kategorie mit Sicherheit noch einiges ginge.

    Mehr
  • Zum Schreien komisch

    Fuck the Möhrchen

    janinchens.buecherwelt

    13. September 2014 um 10:54

    Aufgrund des bereits sehr lustigen Titels habe ich mich auf ein lustiges Buch eingestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert.  Es geht um Baby Mia und darum, wie sie ihr erstes Lebensjahr durchläuft. Immer an ihrer Seite ihr Teddy, mit dem sie tiefgründige Gespräche und Diskussionen führt. Der erste Zahn, das erste Krabbeln und die ersten Freundschaften; das alles erleben wir mit Mia aus ihrer naiven kindlichen Sichtweise.  Lasst euch entführen in die Welt eines Babys und ihr werdet diese zukünftig mit anderen Augen sehen. 

    Mehr
  • Rezension: "Fuck the Möhrchen" (B. Rauscher)

    Fuck the Möhrchen

    Anchesenamun

    Zum Inhalt: „Ich bin dann mal da“, verkündet Mia, nachdem sie sich endlich durch den Geburtskanal gequetscht hat. Spontan entbrennt sie in Liebe zu ihren Eltern Heike und Chris und in glühendem Hass zu ihrer Hebamme Gudrun-Rudolf-Steiner Wiebkötter. Neugierig saugt die Kleine alle neuen Eindrücke in sich auf, muss jedoch schnell frustriert feststellen, dass die doofen Erwachsenen kein Wort von ihr verstehen! Dabei könnte Mia dank frühkindlicher Förderung im Mutterbauch pausenlos über Kunst und Kultur parlieren. Doch nur Mamas oller Teddybär, der ihr ungefragt in die Wiege gelegt wurde, sowie andere Babies können als Gesprächspartner dienen. Noch dazu kann Mia nichtmal sitzen oder laufen und muss alles Schritt für Schritt erlernen. Wie anstrengend! Da ist es nicht gerade hilfreich, dass jetzt auch noch zwischen Mama und Papa ein handfester Ehekrach ausbricht! Aber wenigstens gibt es da noch den feschen Sören-Wotan, gleichaltriger Spielgefährte – und Mias Zukünftiger, da ist sie sich ganz sicher. Meine Meinung: In „Fuck the Möhrchen“, dem Debütroman der Kabarettistin Barbara Rauscher, erleben wir das erste Jahr der neugeborenen Mia. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, aber wir haben es nicht mit einem kleinen, putzigen, unschuldigen Neugeborenen zu tun, das unwissend und unschuldig die neue Welt erkundet, sondern mit einer selbstbewussten Dame, denn Mia ist in allen Dingen sehr bewandert, man möchte fast sagen, sie ist ein kleiner Klugscheißer. Sie schwadroniert über moderne Kunst, kennt sich in der Promiwelt aus und liebt den Gebrauch von Fremdwörtern. Da passt der besserwisserische Teddy, der nicht nur bereits im Dienste von Mias Mutter und Großmutter stand, sondern auch offen zu seiner Homosexualität steht und stets auf der Suche nach Sexualpartnern ist, wie die Faust aufs Auge. Nur ihr Körper gehorcht Mia leider nicht, und so muss auch sie wie alle anderen Babies auch die einfachsten Dinge erst von der Pike auf lernen, was natürlich für so ein kleines Genie sehr frustrierend ist, während ihre Eltern meist viel zu begriffsstutzig sind, um zu verstehen, was sie möchte. Die Erwachsenenwelt wird von Mia scharf beobachtet, und hier treiben sich skurille Objekte herum. Herrlich ist die bärbeißige, ständig brüllende Hebamme Gudrun-Rudolf-Steiner Wiebkötter, vor der Mia und ihre Eltern mehr als Respekt haben. Außerdem macht es Spaß, den Schlagabtäuschen zwischen Mias Eltern und dem befreundeten Paar Bettina und Marlon zu folgen, denn Letztere sind leidenschaftliche Vertreter der „Unser Kind ist hochbegabt, unser Kind kann schon dies und das“-Eltern-Fraktion. Natürlich dürfen die ganzen ökologisch und pädagogisch korrekten Ernährungs- und Erziehungskonzepte nicht unerwähnt bleiben, die hier mit einem Augenzwinkern aufs Korn genommen werden. Der Humor ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Hier wird nicht nur mit Übertreibungen gearbeitet, hier werden auch die Übertreibungen übertrieben. Diesen Humor muss man mögen, ganz klar. Ansonsten bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Ich habe über viele Szenen doch sehr geschmunzelt, und es ist wirklich schwierig, mich beim Lesen zum Lachen zu brachen. Dieses Buch hat es geschafft, das ist ja schonmal gut. Aber auf Dauer fand ich es streckenweise doch auch anstrengend. Manche Sachen sind einfach extrem schräg, teilweise auch eklig (Z. B. wenn Mias Mama, eine Künstlerin, Mias Körperausscheidungen zu Ausstellungszwecken sammelt.) oder sexistisch (Z. B. wenn Mia und Teddy über Papas Pornohefte philosophieren.). Und manche Diskussionen zwischen Mia und Teddy oder ihren Freunden sind einfach nur noch so schräg, so dass ich mir beim Lesen nur dachte: „Hä?!“ und mich gefragt habe, ob die Autorin ab und zu vor dem Schreiben ein bisschen geschöppelt hat, um die Laune zu heben. Diese Stellen empfand ich als sehr anstrengend und nicht wirklich lustig. Hier mal ein Beispiel für den Humor der Autorin. Diese Szene spielt sich im Pekip-Kurs ab: >>> Levke-Fee will scheinbar meine Freundin werden und puschert auf das Laminat und die ausgelegten Kirschkernkissen. Hier lernt man wirklich >Loslassen<. Mama und Wiebke gucken zerknirscht, und wir erwarten Bestrafung, irgend so was wie Nach-Liegen oder eine Strafarbeit an der Motorik-Schleife, aber Aloe-Vera bringt ihre Gliedmaßen in Feng-Shui-Stellung und lächelt gütiger als Maria Schell nach zwanzig Eierlikör. Fröhlich nimmt sie einen bei Vollmond gebatikten Baumwolllappen, auf dem gestickte Yin und Yangs auf Friedenstauben durch Tschechien flattern und wischt Levke-Fees Ursuppe auf, als wäre es der letzte Fußschweiß von Maria Montessori oder die Salbengrundlage eines neuen Weleda-Produkts. Sören-Wotan grinst und flüstert: >>Babypipi freut den Hippie.<< (S. 81) <<< Dieser Humorlevel wird konstant gehalten oder sogar noch gesteigert. Man könnte sagen, das ganze Buch ist eine einzige Explosion von Metaphern, die teilweise gelungen, aber teilweise auch völlig übertrieben und ermüdend sind. Es gibt aber auch süße Moment, wenn Mia ihre Eltern anhimmelt und einfach nur dafür liebt, dass sie ihre Eltern sind, schräg aber liebevoll. Oder wenn Mia und Sören-Wotan miteinander flirten, denn Mia ist fest davon überzeugt, dass Sören der Mann fürs Leben ist. Ich persönlich habe kein Kind und weiß nicht, ob Eltern das Buch anders aufnehmen als Nicht-Eltern. Ich fand es sehr lustig, dass dieses ganze ökologisch und pädagogisch wertvolle und meist übertriebene Getue mancher Eltern hier ein bisschen veräppelt und indirekt kritisiert wird, vielleicht fühlen sich manche Eltern ja aber dadurch auf den Schlips getreten. Alles in Allem ist „Fuck the Möhrchen“ nette Unterhaltung für jedermann, aber ich empfehle doch sehr den Blick in eine Leseprobe, um festzustellen, ob man mit Barbara Rauschers Humor klarkommt.

    Mehr
    • 2

    Floh

    09. September 2014 um 13:09
  • Für meinen Geschmack etwas zu überzogen

    Fuck the Möhrchen

    Tinalini

    27. August 2014 um 17:13

    Mias Geschichte beginnt während ihrer Geburt, Mia noch im Mutterleib. Wir sehen die Welt, wie Mia sie sieht. Und stellen fest: Babys bekommen mehr mit, als man denkt. Jeden noch so kleinen Streit ihrer Eltern bemerkt sie und versucht dann auch, beiden zu helfen. Die merken das jedoch meist gar nicht und schimpfen mit ihr. Zu Beginn fand ich es noch sehr lustig, wie politisch unkorrekt Mia ihre Welt beschreibt. "Dann sehe ich mich erst mal in unserem Palast (Kreißsaal, Anm. d. Bloggerin) um und schreie entsetzt los, denn die Wände hat Gudrun-Rudolf-Steiner Wiebkötter in gebärmutterfarbenem Rosa gestrichen – zum Glück bin ich ein Mädchen, sonst müsste ich mit Sicherheit sofort schwul werden." (S. 6) Auch ihre Missverständnisse haben mich häufig zum Lachen gebracht. "Zu meinem Entsetzen wache ich nach meinem ersten Schlaf […] nicht alleine auf. Neben mir liegt eine vollständig behaarte Gestalt mit einem Knopf im Ohr und grinst mich an. […] Ich fasse es nicht. Mama und Papa haben mich heimlich verheiratet." (S. 9) Doch irgendwann wendete sich das Blatt. Ich war verwirrt. Und genervt. Denn wie kann es sein, dass die kleine Mia weiß, was schwul bedeutet und auch die Institution Ehe kennt, aber dann wiederum nicht weiß, was z.B. eine Samen-Spende ist. Ebenso kennt sie Pastinaken nicht, weiß aber durchaus, was ein Nackensteak ist, was Schwein ist und vor allem auch, was Antipasti sind. Es ist sicherlich ein schmaler Grat, den die Autorin hier geht. Klar, dass Mia schon einige „erwachsene“ Sachen kennen muss, denn sonst wäre es ja halb so lustig. Selbst die Frühförderung erklärt nicht, weshalb sie alles „etepetete“-artige kennt, aber stinknormale Sachen ihr vollkommen fremd sind. Auch fand ich an mehr als einer Stelle die Wortwahl ziemlich ungeeignet. Ja, sicher, es ist eine Satire und soll daher überspitzt sein. Aber manchmal ist weniger einfach mehr. Am ersten Tag ihres Lebens nennt der Teddy die Mutter „Pinocchio-Schlampe“. Ich bitte euch. Das hat meinen Lesespaß dann doch ziemlich verringert. Trotz alledem würde ich das Buch weiterempfehlen, denn es hat mich gut unterhalten.

    Mehr
  • Na dann mal los

    Fuck the Möhrchen

    Moorteufel

    Endlich ist es für Mia soweit,die große Welt und ihre Eltern zu begrüßen.Und nun beginnt ihr großes Abenteuer,alles zu lernen und auch die Erwachsenen manchmal zu verstehen. Denn wieso beschwert sich Mama immer über die schlaflosen Nächte und das sie sowenig Schlaf bekommt.Mama kann doch auch dann schlafen wenn Mia es tut.Aber nein,sie macht dann ja lieber zig andere  Sachen,anstatt dann mal zu schlafen.Und Mama ist doch Künstlerin,aber wieso entfernt die dann Mias Kunstwerke immer wieder?Die machen sich doch so gut auf den Teppich und an der Küchenwand. Solche und andere Sachen bespricht Mia ausführlich mit ihren Teddybär. Und sie arbeitet eifrig zu ihrer beziehung zu Sören - Wotan,ihre große Liebe. Es ist einfach nur niedlich und lustig erzählt,wie Mia ihren liebsten immer schöne augen macht.Sich durch Pekip Kurse,gegen Hebamme und Kinderarzt durchsetzen muß,und viel von ihren Opa lernen kann.Ein lesevergnügen für jedermann/frau.Einfach loslesen und sich nur amüsieren,nicht viel darüber nachdenken.

    Mehr
    • 4

    Floh

    06. August 2014 um 11:47
  • Naja...

    Fuck the Möhrchen

    illunis

    Schon im Bauch wurde die kleine Mia frühgefördert, doch kaum ist sie auf der Welt, versucht sie diese übertriebene Frühförderung zu boykottieren. Dabei helfen ihr ein besserwisserischer Teddy und ihr erster Boyfriend Sören-Wotan. Auf satirische Weise wird in diesem Buch das erste Lebensjahr aus der Sicht eines Babys beschrieben, übertriebene Frühförderung, elterliches Konkurrenzverhalten, Eigenheiten von Hebammen und Pekip Kursleiterinnen werden aufs Korn genommen. Der Schreibstil ist recht knapp gehalten, wirkt etwas gehetzt. Dadurch kommt man nur schwer in die Geschichte. Mia weiß schon eine Menge für ihr junges Alter, vergleicht manche Gegebenheiten mit Dingen, von denen sie eigentlich noch keine Ahnung haben sollte ( z.B. Botox oder Stasi) der klugschei...de und sexistische Teddy macht den Rest. Anfangs ist das noch ganz lustig doch für mich war die Luft schnell raus, die Meilensteine des ersten Lebensjahres, wie erste Zähnchen, Flaschennahrung, Brei, krabbeln und letztendlich die ersten Schritte werden schnell abgehandelt, doch der Humor bleibt ( für mich) etwas auf der Strecke. Eine nette und ungewöhnliche Satire, mir hat aber das gewisse Etwas  (für mehr als 3 Sterne) gefehlt.

    Mehr
    • 2
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks