Barbara Schaefer

 3,8 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Winter, Baedeker Reiseführer Rom und weiteren Büchern.
Autorenbild von Barbara Schaefer (©privat)

Lebenslauf

Immer Top-Aktuell: Barbara Schaefer, geboren am 11. März 1961 in Heidenheim an der Brenz, ist eine deutsche Journalistin und Autorin. Sie studierte Theaterwissenschaften, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der LMU München und am Disciple delle Arti, della Musica e dello Spettacolo in Bologna. Sie arbeitete für die Münchner Stadtzeitung, schrieb Theaterkritiken und war Chefredaktuerin des Applaus-Magazins. Im Moment arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Sie veröffentlichte u.a. Reisereportagen in verschiedenen Zeitungen und Magazinen. Außerdem schrieb sie schon Reiseführer über die beliebtesten Urlaubsziele wie z.B. Istanbul, Berlin, New York etc.

Neue Bücher

Cover des Buches DuMont Bildatlas Golf von Neapel (ISBN: 9783616013053)

DuMont Bildatlas Golf von Neapel

Neu erschienen am 28.06.2024 als Taschenbuch bei DuMont Reiseverlag.

Alle Bücher von Barbara Schaefer

Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)

Winter

 (19)
Erschienen am 05.10.2018
Cover des Buches MARCO POLO Reiseführer Gardasee (ISBN: 9783829719278)

MARCO POLO Reiseführer Gardasee

 (6)
Erschienen am 22.02.2023
Cover des Buches Baedeker Reiseführer Rom (ISBN: 9783575000743)

Baedeker Reiseführer Rom

 (3)
Erschienen am 03.04.2023
Cover des Buches Joghurt ist Landliebe genug - Stadtlust (ISBN: 9783734101281)

Joghurt ist Landliebe genug - Stadtlust

 (2)
Erschienen am 20.07.2015
Cover des Buches DuMont Bildatlas Rom (ISBN: 9783616012407)

DuMont Bildatlas Rom

 (1)
Erschienen am 27.03.2024
Cover des Buches DuMont direkt Reiseführer Gardasee, Verona (ISBN: 9783616000046)

DuMont direkt Reiseführer Gardasee, Verona

 (1)
Erschienen am 06.09.2022
Cover des Buches Lesereise Inseln des Nordens (ISBN: 9783711750600)

Lesereise Inseln des Nordens

 (2)
Erschienen am 21.10.2011

Neue Rezensionen zu Barbara Schaefer

Cover des Buches MARCO POLO Reiseführer Gardasee (ISBN: 9783829719278)
wschs avatar

Rezension zu "MARCO POLO Reiseführer Gardasee" von Margherita Bettoni

Für Gardasee-Neulinge sehr nützlich
wschvor einem Jahr

Kompakt, die wichtigsten Infos sind zu finden. Wenn auch nicht immer der 'Über-Hammer'...


Auf Seite 18 beispielsweise ist zu lesen "Nur 30 km, aber 74 Tunnel weit liegt Gargnano von Riva del Garda. In einigen Tunneln geht es eng zu [...]. Dabei zählt die Garda Occidentale am Westufer zu den Traumstraßen Italiens."

Das ergibt schon rein rechnerisch alle 405 Meter einen Tunnel. Davon die meisten in den nackten Fels geschlagen, ohne großartige Belüftungs- oder Abgasabsauganlage. Wer dann diese 'Traumstraße' bei schönem Wetter mit einem Cabrio bei geöffnetem Verdeck befährt, wird sich wundern, wie schwarz auf einmal das weiße Handtuch im Hotel nach einer Gesichtswäsche wird... Vom sich eventuell einstellenden Tinitus ganz zu schweigen.

Kleiner Tipp: sehr viel schöner ist die Strecke von Mori (bei Rovereto die Autobahn verlassen, dann Richtung Westen) über die SP3 und SP8 nach Garda oder ab Caprino Veronese über die SP29 nach etwas weiter Richtung Süden.

Hinter der Ostflanke des Monte Baldo entlang, kommt ein Traktor entgegen, muss im Falle eines Falles eines der beiden Fahrzeuge rückwärts zur nächsten Ausweichmöglichkeit fahren. So klein und schmal sind diese SPs... Aber landschaftlich richtig schön. Und nur frische Luft!

Bei den Infos zu dem eigentlich sehr schönen Sirmione vermisse ich den Hinweis, dass es mehr als ratsam ist, das mit Touri-Kram in zahllosen Touri-Läden vollgestopfte Städtchen möglichst am frühen Vormittag zu besuchen. Bei schönem Wetter wird man so etwa ab 11 Uhr nur noch Ellbogen an Ellbogen durch die Touri-Maßen geschoben...

Garda, das Städtchen, ist jetzt auch nicht gerade der Kracher. Bardolino und Lazise sind sehr viel schöner. Vor allem Bardolino wird der Damenwelt zusagen: Schuhgeschäft an Schuhgeschäft, Klamottenladen an Klamottenladen. Peschiera ist nett, Desenzano nicht minder. Wobei letztgenannte Stadt eher eine normale Stadt und kein Touri-Zentrum ist.

Das auf zwei Seiten sehr knapp abgehandelte Verona gehört auch ausserhalb der Opernfestspiele zu einer der schönsten Städte in Norditalien. Allerdings ist es mit dem täglichen Obst- und Gemüsemarkt auf der Piazza delle Erbe leider nicht mehr so weit her: der sehr schöne Platz ist mit Ständen, die den üblichen Touri-Kram verkaufen wollen, überflutet. Schade!

Die gegen Ende des kleinen Reiseführers geschilderten vier Erlebnistouren und auch die allgemeinen Infos über Anreise, Klima, Öffnungszeiten und so weiter runden das Ganze ab.

Ansonsten ist der kleine Reiseführer durchaus brauchbar. Hinweise zu Festen, Shopping (s.o.), Restaurants, Freizeitmöglichkeiten von Windsurfing, Paragliding, Klettern (oder heißt es mittlerweile im Denglish 'Klettering'?), Mountainbiking, Swimming etc. etc.

Die beigefügte Straßenkarte im Massstab 1:200.000 ist zwar eine nette Idee. Wer aber mehr Informationen beispielsweise über die oben erwähnten SPs (Strada provinciale) sucht, sollte auf jeden Fall noch weitere 12,90 € in die freytag & berndt Auto + Freizeitkarte Gardasee im Masstab 1:50.000 investieren.


Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
Buechergartens avatar

Rezension zu "Winter" von Barbara Schaefer

Eine ansteckende Liebeserklärung <3
Buechergartenvor 5 Jahren

INHALT:

Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

 

EIGENE MEINUNG:

Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

 

Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

 

Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

 

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

 

 

FAZIT:

Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
mabuereles avatar

Rezension zu "Winter" von Barbara Schaefer

Liebeserklärung an den Winter
mabuerelevor 5 Jahren

„...Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen? Und warum lieben manche gerade dies?...“


Das Buch ist eine Liebeserklärung der Autorin an den Winter. In fünf Kapiteln hat sie die verschiedenen Aspekte dieser Jahreszeit beleuchtet.

Zu Beginn tastet sie sich an die Fragen heran, was Eis und Schnee eigentlich ist und wie Schnee entsteht. Sie greift dabei auf die Erkenntnisse von Kepler und Faraday zurück und verfolgt die Forschungen bis in die Gegenart.

Ein Besuch im Eispalast auf dem Jochfrauenjoch und Informationen zum Eisklettern runden das Kapitel ab.

Im zweiten Abschnitt darf ich die Autorin auf ihren Winterreisen begleiten. Es geht von Oslo aus nordwärts bis Tromso. Dabei lerne ich viel über Land und Leute, aber auch historische Persönlichkeiten, seien es der Maler Munch oder der Polarforscher Nansen.


„...Es war klirrend kalt und somit klar. Dann ging es los. Zarte grüne Lichter stiegen am Horizont auf, wurden kräftiger, sie wehten, als würde jemand pusten. Das Licht wurde immer intensiver, schließlich mischten sich violette Töne hinein...“


Die Beschreibung der Polarlichter zeigt den anschaulichen Schriftstil und die Verwendung treffender Metapher.

Mit der Transsibirischen Eisenbahn geht es dann gen Irkutsk. Eine Fahrt über den Baikalsee ist dabei eingeschlossen. Anschaulich wird mir die Vielfalt der weißen Landschaft nahegebracht.

Die dritte Reise führt zum Nordkap und auf Grönland. Eingebettet im die Reisebeschreibung ist die Geschichte der Gegend.

Im nächsten Kapitel wendet sich die Autorin der Literatur und Malerei über den Winter zu. Winterlieder und Wintergedichte, Wintererzählungen von Adalbert Stifter bis in die Neuzeit werden zitiert, analysiert und kurz zusammengefasst.

Über die Bilder des 17. Jahrhunderts schreibt sie:


„...Die Menschen waren gewöhnt an kalte Winter, sie bewegten sich mit großer Selbstverständlichkeit auf zugefrorenen Flächen. Und: Sie schienen Spaß dabei zu haben...“


Winter in den Bergen kommt selbstverständlich am Thema Skisport nicht vorbei. Die Entstehung der ersten Skier und die Veränderungen im Sport im Laufe der Zeit werden anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Gesellschaftliche Entwicklungen werden deutlich.


„...Als die Frauen doch begannen, Hosen zu tragen, beschwerten sich die Männer, diese entblößten ihre Körperformen. Lange Röcke, Kopftücher, lange Ärmel – das war die europäische Burka des vorigen Jahrhunderts...“


Sehr interessant fand ich die biologischen Ausführungen, wie sich die Tiere an den Winter anpassen. Hier habe ich einiges Neues gelernt.

Natürlich darf das Thema Lawinengefahr nicht fehlen.

Wenige Seiten nur widmet die Autorin dem Ende des Winters. Humorvoll endet das Buch:


„...Der Winter, der alte Schlaumeier, hat für jeden etwas im Sack: Die einen rücken drinnen näher zusammen, die anderen zieht es nach draußen...“


Jedes Kapitel beginnt mit einer Winterzeichnung. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt die Ausführungen. In beiden Umschlagseiten befinden sich Karten.

Die das schlichte Cover auf Leineneinband und das Lesebändchen wirken edel.

Das Buch hat mir wegen seiner Vielseitigkeit und dem ausgefeilten Schriftstil ausgezeichnet gefallen.

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Zusätzliche Informationen

Barbara Schaefer wurde am 11. März 1961 in Heidenheim an der Brenz (Deutschland ) geboren.

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