Barbara Schinko Die Feengabe

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Inhaltsangabe zu „Die Feengabe“ von Barbara Schinko

„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“ Das muss die 15-jährige Mavie erfahren, als ihre Schwester dem Feenprinzen Cahill in sein Reich folgt. Unterstützt von ihrem Freund Sorley und von Grainne, einer ehemaligen Piratin, macht sich Mavie auf, um ihr Schwesterherz zu befreien. Doch kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?
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  • Liebe ist für sie bloß ein Spiel

    Die Feengabe

    Jeanne_Darc

    18. March 2016 um 15:51

    „Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“Eckdaten zum Buch:Erscheinungsdatum :24.09.2011Verlag : SelfpublisherISBN: B015Q71CTEE-Buch Text 188 SeitenGenre: FantasyAutorin:Die österreichische Autorin Barbara Schinko wurde 1980 geboren und wuchs in einer Kleinstadt auf. Ihre Kindheit spielte sich zwischen Bücherbergen und den Welten in ihrem Kopf ab. Später studierte sie internationale Wirtschaftsbeziehungen, lebte mehrere Monate lang in Irland und reiste im Wohnmobil durch die USA. Wenn sie nicht arbeitet, sitzt sie in ihrem geliebten Hängesessel auf dem Balkon und träumt sich ans Meer.Klappentext:„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“ Das muss die 15-jährige Mavie erfahren, als ihre Schwester dem Feenprinzen Cahill in sein Reich folgt. Unterstützt von ihrem Freund Sorley und von Grainne, einer ehemaligen Piratin, macht sich Mavie auf, um ihr Schwesterherz zu befreien. Doch kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?Cover:Das Cover ist solide - keine besonderen Eye-Catcher für mich macht es einen gut Eindruck, aber ist eben keines dieser "WoW-Cover" wo einem die Augen merklich hängen bleiben. Schreibstil:Zu Beginn habe ich mir etwas schwer getan ins Buch zu kommen und ich konnte der ganzen Geschichte auch nicht 100% folgen, jedoch legte sich das nach ein paar Seiten und ich konnte vollends in diese magische Geschichte eintauchen. Für Gefühl und etwas Spannung ist in diesem fantastischen Roman eindeutig gesorgt.Sehr interessant fand ich die Erzählweise empfunden sie ist jene eines Märchens in manchen Punkten angelegt und das hat mir persönlich als Märchenfan auch gefallen.Meinung:Besonders gut gefällt mir die Charakterisierung von Mavie. Mavie ist 15 Jahre alt, wirkt aber schon etwas erwachsener und reifer, aber Rücksicht genommen auf ihre Verhältnisse finde ich das durchaus ok. Mavie handelt überlegt aber auch implusiv so wie es für ihr junges Alter üblich ist. Für mich war Mavie die größte Überraschung und diesem Buch und ich habe gerne über sie gelesen.Auch die Geschichte ansich fand ich sehr interessant - für mich zwar nichts 100% Neues, aber das ist auch wirklich schwer, es gibt doch alles irgendwo schon einmal und ich muss sagen Barbara Schinko hat hier einen guten Job gemacht, man nimmt ihr die Story einfach so ab wie sie ist. Man lebt quasi mit Mavie und durchlebt. was sie erlebt.Die anderen Charakter sind ebenso detailreich, aber erscheinen mir im Vergleich zu Mavie schwächer.Noch ein paar Worte zur Feenwelt, der Wechsel in die Feenwelt und dessen Schilderung sind gut verständlich und man kann auch alles bis dahin gut nachvollziehen, in der Feenwelt finde ich die Story ab und zu etwas verwirrend und ich hatte schon Angst das die Autorin etwas zu viel abschweift, aber schlussendlich klärt sich alles und sie schafft die Entwirrung elegant. Fazit: Ein solides Buch mit einem etwas holprigen Einstieg, aber dran bleiben lohnt sich definitiv und ich würde es auch immer wieder lesen.Cover: 0,8 von 1 SternSchreibstil: 0,8 von 1 SternProtagonisten: 1 von 1 SternThematik/Umsetzung: 1,6 von 2 SternenGesamteindruck: 4,2 von 5 möglichen Sternen

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  • Folge dem Buch in die Feenwelt...

    Die Feengabe

    Literaturzauber

    02. May 2014 um 21:53

    Als erstes möchte ich über das Design und die Verarbeitung sprechen: 1. es ist eine wirklich schöne Coverillustration 2. Das Buch hat kein “Glanzpapier”, wie man das von anderen Taschenbüchern kennt. Durch dieses Leinen-artige Papier entsteht ein für mich schöneres Gefühl, das Buch in Händen zu halten. Weil es gerade eher untypisch ist, wirkt es interessanter und schöner. 3. Starke (relativ reißfeste) Seiten sind nochmals ein Plus für die Verarbeitung des Buches. zum Inhalt: Die Geschichte erzählt von Maebhi, genannt Mavie, wie sie lebt, was sie liebt, wen sie kennt… Als sie bei einer “Opferung” heimlich lauscht, schreitet erst sie, dann Sorley ein. Wenig später entdeckt Mavie ihre Schwester im Wald, wo sie herumschleicht und sich mit einem fremden jungen Mann trifft. Als Mavie heimlich beim Geisterer übernachtet, erfährt sie bald darauf, dass ihre Schwester (wohl mit dem fremden Mann) verschwunden ist. Um sie zu retten, machen Mavie und Sorley sich auf den Weg zu den Feen. Soweit ganz gut geschrieben, nur habe ich in der Feenwelt hin und wieder zurückblättern müssen, weil ich manche Stellen nicht so ganz verstand. Die dortige Welt scheint schön, aber nur wenn man den Feen verfallen ist, doch wenn man es nicht ist, so wie Mavie, dann sieht man die nicht so schönen Seiten. An dieser Stelle wurde ich hin und wieder verwirrt. Verwundert hat mich auch warum Maebhi meist Mavie genannt wurde… hätte man sie nicht gleich so nennen können…? Aber zum Glück löst sich das Rätsel zum Schluss. Mich hat es nur leider die ganze Zeit verwirrt. So richtig verstand ich auch nicht was Cailin für ein Wesen war. War sie nun die Schwester Cahill? Leider habe ich dies nicht ganz verstanden (auch zum Schluss nicht). Fazit: Ich finde den Anfang und den Schluss sehr gut geschrieben, nur leider in der Mitte der Geschichte (also in der Feenwelt) finde ich es etwas verwirrend. Aber die Aufmachung des Buches ist super geworden, darum vergebe ich insgesamt 3 Sterne dafür.

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  • Rezension zu "Die Feengabe" von Barbara Schinko

    Die Feengabe

    Wir-Lesen

    16. August 2012 um 11:15

    Die Geschichte: Die Geschichte spielt in einer mittelalterlichen Welt, in der die Schwestern Mavie und Stella leben. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Stella liebt hübsche Kleider, träumt von Prinzen und Reichtum. Mavie liebt das Abenteuer und tolle Geschichten. Als dann aber Stella dem Feenprinzen in sein Reich Elphame folgt, kann Mavie nicht anders und möchte zusammen mit Sorley ihre Schwester retten, was aber gar nicht so einfach ist, da im Feenreich keiner die Wahrheit sagt. Hier lernt man etwas andere Feen kennen, als sie in vielen anderen Büchern auftauchen. Hier sind die Feen keinesfalls nett und zuvorkommend. Sie denken nur an sich und suchen sich Menschen, wie Spielzeuge aus und geben sie dann zurück, wenn sie das Interesse verlieren. Durch diesen Aspekt und die ganze Geschichte drumherum wirkt "Die Feengabe" wie ein tolles Märchen. Dadurch liest es sich aber keineswegs eintönig. Es gibt viele überraschende Wendungen und Geschehnissen, die stetig Spannung aufbauen und den Leser ans Buch fesseln. Nach einem etwas schweren Einstieg bin ich sehr in die Geschichte um Mavie und die Feen eingetaucht. Der Einstieg erwies sich für mich als schwierig, weil einige Namen doch sehr ähnlich sind und ich da des Öfteren durcheinander gekommen bin. Außerdem wird man als Leser etwas unvorbereitet in die Geschichte geworfen, so dass ich erst überhaupt nicht zuordnen konnte, wo und wann die Geschichte spielt. Davon aber abgesehen hat mir die Liebe zum Detail von Barbara Schinko sehr gut gefallen. Nach und nach sind Bilder von der Feenwelt in meinem Kopf entstanden und haben mich in ihren Bann gezogen. Die Geschichte ist gut durchdacht und das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht. Die Protagonisten: Mavie ist mir von der ersten Seite ans Herz gewachsen. Sie ist abenteuerlustig, mutig und so voller Energie. Allerdings hatte ich öfters ein jüngeres Mädchen, als das 15-jährige Mädchen, was sie eigentlich ist, vor Augen. Sie handelt sehr impulsiv, ist aber außerordentlich sympathisch. Stella wirkt zuerst sehr eingebildet, aber im Laufe der Geschichte merkt man, wie sehr sich die Schwestern lieben. Das hat mir sehr gut gefallen. Aus Sorley bin ich erst so gar nicht schlau geworden. Er kennt Mavie kaum und folgt ihr einfach so ins Feenreich. Aber nach und nach ist er mir ans Herz gewachsen und hat die Geschichte bereichert. Die Feen und auch alle sonstigen Protagonisten sind insgesamt gut ausgearbeitet und passen zu dem Gesamtbild der Geschichte. Der Schreibstil: Der Schreibstil erinnert an ein Märchen, ist aber viel spannender geschrieben. Dazu sind die Beschreibungen des Feenreichs und der unterschiedlichen Wesen mit sehr viel Liebe zum Detail verfasst, so dass man als Leser schnell gefesselt ist. Außerdem ist der Schreibstil flüssig zu lesen und einfach gehalten. Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Mavie erzählt (personaler Erzähler). Das Cover/der Buchtitel: Das Cover und auch der Buchtitel sind nicht so ganz glücklich gewählt. Ich denke im Laden, wäre ich einfach an dem Buch vorbeigegangen. Es wirkt sehr unscheinbar und sticht einfach nicht ins Auge, auch wenn es zu der Geschichte passt. Es zeigt den Feenturm und wirkt wie eine Zeichnung aus einem Märchen. Fazit: Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass man auch unbekannten Büchern eine Chance geben sollte. "Die Feengabe" hat mir viel Spaß bereitet und mich in eine märchenhafte Welt entführt. Kanya aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Die Feengabe" von Barbara Schinko

    Die Feengabe

    Klusi

    09. October 2011 um 19:49

    Diese Geschichte hat sich vor langer Zeit zugetragen: Mavie und Stella Bucharon sind die Töchter des Gouverneurs von Dalin. Die großen Ferien haben die beiden Mädchen bei ihrer geliebten Großmutter, einer ehemaligen Piratin, verbracht. Nach dem Sommer als sie wieder zu Hause sind, macht sich Unruhe unter Dalins Inselbewohnern breit. Es wird gemunkelt, dass der Feenbann dünner geworden ist und erneuert werden muss. Bevor das jedoch geschehen kann, verschwindet Stella, und nur Mavie weiß, dass ihre Schwester dem Charme von Cahill, dem Feenprinzen, verfallen und diesem nach Elphame, in das magische Reich der Fey, gefolgt ist. Mavie macht sich auf, ihre Schwester zurück zu holen. In dem rothaarigen Sorley findet sie einen willigen Begleiter, nachdem sie seine Katze davor bewahrt hat, bei einem Ritual getötet zu werden. Es beginnt für alle ein aufregendes Abenteuer mit ungewissem Ausgang. -.--.--.--.--.--.- Zuerst meine Eindrücke zur optischen Gestaltung des Buches. Die Bilder auf Vorder- und Rückseite wirken, als wären sie aus einem alten Märchenbuch heraus gerissen und gerade noch vor dem Verbrennen gerettet worden. Dargestellt ist vorne der geheimnisvolle Feenturm, umrankt von wilden Farngewächsen. Auf dem hinteren Buchdeckel sind zwei Hände mit einem Flammenherz zu sehen. Beide Bilder passen ganz wunderbar zum Inhalt, und zusammen mit der schönen Schrift des Buchtitels wirkt das Cover sehr passend und stimmungsvoll. Der geflammte, rotbraune Hintergrund erinnert an Feuer, welches im Buch auch eine wesentliche Rolle spielt. Mir persönlich gefällt die Gestaltung sehr gut, und ich habe immer wieder fasziniert die Bilder betrachtet, wenn ich das Buch zur Hand nahm. Lediglich die Schrift auf der Rückseite ist etwas schlecht lesbar. Sie fügt sich zwar farblich wunderbar ins Gesamtbild, aber durch die helle Schattierung verschwimmen die Buchstaben, und man braucht schon sehr gute Augen und beste Lichtverhältnisse, um den Text entziffern zu können. Und nun zum Inhalt: Barbara Schinko versteht es, zu fabulieren und mit Worten zu spielen. Mit ihrer bildhaften Sprache erweckt sie die Feenwelt zum Leben. Mavie ist eine sympathische, sehr beherzte Protagonistin. Sie und ihre Schwester sowie Sorley, aber auch die Nebenfiguren der Geschichte, sind alle sehr genau und treffend charakterisiert. Als Mavie und Sorley im Feenreich ankommen und dort der Königin begegnen, sieht man diese förmlich vor sich stehen, so ausdrucksstark ist sie von der Autorin gezeichnet. Überhaupt sind sowohl die Szenerie von Elphame als auch die Bewohner des Feenlandes sehr plastisch und in schillernden Farben beschrieben. In einer Welt der Täuschungen und Trugbilder machen Mavie und Sorley ganz eigentümliche Erfahrungen, teils zauberhaft, aber manchmal auch ein wenig unheimlich. Abrupte Wetterschwankungen und Elphames eigentümliche Gewächse machen Mavie sehr zu schaffen, und nicht nur das, sie muss auch gegen rätselhafte Erscheinungen und phantastische Gestalten kämpfen und läuft dabei Gefahr, sich selbst zu verlieren. Daneben kommt es auch zu Spannungen in ihrem Verhältnis zu Sorley. Nach und nach werden rätselhafte Erinnerungen wach, und Mavie findet Erstaunliches über sich selbst heraus. Ob sie Stella zur Rückkehr überreden kann und was ihr in diesem geheimnisvollen Land der Fey noch alles widerfährt, wird hier nicht verraten. Wer neugierig geworden ist, sollte sich selbst ins Leseabenteuer stürzen. Jeder, der Märchen und Sagen liebt, wird seine Freude an dieser fantasievollen, fesselnden Geschichte und der spielerischen sprachlichen Gestaltung haben und spannende, kurzweilige Lesestunden genießen.

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  • Rezension zu "Die Feengabe" von Barbara Schinko

    Die Feengabe

    Wolfspeaker

    07. October 2011 um 22:50

    Das Cover des Buches gefällt mir. Mit seinem Aussehen hebt es sich deutlich von den anderen Mainstream-Covern ab: Der Hintergrund ist in orange-braun gehalten, darauf befindet sich ein pergamentfarbenes Bild, auf dem ein Turm gezeichnet ist. Im Hintergrund kann man Bäume erahnen. Die Zeichnung ist von einer grünen Rankenbordüre umgeben, der Titel ist in gelber, eher altertümlicher Schrift über das Bild gedruckt. Mavie und Stella, die Töchter des Gouverneurs der Insel Dalin, kommen nach einem herrlichen Sommer bei ihrer Großmutter Grannie zurück nach Dalin. Dort träumt Stella nur von ihrem angehenden reichen Ehemann – den es noch gar nicht gibt – während der Wildpfang Maevie die Gegend unsicher macht. Bei einem nächtlichen Streifzug beobachtet sie den örtlichen Geisterer bei einem Ritual zur Abwehr der Feen, die nur zu gerne Menschen ins Feenreich entführen. Zu dem Ritual gehört auch der Tod einer Katze, doch das junge Kätzchen, dass der Geisterer für sein Ritual ausgewählt hat, gehört dem Sohn des Daliner Abeckers, Sorley. Dieser hat – genau wie Mavie – etwas gegen ihre Opferung und gemeinsam verhinderen sie das Ritual und den Tod der Katze. Eine Tat, die nicht ohne Folgen bleibt: Mavies Schwester Stella wird vom Elfenprinz in sein Reich gelockt. Da Mavie Stella trotz der ständigen geschwisterlichen Streiterein liebt, hat sie nun nur noch ein Ziel: Die Schwester aus dem Feenreich zurück nach Dalin zu holen. Barbara Schinko schreibt die Feengabe so, wie Märchen erzählt werden. „Die Geschichte [Die Feengabe] trug sich vor langer Zeit zu …“, so beginnt Maevie die Geschichte aus ihrer Kindheit. Und eh’ sich der Leser versieht befindet er sich an Maevies Seite zu der Zeit, als Maevie ihr großes Abenteuer erlebte – ein Sommer, in dem sie einiges lernt – über die Liebe, die Feen, die Freundschaft, aber auch über sich selbst. Die zum Teil altertümliche Sprache könnte den ein oder anderen ins Stocken bringen – ich bin mir nicht sicher, ob jeder Leser (gerade Jüngere) mit Begriffen wie Abdecker oder Geisterer (der Begriff kam auch mir nicht im Geringsten bekannt vor) etwas anfangen können. Aber zu einem Märchen passen diese Begriffe, sie sind eben einfach märchenhaft – und da sich die Meisten aus dem Kontext erschließen, sollte es, abgesehen von leichten Anfangsschwierigkeiten, keine Probleme geben. Die Feen – die Fay – sind so beschrieben, wie ich mir die kaltblütigen Feen aus den irischen Sagen vorstelle: Sie entführen Menschen, ohne ein Gedanken an diese oder ihre Hinterbliebenen zu verschwenden – genau so, wie sie es mit Maevies Schwester Stella machen. Aber trotz allem sind sie auch schön, magisch und verführerisch. Es ist nicht schwer zu verstehen, dass auch Mavie und Sorley ihrem Bann erst einmal erliegen. Aber wie in den alten Märchen gibt es immer eine Chance, die Feen zu besiegen – eine Chance, die auch Sorley und Maevie haben und die man ihnen als Leser auch wirklich gönnt. Schließlich sind die beiden trotz – oder gerade wegen ihrer Macken – äußerst liebenswert. Ein rundum gelungenes Märchen für Liebhaber von Feengeschichten oder irischen Sagen. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss – aber wenn man es tut, erwartet einen ein märchenhaftes Lesevergnügen – ob man es nun nur für sich liest oder beim Vorlesen mit jemandem teilt.

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  • Rezension zu "Die Feengabe" von Barbara Schinko

    Die Feengabe

    sarahsbuecherwelt

    07. October 2011 um 10:54

    Barbara Schinko ist eine junge Autorin, die schon mit der recht kurzen Fantasy-Geschichte „Rabenfeder“ ihr Können unter Beweis gestellt hat. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich an einem weiteren Fantasy-Werk versuchen würde. Endlich ist es soweit und ein 300 seitiger Fantasy Roman für Leser ab 16 Jahren wartet nun auf den Leser. Doch auf den ersten Blick wirkt das Buch eher enttäuschend. Die düsteren Farben vom Cover passen gar nicht zu einem so farbenfrohen Buch, wie es die Kurzbeschreibung erwarten lässt. Der Klappentext lässt sich auf Grund der ähnlichen Farbe nur schlecht lesen, sodass man als Leser. Kein Vergleich zu den vorherigen Werken der Autorin. Man konnte nur hoffen, dass sie zumindest in ihrem gewohnt bildhaften Stil ihre einmaligen Ideen festgehalten hat. Der Leser wird in die Welt der Schwestern Stella und Mavie entführt. Sie sind die Töchter des Gouverneurs von Dalin, einer kleinen Insel. Während Stella nur von Kleidern, Prinzen und Romantik träumt, ist Mavie genauso abenteuerlustig wie ihre Großmutter Grainne. Den Sommer haben sie bei ihrer Großmutter verbracht und müssen nun zurück. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Wie es scheint wird der Bann der Geister schwächer und die Feen gelangen in die Welt der Schwestern. Zeitgleich lernt Mavie Sorley, den Sohn eines Abdeckers kennen. Stella lernt hingegen den Prinzen der Feen kennen und begleitet ihn. Für Mavie bedeutet es, dass sie mit Hilfe von Sorley und Grainne ihre Schwester retten muss. Doch die Reise und Rettung gestaltet sich schwerer als erwartet und sie müssen zahlreiche Abenteuer bestehen. Wie ihr merkt, ist die Geschichte komplex, aber inhaltlich ein ansprechendes Fantasy-Abenteuer für jugendliche Leser. Mit diesem Werk spricht Barbara Schinko jedoch nicht nur jüngere Leser an, sondern hat auch junggebliebene Leser wie mich überzeugt. Anfänglich schien mir der Einstieg etwas schwer, sodass meine Bedenken vom Cover her stetig wuchsen. Als Leser wurde ich einfach zu schnell in diese komplexe Geschichte geworfen und wusste gar nicht wo ich mich genau befand. War es noch die reale Welt, in die später Magie kommen würde oder war es doch schon eine ausgedachte Welt?! Zudem waren die Charaktere zwar bildhaft beschrieben, aber es dauerte einige Seiten bis sie mir vertrauter waren und ich mich besser in sie hineinversetzen konnte. Irgendwann ist jedoch der Punkt erreicht, an dem es Barbara Schinko schafft, eine fantasievolle, märchenhafte Stimmung zu schaffen. Gerade die märchenhafte Stimmung kommt besonders gut durch. Immer wieder kommt bei mir dieser Aha-Effekt, dass ich ein altes Märchen im Ansatz wiedererkenne. Das macht die Geschichte gleich noch liebenswerter. Dabei gibt sich die Autorin sehr viel Mühe, wenn es um liebevolle Details geht. Man sieht die farbenfrohen Schauplätze und ulkigen Figuren direkt vor seinem inneren Auge. Wer jetzt jedoch ein langweiliges Märchenbuch erwartet, wird enttäuscht oder besser gesagt überrascht. Mit jeder Seite baut die Autorin geschickt Spannung auf, die sie durch verschiedene Wendungen und Überraschungen auf einem angenehmen und konstant ansteigenden Level hält. Durch all diese Faktoren merkt der Leser gar nicht, wie schnell die Seiten an ihm vorbeifliegen. Es lässt sich einfach leicht und flüssig lesen. Ihre gelungene Handlung und der lebendige Stil werden mit einem krönenden Schluss abgerundet. Er ist authentisch, märchenhaft, spannend, logisch und passt perfekt zu der vorangegangenen Story. Zum Schluss hatte ich Mavie durch ihre liebe, chaotische Art, so sehr ins Herz geschlossen, dass ich etwas traurig war, als das Buch endete. Aber auch die anderen Charaktere sind nicht nur individuell, sondern so ansprechend, dass man sie einfach nur ins Herz schließen kann. Für jeden Leser ist mindestens eine Figur dabei, die ihnen gefallen wird. Vom coolen Held, über den trotteligen Prinz bis hin zur bösen Königin ist alles dabei. Hier hat die Autorin viel Kreativität an den Tag gelegt. Im Großen und Ganzen wirkt das Buch auf den ersten Blick eher abschreckend, aber verzaubert jung und alt durch einen märchenhaften Inhalt. Mich konnte Barbara Schinko erneut mit ihrem lebendigen, detaillierten, liebevollen und erfrischenden Stil überzeugen.

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