Barbara Schmitz

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor*in von Was ist ein lebenswertes Leben?, Geschichte Israels und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Barbara Schmitz, geb. 1968, ist habilitierte Philosophin. Sie lehrte und forschte an den Universitäten in Basel, Oxford, Freiburg i. Br., Tromsø und Princeton. Sie lebt als Privatdozentin, Lehrbeauftragte und Gymnasiallehrerin in der Schweiz. Bei Reclam erschien zuletzt Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biographische Zugänge.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Barbara Schmitz

Neue Rezensionen zu Barbara Schmitz

Cover des Buches Was ist ein lebenswertes Leben? (ISBN: 9783150113820)
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Rezension zu "Was ist ein lebenswertes Leben?" von Barbara Schmitz

Mattia_T
Die Freiheit der letzten Entscheidung

Ich durfte dieses Buch im Rahmen meiner Maturaarbeit lesen; es diente ausschließlich der Quellenarbeit. Dieses knapp 200-seitige Werk hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht, und vor allem war ich in vielen Punkten nicht derselben Meinung wie die Autorin. Ich denke, es ist wichtig, aus diesem Buch eine zentrale Erkenntnis mitzunehmen: Die Entscheidung eines Menschen, sein Leben beenden zu wollen, liegt allein in seiner Hand, und wir haben nicht das Recht, darüber zu urteilen – auch dann nicht, wenn uns dieser Mensch sehr nahe steht oder gestanden hat.

Ob Suizid ausschließlich Ausdruck eines Hoffnungsverlustes ist, bezweifle ich. Dafür sind die Probleme des Lebens viel zu komplex.

Schlussendlich erweitert dieses Buch deinen Horizont und gibt dir eine Perspektive mit auf den Weg, der du in deinem Leben mit Sicherheit begegnen wirst.

Cover des Buches Offenheit und Berührbarkeit (ISBN: 9783150115343)
Alriks avatar

Rezension zu "Offenheit und Berührbarkeit" von Barbara Schmitz

Alrik
Mehr als nur Mimimi – ein Buch mit Haltung

Ich hab das Buch Offenheit und Berührbarkeit von Barbara Schmitz nicht einfach gelesen – ich hab’s eher durchfühlt. Und das meine ich völlig nüchtern, obwohl das Cover irgendwie nach veganem Buchclub klingt. Aber hey – Überraschung! Das Ding hat Tiefe, Haltung und sogar ein paar Denkanstöße, die wie Nadelstiche im Hirn landen – im besten Sinne.


Schmitz spricht über Verletzlichkeit, als wär’s nicht der nervige Elefant im Raum, sondern ein zartes Haustier, das wir alle irgendwie vernachlässigt haben. Und plötzlich denkt man: "Verdammt, da ist ja wirklich was dran!" Ihre Art, Ethik, Gesellschaft und sogar Machtverhältnisse mit dem Thema zu verknüpfen, ist ziemlich elegant – fast schon tänzelnd. Keine staubige Theorie, kein moralinsaurer Zeigefinger. Dafür: Klartext mit Haltung.


Natürlich gibt’s auch Passagen, bei denen ich mich gefragt hab, ob ich versehentlich in ein philosophisches Yoga-Retreat geraten bin. Da wird’s mitunter etwas verkopft, so als müsste man einen inneren Ethik-Dolmetscher hinzuziehen. Aber gut – ein bisschen Kopfarbeit darf sein, man ist ja nicht auf TikTok hier.


Besonders gefallen hat mir, dass sie nicht mit dieser toxischen Resilienz-Keule kommt, so à la „Stell dich nicht so an!“. Stattdessen: Einfühlsamkeit, Reflexion, und sogar ein kleiner Aufstand gegen die permanente Selbstoptimierung. Ich applaudier innerlich.


Fazit: Ein Buch, das nicht heilt, aber hilft. Kein Ratgeber, sondern ein gedanklicher Spaziergang mit Gesprächsbedarf. Ein Stern Abzug, weil’s streckenweise ein bisschen schwurbelt – aber hey, das Leben tut das ja auch.

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