Barbara Sher

 3.9 Sterne bei 80 Bewertungen
Autorenbild von Barbara Sher (© Mindy Stricke)

Lebenslauf von Barbara Sher

Barbara Sher ist Aurorin, Karriereberaterin und Erfinderin der Erfolgsteams. Sie bietet in den USA und weltweit Seminare und Beratungen an. Sie lebt heute in New York.

Alle Bücher von Barbara Sher

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Buchformat:
Cover des Buches Wie ich herausfinde, was ich wirklich will9783868261233

Wie ich herausfinde, was ich wirklich will

 (3)
Erschienen am 15.03.2013
Cover des Buches Lebe das Leben, von dem du träumst9783423245852

Lebe das Leben, von dem du träumst

 (2)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches Für deine Träume ist es nie zu spät9783423260350

Für deine Träume ist es nie zu spät

 (2)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Grenzenlos träumen9783423262200

Grenzenlos träumen

 (0)
Erschienen am 18.04.2019
Cover des Buches Wishcraft9783862310692

Wishcraft

 (1)
Erschienen am 19.08.2011
Cover des Buches Für deine Träume ist es nie zu spät9783862313556

Für deine Träume ist es nie zu spät

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

Neue Rezensionen zu Barbara Sher

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Rezension zu "Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast" von Barbara Sher

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast
lenihvor einem Monat

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ befasst Barbara Sher sich mit Menschen, die vielseitig begabt und interessiert sind - sogenannte Scanner - und gibt Tipps, wie diese es schaffen können, sich in ihrem Wust von Interessen, Hobbys und Träumereien nicht zu verzetteln.

Dieses Thema hat mich sehr angesprochen, weil ich selbst ein vielseitig interessierter, begeisterungsfähiger Mensch bin und mir schon oft gedacht habe, dass meine Zeit nie ausreichen wird, um alles auszuprobieren, womit ich mich in meinem Leben gern beschäftigen würde. Genauso oft frustriert es mich, dass ich einfach nicht bei einer Sache bleiben kann und ich frage mich dann, ob ich jemals etwas finden werde, das mich so begeistert, dass ich nichts anderes mehr tun will. Darum habe ich mich in dem Persönlichkeitsprofil des Scanners wiedererkannt und voller Vorfreude dieses Buch gelesen. Ich habe viele gute Tipps gefunden, aber es gab auch einige Vorschläge, deren Sinn sich mir nicht erschloss.

Aber von Anfang an. Allein schon Barbara Shers Beschreibung, was eigentlich ein Scanner ist, hat mich auflachen lassen, weil ich so viel von mir wiedererkannt habe. Ein Beispiel war etwa, dass Scanner ungern eine Sache mehrmals machen. Da musste ich an meine ersten Versuche, ein Paar Socken zu stricken denken. Von den ersten Socken, die ich gestrickt habe, hatte ich jeweils immer nur einen fertiggestellt, weil ich es gehasst habe, dasselbe Muster ein zweites Mal zu stricken. Ich konnte also lange Zeit nur links einen roten und rechts einen grünen Socken tragen. Darum bin ich dann erst einmal auf Schals und Mützen umgestiegen, davon braucht man schließlich jeweils nur ein Teil…

Ein Problem, das viele Scanner haben und für das viele sich schämen, ist, dass sie eben vieles Angefangene nicht zu Ende bringen, weil sie bereits das nächste total interessante und faszinierende Thema anlächelt, welches am besten sofort angegangen werden möchte. Gerade das Umfeld eines Scanners denkt oft, der- oder diejenige ist so unbeständig und wird dann eher dafür belächelt, weil es häufig eben doch (im Privaten wie im Beruflichen) die Spezialisten sind, die Anerkennung bekommen und nicht die Allrounder, wie es viele Scanner sind. Ich kenne das nur zu gut und muss sagen, dass Barbara Sher mir dafür mit einem ihrer vorgestellten Hilfsmittel, dem Scanner-Projektbuch, dessen Anlage und Einsatz sie im ersten Teil ihres Buches ausführlich beschreibt, wirklich etwas an die Hand gegeben hat, das ich für sinnvoll halte. Es führt einem bei richtigem Einsatz vor Augen, was man schon begonnen hat und welche Ideen man früher schon mal hatte, die man jetzt wieder aufgreifen und beenden könnte.

Andere Hilfsmittel, die hier beschrieben werden, halte ich jedoch nicht nur für sinnlos sondern gerade für kreative Menschen, die ihre Zeit für Projekte nutzen möchten, sogar für hinderlich. So empfiehlt Frau Sher zum Beispiel, dass man sich, um sich bei seinen ganzen Projekten nicht zu verzetteln, doch 20 bis 30 Ringordner zulegen soll, einen pro Thema, um darin alle Ideen, Artikel, Ausschnitte, Fotos oder was auch immer zu sammeln, um eine Übersicht zu haben, womit man sich dann später mal beschäftigen kann. Erstens möchte ich nicht eine Schrankwand voll Ordner haben. Das sieht einfach hässlich aus und würde ganz im Gegenteil sogar mein Verlangen unterdrücken, mich mit dem Themengebiet zu beschäftigen, weil ein Ordner für mich etwas Geschäftsmäßiges hat und mich darum nicht gerade anlächelt, wenn ich kreativ sein will. Ganz zu schweigen von dem Platz, den ich dafür benötige und der wertvollen Zeit, die ich mit dem Anlegen verschwende, statt mich direkt dem Thema zu widmen. Und einen Ordner mit meinen Ideen einstauben zu sehen, weil ich ihn nicht mehr anfassen mag, würde mich echt deprimieren. Eine andere seltsame Idee fand ich den riesigen Wandkalender, den man sich anfertigen soll, um direkt drei Jahre im Blick zu haben. Darauf soll ich mir dann Ziele setzen, wann ich was beginnen und beenden will und welche Zwischenschritte ich mache. Gott, ich will mich doch bei meinen Hobbys bzw. Dingen die mich begeistern nicht unter Druck setzen mit einer Deadline! Davon haben die meisten Menschen im Job doch schon genug. Solche Hilfestellungen sind bei mir also direkt auf Ablehnung gestoßen. Aber das ist meine Meinung. Für andere kann das die Hilfestellung sein, nach der sie schon lange suchen.

Der zweite Teil war dann wieder deutlich interessanter, weil hier die verschiedenen Scanner-Typen vorgestellt wurden und es (wenn auch sehr allgemeine und garantiert nicht für jeden umsetzbare) Tipp zu passen Jobs gab. Es wurden Geschichten von Kunden und auch Bekannten der Autorin und deren Probleme vorgestellt und mit welchen Tricks sie es geschafft haben, mit ihrem Scanner-Profil zurecht zu kommen und das Leben zu führen, dass sie sich wünschten. Es war sehr spannend zu lesen, wie die verschiedenen Typen so ticken und vor allem, mich selbst in einem dieser Typen wiederzuerkennen. Allerdings gab es auch hier wieder einige Tipps, die ich eher ungeeignet fand. Natürlich mögen diese für andere sehr hilfreich sein. Und einige der Geschichte waren mir fast ein bisschen zu glatt. Aber gut, für sein Buch sucht man sich bestimmt nicht gerade die Personen aus, die noch nicht zufrieden sind mit ihrer Scanner-Persönlichkeit.

Zum Schluss gibt es dann noch einmal eine Zusammenfassung und, was ich besonders schön fand, den Appell, sich nicht für die eigene Begeisterungsfähigkeit und Neugierde zu schämen, sondern einfach weiter die Augen offen zu halten und alles auszuprobieren, was es wert scheint, ausprobiert zu werden. Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu Ende zu bringen, weil ein Projekt für einen Scanner beendet sein kann, obwohl es nicht vollendet ist. Einfach weil er oder sie bereits alles herausgezogen hat, was ihm oder ihr wichtig war. Das ist eine Erkenntnis, die mir wirklich sehr geholfen hat. Darum gebe ich vier Sterne und empfehle es jeder/m, der/die auch das Gefühl hat, man bräuchte mindestens zehn Leben um alles einmal probiert zu haben, was einen interessiert.

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Rezension zu "Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast" von Barbara Sher

Ich bin ein Scanner!
Elizzyvor einem Jahr

Dieses wunderbare Buch habe ich beinahe verschlungen:


Worum geht es?

Barbara Sher ist in ihrem Buch dem Phänomen “Scanner” auf den Grund gegangen. Was ist das genau? Und wie zeichnet sich ein Scanner-Typ aus? Wie viele verschiedene Arten gibt es überhaupt und welche Vor- und Nachteile haben diese? In diesem Buch werden nebenbei noch interessante Menschen vorgestellt und man lernt viel über sich selbst. Lasst euch überraschen!

Für mehr Infos könnt ihr gerne die Rezension dazu auf meinem Blog lesen:

https://readbooksandfallinlove.com/2019/02/19/du-musst-dich-nicht-entscheiden-wenn-du-tausend-traeume-hast-von-barbara-sher-rezension/

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Rezension zu "Wishcraft" von Barbara Sher

Mein persönlicher Durchbruch
Felis-felixvor 2 Jahren

Ich lese sehr gerne Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und Ratgeber für Menschen, die gerne etwas verändern möchten an sich oder an ihren Lebensumständen. Dabei neige ich stark dazu, nur zu konsumieren, weil es noch so viele andere tolle Bücher gibt, die ich auch sofort lesen "muss". Ich nehme mir dann immer vor, das Buch gelegentlich noch einmal zu lesen und die Übungen dann auch zu machen. Wishcraft entdeckte ich eines Tages in der Bücherhalle, als ich ein Buch für eine lange Bahnfahrt suchte. Beim Lesen stellte ich dann fest, dass ich das Buch vor Jahren schon einmal gelesen hatte und es dann total vergessen hatte. Auf der Bahnfahrt machte ich dann fleißig eine Übung nach der anderen und stellte fest, dass das Buch einfach genial ist, wenn man das, was drin steht, auch anwendet. Eine dieser Übungen mache ich auch heute noch ab und zu und kann daran die eigene Entwicklung festmachen, was einfach großartig ist. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der irgendwie mehr vom Leben erwartet, aber nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll.

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