Barbara Siwik Das Erbe des Casparius

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe des Casparius“ von Barbara Siwik

Als der 16jährige Caspar eines Tages auf dem Dachboden einen lateinischen Wälzer seines Urahns Casparius findet, bekommt die erfahrbare Welt für ihn plötzlich eine völlig neue Dimension. Nie hatte er den Geschichten von all den Wunderwesen, vom ewigen Kampf Gut gegen Böse Glauben geschenkt, doch dieses alte Buch sollte ihn eines Besseren belehren. Waghalsig stürzt er sich in eine Teufelsbeschwörung. Ein roter Edelstein kommt so in seinen Besitz, dessen Geheimnis Caspar aber noch verborgen bleibt ... Der Teufel – von seinen Untertanen liebevoll »Euer Ungnaden« genannt – trachtet schon lange nach dem Stein, und versucht ihn nun mit allen Mitteln dem jungen Caspar wieder abzunehmen. Mit viel Mut, unbeschwertem Humor und seinen Freundinnen Louise und Grit trotzt er allen Versuchen des Teufels und seiner Helfer. Ob nun die Hexe Brechzahn oder der Landstreicher Griffel – keiner kann Caspar überlisten. Bis der Teufel einen Plan ersinnt und mit Hilfe der Wahrsagerin Wissa die Tochter des Fabrikanten König entführt – Louise, die ebenfalls dem Geheimnis ihrer Vorfahren auf der Spur ist ... Spannend, witzig und unterhaltsam erzählt Barbara Siwik die Geschichte des liebenswerten Caspars, der während seiner Abenteuer begreift, dass es doch so etwas wie den Ernst des Lebens gibt und sich diesem stellt. Nicht nur für junge Leser ein wahres Vergnügen.

Selbstverständlich halte ich mein Buch für gelungen, schon weil der Fhl-Verlag in Leipzig es für druckwürdig befunden hat. Aber die Sternchen verkneife ich mir. Auf meiner eigenen Homepage biete ich eine Leseprobe an, die sich von der inzwischen im Internet auf verschieden Seiten zu lesenden unterscheidet. Auch meine persönlichen Aussagen zum Buch variieren, damit keine Langeweile aufkommt: Eben war Caspars kleine Welt noch in Ordnung, doch ein altes Buch, der Teufel und ein roter Edelstein verändern alles. Glücklichweise haben auch Grit und Louise, Caspars Freundinnen, fürs Übersinnliche ein Gespür. Doch vieles muss der Sechzehnjährige allein durchstehen. Dabei können ihm weder der gelehrte Doktor Weißgenau noch der nüchtern denkende Fabrikant König und schon gar nicht die manchmal nervende Großmutter helfen. So treibt es Caspar also von einer Aufregung in die andere, von einer Entscheidung zur anderen. Ist es reiner Zufall, dass er aus brenzligen Situationen immer unbeschadet hervorgeht, oder wacht eine unbekannte Kraft über dem, was er tut? Fast unmerklich freundet Caspar sich mit dem ’Ernst des Lebens’ an, auch wenn dieser manchmal ’maskiert’ daherkommt. Deshalb nähert er sich allmählich dem Punkt, an dem ihm die ’Guten Geister’ mittels magischem Schlüssel Einlass in ihre Welt gewähren. Wen wundert es, dass kein Teufel einer solchen Entwicklung gewachsen ist …

— barbara_siwik
barbara_siwik

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  • Rezension zu "Das Erbe des Casparius" von Barbara Siwik

    Das Erbe des Casparius
    LisaMariee

    LisaMariee

    Die Geschichte hat mir gefallen, denn es ist wirklich ein schönes und spannendes Kinder-bzw Jugendbuch. Man reist mit Caspar mit, lernt ihn kennen und hat ihn genau wie seine Freunde einfach liebgewonnen. Man taucht sofort in die Geschichte ein, denn schon gleich am Anfang wird es spannend. Man liest verschiedene Perspektiven, einmal den Caspar, den Teufel und die Hexe Brechzahn. Es gibt in diesem Buch keine Kapitel. Liest man eine andere Perspektive wird es mit einem Zeichen gekennzeichnet. Zu den Charakteren, die haben mir wirklich sehr gefallen, ob es Caspar war oder die Prinzessin oder Grit. Aber ja ich bin ehrlich- meine aller liebster Charakter in diesem Buch war Hexe Brechzahn. Ich fand die soooo lustig. Ich mag die wirklich so gern. Jetzt kommen wir leider zum Mangel der Geschichte. Der Schreibstil. Es tut mir wirklich so leid, aber ich kam mit dem nicht klar. Ich habe mich ab und zu wirklich gedrückt das Buch weiter zu lesen, weil mir der Schreibstil nicht gefallen hat. Und ich muss zugeben ich hatte das wirklich fast noch nie. Aber das Buch war auf so andere Weise geschrieben und es wurden wirklich ältere Wörter benutzt. Das verstehe ich zwar, denn eigentlich passt es auch total gut zur Geschichte aber ich musste mich wirklich daran gewöhnen. Das Cover wiederum, finde ich wirklich sehr passend. Das sehr alte Buch vorne, trifft genau den Kern der Geschichte. Denn ohne das Buch, würde der Teufel und der Edelstein gar nicht in Caspars Leben treffen. Deswegen finde ich das alte Buch vorne abzudrucken eine wirklich sehr tolle Idee. Ich glaube das diese Buch, eine echt schöne Zeichentrick Verfilmung werden könnte;) Das habe ich mir öfters beim Lesen vorgestellt.

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  • Rezension zu "Das Erbe des Casparius" von Barbara Siwik

    Das Erbe des Casparius
    barbara_siwik

    barbara_siwik

    05. December 2010 um 17:37

    Das eigene Buch sollte man nicht rezensieren. Deshalb füge ich hier in Auszügen die Rezension von Ralf Julke ein. Zwei weitere Beurteilungen von anderen Lesern stehen bei Amazon. ... Was Barabara Siwik ... als Buch veröffentlicht hat, ist so eine Fantasy vom Feinsten - ein bisschen Märchen, ein bisschen moderne Fantasy. Sie selbst ist ... ausgebildete Diplom-Bibliothekarin ... Wer so mit Büchern zu tun hat, der greift natürlich auf den gelesenen Fundus zurück. Das muss schon beim ersten Puppenspiel so gewesen sein, das Barbara Siwik zur Eröffnung der Merseburger Kinderbibliothek schrieb. Da kam auch schon der Caspar drin vor. Doch er benahm sich ein wenig anders als in den üblichen Kaspariaden mit Räuber (kommt auch drin vor), Polizist (dito), Hexe (gleich doppelt) und Krokodil (das kommt nicht drin vor). Barbara Siwik spinnt um die nur scheinbar vom Puppenspiel festgelegten Gestalten eine Geschichte, die in einem Nest namens Dorfstadt spielt. Caspar ist zwar der eigenwillige Enkel von Oma Fröhlich. Aber irgendwo gibt es da eine große Familienlegende, die zurückreicht bis zu seinem Urahn Casparius, der als Magier wirkte und dabei den Schlüssel fand ins sagenhafte Reich jenseits der Wirklichkeit. Hier greift die belesene Autorin fröhlich auf keltisches Erzählmaterial zu, das auch in einigen germanischen Überlieferungen zu finden ist: Überall in der "richtigen" Welt gibt es Tore in die andere Welt der Feen und guten Geister. Dort sind auch die Wasserelfen, Faune und Einhörner zu Haus. In der Regel sind es stille Seen im Wald oder verwunschene Quellen, die den Zugang zur anderen Welt bilden. Und einer hätte in diesem Buch nur zu gern den Zugriff auf die Welt des Guten: der Teufel höchstpersönlich, mit dem es Caspar zu tun bekommt, als sich die Kette der Ereignisse entspinnt, die mit einem alten Zauberbuch beginnt, das ihm auf den Kopf fällt, und mit einer Teufelsbeschwörung in finsterer Nacht weiter geht. Hier leuchtet dann das durchaus christliche Sagenmaterial des deutschen Mittelalters durch, als Beelzebub noch zum gewöhnlichen Aberglauben gehörte. Jedes Nest in Deutschland kennt solche Sagen über die Streiche, die pfiffige Leutchen dem Teufel spielten. Und um die Macht heiliger Dinge, an denen die Umtriebe des Teufels scheitern. Kirchen etwa oder das Läuten der Glocken. Auch die Hexen gehören hierher. Doch man merkt: Die belesene Autorin bleibt bei den Standardhexen der deutschen Märchenwelt nicht stehen. Ihre Hexen sind ganz unübersehbar von den sehr britischen Hexen eines Terry Prattchet oder anderer Autoren der modernen Fantasy angesteckt: die eine ist eine moderne Wahrsage-Hexe in der Stadt, die andere ein vergessliches Kräuterweiblein im Wald hinter Dorfstadt, das sich dennoch nicht vom Unaussprechlichen über den Löffel balbieren lässt. Und noch eine Erzähltradition schimmert durch: Die des Jugendromans des 19. Jahrhunderts, die im Wesentlichen ein Mädchenroman war - mit verwunschenem Schloss, Prinzessin, zugemauerten Türmchen und einem verschlossenen Vater, der über den Tod seiner Gemahlin nicht hinwegkommt. Auch hier steckt eine lange Familien-Saga in einem uralten Buch, einer versteckten Truhe und einem Frauenbildnis, das immer mal wieder von der Wand fällt. Es ist also auch ein sehr weiblicher Fantasy-Roman, der sich auf 300 Seiten entfaltet, Caspar und seine Freundinnen Grit und Louise aus einem Abenteuer ins nächste stürzt und dabei nicht nur die verschiedenen Familiengeschichten entdecken lässt, sondern auch den Zugang in die verborgene Welt. Dabei bekommt Herr Beel regelmäßig eins auf die Hörner in seiner Gier auf den roten Edelstein, da schreckt er auch vor der Entführung der Prinzessin nicht zurück - auch wenn das genauso misslingt. Caspar ist eben nicht der kecke Spaßmacher aus dem Puppenspiel, sondern ein pfiffiger Jugendlicher, in dem der Charakter seines Vorfahren schlummert. Natürlich geht die Entführung schief und Beel veranstaltet ein Unwetter, wie es Dorf und Stadt noch nicht gesehen haben, lässt den Bockert ausbrechen, eben noch Schauplatz des letzten Hexen-Jahrmarkts. Man merkt: Auch die Sagen um den Blocksberg haben ihr Plätzchen in der Geschichte gefunden. Ist ja nicht so weit von Merseburg aus oder von Braunsbedra, wo die Autorin wohnt. Das Ganze also: ein gefühlvoller Fantasy-Roman mit vielen Facetten, die insbesondere Mädchen gefallen werden (besonders die vorsichtig sich anbahnende Liebesgeschichte ...).

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