Barbara Slawig

 4 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorin von Visby und Flugverbot.
Autorenbild von Barbara Slawig (©Mandy Simon)

Lebenslauf von Barbara Slawig

1956 in Braunschweig geboren, aufgewachsen im Suaerland, lebt in Berlin. Sie hat Biologie studiert und eine Doktorarbeit über Meningitis-Epidemien in Afrika geschrieben, bevor sie der Wissenschaft den Rücken kehrte. Seit 1990 übersetzt sie englisch-sprachige Belletristik. Sie schreibt Erzählungen und Romane, häufig mit phantastischem Einschlag. 200 erschien ihr Romandebut "Die Lebenden Steine von Jargus" - später unter dem Titel "Flugverbot" neu aufgelegt. 2012 erschien "Visby". Unter dem Pseudonym Carla Rot hat sie außerdem zwei Kriminalromane veröffentlicht.

Alle Bücher von Barbara Slawig

Cover des Buches Visby (ISBN: 9783827010872)

Visby

 (33)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Flugverbot (ISBN: 9783942396776)

Flugverbot

 (6)
Erschienen am 31.03.2013

Neue Rezensionen zu Barbara Slawig

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Rezension zu "Visby" von Barbara Slawig

zäher Krimi
supersusivor 2 Jahren

Bewertet mit 1.5 Sternen

Die Mathematikerin Dhanavati hat als Kind den Suizid ihrer Mutter miterlebt, kann sich aber nur Bruchstückhaft daran erinnern: Was geschah damals, vor 20 Jahren, in Visby? Warum beging ihre Mutter Selbstmord? Was haben die Mitglieder der spirituellen Kommune, in der sie damals lebten, damit zu tun? Und wer ist ihr väterlicher Freund, der sich kurz um sie kümmerte und dann verschwand ?

Das Buch fängt spannend an und das erste Drittel habe ich auch gerne gelesen, aber dann zog es sich endlos hin und das quasi bis zum Ende. Auch den Schluß fand ich nicht so interessant. Es gibt zwar immer wieder mal eine überraschende Wende, aber so wirklich packen konnte mich das Buch nicht. Es gibt häufige Perspektivwechsel, die mich anfangs etwas verwirrten. Viele Fragen bleiben offen (zumindest die, die mich interessiert haben). Vielleicht habe ich auch manches nicht verstanden. Auch die Handlungsmotive des Vaters kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich schade, denn es fing sehr vielversprechend an. Aber vielleicht sagt es anderen Lesern mehr zu.

 

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Rezension zu "Visby" von Barbara Slawig

Die Suche nach der eigenen Vergangenheit
chiaravor 6 Jahren

Meine Meinung:
Ich gehöre auch zu dem Personenkreis, den dieses Buches nicht so richtig überzeugen konnte. Warum dies so ist, kann ich gar nicht genau sagen. Aber ich versuche es trotzdem einmal. Zum einem bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, was bei den vielen positiven Meinungen, die ich gelesen habe, natürlich nicht ausbleibt. Zum anderen hatte ich eine temporeiche Geschichte erwartet, weil der Roman dem Thriller-Genre zugeordnet wurde. Diese Einordnung kann ich im Nachhinein nicht wirklich verstehen. Das Buch ist zwar recht spannend geschrieben, aber ich hatte nie das Gefühl durch die Geschichte zu rasen, wie bei einem Thriller oft der Fall ist. So fühlte ich mich vom Verlag doch etwas in die Irre geführt. Die allgemeine Zuordnung "Roman" wäre vielleicht doch besser gewesen. Und als dritten und letzten Punkt muss ich leider die Figuren nennen. Irgendwie lagen alle einfach nicht auf meiner Wellenlänge und insbesondere bei Annika konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, warum sie so gehandelt hat. Die einzige Figur, die mir zumindest etwas sympathisch war, war Jens.

Aber es gab auch Aspekte an diesem Buch, die mir sehr gut gefallen haben. Hier ist allen voran der ständige Wechsel der Erzählperspektiven zu nennen. Gerade in Bezug auf Dhanavati hat mir es sehr geholfen die Figur irgendwie zu verstehen. Wenn die komplette Geschichte nur von ihr erzählt worden wäre, hätte ich Dhanavati noch weniger verstanden als ohnehin. Aber dadurch dass verschiedene Personen die Geschichte erzählen, bekommt der Leser einen guten Rundumblick und ein besseres Verständnis. Vielleicht hätten Zeitangaben zu Beginn eines Kapitels geholfen das Gelesene besser im Gesamtzusammenhang einzuordnen. So musste man halt immer wieder etwas nachdenken, was auch nicht so dramatisch ist. Auch wenn mich das Buch nicht so fesseln konnte wie ein Thriller, war es doch spannend geschrieben und voller überraschender Wendungen.

Den vielen positiven Stimmen kann ich mich leider nicht anschließen. Für mich hatte das Buch seine guten und aber auch seine schlechten Seiten, so dass ich am Ende 3 Sterne vergebe.

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Rezension zu "Visby" von Barbara Slawig

Krimi - um Tiefgründigkeit bemüht
wandabluevor 6 Jahren

Dhanavati Reinerts ist eine junge Mathematikerin, die am Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie in Dänemark, Arhus, angestellt ist. Die Institutsleiterin,  Prof. Dr. med. Maria Kingsley, ist gerade dabei das Projekt, an dem Dhanavati arbeitet, an die Firma IAI zu verkaufen, eine Firma, die Rüstungsforschung betreibt und ausserdem Biowaffen entwickelt. Wegen des Verkaufs dieser Ergebnisse geraten die beiden aneinander. Auch Dhanavati soll an das IAI wechseln.

Am IAI oder aber an Maria Kingsleys Institut gibt es eine Sicherheitslücke, sensible Daten geraten an die Öffentlichkeit. Der Chef des IAI gibt einem Jens Nilsson den Auftrag, diese Lücke zu schliessen – wie auch immer.

In diesen Hintergrund hinein kreuzen einerseits die Suche der Mathematikerin Reinerts nach ihrem unbekannten Vater sowie deren Identitätsproblematik als auch die Suche nach dem Lebenspartner Annika Ottens, Arhaus. Die Fäden laufen bei einer Kommune zusammen, deren Mitglieder vor mehr als zwanzig Jahren in Visby lebten.

Der Plot hört sich spannend an, aber die Ausführung krankt an dem schon fast verzweifelt zu nennenden Versuch der Autorin, Tiefgründigkeit herzustellen, was auf Kosten sowohl der Glaubwürdigkeit der Protagonisten wie auch einer stringenten Handlung geht. Sowohl Haupt - wie Nebenpersonen agieren zumindest verhaltensauffällig. Der Stil ist ein wenig schwerfällig, aber ich kann ihm doch etwas abgewinnen.

Der Handlungsstrang um Annikas Suche nach ihrem Partner, der einen grossen Teil der Erzählung einnimmt, sollte Verwicklungen suggerieren, wo gar keine sind und wäre vollkommen entbehrlich gewesen. Ein paar sehr gute Ideen sind allerdings zu verzeichnen, deshalb gibt es auch noch drei Sterne, dennoch lautet mein

Fazit: Ich klappe das Buch zu und sage: So what?



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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Visby



Weißt Du, wem Du trauen kannst?

Barbara Slawig: VISBY



Zwei Frauen auf der Suche. Sie haben Fragen, die ihnen nur eine Reise in die Vergangenheit beantworten kann, und sie geraten in ein Gestrüpp aus Liebe, Verbrechen und Verrat — und an Menschen, die sehr weit gehen würden, um sich zu schützen. Doch auch sie müssen sich entscheiden: Wollen sie festhalten, was sie haben, oder alles riskieren?
Dhanavati war fünf, als ihre Mutter bei Visby von den Klippen sprang. Danach brach alles auseinander. Die spirituelle Kommune, in der sie gelebt hatten, löste sich auf, Eglund, der Kopf der Gruppe, wurde wegen Drogenhandels verhaftet. Sogar Adrian, der sich stets liebevoll um Dhanavati gekümmert hatte, ließ sie allein. Jetzt, über zwanzig Jahre später, will die junge Mathematikerin endlich Klarheit. Warum hat ihre Mutter Selbstmord begangen? Und wer ist ihr Vater? Adrian, der inzwischen mit Annika zusammenlebt? Oder der charismatische Guru Bengt Eglund?

Eine Spurensuche beginnt — und nimmt schnell eine bedrohliche Wendung, als sich herausstellt, dass Eglund inzwischen im internationalen Waffen- geschäft tätig ist. Zwei Unbekannte heften sich an Dhanavatis Fersen, sie wird beschuldigt, Forschungsgeheimnisse ihres Instituts verraten zu haben. Plötzlich ist niemand mehr auf Dhanavatis Seite, und ihre Suche gerät zur Flucht. 

Die Autorin Barbara Slawig hat Biologie studiert und eine Doktorarbeit über Meningitis-Epidemien in Afrika geschrieben, bevor sie der Wissenschaft den Rücken kehrte. Seit 1990 übersetzt sie englischsprachige Belletristik. Sie schreibt Erzählungen und Romane, häufig mit phantastischem Einschlag. 2003 erschien Flugverbot; unter dem Pseudonym Carla Rot veröffentlichte sie 2009 und 2010 Kriminalromane. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats.
Website: http://home.snafu.de/jargus/

Barbara Slawig wird an der Leserunde teilnehmen!

Leseprobe

Wir verlosen 20 Taschenbuch-Exemplare von VISBY unter allen Bewerbern, die folgende Frage der Autorin beantworten: 

Gab es schon mal eine Situation in deinem Leben, in der dir Mathematik geholfen hat?



Viel Spaß beim Bewerben und genauso viel Glück bei der Verlosung wünscht
Euer Berlin Verlag!
394 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Barbara Slawig wurde am 22. September 1956 in Braunschweig (Deutschland) geboren.

Barbara Slawig im Netz:

Community-Statistik

in 57 Bibliotheken

auf 8 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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