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Berlin_Verlag

vor 5 Jahren

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Weißt Du, wem Du trauen kannst?

Barbara Slawig: VISBY



Zwei Frauen auf der Suche. Sie haben Fragen, die ihnen nur eine Reise in die Vergangenheit beantworten kann, und sie geraten in ein Gestrüpp aus Liebe, Verbrechen und Verrat — und an Menschen, die sehr weit gehen würden, um sich zu schützen. Doch auch sie müssen sich entscheiden: Wollen sie festhalten, was sie haben, oder alles riskieren?
Dhanavati war fünf, als ihre Mutter bei Visby von den Klippen sprang. Danach brach alles auseinander. Die spirituelle Kommune, in der sie gelebt hatten, löste sich auf, Eglund, der Kopf der Gruppe, wurde wegen Drogenhandels verhaftet. Sogar Adrian, der sich stets liebevoll um Dhanavati gekümmert hatte, ließ sie allein. Jetzt, über zwanzig Jahre später, will die junge Mathematikerin endlich Klarheit. Warum hat ihre Mutter Selbstmord begangen? Und wer ist ihr Vater? Adrian, der inzwischen mit Annika zusammenlebt? Oder der charismatische Guru Bengt Eglund?

Eine Spurensuche beginnt — und nimmt schnell eine bedrohliche Wendung, als sich herausstellt, dass Eglund inzwischen im internationalen Waffen- geschäft tätig ist. Zwei Unbekannte heften sich an Dhanavatis Fersen, sie wird beschuldigt, Forschungsgeheimnisse ihres Instituts verraten zu haben. Plötzlich ist niemand mehr auf Dhanavatis Seite, und ihre Suche gerät zur Flucht. 

Die Autorin Barbara Slawig hat Biologie studiert und eine Doktorarbeit über Meningitis-Epidemien in Afrika geschrieben, bevor sie der Wissenschaft den Rücken kehrte. Seit 1990 übersetzt sie englischsprachige Belletristik. Sie schreibt Erzählungen und Romane, häufig mit phantastischem Einschlag. 2003 erschien Flugverbot; unter dem Pseudonym Carla Rot veröffentlichte sie 2009 und 2010 Kriminalromane. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats.
Website: http://home.snafu.de/jargus/

Barbara Slawig wird an der Leserunde teilnehmen!

Leseprobe

Wir verlosen 20 Taschenbuch-Exemplare von VISBY unter allen Bewerbern, die folgende Frage der Autorin beantworten: 

Gab es schon mal eine Situation in deinem Leben, in der dir Mathematik geholfen hat?



Viel Spaß beim Bewerben und genauso viel Glück bei der Verlosung wünscht
Euer Berlin Verlag!

Autor: Barbara Slawig
Buch: Visby

Floh

vor 5 Jahren

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Die gab es bestimmt, zum Beispiel täglich an der Kasse beim Einkauf. Aber speziell ist mir kein nennenswertes Ereignis in Erinnerung! Mmmmh. Gerne wäre ich bei der Leserunde dabei!

Wildpony

vor 5 Jahren

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Ich würde mich zwar sehr für das Buch interessieren und finde es inhaltlich super spannend, aber wenn ich schon das Wort Mathematik lese bekomme ich schon graue Haare (upps... ok, hab ich schon, aber dann kommen bestimmt noch welche dazu) ;-)

Gab es schon mal eine Situation in deinem Leben, in der dir Mathematik geholfen hat?
Nein - leider nicht.
Ich war in Mathe immer die totale Niete - und das hat sich auch auf meine Kinder vererbt. *lach*

Würde das Buch trotzdem super gern lesen und sende hiermit meine Bewerbung.

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mabuerele

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 4: S. 185 - 257
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lemmy69 schreibt:
Bei Nilsson weiß ich nicht so recht - was soll ich von ihm halten? Ist er tatsächlich irgendwie stocknaiv oder völlig abgebrüht? Ich denke und hoffe, es wird sich noch lüften.

Als Sicherheitschef in einer Firma jedenfalls scheint er mir eine völlige Fehlbesetzung. Er reagiert zu häufig nicht. Normalerweise hat er das Verhalten der Herren Schulz und Nagel anzuzeigen!

mabuerele

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5: S. 258 - 327
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vormi schreibt:
Tja, was hat Dhani denn erwartet? Das Bengt sie mit offenen Armen aufnimmt?

Sicher hat sie nicht erwartet, dass er sie mit offenen Armen aufnimmt. Aber diese Behandlung hätte ich auch nicht erwartet, habe mit einem Gespräch im Büro gerechnet.

mabuerele

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 5: S. 258 - 327
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Hier zeigt sich, dass sich Dhani in manchen Situationen an der Mathematik "festhält". Das logische Denken bewahrt sie vor dem Absturz.
Klasse fand ich die Frage an der Haustür. Ich hätte sie spontan mit "Nein" beantwortet, habe dann aber Google gefragt, denn mein Studium liegt schon ein paar Jährchen zurück. Jetzt geht man davon aus, dass sie nicht entscheidbar ist.
Im Gespräch mit Eglund versucht sie ihm ihr Forschungsgebiet zu erklären - schwierig! Aber nach drei Grappa und am aktuellen Beispiel von "kleine Ursache - große Wirkung" hat sie es ganz gut hinbekommen.

Adrians und Eglunds Erinnerungen unterschieden sich ziemlich. Eglunds allerdings klingen logisch. Die Herren Schulz und Nagel arbeiten "nicht nur" für den BND. Das lässt viele Interpretationen offen.

mabuerele

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 6: 329 - 413
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Das Ende war für mich schlüssig.

Dhani hat mit der Vergangenheit abgeschlossen. Es wurde auch klar, woher ihre Phobie kommen könnte. Jens war ein Partner auf Zeit. Er hat sie aus der Angst zurückgeholt. Selbst in dieser Situation hatte sie die Kraft, sich mit mathematischen Problemen zu beschäftigen. Wie schon einmal geschrieben, war die Logik für sie DIE Konstante in schwieriger Zeit.

Einer meiner Vorschreiber hat schon gesagt, dass Gisela nur an dem Mann, nicht an dem Kind interessiert war. Im Dunkeln hat sich Adrian um sie gekümmert, nicht die Mutter.

Eglund ist ein Mann mit Stärken und Schwächen. Er ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter.

Adrian - ich denke, er hat die Vergangenheit nie verarbeitet. Er hatte keine Chance, sich nach dem Auflösen der Gruppe um Dhani zu kümmern. In der Gruppe war er geduldet, nicht geliebt. Bei Annika ist er nie angekommen. Sie waren zusammen und doch nicht zusammen. Ihn hat nur Nina gehalten, doch dann war Giselas Anziehungskraft stärker. Vielleicht traut er sich nicht zurück, weil er nicht wieder in die enttäuschten Augen eines Kindes blicken möchte.

Annika sollte ihren eigenen Weg gehen und Adrian loslassen. Sie sollte sich auf ihre Stärken besinnen.

Rainer und sein Bruder - das kam für mich überraschend, erklärt aber vieles. Ob Maria sich Vorwürfe macht, dass sie ihm das Programm und die Datenbank verkauft hat? Jetzt könnte alles in falsche Hände geraten.

Der politische Teil des Buches klingt zwar nur an wenigen Stellen an, ist aber sehr brisant. Europa ist nur am eigenen Wohlergehen interessiert. Als Käufer unserer Waffen und als Abfallbecken unseres Mülls sind aber die afrikanischen Länder gut genug.

BarbaraSlawig

vor 5 Jahren

Leseabschnitt 6: 329 - 413
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mabuerele schreibt:
Vielleicht traut er sich nicht zurück, weil er nicht wieder in die enttäuschten Augen eines Kindes blicken möchte.

Das bringt es sehr gut auf den Punkt, finde ich.
Auch die nächsten Sätze über Annika würde ich sofort unterschreiben.

Danke für die schöne ausführliche Analyse - und danke fürs Mitlesen!

mabuerele

vor 5 Jahren

Fazit / Rezension

Meine Rezension steht bei buch.de und hier:

http://www.lovelybooks.de/autor/Barbara-Slawig/Visby-974784527-w/rezension/1075627209/

http://www.amazon.de/review/R3RN2OQK2ZJWS6/ref=cm_cr_rdp_perm

elisabethjulianefriederica

vor 5 Jahren

Fazit / Rezension

Hier steht auch meine Rezension, vielen Dank, dass ich mit einem Leseexemplar der Autorin doch noch mitlesen konnte, nachdem das ursprüngliche Exemplar wohl in der Weihnachtspost verloren gegangen ist.
http://www.lovelybooks.de/autor/Barbara-Slawig/Visby-974784527-w/rezension/1075763701/
Vielen lieben Dank dafür !

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