Barbara Streidl

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Barbara Streidl

Lebenslauf von Barbara Streidl

Barbara Streidl wir im Jahr 1972 in der Landeshauptstadt Bayerns, in München geboren. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik und Komparatistik. Sie arbeitete mit Medien wie der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Rundfunk zusammen. Außerdem ist Streidl Gründerin des Blogs der feministischen Initiative "Frau Lila" Sie war außerdem als Co Autorin am Buch "Wir Alphamädchen - Warum Feminismus das Leben schöner macht." beteiligt.

Alle Bücher von Barbara Streidl

Barbara StreidlKann ich gleich zurückrufen?
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Kann ich gleich zurückrufen?
Kann ich gleich zurückrufen?
 (8)
Erschienen am 08.06.2012
Barbara StreidlKann ich gleich zurückrufen?: Der alltägliche Wahnsinn einer berufstätigen Mutter
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Kann ich gleich zurückrufen?: Der alltägliche Wahnsinn einer berufstätigen Mutter
Barbara StreidlLasst Väter Vater sein - Eine Streitschrift
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Barbara StreidlLangeweile. 100 Seiten
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Langeweile. 100 Seiten
Langeweile. 100 Seiten
 (0)
Erschienen am 20.07.2018

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Rezension zu "Kann ich gleich zurückrufen?" von Barbara Streidl

Kann ich gleich zurückrufen? - Der Alltag einer berufstätigen Mutter
Meliebookvor 5 Jahren

Klappentext:
Ihr Kind hat beim Frühstück getrödelt. Deshalb kommt sie zu spät ins Büro - und entschuldigt sich lieber mit einem davongefahrenen Bus. Eine junge Mutter wie so viele andere, in der Rushour des Lebens zwischen Kind und Karriere. Eine Woche lang begleitet sie dieses Buch durch den Alltag - der genau durch geplant ist, um Muttersein, Job und Beziehung unter einem Hut zu bringen. Muss das Leben einer Frau, die weder auf ein Kind noch auf ihre berufliche Karriere verzichten will, noch immer an Wahnsinn grenzen?

Cover:
Das Cover zu "Kann ich gleich zurückrufen?" ist auffalend aber auch Schlicht. Das Cover passt perfekt zum angegeben Inhalt. So sieht man auf dem Cover eine Mutter mit einem Kinderwagen und einem Handy. Und zeigt somit die Protagonistin also die Mutter.

Erster Satz:
Ich werde den Bus nicht mehr erwischen, egal wie schnell ich renne. (S. 9)

Meinung:
In dem Buch „Kann ich gleich zurückrufen?“ von der Autorin Barbara Streidl taucht man in die Welt einer jungen berufstätigen Mutter ein. So erlebt man die verschiedenen Situationen die Mutter in ihrem Alltag erlebt ob mit Kind oder ohne, im Beruf oder Privatem. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Mutter geschrieben, die in dem Buch keinen Namen trägt.

Eigentlich lese ich solche Bücher nicht und war nicht gerade sehr motiviert beim Lesen aber ich wurde sogar regelrecht überrascht. So sind die Kapitel im Buch durch die Wochentage genannt (Montag, Dienstag, Mittwoch …). Hinter halb im Buch gibt es dann noch ein paar Seiten zu Anmerkungen die, während dem lesen auftreten und hinten die Bedeutung nachgeschlagen werden kann.

Wie schon geschrieben bekommt man den Alltag einer jungen Mutter mit, und wie sie es alles meistert.

Die größten und wichtigsten Punkte sind z.B. mit ihrem Job als Teilzeitkraft und wie sie es meistert, Haushalt und Kind alles unter einem Dach zu bringen.

Mich hat sogar das Buch Respekt eingebracht für die Mutter den ich wäre vielleicht bei den meisten Aufgaben schon regelrecht überfordert gewesen. Und so tauchte mich Barbara Streidl in ihrem flüssigen Schreibstil.

Ich konnte das Buch an manchen Stellen nicht mehr aus der Hand legen hatte aber auch so einige Schwierigkeiten damit.

So waren für mich manche Fremdwörter unklar, auch wenn es hinten die passende Anmerkung gibt oder unterhalb an der Seite es auch erklärt war. Aber leider war es mir einfach störend bei fast jedem Fremdwort hinten nach der Bedeutung in den Anmerkungen zu suchen.

Fazit:
Für mich leider nicht so mein Genre, was ich auch nicht öfters lese. Aber es war sehr interessant über den Alltag einer berufstätigen Mutter zu erfahren. Barbara Streidl konnte mich sogar mit ihrem spannenden Schreibstil das Buch nicht aus der Hand legen. Ich empfehle das Buch daher lieber an werdende Mütter oder die es schon sind!

Die Autorin:
Barbara Streidl, geboren 1972 in München, studierte Germanistik und Komparatistik. Sie kooperiert mit Medien wie der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Rundfunk (Zündfunk), ist Gründerin des Blogs www.maedchenmannschaft.net und der feministischen Initiative Frau Lila und Co-Autorin des Buches Wir Alphamädchen - Warum Feminismus das Leben schöner macht.

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Natalie77s avatar

Rezension zu "Kann ich gleich zurückrufen?" von Barbara Streidl

Der Spagat zwischen Beruf und Familie
Natalie77vor 6 Jahren

Inhalt:
Sie ist eine berufstätige Mutter mit einem dreijährigen Sohn und versucht trotz aller Widrigkeiten Kind und Beruf unter einen hut zu bringen. Trotz kranker Mutter, streikenden Erzieherinnen und dem ganz normalen Alltag.

Meine Meinung:
Welche berufstätige Mutter kennt das nicht: Das Kind möchte nicht immer so wie es muss. Der Chef beschwert sich und sieht einen nur als Arbeitstier und nicht die Mutter. Die das schlechte GEwissen plagt weil sie mit ihrem Kind zu wenig Zeit hat und es einen Tag nach dem Fieber wieder in den Kindergarten schicken muss.

Genauso geht es dieser Mutter hier. Mir Gott sei Dank nicht, denn ich arbeite nur teilzeit. Trotzdem bekam ich schon dumme Kommentare zu hören. Als mein Sohn fast zwei Jahre alt war fing ich an Taxi zu fahren. Es gab ja genug Verwandtschaft die sich bereit erklärte aufzupassen und am Wochenende war da ja auch der Papa. Dann kam das Angebot den Zwerg in den Kindergarten zu schicken bevor er drei wird und ich hab es angenommen und weiß noch das ich als Rabenmutter beschimpft wurde. Das werde ich wohl auch nicht vergessen. Dabei musste ich mit arbeiten ohne diesen kleinen Nebenverdienst ging es gar nicht und wir hatten gewiss keine Luxusvorstellungen. Geht man allerdings nicht arbeiten und ist "nur" Hausfrau und Mutter wird man für faul gehalten. Deswegen Hut ab vor den Müttern die Beides hin bekommen.

So wie auch die Mutter aus diesem Buch. Auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft meistert sie Job, Kind und Mann doch sehr gut. Man wächst mit seinen Aufgaben. Dabei ist dieses Buch keine reine Unterhaltungsliteratur, sondern ist sozialkritisch. Sehr interessant ohne dabei langweilig zu sein. Gespickt mit Fakten die am Ende auch durch Fußnoten belegt werden. Ein Sachbuch was auch unterhaltsam ist und zeigt was Mütter heute teilweise leisten müssen. Wie sie den Spagat versuchen und dabei egal was sie tun anecken.

Es bleibt zu hoffen das der ein oder andere Chef und Politiker dieses Buch liest und mal darüber nachdenkt bevor er das nächste Mal handelt.

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Brina1983s avatar

Rezension zu "Kann ich gleich zurückrufen?" von Barbara Streidl

Rezension zu "Kann ich gleich zurückrufen?" von Barbara Streidl
Brina1983vor 6 Jahren

Kurzbeschreibung lt. amazon:
Ihr Kind hat beim Frühstück getrödelt. Deshalb kommt sie zu spät ins Büro – und entschuldigt sich mit einem davongefahrenen Bus. Eine junge Mutter wie so viele andere, in der Rushhour des Lebens zwischen Kind und Karriere. Eine Woche lang begleitet dieses Buch sie durch den Alltag – der genau durchgeplant ist, um Muttersein, Job und Beziehung unter einen Hut zu bringen. Muss das Leben einer Frau, die weder auf ein Kind noch auf ihren Job verzichten will, noch immer an Wahnsinn grenzen?
Die Wahrheit über den Alltag der berufstätigen Mutter von heute.
*
Erster Satz:
Ich werde den Bus nicht mehr erwischen, egal, wie schnell ich renne.
*
Meine Meinung:
Eine interessante Lektüre, die mal auf die Lebensweise einer Mutter hinweist. Es ist in der Tat so, dass ich mich in einigen, von der Autorin beschriebenen, Situationen wiedergefunden habe.
*
Zitat:
“Mit meiner Schwangerschaft bin ich vom uninteressanten Individuum zum Gesprächsgegenstand geworden…
…Völlig Fremde mischen sich in die Kindererziehung ein oder beurteilen meine Entscheidungen, kritisieren mich willkürlich als Rabenmutter oder als Latte-macchiato-Mutter.“
Seite 130
*
Das Problem ist, dass die Gruppe einmischender Personen einfach gar keine Ahnung hat. Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich gehe mit meinen Kindern einkaufen. Bzw. damals hatte ich nur ein Kind und noch nicht drei. ;) Meine Tochter wagte es tatsächlich im Einkaufsladen zu schreien und nicht mehr weiterlaufen zu wollen. Ich kaufte weiter fleißig im Laden ein und ließ sie an Ort und Stelle stehen. Oh, wurde ich mit bösen Blicken bestraft…Aber wisst ihr was? Meine Tochter beruhigte sich irgendwann und hat es nie wieder getan. Wenn es aber nach den Fremden gegangen wäre, hätte ich zu meiner Tochter laufen sollen, sie trösten sollen, und am besten noch nachgeben. Aber da kann ich euch sagen, dann wäre es nicht bei diesem einem Mal geblieben. So viel zum Thema Erziehung. Aber es gibt auch die positiven und wissenden Blicke von anderen Eltern, die einem dann doch die Bestätigung geben und sich damit auskennen.
*
Ja, als Mutter ist man ein öffentliches Gut, dass kann ich bestätigen. In Situationen wie oben ist es sehr nervig und ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass die Autorin das kritisiert und sich darüber den Kopf zerbricht.

Insgesamt habe ich mich auch in einigen anderen Situationen wiedergefunden. Zum Beispiel, dass man ganz schön oft abgehetzt wirkt, zwischen Beruf und Kind/Kindern. Manchmal war es mir aber ein wenig zu viel Gehetze und zuuu viele verschiedene Probleme. Meinen Haushalt bekomme ich mit Kindern und Beruf auch noch ganz gut selbst geregelt. Ich habe zwar kein Problem damit, dass man sich eine Putzfrau holt. Eigentlich ist das sogar eine tolle Sache, aber ich möchte lieber allein mit meiner To-Do Liste klarkommen.
*
Was ich noch als sehr interessant empfunden habe; war das Thema im Umgang mit Kollegen. Auch das kenne ich heute noch. Viele kinderlose Kolleginnen haben kein Verständnis dafür, dass man pünktlich Feierabend machen muss…(Das spricht doch Bände. In der heutigen Gesellschaft sollte das nicht mehr so sein). Und der Irrsinn daran ist, man hat tatsächlich ein schlechtes Gewissen. Aber das versuche ich mir abzugewöhnen. Die Zeit brauche ich für meine Kinder und ich möchte mich nicht dafür entschuldigen müssen, dass ich Mutter bin. Wo kommen wir denn dahin…
*
Also sage ich: Das Buch sollten auch Leute lesen, die keine Kinder haben. Vielleicht können sie sich da einfühlen?! I don’t know…
*
Eigentlich hatte ich mir das Buch auch ganz anders vorgestellt. Etwas witziger vielleicht. Aber eigentlich ist der Autorin ein sehr gutes und einfach wahres Werk gelungen.
*
Und daher vergebe ich 4 Bücher!

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