Barbara Tammes Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof

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Inhaltsangabe zu „Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes

Pippa lebt in zwei verschiedenen Welten: In der Woche wohnt sie bei ihrer Mutter mit vielen Pferden auf einem baufälligen Bauernhof, die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater in einem schicken Apartment in der Großstadt. In beiden Welten hat sie andere Klamotten, andere Hobbys und sogar eine andere beste Freundin. Gar nicht so leicht! Zum Glück hat Pippa ihr Journal, in dem sie all ihre Fragen festhält: Ist sie immer dieselbe Pippa? Ist sie ein Naturkind oder ein Computer-Nerd? Und darf man jemanden küssen, obwohl man nicht (richtig) verliebt in ihn ist? Pippa stellt fest, dass das Leben nun mal kein Ponyhof ist – aber man muss ja nicht jeden Mist ausbaden, den die Erwachsenen verzapfen! Pippas Kritzel-Journal – knallvoll mit Zeichnungen, Nachdenkereien, Rezepten und vielem mehr!

Tagebuch eines Fast-Teenies ist innerlich hin- und hergerissen zwischen Mutter und Vater. Toll illustriert!

— black_horse
black_horse

Die Grundidee hat mich überzeugt, genauso wie der Schreibstil. Die meisten Charaktere waren mir jedoch unsympathisch.

— Larii-Mausi
Larii-Mausi

Tolles Kinderbuch mit realistischer Geschichte, die wie mitten aus dem Leben gegriffen ist, und anschaulischen Bildern.

— Tulpe29
Tulpe29

Ich liebe Pippa! Allein das Cover zog mich schon an, aber der Inhalt begeistert noch viel mehr. Absoluter Lieblingscharakter 2017!! Mehr!

— Cailess
Cailess

Tolles Buch, witzig illustriert mit einer sehr sympathischen Protagnistin namens Pippa. Klare Leseempfehlung!

— Anakin
Anakin

Ein Buch für alle, die gute Geschichten mögen! Spannend und manchmal chaotisch, lädt es zum Träumen ein!

— Slaightin
Slaightin

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    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    black_horse

    black_horse

    04. September 2017 um 23:06

    Cover, Titel und Klappentext illustrieren deutlich, worum es in diesem Buch geht: Ein Mädchen, dass hin- und hergerissen ist zwischen zwei Welten.Das ist Pippas Tagebuch. In 70 Tagebucheinträgen erzählt Pippa von sich, ihrer Familie, Freunden, ihren Problemen, Wünschen und natürlich vor allem von ihrer inneren Zerrissenheit. Denn ihre geschiedenen Eltern sind wie Feuer und Wasser. Die Mutter wohnt auf dem Dorf, hat kaum Geld, widmet sich lieber ihren Pferden, als Haushalt und Kindern und ist eher chaotisch. Der Vater mit Frau und neuem Kind lebt in der Stadt, ist wohlhabend und sehr auf Sauberkeit und Exaktheit bedacht. Also sehr plakative Unterschiede. Besonders gelungen sind die vielen Illustrationen, in denen Pippa ihre Gedanken in Bildern ordnet.Die Themen im (Tage-)Buch sind vielfältig. Nicht nur die Entscheidung, ob Pippa ganz zum Papa in die Stadt ziehen sollte, sondern auch ihr aufkommendes Interesse am anderen Geschlecht spielen eine zentrale Rolle.Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches, kurzweilges Buch, das sehr kreativ illustriert ist, für Mädchen ab 10, die bei Themen wie dem ersten Kuss nicht mehr beschämt zu Boden blicken.

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  • Buchverlosung zu "Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof" von Barbara Tammes

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Coppenrath_Verlag

    Coppenrath_Verlag

    Zwischen Chai Latte und Pferdemist Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof erzählt die Geschichte eines 12-jährigen Mädchens zwischen Mutter und Vater, Landleben und Großstadtflair. Mit vielen bunten Kritzeleien, Rezepten u.v.m begleiten wir Pippa zwischen Chai Latte und Pferdemist. Pippa lebt in zwei verschiedenen Welten: In der Woche wohnt sie bei ihrer Mutter auf einem heruntergekommenen Bauernhof auf dem Land, die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater in einem schicken Apartment in der Großstadt. In beiden Welten hat sie andere Klamotten, andere Hobbys und sogar eine andere beste Freundin. Gar nicht so leicht, alles auseinanderzuhalten!Ihr Gefühlswirrwarr versucht Pippa, in ihrem „Journal" zu ordnen: Ist sie trotz ihrer „gespaltenen Persönlichkeit" immer dieselbe Pippa? Ist sie ein Naturkind oder ein Computer-Nerd? Und darf man eigentlich jemanden küssen, obwohl man nicht (richtig) verliebt in ihn ist? Als ihr Vater möchte, dass sie ganz zu ihm zieht, ist Pippas „Doppelleben" wirklich kein Ponyhof mehr; aber sie erkennt, dass ihr Chaos auf dem Mist ihrer Eltern gewachsen ist ...Wir verlosen 10 x das Buch "Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof". Schreibt uns einfach bis einschließlich 10. Juli, ob ihr lieber in der Stadt oder auf dem Land lebt/leben möchtet. Wir sind gespannt :-).

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  • Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Nele75

    Nele75

    24. August 2017 um 22:56

    Die zwölfjährige Pippa führt ein geteiltes „Alltagsleben“, welches sie sich allerdings nicht selbst ausgesucht hat. Ihre Eltern haben sich getrennt, und so verbringt sie die Tage von Montag bis Freitag bei ihrer Mutter auf dem Land, das Wochenende von Freitag bis Sonntag bei ihrem Vater und dessen „neuer“ Familie mitten in der Stadt. Pippa hat sich soweit ganz gut eingerichtet, hat für jede ihrer „Welten“ eine eigene beste Freundin, Klamotten und Hobbys. Und dennoch kann es manchmal ganz schön chaotisch sein, so ein ständiger Wechsel…….um sich in all dem Gefühlschaos besser zurechtfinden zu können, führt Pippa ihr Journal, eine Art Tagebuch, in dem sie versucht, etwas mehr Klarheit in ihr Leben zu bringen mittels Zeichnungen, Gedanken und allem, was ihr zu der jeweils gerade stattfindenden Situation so einfällt…… Die Autorin Barbara Tammes hat mit ihrer Geschichte rund um die zwölfjährige Pippa ein tolles, abwechslungsreiches Buch geschrieben, welches vor allem Mädchen ab ca. 10/11 Jahren ansprechen dürfte. Denn nicht nur der Alltag, der aus Pippas‘ Sicht erzählt wird, ist lustig, abwechslungsreich, voller Gedanken und vor allem bestens unterhaltsam…auch die Einblicke in Pippas Journal, also ihrem Tagebuch, welche immer wieder zwischen der eigentlichen Geschichte auftaucht, ist Unterhaltung pur. Dank der vielen Illustrationen, welche von der Autorin selbst stammen, wird noch deutlicher dargestellt, wie Pippa versucht, dem von ihren Eltern erzeugten Chaos ein wenig Struktur zu geben….und dabei auch immer wieder voller lustiger Einfälle ist. Für mich selbst war es teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig, immer wieder die Geschichte durch das Betrachten der Zeichnungen unterbrechen zu müssen. Allerdings ist es genau diese Mischung aus Illustrationen und Gelesenem, welche die eigentliche Zielgruppe der jungen Leser ab ca. 10 Jahren so begeistert und welche auch für viel Abwechslung beim Lesen sorgen. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt schon durch die beiden unterschiedlichen Hälften (welche sich alleine durch die Farben bereits unterscheiden), einige Unterschiede aus den beiden unterschiedlichen Leben von Pippa. Erschienen ist das Buch im Coppenrath-Verlag, dort ist auch ein passendes „Journal“ zum Buch, also zum selbst beschreiben und bekritzeln, erhältlich. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Fortsetzung des Buches, denn der zweite Teil soll bereits Anfang 2018 erscheinen, ebenfalls im Coppenrath-Verlag.

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  • [Rezension] Barbara Tammes: Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    karinasophie

    karinasophie

    11. August 2017 um 18:22

    Klappentext: Pippa lebt in zwei verschiedenen Welten: In der Woche wohnt sie bei ihrer Mutter mit vielen Pferden auf einem baufälligen Bauernhof, die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater in einem schicken Apartment in der Großstadt. In beiden Welten hat sie andere Klamotten, andere Hobbys und sogar eine andere beste Freundin. Gar nicht so leicht! Zum Glück hat Pippa ihr Journal, in dem sie all ihre Fragen festhält: Ist sie immer Pippa? Ist sie ein Naturkind oder ein Computer-Nerd? Und darf man jemanden küssen, obwohl man nicht (richtig) verliebt in ihn ist? Pippa stellt fest, dass das Leben nun mal kein Ponyhof ist - aber man muss ja nicht jeden Mist ausbaden, den die Erwachsenen verzapfen! Inhalt: Pippa ist 12 Jahre alt. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammen auf einem kleinen verwahrlosten Bauernhof mit vielen Tieren... zumindest in der Woche, denn am Wochenende wohnt sie zusammen mit ihrer Schwester bei ihrem Vater und seiner neuen kleinen Familie. Von ihrer verrückten, chaotischen und nicht unbedingt reinlichen Mutter zu ihrem strukturierten, Ordnung und Reinlichkeit liebenden Vater. Aber nicht nur DAS, sie hat auch jeweils eine beste Freundin, den Erstenkuss und dann fragt ihr Vater sie auch noch ob sie bei ihm wohnen möchte...Buchaufbau: Das Buch hat 186 Seiten und ist auf 70 kleine Kapitel aufgeteilt. Im Juni 2017 ist diese erste Auflage im Coppenrath-Verlag erschienen und ist Empfohlen für Leser zwischen 10-12 Jahren. Das gesamte Buch ist gespickt von wundervollen farbigen Illustrationen von der Autorin Barbara Tammes selbst. Rezension: Ich liebe dieses Buch, vom Aussehen her, vom Inhalt und von den tollen Illustrationen! Pippa war mir durchgehend sympathisch und ich finde es wirklich schade, dass ich damals dieses Buch nicht lesen konnte. :) Zwar ist das Buch durchgehend lustig geschrieben und ich musste öfters auch etwas lauter lachen (ich sage nur Chickie ;D) , so geht es doch um ein ernstes Thema: Scheidungen und ein Scheidungs-kind zu sein. Man wird super in Pippas Leben eingeführt und bekommt nach und nach mitgeteilt wie sich ihre Eltern getrennt haben, und sich von dort an streiten. Es geht hierbei nicht darum wie man als Kind diesbezügliche Probleme "lösen" kann, soweit es überhaupt möglich ist. Dieses Buch gibt einen Möglichkeiten zum nachdenken. Es beschreibt Pippas Gefühle, und zwar nicht nur die Familiärengefühle, sondern auch Gefühle in Sachen Freundschaft und Jungs (besonders ersten Kuss bezüglich). So trifft Pippa mit ihrer Freundin auf zwei Jungs... An dieser Stelle möchte ich schreiben, das ich dieses Buch nicht nur Lesern zwischen 10-12 Jahren empfehlen würde, da es mit den Thematiken auch noch ältere Kinder anspricht und auch ohne Bezüge für jedes Alter eine Bereicherung sein kann  (aber dies kommt natürlich zunehmend auf den Charakter an). Barbara Tammes schafft es in >Pippa mein (halbes) leben ist ein Ponyhof< zudem super auf die Problematik des getrennten Lebens einzugehen. In der Woche lebt Pippa mir ihrer Schwester bei ihrer Mutter, und am Wochenende wohnen sie bei ihrem Vater, seiner neuen Frau und deren kleinen Sohn >Hugo<. Der Schreibstil von der Autorin hat dieses Buch nicht nur humorvoll, komisch und einzigartig gemacht, sondern auch gut verständlich für Kinder und erfrischend. Die Illustrationen die von Barbara Tammes selbst stammen (!) finde ich einfach klasse. Sie sind einfach und sehen kindlich aus, sind aber trotzdem sehr schön und erkennbar. Diese bunten Illustrationen ziehen sich durch das ganze Buch hinweg und machen es ganz besonders. So wird z.B. durch Bilder der Unterschied zwischen Heu und Stroh erklärt, oder ein Peeling-Rezept beschrieben. Mein Persönlicherfavorit ist die Doppel-Seite in der beschrieben wird, was es alles für Zungenkuss-typen gibt (Windhund, Bär etc.) Ich habe Tränen gelacht :DMein Fazit: Ein Buch das ich ab 10 Jahren jedem Scheidungskind, vorallem Mädchen oder allgemein Empfehlen würde! :)Würde ich eine Fortsetzung lesen? JA

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  • Tolle Idee, unsympathische Charaktere

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Larii-Mausi

    Larii-Mausi

    27. July 2017 um 17:59

    Zum Buch: „Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“ wurde von Barbara Tammes geschrieben und ist im Coppenrath Verlag erschienen. Das Buch hat 186 Seiten und kostet 12,99 €. Inhalt: Abgeschiedenes Landleben oder hippes Großstadtleben? Diese Frage stellt sich der 12-jährigen Pippa regelmäßig. Unter der Woche lebt sie bei ihrer Mutter auf einem abgeschiedenen, baufälligen Bauernhof und die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater in einem schicken, modernen Appartment in der Großstadt. Es ist ein Leben in zwei verschiedenen Welten, bei dem sich Pippa die Frage stellt, wer sie eigentlich ist und wohin sie gehört. Zum Glück hat sie ihr Kritzel-Journal in dass sie immer eintragen kann, was ihr auf der Seele brennt. Pippa stellt fest, dass das Leben kein Ponyhof ist, aber man muss ja schließlich nicht allen Mist ausbaden, den die Erwachsenen verzapfen! Meine Meinung: Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, weshalb ich mich auch sehr darüber gefreut habe das Buch lesen zu dürfen.Die zweigeteilte Optik spricht total an. Die rosa Seite mit dem Glanz stellt Pippa's luxuriöses Leben in der Stadt da und bei der blauen Seite wird ihr Leben bei ihrer Mutter auf dem Bauernhof dargestellt. Dementsprechend hält sie auch einen frischen Chai Latte in der einen und eine Mistgabel mit einem frischen Pferdeapfel in der anderen Hand.Aber nicht nur das Cover, sondern auch die innere Gestaltung des Buches sprechen an. Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut und dementsprechend befinden sich alle paar Seiten lustige Zeichnungen, Rezepte und Tipps. Auch Pippa's "Nachdenkereien" fand ich sehr lustig. So befindet sich im Buch beispielsweise ein Rezept für Brennnesseltee und Brennnesselkroketten, ein Tipp wie man einen Becher aus einem Stück Holz herstellt und eine Seite über Waldpilze.Allerdings konnte ich mich nicht sonderlich gut mit ihr identifizieren. Pippa ist 12 Jahre alt und ist ganz versessen darauf, einen Freund zu haben und sich mit ihm zu küssen. Natürlich noch mit Zunge. Im Buch befindet sich eine ganze Doppelseite, auf der verschiedene Arten von Zungenkusstypen erklärt werden. Meiner Meinung nach ist dieses Thema noch nichts für 12 Jährige und passt nicht unbedingt in ein Kinderbuch mit der Zielgruppe von ca. 10 Jahren.Ebenfalls mochte ich Pippa's Eltern nicht sehr gerne. Ihr Vater ist ein reicher Zahnarzt, der nur an sich selbst denkt und Pippa mit vielen teuren Geschenken bestechen will, damit sie zu ihm in die Stadt zieht. Auch ihre Mutter ist mir nicht sehr sympathisch geworden. Ich finde ihr Verhalten teilweise ziemlich verantwortungslos. So zum Beispiel darf Pippa allein mit einer Freundin einen Survival Trip machen. Nicht mal Handys sollen sie mitnehmen, obwohl sie mehrere Nächte im Wald übernachten. Außerdem ist Pippa's Mutter auch ziemlich chaotisch und anstrengend. Von ihren Eltern wird Pippa mit der Frage, bei wem sie lieber wohen möchte, ziemlich unter Druck gesetzt. Sehr schade so etwas zu lesen.Die Handlung an sich war aber zeimlich cool. Sie handelt eben von einem Scheidungskind und mit was für Problemen sie zu kämpfen hat. Eigentlich sehr traurig, aber richtig gut umgesetzt!Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig und das Buch wird durch die vielen Illustrationen nochmals aufgelockert, sodass man es innerhalb weniger Tage problemlos durchlesen kann. Fazit: Ein Buch, dass mich von der Grundidee überzeugen konnte, aber bei dem der Schwachpunkt die Charktere waren.Ich vergebe 3 von 5 Sternen und bin schon auf die Fortsetzung gespannt, die vorraussichtlich Anfang 2018 erscheinen wird.

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    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Tulpe29

    Tulpe29

    27. July 2017 um 17:56

    Ein sehr schönes Buch, das durch die so lebhaft erzählte Geschichte von Pippa und ihrer Familie sehr schnell und gut zu lesen ist. So oder so ähnlich geht es in vielen Familien zu. Viele  werden sich, ihre Freunde oder Nachbarn  in den Protagonisten wiedererkennen.
    Wir haben Pippas Erlebnisse sehr gern gelesen und hatten dadurch  bei diesem Dauerregen trotzdem erlebnisreiche Stunden.

  • Pippa

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    connychaos

    connychaos

    23. July 2017 um 14:24

    Seit der Trennung ihrer Eltern hat Pippa zwei Leben. An den Wochentagen lebt sie auf dem Land bei ihrer Mutter. Dort hat sie einen Bauernhof mit Pferden und ihre Landfreundin Dorris. An den Wochenenden lebt sie bei ihrem Vater in der Stadt, trinkt Chai Latte und geht mit Stadtfreundin Phine shoppen. Diese zwei Leben unter einen Hut zu bringen ist gar nicht so leicht, um ihre Gedanken aufzuschreiben hat Pippa ihr Journal. Die Geschichte liest sich sehr leicht und flüssig, der Text wird durch viele bunte und witzige Illustrationen aufgelockert. Gerade diese Illustrationen machen das Buch zu etwas Besonderem. Pippa ist uns sehr sympathisch, sie ist ein sehr kluges, einfallsreiches Mädchen. Die Geschichte hat uns beim Lesen sehr nachdenklich und etwas traurig gestimmt. Pippas Mutter kümmert sich nicht richtig um die Kinder, die Tiere stehen an erster Stelle und die Verantwortung für die kleine Schwester überlässt sie überwiegend Pippa. Vieles versinkt im Chaos. Beim Vater dagegen muss alles in geregelten und ordentlichen Bahnen verlaufen, über die Mutter wird dort nur geschimpft und das Landleben schlechtgemacht. Für unseren Geschmack fehlt es in der Geschichte an Humor, wenige Szenen sind etwas lustig aber uns ist die Stimmung zu gedrückt. Etwas seltsam fanden wir auch, dass die Mädchen mit ihren 12 Jahren schon so versessen darauf waren, einen Freund zu haben und sich (mit Zunge) zu küssen. Die Illustrationen haben uns gut gefallen und auch die Tipps, wie man zB Brennesseltee macht oder aus einem Stück Holz einen Becher herstellt.

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  • Zwischen zwei Welten...

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Anakin

    Anakin

    22. July 2017 um 21:39

    Inhalt: Pippa hat es nicht leicht in ihrem Leben: Ihre Eltern sind geschieden. Somit wohnt sie unter der Woche (wegen der Schule) bei ihrer Mutter auf einem verkommenen Bauernhof auf dem Land, das Wochenende verbringt sie mit ihrer kleinen Schwester Poppi bei dem Vater und dessen neuen Frau in einem chicen Apartment in der Stadt. Auch ihre Eltern sind sehr unterschiedlich: Ihre Mutter interessiert sich mehr für das Wohlsein der Tiere als das ihrer Kinder, ist sehr locker und lässt Pippa viel Freiraum, während der Vater auf gute Bildung und Ernährung achtet. Und diese Stadt und Land-Hopping ziehl sich endlos durch Pippas Leben: zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, unterschiedliche Outfit, je nach dem, wo sie gerade ist. Als sei dies noch nicht genug, wird sie auch noch eines Tages vor eine wichtige Entscheidung gestellt. Zum Glück hat Pippa ihr Journal, dem sie Gedanken, Gefühle und auch Erfahrungen (z.B. der erste Kuss)  mit witzigen Skizzen anvertraut und den Leser so an ihrem manchmal verrückten Leben teilhaben lässt. Meine Meinung: Das Buch (Cover) hat mich schon sehr fasziniert, Die beiden Farben links und rechts, Chai-Latte vs. Mistgabel zeigen, wie sehr Pippa zwischen ihren beiden Leben hin und her gerissen ist, was sich in dem Buch deutlich wiederspiegelt. Wer glaubt, er habe es nun mit einem launischen Mädchen zu tun, der irrt. Pippa ist äußerst sympathisch, eine liebevolle Schwester, eine treue Freundin. Man findet Eigenschaften an ihr, mit denen sich die Leserin / der Leser sicherlich auch identifizieren kann. Besonders schön finde ich, dass das Leben auf dem Land und der Stadt teilweise wirklich weit auseinanderklafft. Auf dem Land sind die Kinder noch sehr mit der Natur verbunden, brauchen kein Handy, übernachten im Freien, reiten aus, während sie in der Stadt auf angesagte Outfits achten um bei Freunden anzukommen oder auch viel Zeit vor dem Laptop verbringen. Auch hier finde ich es gut, dass kurz auf die Gefahr eines eigenen youtube-Videos hingewiesen sind und somit auch aktuelle Themen aufgreift. Die Illustrationen sind sind bunt, sollen aber die Tagebucheinträge von Pippa darstellen, dafür sind ich sie gut gelungen (ein Mädchen kann ja noch nicht so perfekt zeichnen). Ich fand sie teilweise wirklich amüsant. Fazit: Das Buch liest sich sehr flüssig, es ist abwechlungsreich und die Gedanken von Pippa teilweise wirklich amüsant. Für mich eine klare Leseempfehlung für Kinder ab 9 Jahre. Hoffe, dass ein weiterer Band folgt.

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  • Nettes Buch für zwischendurch

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    LeseratteAnni

    LeseratteAnni

    21. July 2017 um 09:50

    Zum Cover: Das Cover finde ich schon ganz cool, weil es in zwei Hälften geteilt ist und auf zwei unterschiedliche Farben aufgeteilt ist. Pippa hält in der einen Hand eine Mistgabel und in der anderen Hand einen Chai Latte Tee. Den Tee trinkt sie, wenn sie bei ihrem Vater der in der Stadt wohnt und die Mistgabel findet man auf dem Bauernhof, auf dem sie mit ihrer Mutter lebt. Pippa trägt auch unterschiedliche T-Shirt Hälften. Auf der Seite, die zu ihrem Vater gehört ist, sind die Streifen von dem T-Shirt glänzend und auf der anderen nicht.  Der Titel passt gut zum Buch. Zum Inhalt: Ein großer Pluspunkt ist die Gestaltung des Buchs. Ich finde das Buch sehr nett illustriert und dazu sind die Zeichnungen bunt. Nur irgendwie haben mir die Ilustrationen der Menschen nicht so gut gefallen. Ansonsten ist das Buch sehr nett wie ein Tagebuch aufgebaut.  Ich mag  die vielen Rezepte und Fakten, die Pippa schreibt. Außerdem gibt es Seiten, in dem ein Bild von einer Person abgedruckt ist und dann stehen drumherum alle Sachen die man über diese Person wissen sollte. Pippa berichtet über ihr Leben. Leider konnte ich mich nicht so gut mit ihr identifizieren. Pippa macht  macht zum Beispiel mit ihrer Freundin in den Sommerferien einen Ausflug und lernt einen Jungen kennen, den sie dann sogar einen Zungenkuss gibt. Auf einer Seite werden dann mehrere Arten von Zungenküsse erklärt. Pippa ist zwölf und ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn sie schon 14 oder wenigstens 13 wäre. Mir ist sie mit 12 dafür zu jung. Vielleicht gibt es Mädchen die mit zwölf Jahren schon Jungs küssen, aber ich kenne in meinem Freundeskreis keine. Ich bin übrigens 13. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass mir Pippas Eltern nicht sehr sympathisch waren. Vor allem ihr Vater war unsympathisch. Ihn interessiert es nicht besonders, was Pippa mag und wofür sie sich interessiert. Er ist sehr selbstsüchtig. Auch mit Pippas Mutter wurde ich nicht richtig warm . Sie kümmert sich nicht richtig um Pippa und ist auch ein wenig verrückt. Wahrscheinlich sollte es das Buch nicht zu langweilig wirken lassen, aber trotzdem fand ich die Eltern einfach blöd. Pippa fand ich zwar ganz okay, aber so richtig mochte ich sie auch nicht, genauso wie ihre beiden Freundinnen, die ich ebenfalls doof fand.  Meine Lieblingsstelle ist, als Pippa für mehrere Tage einen Ausflug mit den Pferden und  ihrer besten Freundin Doris macht. Doris ist ihre Freundin auf dem Land und Fine ist ihre Freundin in der Stadt.  Bei dem Ausflug sind einige tolle Tipps und Anleitungen dabei, zum Beispiel wie man aus Brennesseln Tee macht oder wie man aus einem Stück Holz einen Becher herstellt und Informationen über Pilze. Das fand ich super. Es war aufregend, wie Pippa mit den Pferden mehrere Tage unterwegs ist, sodass ich selber Lust bekam, mich auf ein Pferd zu schwingen und loszureiten. Trotz der Kritik war ich an einem Tag mit dem Buch durch. Die Seiten haben sich nicht gezogen und ich bin gut vorangekommen. Ich kann am Ende aber trotzdem leider nur drei Sterne vergeben, da mich das Buch nicht überzeugen konnte. Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch. Es gibt aber zu viele Kritikpunkte und ich vergebe drei Sterne.    

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    • 2
  • abwechslungsreich und kurzweilig

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    MarTina3

    MarTina3

    19. July 2017 um 09:15

    Pippas Eltern sind geschieden. Ihr Vater wohnt in der Stadt, die Mutter auf einem Bauernhof auf dem Land. Pippa wohnt unter der Woche bei ihrer Mutter, am Wochenende bei ihrem Vater. Da ihr Stadt- und Landleben völlig unterschiedlich ist, weiß sie manchmal nicht, wer sie eigentlich ist. Um ihre Fragen zu ordnen und auch ein bisschen Klarheit in ihr Leben zu bekommen, führt sie ein Journal. Doch dann soll sie sich auf einmal auch noch für eine Seite entscheiden. Pippa muss also überlegen, welches Leben ihr wichtiger ist ...Meine Meinung:Die Geschichte wird von Pippa erzählt. Sie ist ein fröhliches und sympathisches Mädchen mit wirklich klugen Gedankengängen. Sie erzählt von ihrem geteilten Leben, ihrer Familie, Hobbies, Freunden, erster Liebe und ihrem Alltag, der sehr abwechslungsreich ist. Leicht hat sie es als Scheidungskind sicherlich nicht. Obwohl Pippa sich dadurch auch zerrissen und überfordert fühlt, verliert die Geschichte nicht an ihrer Leichtigkeit. Pippa sieht auch das Positive: Sie kann Stadt- und Landleben genießen. Doch was ist hier am Ende besser? Wenigstens ist Pippa nicht ganz allein. Pippa hat nämlich noch eine kleine Schwester: Poppy. Für sie würde Pippa alles tun und Poppy vergöttert Pippa. Pippas Entscheidung betrifft also auch immer Poppy. Und von ihr will sich Pippa nie trennen.Sich zwischen ihren Eltern zu entscheiden, ist dagegen schon viel schwieriger. Die Beiden sind nämlich total verschieden. Der Vater mag es schick und ordentlich. Er hat viel Geld und legt Wert auf Pünktlichkeit und große Ziele. Der Durchschnitt liegt ihm überhaupt nicht. Am liebsten wäre es ihm, wenn Pippa ganz zu ihm und seiner neuen Familie zieht.Pippas Mutter dagegen ist ein Freigeist. Sie mag ihren alten, baufälligen Bauernhof und repariert hier auch nichts. Sie lebt in den Tag hinein, ist sehr unpünktlich, lässt Pippa alle Freiheiten und sorgt sich fast ein bisschen mehr um ihre Pferde, als um ihre Kinder (auch wenn sie das nicht böse meint). Auch sie liebt Pippa und will sie natürlich nicht gehen lassen.Im Endeffekt neigen Beide zur Übertreibung in ihrer Art. Ein Leben bei ihnen hat also verschiedene Vor- und Nachteile. Das Einzige was sicher ist: Da die Liebe der Eltern verschwunden ist, sehen sie jetzt nur noch ihre Verschiedenheit und gehen sich gegenseitig total auf den Keks. Das ist für die Kinder nicht wirklich leicht.Daneben hat Pippa natürlich auch eine Stadtfreundin (Phine) und eine Landfreundin (Dorris). Beide mag sie total und sie möchte auch auf keine von ihnen verzichten. Pippas Entscheidung ist also wirklich keine leichte. Ihre Überlegungen und Abwägungen hält sie in ihrem Journal fest. Diese Einträge tauchen immer wieder in der Geschichte auf. Somit gibt es Unterbrechungen mit witzigen Erklärungen, farbenfrohen Illustrationen und ganz klugen Gedanken. Diese Journaleinträge verdeutlichen ihre Gefühle und Gedanken sehr. Man hat das Gefühl, Pippa dadurch besser zu kennen und versteht sie auch. Es macht wirklich Spaß, die bunten und gut überlegten Einträge zu studieren. Außerdem lockern sie die Geschichte natürlich auch auf. Auch ihre Lösung am Ende hat mir sehr gefallen.Fazit:Eine abwechslungsreiche und kurzweilige Geschichte, die sich vor allem durch die bunten und witzigen Journaleinträge von anderen abhebt. Mit Pippa hat man hier auch eine sympathische Hauptperson, deren Überlegungen sehr durchdacht sind und klasse dargelegt werden. Es macht wirklich Spaß, Pippa bei ihrer Entscheidung zu begleiten.

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  • Landleben oder Großstadtchaos?

    Pippa: Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
    Slaightin

    Slaightin

    22. June 2017 um 15:03

    Die StoryPippa (12) und Poppy (8) wohnen unter der Woche bei ihrer Mutter am Land und am Wochendende bei ihren Vater in der Großstadt. Während Mama - in ihrem heruntergekommenen Bauernhof mit Pferden - chaotisch, kreativ und immer unpünktlich ist, ist ihr Vater - in einem schicken Appartment mit einer neuen Frau und einem kleinen Baby - ordentlich, pünktlich und will immer alles unter Kontrolle haben. Am Land kann sie reiten, ihre beste (Land)freundin Dorris treffen und hat sehr viele Freiheiten. Bei ihrem Vater in der Großstadt hat sie einen Luxus, Starbucks, schicke Klamotten und irhe (Stadt)freundin Phine, allerdings weniger Freiheiten. Eines Tages führt Papa ein Gespräch mit seiner (großen) Tochter. Er möchte, dass sie darüber nachdenkt zu ihm zu ziehen. Während Pippa herauszufinden versucht, was sie will, muss sie mit Verliebtsein und Freundschaften zurecht kommen. Papa oder Mama? Wie entscheidet sie sich?Der Aufbau:Pippa führt tagebuch über ihr Leben am Land und in der Großstadt. Die Kapitel sind kurz und die Seiten recht bunt. Immer wieder füllen Diagramme und Erklärungen die Seiten, sodass man immer etwas Neues lernt (z.B. "Wie man einen Becher aus Holz macht"), allerdings werden die Diagramme auch verwendet, um mehr über die einzelnen Protagonisten zu erfahren (z.B. "Was ich bisher über Gefühle gelernt habe")Meine Meinung:Im Vordergrund steht die Frage: Wo will ich wohnen? Bei Mama oder bei Papa? Woraus sich unausweichlich die Frage stellt: Hab ich es besser bei Mama oder bei Papa? Ein wichtiges Thema finde ich, denn vielen Kindern geht es so! Viele Eltern leben getrennt. Ein Thema, das sicher nie aus der Mode kommt. Pippa zeigt, dass das überhaupt nicht schlimm sein muss, wenn die Eltern getrennt leben. Auch Themen wie Freundschaft, erste Liebe und Verantwortung werden behandelt. Ein gutes Buch, spannend und zum Träumen! Nicht nur für Scheidungskinder, sondern für alle, die gute Geschichten mögen! 

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