Barbara Trapido

 3.9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Jonglieren, Der reisende Waldhornist und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Barbara Trapido

Barbara Trapido wuchs in Südafrika auf und siedelte 1963 nach London über. Mit Romanen wie Jonglieren (1996 Berlin Verlag/ 2005 BvT), Tempel des Entzückens (1997 Berlin Verlag) und Der Reisende Waldhornist (Berlin Verlag 1999) hat sie sich auch hierzulande eine große Fangemeinde erobert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Barbara Trapido

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Cover des Buches Jonglieren (ISBN: 9783942374606)

Jonglieren

 (7)
Erschienen am 24.08.2014
Cover des Buches Der reisende Waldhornist (ISBN: 9783492500913)

Der reisende Waldhornist

 (5)
Erschienen am 03.07.2017
Cover des Buches Tempel des Entzückens (ISBN: 9783492500951)

Tempel des Entzückens

 (2)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Karierter Affe (ISBN: 9783492500968)

Karierter Affe

 (0)
Erschienen am 16.06.2017
Cover des Buches Fliegender Wechsel (ISBN: 9783492500999)

Fliegender Wechsel

 (0)
Erschienen am 15.08.2017
Cover des Buches Frankie and Stankie (ISBN: 9780747599593)

Frankie and Stankie

 (1)
Erschienen am 01.05.2009
Cover des Buches Noah's Ark (ISBN: 9780747599616)

Noah's Ark

 (0)
Erschienen am 01.05.2009

Neue Rezensionen zu Barbara Trapido

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Rezension zu "Jonglieren" von Barbara Trapido

Rezension zu "Jonglieren" von Barbara Trapido
lovely_annvor 9 Jahren

Barbara Trapido hat eine wunderschöne Art zu erzählen und die Geschichte des Buches passt perfekt dazu.
Skurille, liebenswerte Charaktere bevölkern das Buch. Das Buch ist eine Beziehungskomödie, ein Entwicklungsroman, eine Familientragödie, eine Verwechslungsgeschichte, mal todtraurig und mal brüllendkomisch. Da ist Christina mit ihrer Adoptivschwester Pam, da sind ihre Eltern, da sind zwei junge Männer, Peter und Jago und noch einige mehr, die sich in vielen Konstellationen mit vielen Irrungen und Wirrungen zueinander finden. Ein bißchen erinnert es an Shakespeares Sommernachtstraum. Chaotisch, voller Beziehungsfallstricke, aber nie unübersichtlich und es bleibt immer faszinierend.
Es kommt nicht von ungefähr, daß Shakespeare auch als Collegearbeit Einzug hält in den Roman. Denn der Vergleich drängt sich dem Leser immer mehr und mehr auf.
So schreibt die Romanfigur Christina ein College Essay über das Thema "Shakespeares Komödie - eine bessere Tragödie"
"Symmetrie ist das A und O. Und wenn das Ende des fünften Aktes gekommen ist und es sind noch lose Enden übrig - eine Frau ohne Mann; ein Herzotum in den falschen Händen - , ist das kein Anlaß zur Sorge, denn Shakepeare wird stets intervenieren und eine Lösung präsentieren. Er wird aus dem Fundus arbeitsloser Schauspieler hinter den Kulissen einen herausgreifen und auf die Bühne schieben, dessen zweifarbige, geschlitzte Pluderhosen farblich auf die Szene abgestimmt sind.(...) Die Komödien enden in einem Jonglierakt; sie halten eine Balance in der Luft, die unseren Unglauben herausfordert. "

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Rezension zu "Jonglieren" von Barbara Trapido

Rezension zu "Jonglieren" von Barbara Trapido
Thailavor 10 Jahren

"Jonglieren" von Barbara Trapido erzählt die Geschichte von zwei Schwestern. Christina ist lebhaft und aufmüpfig, während die adoptierte Pam eher still und folgsam ist. Zeit ihres Lebens hat Christina das Gefühl von ihren Eltern weniger geliebt zu werden, als die umgänglichere Pam, die darüber hinaus noch muskisch begabt und in der Schule besonders gut ist. In der Schule lernen Pam und Christina den ebenfalls stillen, schüchternen Peter und den populären Jago kennen. Die Lebenswege der vier kreuzen sich nun immer wieder. Und auch die Lebensläufe ihrer Familien verschlingen sich zunehmend. Leider verliert die Autorin die übrigen Figuren im Verlauf der Handlung vollkommen aus den Augen, so dass der Roman letztendlich die Geschichte von Christina ist. Das fand ich persönlich schade, weil ich andere Charaktere eigentlich spannender fand.
"Jonglieren" ist ein merkwürdiges Buch. Ich habe mich immer wieder an eine Soap Opera erinnert gefüllt. Zum einen entstammen die Charaktere aus einer Hochglanzwelt, wo Geld keine Rolle spielt, weil es einfach immer da ist, wo man gut aussieht und kosmopolitisch ist. Die einzelnen Figuren sind in der Eindeutigkeit der ihnen zugeschriebenen Rollen manchmal arg holzschnitthaft. Zum anderen gibt es immer wieder merkwürdige Begebenheiten, Todesfälle und Zufälle, die doch sehr an die unrealistischen Handlungsläufe einer Seifenoper erinnern. Subtext für Trapido waren allerdings die Komödien von Shakespeare, die immer wieder anzitiert werden. So endet der Roman auch in einer Weise überspitzt in einem bunter Reigen von Bäumchen-wechsel-dich, dass ich mich damit doch wieder versöhnen konnte.
Keine große Literatur, aber ganz nette Unterhaltung!

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