Barbara Tuchman August 1914

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Inhaltsangabe zu „August 1914“ von Barbara Tuchman

Jahrelang haben sich die prospektiven kriegführenden Parteien auf den Krieg vorbereitet, Kriegsziele definiert, über Kontributionen für die Zeit danach nachgedacht - und auf einmal ist der Krieg wirklich da. Unaufhaltbar, wie ein Räderwerk, schnurrt der Kriegsapparat ab. Besonnene Beamte in den verschiedenen Ministerien in den verschiedenen Ländern stehen auf verlorenen Posten. Der Krieg war nicht mehr zu verhindern. Denn jede Macht war selbstverständlich von ihrem Sieg überzeugt und von ihrem Zugewinn. Barbara Tuchman schreibt an den Fakten und Dokumenten entlang und kommt zu der unwiderlegbaren Feststellung, soweit es sich um den Ersten Weltkrieg handelt: Wer sich auf den Krieg als politisches Mittel einläßt, kommt darin um. In Europa gingen, nach dem berühmten Diktum, im August 1914 die Lichter aus. Mit ihrem bekanntesten Buch lieferte Barbara Tuchman ein grandioses Stück narrativer Geschichtsschreibung. Auch nach rund fünfundzwanzig Jahren seit dem Ersterscheinen der Originalausgabe ist das Buch weder überholt noch überboten.

Umfangreiche Rekonstruktion der ersten 30 Tage des Ersten Weltkriegs. Brillant recherchiert, mitreißend geschrieben.

— ThomasMajhen

Lebendige Geschichte, aus der man so viel lernen könnte, wenn man wollte.

— gorgophol

Nicht nur militärhistorisch von Bedeutung

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Detailreiche Schilderung des Beginns des Ersten Weltkriegs. So wird Geschichte lebendig

— Pelippa

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  • Sehr gut

    August 1914

    ThomasMajhen

    11. August 2016 um 19:27

    Tuchman beleuchtet in diesem Buch die ersten 30 Tage des Ersten Weltkriegs. Sie behandelt sowohl das politische Geplänkel der Großmächte, als auch die strategischen Überlegungen der Armeeführung, solange dieser Krieg noch ein Bewegungskrieg war. Für alle Geschichtsinteressierten, die sich näher mit der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen wollen, ein unbedingtes Muss.

  • - Hypochrisy -

    August 1914

    Hypochrisy

    23. July 2014 um 07:45

    Jahrelang haben sich die prospektiven kriegführenden Parteien auf den Krieg vorbereitet, Kriegsziele definiert, über Kontributionen für die Zeit danach nachgedacht - und auf einmal ist der Krieg wirklich da. Unaufhaltbar, wie ein Räderwerk, schnurrt der Kriegsapparat ab. Besonnene Beamte in den verschiedenen Ministerien in den verschiedenen Ländern stehen auf verlorenen Posten. Der Krieg war nicht mehr zu verhindern. Denn jede Macht war selbstverständlich von ihrem Sieg überzeugt und von ihrem Zugewinn. Barbara Tuchman schreibt an den Fakten und Dokumenten entlang und kommt zu der unwiderlegbaren Feststellung, soweit es sich um den Ersten Weltkrieg handelt: Wer sich auf den Krieg als politisches Mittel einläßt, kommt darin um. In Europa gingen, nach dem berühmten Diktum, im August 1914 die Lichter aus. Mit ihrem bekanntesten Buch lieferte Barbara Tuchman ein grandioses Stück narrativer Geschichtsschreibung. Auch nach rund fünfundzwanzig Jahren seit dem Ersterscheinen der Originalausgabe ist das Buch weder überholt noch überboten.

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  • Vor 100 Jahren

    August 1914

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mich beeindruckt immer wieder, mit welcher Energie und Ausdauer sich Autoren in Recherchen stürzen. Besonders dann, wenn es um etwas weiter zurückliegende Zeiten geht. Den „August 1914“ haben nun zwar einige wenige heute noch lebende Zeitgenossen erlebt. Gleichwohl: Selbst für die bereits 1912 geborene und 1989 verstorbene Autorin war der August 1914 bereits Geschichte. Und zwar hauptsächlich europäische Geschichte, spielten im ersten Monat des Ersten Weltkriegs die USA, wo die Autorin geboren ist, doch noch gar keine Rolle. Umso mehr erstaunt, mit welcher Vielfalt an (nicht nur) militärhistorischen Informationen diese Frau (!) in dem preisgekrönten Buch aufwartet. Dazu irgendwelche Fakten wiederzugeben, wäre ein verfehltes Unterfangen, haben doch vermutlich alle ihr nachfolgenden Autoren, die sich mit dem Ersten Weltkrieg befassen, dies bereits getan. Schon an dieser Stelle sei daher ein Gesamturteil erlaubt: Das Buch zeigt in bestürzender Weise, mit welcher Inkompetenz, Dummheit und Borniertheit, und mit welcher unmenschlichen Rücksichtslosigkeit die Staatsgewaltigen auf allen Seiten ihre Völker in das kriegerische Verderben stürzten. Distanziert betrachtet waren es natürlich nicht nur die staatlichen Machthaber, insbesondere die untereinander konkurrierenden Königshäuser. Vielmehr schaffte den Nährboden für das Unheil auch der damals herrschende (nationale) Zeitgeist, der in den Anfangsjahren des 20sten Jahrhunderts als das, was man später Mainstream nannte, die Massen bewegte. Pointierter ausgedrückt: Die Lügenpropaganda auf Seiten der Entente stand der auf Seiten der Mittelmächte nicht nach. Barbara Tuchman muss höchste Anerkennung dafür gezollt werden, dass sie die verbrecherische Engstirnigkeit der damaligen Kriegstreiber hier wie dort bis in die dümmsten Einzelheiten hinein erforschte. Sicher, für Dummheit kann niemand etwas. Die Bedenken friedliebender Mitmenschen jedoch von vornherein selbstherrlich zu missachten, bleibt unverzeihlich. Noch unverständlicher (trotz der provozierenden Bedingungen des Versailler Vertrags) erscheint von dieser Warte aus, dass sich das deutsche Volk auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg einließ. Hoffentlich bewahrheitet sich nicht auch in Zukunft, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird.  

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    • 2

    Arun

    20. July 2014 um 19:24
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