Barbara Vine Kindes Kind

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Inhaltsangabe zu „Kindes Kind“ von Barbara Vine

Schluss mit der Wohnungsnot: Als Grace und ihr Bruder Andrew das Haus ihrer Großmutter erben, ziehen sie zusammen. Doch was, wenn einer von ihnen mit einem Dritten zusammenleben will? Eine fatale Dreiecksbeziehung entsteht, aus der sich Grace in alte Bücher flüchtet – um darin ein ähnlich ungewöhnliches Geschwisterpaar wiederzufinden. Tabus, Schande, Verrat früher und heutzutage: ›Kindes Kind‹ ist Sittenbild und Psychothriller zugleich.

Interesante Gesellschaftsbilder und Normen,,,,

— Angie*

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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    Kindes Kind

    Angie*

    31. July 2017 um 14:43

    INHALT:  Andrew und Grace erben ein Haus im Jahr 2011 von ihrer Grossmutter. Sie teilen es es sich friedlich und leben harmonisch und freundlich zusammen. Grace, eine  Literaturwissenschaftlerin arbeitet fleissig an ihrer Doktorarbeit über das Schicksal von Müttern unehelicher Kinder anhand der Literatur der letzten Jahrhunderte. Ihr homosexueller Bruder Andrew ist im literarischen  Verlagswesen tätig.  Plötzlich taucht der Schriftsteller James , Andrews Liebhaber immer öfter im gemeinsamen Haus der Geschwister  auf und verstört Grace mit seiner provokativen Meinung über  die Behandlung schwuler Männer und alleinstehender  Frauen mit unehelichen Kindern in unserer Gesellschaft. Trotz offensichtlich gegensätzlicher Meinungen  fühlen sich James und Grace zueinander hingezogen und Grace wird vom Liebhaber ihres Bruders schwanger,,,,,  Grace beschäftigt sich neben dem Verfassen ihrer Doktorarbeit   mit einem unveröffentlichten Roman von Martin Greenwell, den sie in der umfangreichen  Bibliothek der Grossmutter entdeckt hat.  Dieser Roman ist ein eigener Plot in dem Buch , spielt in den Dreissiger und Vierziger Jahren, bis in den 2. Weltkrieg hinein  und erzählt die Lebensgeschichte eines Geschwisterpaares namens John und Maud.  John ist ein homosexueller Lehrer und seine unverheiratete  Schwester Maud bekommt mit 15 Jahren ein Kind. Sie bekommt keine Unterstützung vom Kindsvater oder der Eltern und wird in der damaligen Gesellschaft verachtet und gemieden. Die Geschwister John und Maud beschliessen fern der Heimatgemeinde als Ehepaar aufzutreten und dem Kind eine Familie zu geben. Schwierige Verwicklungen stehen an, als John’s  Liebhaber Bertie sich in ihr Leben einmischt und ein Verbrechen geschieht,,,,  MEINE MEINUNG:  Das handliche Taschenbuch mit 362  Seiten lässt sich dank des interessanten und aufschlussreichen Schreibstils der Autorin flüssig und angenehm lesen. Die bekannte  britische Krimi Autorin Ruth Rendell hat unter dem Pseudonym  * Barbara  Vine * ein packendes und gutes Buch über Tabu-Themen geschrieben. Sie hat mich mühelos in diesen zwei Geschichten in die jeweilige Zeit und ihre Eigenschaften gezogen. Barbara Vine erzählt  dramatisch über die Nöte und Ängste  homsexueller Männer, die in den Dreissiger und Vierziger Jahren  auch noch strafrechtlich verfolgt wurden. Die gängigen Gesellschaftsregeln, haben damals  jede Lebenskonstellation ausserhalb einer  Ehe nicht akzeptiert und verachtet. Darunter fielen auch junge Mädchen mit unehelichen Kindern. Maud’s Denken und  das Handeln Ihrer Eltern in den dreissiger und vierziger Jahren  waren mir sehr fremd und haben mich entsetzt. Leider hat Maud aus ihrer misslichen Lage keine positiven Schlüsse entwickelt und diese negativen Meinungen als Mutter  sogar an ihre unschuldige Tochter Hope weitervermittelt. Die Charakterdarstellung von Maud war mir sehr unsympathisch.  Auch Grace hatte in Ihrer Zeit (2011) Schwierigkeiten mit sich und der Konstellation , dass der Liebhaber ihres Bruders gleichzeitig der Vater ihres ungeborenen Kindes war, hat dieses Problem aber mehr oder weniger akzeptiert, zumindest besser als das homosexuelle Pärchen Andrew und James. Psychologisch raffiniert aufgestellt und packend hat Barbara Vine die ungleichen Geschwisterpaare und deren fesselnde  Lebensgeschichten erzählt.  Am Ende des Buches hat man sogar das Gefühl sich nun in einem Psychothriller zu befinden, welches aber nur wenige Seiten anhielt.  Dieses gute  Buch empfinde ich als einen Aufruf und eine  Ermutigung  zu Toleranz und Menschlichkeit, damit jeder Mann  und jede Frau  seine privaten sexuellen Neigungen nach eigener Entscheidung ausleben DARF und KANN !  

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