Barbara Warning Kindheit in Trümmern

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Inhaltsangabe zu „Kindheit in Trümmern“ von Barbara Warning

Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten.

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  • 21 Zeugen stehen für ein Leben in Trümmern...

    Kindheit in Trümmern

    Strigoia

    26. March 2016 um 19:38

    „Kindheit in Trümmern“ ist ein beeindruckendes Sachbuch des Ravensburger Verlags. Für Beteiligte ist es oft nicht leicht über ihre Erlebnisse rund um den zweiten Weltkrieg zu sprechen. Zu viele Gefühle brechen sich dabei Bahn. Im Rahmen der Erstellung dieses Buches haben dennoch 21 Zeitzeugen über ihre Kindheit gesprochen. Auf den ersten Seiten bekommt man einen schnellen, aber ausführlichen Überblick der Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg. Von den Reichstagswahlen 1932 bis zur Wiedervereinigung 1990 ist jedes wichtige Datum aufgeführt. Dadurch fällt es dem Leser später leichter, sich im Wirrwarr der ganzen Geschehnisse zu Recht zu finden. Die Geschichten der 21 Zeitzeugen sind in 7 Kapitel unterteilt:- Flucht und Vertreibung aus der Heimat- Verlorene Kinder- Leben in den Besatzungszonen- Überlebende im DP-Camp- Alltag in Schutt und Asche- Warten auf den Vater- Lernen in RuinenFür Kinder ist vieles damals nicht verständlich gewesen. Zum Beispiel warum sie fliehen mussten, oder warum der Vater erst so spät wieder kam – wenn er denn überhaupt wieder kam… Was soll man tun, wenn man seiner Heimat entrissen wird, weil diese plötzlich nicht mehr zum eigenen Land gehört, aber niemand einen in den neuen Gebieten haben will? Nicht wenige starben auf den harten Fluchten aus ihrer Heimat. Einige wurden umgesiedelt, denen blieb dann nur die Sehnsucht nach der alten Heimat. Doch viele flohen schon früher vor der näher rückenden Front. Diesen blieb nur die Flucht über die Ostsee, die nicht selten tödlich endete… Nicht wenige Kinder gingen gerade in dem letzten Kriegsjahr verloren. Ihre Eltern waren verstorben oder in den Kriegswirren abhandengekommen. So entstanden die sogenannten Wolfskinder. Sie hausten in den Ruinen und suchten sich ihr Essen zusammen. Viele von ihnen starben… Das Leben in den besetzten Zonen war nicht einfach. Plünderungen, Vergewaltigungen und Hunger standen auf der Tagesordnung.  Besser ging es den Menschen in den Displaced Persons (DP) Lagern. Für die vielen Opfer der Konzentrationslager waren diese DP-Camps wie der Himmel auf Erden. Es gab genug zu essen, Wärme und Kleidung. Nicht wenige entschieden sich in diesen Camps dafür, Deutschland für immer zu verlassen. Für die Deutschen begann schon bald der Wiederaufbau… Viele Städte lagen in Schutt und Asche. Behelfswohnungen mussten her, diese waren meist Kalt und sehr beengt. Auch die Schulen sahen nicht besser aus. Zudem durften viele Lehrer aufgrund ihres Hintergrundes zunächst nicht mehr unterrichten.Für viele Familien endete der zweite Weltkrieg nicht mit der Kapitulation. Viele wurden auch später noch verletzt und misshandelt. Hinzukam die bleibende Angst um Brüder, Väter und Männer in der Gefangenschaft. Viele galten aus Vermisst und die Hoffnung blieb noch Jahre lang, dass diese Männer zurückkehren würden. Die wenigsten taten es… Viele mussten für tot erklärt werden… Bis heute weiß man bei einigen nicht, was mit ihnen tatsächlich geschah. All diese selten berichteten Seiten beleuchtet „Kindheit in Trümmern“. Unterstützt werden die Geschichten der Zeitzeugen durch Fotos, alte Dokumente und verschiedene Randnotizen und Exkurse. Durch diese Exkurse und Notizen wird das Gedächtnis des Lesers wieder aufgefrischt. Und manche Dinge mit mehr Daten gefüttert. Für interessierte Leser, die sich bereits im Vorfeld mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, wird dieses Buch eine tolle Ergänzung zum eignen Wissen darstellen. Für Leser, die bisher nichts oder kaum etwas über den zweiten Weltkrieg wissen, wird es schwer zu verstehen sein. Generell könnte es eine gute Erfahrung sein, wenn diese unerfahrenen Leser, dieses Buch mit ihren Großeltern lesen, die zu dieser Zeit selbst Kinder waren. Ich weiß von meinem Großvater, dass er selbst aus Ostpreußen fliehen musste. Beinahe wäre er mit der Gustloff gefahren und vermutlich ertrunken… Zum Glück bestand sein Vater darauf den Zug zu nehmen. Viele Verwandte und Freunde starben auf diesem Schiff… Es ist ein wundervoll recherchiertes Sachbuch, das keine Wertung der Erfahrungen vornimmt. So ist es jedem Leser selbst überlassen, was er als schlimm empfindet und was nicht so sehr. Die Reflektion wird dadurch stark gefördert. Ich persönlich bin beeindruckt von dem Umfang des Sachbuches, da man ja dennoch nicht vergessen sollte, dass es für Jugendliche geschrieben wurde. Selten hatte ich für Jugendliche ein Buch in der Hand, das in so einem Umfang über die Geschehnisse nach dem zweiten Weltkrieg sprach… Aber lassen wir die Kinder von damals doch jetzt selbst zu Wort kommen:„Ich habe auf der Flucht als Kind von zehn Jahren noch nicht viel verstanden von dem, was um mich  herum geschah. Aber dass gerade etwas ganz Schlimmes passierte, das habe ich damals sehr wohl begriffen.“- Ilse Tamm (Flucht über die Ostsee aus Ostpreußen)„Ich war so jung. Für mich war die Fahrt ein Abenteuer. Mit 15 Jahren denkt man doch nicht über Gefahren nach. Ich hatte deshalb auch keine Angst um mich. Angst hatte ich nur um meinen Vater und um meinen geliebten Bruder.“ - Therese Braband (Floh alleine nach Westen)„Es kommt doch auf den einzelnen Menschen an. Wer verallgemeinert, tut dem Einzelnen unrecht.“- Karl Heinz Ritschel (Vertrieben aus Böhmen)„Als Kind nimmt man alles als gegeben hin, fragt nicht nach. Auch über die Vertreibung und Ermordung der europäischen Juden wurde nicht geredet.“- Eleonore von Rotenhan (Flucht aus Schlesien)„Aber der Verlust der Heimat ist eine Katastrophe. Menschen zu vertreiben ist eine grausige Sache, das Schlimmste, was man ihnen antun kann.“- Peter Onderka (Flucht in den Westen)„Ich hatte in der ersten Zeit immer wieder Todesangst. Aber irgendwann ist man todesbereit und denkt bei einer neuen Gefahr nur noch: Gut, jetzt ist es eben so weit. Jetzt muss ich sterben.“- Ursula Heller (Als Wolfskind in Polen)„Zum Geburtstag bekam ich immer vom Spalierobst am Haus meiner Großeltern eine Birne nur für mich. Das war der Inbegriff von Luxus. Ich kann seitdem kein Essen wegwerfen, vor allem kein Brot.“- Klaus Roitsch (Waise in Dresden)„Ich habe mich damals in die Situation gefügt. Was blieb mir anderes übrig? Ich war doch noch so klein.“- Katharina Wahl (Im serbischen Waisenhaus)„Meine Mutter hat mir nach dem Krieg aus einer Decke einen Mantel genäht. Da war ich doch wer! Wer hatte denn einen neuen Mantel, auch wenn er bloß aus einer Decke war?“- Renate Engel (Leben in Ostberlin)„Über die Juden wurde getuschelt, das seien keine richtigen Menschen, mit denen dürfe man sich nicht einlassen. Wie konnten die Deutschen damals ideologisch so verblendet sein? Das kann ich nicht verstehen!“- Harald Sunkel (Annäherung an den „Feind“)„Man muss sich informieren über das, was geschehen ist. Nur wenn man das weiß, kann ein solches Verbrechen in Zukunft verhindert werden.“- Dorothea Kritzer (Unter britischer Besatzung)„Wie konnte eine Kulturnation wie die deutsche mit ihren berühmten Musikern und Philosophen einen solchen Massenmord begehen? Die Deutschen sind Hitler nachgelaufen. Alles, was er gesagt hat, haben sie gemacht. Das kann man nicht verstehen.“- Teresa Stiland (Geburt als Matla Rozenberg, KZ Auschwitz, KZ Neuengamme, KZ Bergen-Belsen)„Es ist das Vermächtnis der im KZ Ermordeten, dass wir Überlebende Zeugnis ablegen von dem, was geschehen ist. Wir müssen wachsam sein, damit so etwas nie wieder passiert.“- Janusz Kahl (Mit 17 im Konzentrationslager)„Als ich meinen Vater gefragt habe, warum sechs Millionen Juden ermordet wurden, hat er gesagt: Du sollst nicht glauben, dass wir etwas falsch gemacht haben. Wir haben nur einen anderen Glauben. Vergiss nie, dass du Jüdin bist.“-Shoshana Lasowski (Geboren als Rosa Fischer)„Ich habe mir als Kind geschworen: Elfriede, nie wieder! Nie wieder wirst du hungern! Nie wieder frieren! Nie wieder ohne eigene Wohnung sein!“- Elfriede Wippel (Zu Hause in der Nissenhütte)„Auch in größter Armut und bei schlimmsten Entbehrungen darf man sich nicht gehen lassen. Das hat mit Würde zu tun. Zumindest für sich selber muss man wer sein.“- Gina Ritschel (Kindheit als Staatenlose)„Ich habe ihn vermisst, aber nicht, weil ich Hilfe von ihm gebraucht hätte, sondern weil er nicht da war. Natürlich rückt ein Mensch, den man nicht täglich sieht, etwas in den Hintergrund. Aber mein Vater blieb mir immer nah und das nicht als ferne Sagengestalt, sondern sehr lebendig. Er war ja zum Glück nicht tot, wir wussten, dass er irgendwo in Russland lebte.“ - Klaus Buschenhagen (Elf Jahre ohne Vater)„Diese Männer hatten entsetzliche Gewalt erfahren, die viele in der Familie weitergaben, denn anstatt die seelischen Verletzungen aufzuarbeiten, wurde geschwiegen. Neuanfang und Wiederaufbau waren wichtig. Die Vergangenheit störte dabei nur.“- Margret Uhle (Nicht jeder Mann kam als liebevoller Vater zurück)„Mit meinem jüngeren Bruder habe ich damals oft Vater, Mutter, Kind gespielt. Ich war die Mutter und er war der Sohn. Der Vater fehlte. Er war immer verreist. So spiegelte sich unsere Lebenswirklichkeit in unseren Spielen.“- Brigitte Treumann (Sehnsucht nach dem Vater)„Die Lehrer waren an der Front und wurden durch Aushilfen ersetzt, es gab keine Hefte, keine Schulbücher, die Schule war immer wieder über Monate unterbrochen. Viel lernen konnte man unter den Umständen nicht. Im Grunde ist es ein Wunder, dass meine Generation, die in dieser wahnsinnigen Zeit zur Schule ging, überhaupt Lesen und Schreiben gelernt hat.“ - Renate Pfeiffer (Chaotische Schuljahre)„Wir wurden an die Front geschickt, dabei waren wir völlig unerfahren und noch halbe Kinder. Das war eine sehr bittere Erfahrung. Ein Menschenleben war nichts mehr wert. Sie haben uns einfach verheizt.“- F.C. Gundlach (Statt Schule an die Front)

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  • In Einzelschicksalen wird Geschichte lebendig gemacht

    Kindheit in Trümmern

    WinfriedStanzick

    01. July 2015 um 11:58

    „Wir sind die Letzten. Fragt uns aus. Wir sind zuständig. Wir tragen den Zettelkasten mit den Steckbriefen unserer Freunde wie einen Bauchladen vor uns her. Forschungsinstitute bewerben sich um Wäscherechnungen Verschollener, Museen bewahren die Stichworte unserer Agonie Wie Reliquien unter Glas auf. Wir, die wir unsere Zeit vertrödelten, aus begreiflichen Gründen, sind zu Trödlern des Unbegreiflichen geworden. Unser Schicksal steht unter Denkmalschutz. Unser bester Kunde ist das schlechte Gewissen der Nachwelt. Greift zu, bedient euch. Wir sind die Letzten. Fragt uns aus. Wir sind zuständig.“ Mit diesem Gedicht von Hans Sahl leitet Barbara Warning ihren empfehlenswerten Sammelband mit Zeitzeugnissen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Nachkriegszeit ein. Sie hat sie befragt, jenen „Letzten“, wie als Kinder den Krieg, die Vertreibung und das Leben in den Trümmern erlebten, die ihre Großeltern und Eltern ihnen mit ihrer fanatischen Begeisterung für Adolf Hitler hinterlassen haben. Einfühlsam und ausführlich lässt sie sie zu Wort kommen und es zeigt sich immer wieder, für heutige Kinder kaum vorstellbar, welch tiefe Spuren Krieg und Not im Leben derer hinterlassen haben, dien in dieser Zeit die prägendsten Jahre ihres Leben erlebten. In Einzelschicksalen wird Geschichte lebendig gemacht und so den jungen Lesern begreiflich. Das Buch öffnet aber auch den Blick für die Not heutiger Kriegskinder und mahnt zum Engagement für den Frieden auf der Welt.

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  • lehrreich aber auch schockirend

    Kindheit in Trümmern

    Manja82

    14. June 2015 um 15:29

    Kurzbeschreibung 21 Menschen berichten über ihre Kindheit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder. Die Erfahrungen jener Jahre haben sie ein Leben lang geprägt. In ihren berührenden Schicksalen wird Geschichte lebendig und begreifbar. Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten. (Quelle: Ravensburger) Meine Meinung Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Es ist eine Zeit, die geprägt ist von Hunger und Flucht aber auch Angst herrscht nach wie vor. Es geht ums nackte Überleben, denn der Krieg hat alles zerstört. Besonders für die Kinder und Jugendlichen ist diese Zeit sehr schwer. Heute 70 Jahre nach dem Ende des Krieges sind eben diese Kinder erwachsen. 21 von ihnen erzählen von ihrem Leben damals, von harten Wintern und wie sie aus wenig sehr viel gemacht haben … Das Buch „Kindheit in Trümmern“ stammt von der Autorin Barbara Warning. Es ist ein Buch über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, über eine Zeit die heute teilweise bereits vergessen ist. Es ist eher ein Bildband, ein Sachbuch, ein Zeitzeuge. Sicherlich hat man im Geschichtsunterricht bereits viel über den 2. Weltkrieg und die direkte Zeit danach gelernt oder aber vielleicht haben auch die eigenen Großeltern etwas über ihre Erlebnisse erzählt. Doch hier in diesem Buch stehen vor allen die Kinder und Jugendlichen der damaligen Zeit im Mittelpunkt. Wie haben sie gelebt, es erlebt. 21 von ihnen, heute sind sie erwachsen, blicken zurück. Sie schildern wie es ist während des Krieges aufzuwachsen, wie man hinterher aus wenig sehr viel machen musste. Viele Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind, gab es damals nicht. Man musste ums Überleben kämpfen. Barbara Warning zeigt wie stark die Menschen damals gewesen sind. Die von der Autorin ausgewählten Zeitzeugen haben eine unterschiedliche Zugehörigkeit. Ich empfand sie als sehr gut ausgewählt, da man so unterschiedliche Einblicke bekommt. Neben Abbildungen gibt es immer wieder auch Fakten, die man so vielleicht nicht erfahren hätte. Dieser Bildband ist authentisch und glaubhaft, es ist ein Stück Zeitgeschichte, das in den Köpfen der Menschen bleiben sollte. Es ist ein Buch das meiner Meinung nach in den Unterricht gehört, dass gerade auch von der heutigen Jugend gelesen werden sollte. Fazit Abschließend gesagt ist „Kindheit in Trümmern“ von Barbara Warning ein lehrreiches Sachbuch. Authentisch und real schildern Zeitzeugen die damalige Zeit. Es ist ein Buch das bewegt und berührt, dass gelesen werden sollte. Von mir gibt es eine uneingeschränkte und absolute Leseempfehlung!

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  • Gegen das Vergessen

    Kindheit in Trümmern

    Nachtprinzessin

    23. May 2015 um 13:17

    Inhalt: Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten. Meine Meinung: Ich glaub dies wird keine 'normale' Rezension wie ihr sie von mir kennt. Es gibt keine Geschichte zu bewerten in diesem wunderbaren Sachbuch in der Überlebende ihre Zeit im Krieg beschreiben und wie sie diese erlebt haben. Ich selbst habe leider niemanden der mir über diese Zeit etwas erzählen konnte, dennoch interessiere ich mich sehr für dieses Thema. Sogar für meine mündliche Prüfung in der Schule hab ich dieses Thema gewählt :D Der Satz auf dem Cover "... diese Vergangenheit lastet bis heute auf uns wie ein Schatten" sagt alleine schon so viel aus. Jede Person die in diesem Buch berichtet hat soviel erlebt und ich hab wahnsinnigen Respekt vor jeder einzelnen wie sie diese Zeit überstanden haben. Da merkt man erst wie gut wir es heutzutage eigentlich haben. Ich war gefesselt, schockiert und wütend. Aber jede einzelne Geschichte hat mich unglaublich traurig gemacht. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen wie es damals war, aber dieses Buch lässt einen in die Vergangenheit reisen. Ich bin kein Fan von Sachbüchern, aber dieses ist alles andere als trockenes Geschichtsmaterial. Es steckt voller Emotionen und wahrer Geschichten. Die ganzen Bilder machen es noch realer. Dennoch sind einige Fakten immer mal wieder eingebaut die zu den jeweiligen Storys passen und obwohl man das meiste aus der Schule kennt, wird einen immer wieder ins Gedächnis gerufen wie schrecklich die Zeit damals war für die Menschen war. Daher kann ich mir auch gut vorstellen das einiges aus diesem Buch auch als Lehrmaterial für Schüler interessant wäre. Ich kann gar nicht anders ausser diesem emotionalen Buch 5 von 5 Herzchen zu geben, wenn ich mehr geben könnte würde ich auch das tun. Es ist wichtig immer wieder an diese Zeit erinnert zu werden, auch wenn sie schon lange vorbei ist. Sowas darf einfach nie wieder passieren.

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  • Wunderbares Sachbuch über eine interessante Zeit

    Kindheit in Trümmern

    Toirse

    17. May 2015 um 17:12

    Erster Eindruck:  Ungewöhnliches Format, eher Bildband als Sachbuch. Aber sooo toll. Das Cover passt super und der Titel und das Bild von den Kindern ist mit einer Folie so ein bisschen hervorgehoben. Inhalt:  Deutschland 1939 bis 1955. In einer Zeit, die geprägt ist von Krieg, Flucht und Hunger habe es gerade Kinder nicht leicht. Einiger dieser Kinder erzählen davon wie sie diese Zeit erlebt haben. Sie erzählen Geschichten von Flucht und Vertreibung, von DP-Camps, von kalten Wintern und Bratkartoffeln mit Kaffee statt Öl… Meine Meinung:  Die Idee hinter diesem Buch ist einfach mal genial. Zeitzeugenberichte gibt es viele, aber dieses Buch geht besonders auf die Kinder und Jugendlichen ein. Außerdem sind die Jugendlichen von heute Zielgruppe. Das Buch ist in verschiedene Abschnitt geteilt, grob nach Zeit und den erlebten Ereignissen. Beginnend mit Geschichten über Flucht und Vertreibung geht es weiter mit verlorenen Kindern, das Leben direkt nach Kriegsende zu den oft lange Wartezeiten bis der Vater aus der Kriegsgefangenschaft wiederkam und schließt ab mit Berichten über die Schulzeit in den letzten Kriegsjahren und ersten Jahren nach dem Krieg. Der Zeitraum 1939-1955 ist meiner Meinung nach dabei gut gewählt, auch das der Fokus eher auf den Jahren nach 1944 liegt. Zwar ist das Wieso? Auch wichtig, wenn es um den zweiten Weltkrieg geht, aber die direkte Nachkriegszeit ist wesentlich interessanter. Denn unsere Großelterngeneration war während des Krieges selten schon erwachsen, die meisten sind Mitte bis Ende der 30er oder zu Beginn der 40er geboren. Diese Erfahrungen sind also Dinge über die man der eigenen Familie noch Fragen stellen kann. Meine Oma ist übrigens von der Idee des Buches unglaublich begeistert, auch wenn sie es noch nicht gelesen hat. Auch super finde ich, dass die Zeitzeugenberichte ohne Wertung und mit wenigen Erklärungen abgedruckt sind. So kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden. Für alleinlesende Kinder und Jugendliche die das Thema NS und Zweiter Weltkrieg in der Schule noch nicht behandelt haben ist es deswegen nicht geeignet. Es gibt zwar historische Überblicke zu Beginn der Kapitel und auch die Zeitzeugenberichte sind mit Anmerkungen versehen, aber es sind und bleiben Primärquellen, die der Leser mit einer gewissen Skepsis betrachten sollte. Für jemanden, der den Hintergrund nicht gut genug versteht könnten deswegen die Zeitzeugenberichte selbst nicht besonders gut verständlich sein. Fazit:  Ein wunderbares Sachbuch, das sich gut als Begleitlektüre zum Geschichtsunterricht eignet oder zum gemeinsamen Lesen mit Oma und Opa, die ja oft genau dieser Generation entstammen. Für Kinder und Jugendliche ohne Vorwissen und ohne „Begleitung“ allerdings etwas schwer.

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  • Ein Sachbuch, das sehr viel bietet und sehr nachdenklich stimmt....

    Kindheit in Trümmern

    Bibilotta

    15. May 2015 um 22:50

    Kurzbeschreibung 21 Menschen berichten über ihre Kindheit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder. Die Erfahrungen jener Jahre haben sie ein Leben lang geprägt. In ihren berührenden Schicksalen wird Geschichte lebendig und begreifbar.  Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten. Quelle: ravensburger.de   Autor Barbara Warning, geboren 1962 in München, lebt als frei Journalistin und Autorin in Hamburg. Sie studierte Geschichte und Anglistik. Nach ihrem Volontariat arbeitete sie viele Jahre als Redakteurin bei verschiedenen deutschen Tageszeitungen. Sie ist Autorin zahlreicher Reiseführer. Quelle: amazon.de   Meine Meinung “Kindheit in Trümmern” ist ein Buch, das mich sehr berührt und bewegt hat. Eine Ansammlung von Leidensgeschichten, Schicksälen und sehr bewegten Vergangenheiten. 21 Personen berichten von ihren Erlebnissen, ihrer Jugend, ihren Schicksalen in und um Zeiten des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Ein geschichtlicher Abschnitt, der nicht in Vergessenheit geraten sollte, auch wenn er schon 70 Jahre zurückliegt. Und genau deswegen konnte ich das Buch nicht auf einen Rutsch durchlesen, weil jede Geschichte mich sehr mitgenommen hat. Ich fühlte mich an meine Zeit erinnert, als ich genau solche Geschichten von meinen Großeltern erzählt bekommen hatte. Das hat mich immer schon wahnsinnig fasziniert … mit was für Katastrophen, Erfahrungen sie damals gelebt haben und wie sie ihre Kindheit mit Leid und Sorgen erleben musste. Der Verlust von Angehörigen, Nachbarn … Zeiten des Hungers, wo nur das geringste auf den Tisch kam und so weiter. Da wurde mir wieder ganz deutlich, wie gut es uns heutzutage doch eigentlich geht. Zumindest hier in Deutschland. Und genau diese Geschichten sollten nicht in Vergessenheit geraten, sondern immer wieder in Erinnerung gerufen werden, auch wenn sie Schmerz, Tränen und eine beklemmende Enge auf der Brust hervorrufen. Es wird ganz klar auch aufgezeigt, mit wie wenig sie doch so viel erreicht haben … und davor kann man nur den Hut ziehen. Was jammern wir doch heutzutage über belanglose Kleinigkeiten, im Verhältnis dazu, was so manch einer doch durchmachen musste. Und genau diese Personen, die uns davon berichten können, werden immer weniger und die Gefahr des Vergessens rückt näher. Nicht mit diesem Buch… denn hier wird man auf diese traurigen Geschichten nochmals aufmerksam gemacht. Meiner Meinung nach gehört genau dieses Buch in den Geschichtsunterricht der heutigen Jugend … was kann mehr lernen, als die Erfahrungsberichte genau solcher Betroffenen, die auf der Flucht waren, die Vertreibung überlebt haben und ihren Alltag organiserien mussten in zerbombten und zerstörten Städten. Kaum vorstellbar für uns oder? Alle Geschichten von diesen 21 Betroffenen wurden hier von Barbara Warning in einem sehr lehrreichen und interessanten Buch zusammengetragen. Mit Bildern aus der Zeit, Bildern von Erinnerungsstücken, wenn auch schmerzhaften und sehr einfühlsamen und nachvollziehbaren Berichten, die uns alle wachrufen und aufhören lassen sollten. Denn auch wenn es uns hier in Deutschland und vielen anderen Ländern gutggeht, sollten wir nicht vergessen, dass auch heute, jetzt und morgen, viele Menschen ähnliches, grausames und schmerzhaftes Schicksal durchleben.   Fazit “Kindheit in Trümmmern” ist ein Buch, das einen über längere Zeit begleiten wird, das wir unseren Kindern in die Hand geben “müssen” und mit ihnen gemeinsam immer uns vor Augen halten sollten. Altersgerecht (laut Altersempfehlung), anschaulich und lehrreich ist es aufgebaut – eine nicht gerade leichte Lektüre, aber eine Lektüre, die mich sehr berührt hat, mir Tränen in die Augen schiessen lies und die mir noch lange nachgehen wird.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Spannendes Zeitdokument

    Kindheit in Trümmern

    Buchbahnhof

    11. May 2015 um 21:25

    Ich finde es sehr schwierig Biografien zu rezensieren. Alle Erlebnisse, die in diesem Buch geschildert werden sind wahre Ereignisse und die kann man weder bewerten noch beurteilen. Ich denke, dass Barbara Warning die Geschichten aus den Erzählungen der Menschen aufgeschrieben hat und nicht jeder seine eigene Geschichte geschrieben hat. Der Schreibstil ist bei allen Geschichten ähnlich und sehr ansprechend. Man kann die Geschichten gut lesen. Sie sind inhaltlich alle sehr unterschiedlich. Jeder hat den Krieg bzw. die Zeit danach auf seine ganz eigene Art und Weise erlebt. Dieses Buch sollte man lesen, aber man sollte sich Zeit lassen. Es bringt, meiner Meinung nach nichts, alle Geschichten hintereinander weg zu lesen. Man sollte sich die Zeit nehmen sie sacken zu lassen, sie auf sich wirken zu lassen und darüber nachzudenken. Ich selber habe von meinen Großeltern keinerlei Informationen aus dieser Zeit. Ich weiß, dass mein Opa auf Helgoland stationiert war und schräg gegenüber des Hauses meiner Großeltern befindet sich ein alter Flakbunker, der auch während des Krieges in Benutzung war, aber erzählt haben sie nie etwas darüber. Leider sind inzwischen auch alle verstorben, oder können sich nicht mehr erinnern, so dass die Erlebnisse hier vor Ort ein ewiges Geheimnis bleiben werden. Gerade vor diesem Hintergrund war es umso spannender und interessanter, die Geschichten der 21 Menschen zu lesen. Ich muss gestehen, dass mich natürlich die eine Geschichte mehr berührt hat, als die andere, aber alle wirkten sehr authentisch und ehrlich. Was die Menschen damals erlebt und durchgemacht haben, dass kann man sich nicht einmal ansatzweise vorstellen. Selbst wenn man diese Geschichten gelesen hat, so ist Vieles unbegreiflich. Ich bewundere Menschen, die dieses Grauen durchgestanden haben und danach weiterleben konnten (oder mussten). Ich weiß nicht, ob ich so stark wäre. Ich habe großen Respekt vor allen Menschen, die sich hier dem Leser öffnen und ihre Geschichten erzählen. Wichtig und interessant fand ich die immer wieder als Kasten eingeschobenen Fakten. Ich muss gestehen, dass ich mich zu Schulzeiten nicht besonders für die Geschichte interessiert habe und mir vieles nicht bekannt war. Bei der Lektüre dieses Buches habe ich viel gelernt. Von mir gibt es 5 Sterne für ein wichtiges Dokument deutscher Geschichte, dass viele Menschen lesen sollten. Da es sich um echte Erlebnisse handelt und nicht um reines, sachliches Faktenwissen, wie es oft in der Schule vermittelt wird, geht es sehr viel tiefer und macht auf einzigartige Weise klar, warum wir es nie wieder so weit kommen lassen dürfen.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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