Barbara Wendelken Das Dorf der Lügen (Martinsfehn-Krimi 1)

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Inhaltsangabe zu „Das Dorf der Lügen (Martinsfehn-Krimi 1)“ von Barbara Wendelken

Ein Alptraum für Polizeikommissarin Viktoria Engel: Sie erschießt im Dienst einen Unschuldigen, den 16-jährigen Rouven Kramer. In ihrer Not inszeniert sie die Tat, als hätte sie aus Notwehr gehandelt, doch die Dorfbewohner hegen Zweifel. Als kurze Zeit später eine weitere Leiche auftaucht, bizarr inszeniert wie Rouvens Tod, bricht eine Welle von Misstrauen über das Dorf herein, bis sich niemand mehr vor dem anderen sicher fühlt...
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  • Nicht sonderlich spannende Handlung mit unsympathischen Figuren

    Das Dorf der Lügen (Martinsfehn-Krimi 1)

    Aglaya

    04. September 2017 um 21:06

    Bei einem Routineeinsatz erschiesst die junge Polizistin Viktoria Engel im ostfriesischen Dorf Martinsfehn den Jugendlichen Rouven Kramer. In Notwehr, wie sie aussagt, und auch die Spuren zu belegen scheinen. Doch irgendjemand scheint nicht an die offizielle Version zu glauben und Rouven rächen zu wollen…Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit geschildert, wobei der Erzähler Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren hat. Durch die ständig wechselnde Perspektive konnte ich praktisch alle Dorfbewohner näher kennenlernen (die offenbar alle unglaublich gutaussehend sind, Martinsfehn muss ein Dorf der Supermodels sein, abgesehen davon aber kaum nennenswerte Eigenschaften vorweisen), sympathisch wurde mir dabei aber niemand wirklich. Vor allem gegen die männlichen Bewohner entwickelte ich im Laufe der Geschichte eine richtige Abneigung. Allen voran Renke, der Polizeileiter von Martinsfehn, der mir arrogant und überheblich erschien und der die Ermittlungen blockierte, ebenso wie der (verheiratete) Polizist Oliver Dellbrink, der beim Tod von Rouven dabei war und seine Geliebte Viktoria unter allen Umständen decken will (nein, das ist kein Spoiler, so fängt die Geschichte an).Die Handlung beginnt ungewohnterweise mit der detaillierten Beschreibung eines Verbrechens mitsamt Täter und Vertuschung. Viktoria erschiesst aus Versehen Rouven und will die Tat als Notwehr darstellen, was sie allerdings nicht war (sie wird im Übrigen bis zum Schluss durch die Polizei nie wirklich aufgeklärt). Die nächsten paar Stunden im Hörbuch drehen sich nur um diese Tat, bei der es für den Hörer/Leser keinerlei Unklarheiten und somit nichts aufzuklären gibt. Erst nach geraumer Zeit kommt etwas Spannung auf, als einer der an Rouvens Tod Beteiligten nach dem anderen selber Straftaten zum Opfer fallen. Wer hinter dem Ganzen steckt lässt sich allerdings leicht nach dem Ausschlussprinzip feststellen. Man überlege sich, wer von den Taten profitieren könnte, zähle alle Opfer weg und schon hat man den Täter. So konnte mich der Krimi auch im späteren Verlauf nicht wirklich in seinen Bann ziehen."Das Dorf der Lügen" bildet den Auftakt einer ganzen Reihe von Ostfriesland-Krimis. Da ich weder die Figuren mochte noch die Handlung sonderlich spannend fand, werde ich sie allerdings nicht weiterverfolgen.Am Sprecher Jürgen Holdorf hatte ich nichts auszusetzen, er machte seine Sache gut. Allerdings waren Szenen- bzw. Perspektivenwechsel in der Hörbuchversion schwer zu erkennen, da der Sprecher gleich ohne Pause weitererzählte.Mein FazitNicht sonderlich spannende Handlung mit unsympathischen Figuren

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