Barbara Winter Wenn die Sinne erwachen - Teil 3

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Inhaltsangabe zu „Wenn die Sinne erwachen - Teil 3“ von Barbara Winter

(Teil 3) New Orleans, 1832. Edan und Cara können die Finger nicht voneinander lassen, doch Cara ist nicht bereit, ihre Unabhängigkeit und ihren Ruf für Edan aufs Spiel zu setzen. Daraufhin schlägt ihr Edan einen frivolen Handel vor, dem Cara nicht widerstehen kann. Doch bevor es dazu kommt, wird Cara von Dale Gordon entführt. Aber nicht nur von Gordons Seite droht Cara Gefahr: Lillian Chandler, Edans Mutter, setzt alles daran, ihren Sohn wieder nach England zurück zu holen! Vorschau „Darf ich bitten?“, hörte sie Edan mit rauer Stimme fragen, als die Kapelle einen Walzer anstimmte. Ohne ihre Antwort abzuwarten, zog er sie in seine Arme und im nächsten Moment drehten sie sich langsam wiegend im Dreivierteltakt. Nur mit äußerster Mühe gelang es Cara einen schicklichen Abstand zwischen sich und Edan einzuhalten. Am liebsten hätte sie sich in seine Arme geworfen. Mit unwiderstehlicher Macht zog es sie zu ihm hin. Zwischen ihnen sprühten die Funken und Cara nahm die Umgebung nur noch wie durch einen Schleier wahr. Leichtfüssig und geschickt drehten sich beide im Reigen der Musik und sahen sich dabei wie hypnotisiert in die Augen. Keiner von beiden sprach ein Wort. Als die Spannung unerträglich wurde, schloss Cara für einen Moment die Augen und zwang sich dann auf einen Punkt auf seinem Hemd zu starren. Ihr war schwindelig vor Glück und sie wurde sich bewußt, wie der Wunsch, wieder in seinen Armen zu liegen, von Sekunde zu Sekunde wuchs. Wie durch Zauberhand hatte sie plötzlich wieder die Bilder jener wunderbaren Nacht vor Augen. Ihr wurde schrecklich flau ums Herz und die Beine drohten ihr zu versagen. Edan schien dies zu spüren - sein zupackender Griff verhinderte, dass sie ins Straucheln geriet. Cara wagte erneut einen Blick in Edans dunkle Augen und erschauerte heftig bei dem, was sie darin lesen konnte. Da war dieses vertraute, dunkel schwelende Feuer – und doch war etwas anders als sonst. Edan war ungewöhnlich schweigsam und zurückhaltend. Er tanzte mit ihr, aber er nutzte die Situation nicht aus. Sie sah das Begehren in seinen Augen, aber er tat nichts, um ihr näher zu kommen. Es war, als ob er sich bewusst zurückhielte. Cara schaute ihn verunsichert an. „Was ist los, Edan?“, platzte es unvermittelt aus Cara heraus. Edans Augenbrauen gingen fragend in die Höhe. „Was soll sein?“, fragte er zurück. „Du bist so … !“ Cara suchte nach den richtigen Worten. „Du bist heute so anders!“ „Anders?“ Wieder war da nur dieses spöttische Heben seiner Augenbrauen. „Ja! - Was willst du hier?“ „Ist das nicht offensichtlich? Ich will mit dir tanzen!“ „Wieso habe ich nur das Gefühl, dass das nicht die ganze Wahrheit ist?“ Statt einer Antwort zog Edan eine einzelne Augenbraue in die Höhe und sah sie nur auf diese altbekannte, beunruhigende Art an. Bei seinem langen und intensiven Blick liefen Cara Schauer über den Rücken und sie hatte Mühe ein Zittern zu unterdrücken. „Ich gebe dir nur die Möglichkeit unsere Abmachung einzuhalten!“ „Abmachung?“ Cara überlegte kurz. „Dein Haus ist in perfektem …!“ „Ich meine nicht das Haus!“, unterbrach Edan sie mit bedeutungsvollem Blick und ließ Cara abrupt eine Drehung machen. „Oh, du meinst …!“, räusperte sich Cara, ersparte sich aber den Satz zu vollenden. „Ja, - ich bin hier, damit du mit mir Lundu tanzt!“ „Hier tanzt heute niemand mehr Lundu!“, entgegnete Cara atemlos. „Vielleicht nicht auf der Tanzfläche ...!“ Es dauerte einen Moment bis Cara begriffen hatte, welch ungeheuerliche Andeutung er da eben gemacht hatte. Für einen Moment stockte ihr der Atem. Ihr wurde heiß und kalt und sofort hatte sie wieder die Bilder jener wunderbaren Nacht vor Augen. Das letzte Mal als sie mit ihm Lundu getanzt hatte, war dies auch nicht auf der Tanzfläche gewesen! Sondern in seinem Bett, in seinen Armen, auf seinem ...! Heiße Röte schoss ihr in die Wangen und beim Blick in seine Augen wusste sie sofort, dass er ihre Gedanken erraten hatte. Ihr wurde noch heißer. „Wirst du mit mir Lundu tanzen?“, hörte sie Edan fragen
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