Barbara Wood Dieses goldene Land

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Inhaltsangabe zu „Dieses goldene Land“ von Barbara Wood

Das große Australienepos von Barbara Wood

Aus der Enge des viktorianischen England flieht die Arzttochter Hannah in die Weiten Australiens. Schon auf der Überfahrt begegnet sie dem Naturforscher Neal, der eine Expedition in die unerforschten Regionen des fünften Kontinents führen will. Dort taucht er ein in die mystische Welt der Aborigines. Während Hannah noch um seine Rückkehr bangt, gerät sie selbst in die Hände von rauen Schatzsuchern. Mit ihnen zieht sie mitten hinein in das Herz der Wildnis.

Vor der beeindruckenden Kulisse der ungezähmten Landschaft Australiens sucht Hannah nach ihrer Bestimmung.

Wie schon bei ihrem Megaerfolg ›Traumzeit‹ führt Bestellerautorin Barbara Wood in das faszinierende Australien. Voller Mystik, Leidenschaft und Spannung zeichnet sie das Schicksal einer jungen Frau, die ihren Weg sucht.

Bewegende und gefühlvolle Geschichte über den Lebensweg einer Frau, der Hoffnung und dem Abenteuer eines Neuanfangs

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    Dieses goldene Land

    Siko71

    05. September 2017 um 07:51

    Hannah Conroy geht nach dem Tod ihres Vaters nach Australien um dort ihren Weg zu finden. Ich Vater hat ihr ein großes Vermächtnis mitgegeben, von dem Hannah allerdings noch nichts ahnt. Erst im laufe des Geschichte beginnt sie immer wieder über die Worte ihres Vaters nachzudenken und zu forschen. Ihre große Liebe Neal den sie auf der Überfahrt kennenlernt geht auf eine Expedition und gilt später als tot. Was niemand weiß, die Expedition war nicht weiter als eine versteckte Suche nach Gold und das Leben der Männer die mit dabei waren wurde aufs Spiel gesetzt.Aber wie das Schicksal es will begegnen die beiden sich nach 4 Jahren wieder. Werden sie an ihre Liebe anknüpfen? Und wie weit ist Hannah mit ihrem Wissen in Medizin vorangekommen?Ein spannendes Epos in der fantastischen Kulisse Australiens. Der Leser erfährt einiges über die Bräuche der Aboriginis und durch den bildhaften Schreibstil sehr viel über die Landschaft Australiens und den Busch. Weiterhin wird der beschwerliche Weg einer jungen Frau aufgezeigt, die es nicht immer leicht hat in einer Männerdomäne mit ihrem Wissen durchzusetzen.Einfach lesenswert und daher 5 Sterne.

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  • "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    Roman-Tipps

    10. June 2017 um 13:26

    Meine Meinung: Seit langem habe ich mir schon vorgenommen, den Roman „Dieses goldene Land“ von Barbara Wood zu lesen, und nun war es endlich soweit. Ohne Ausnahme ist es eine wirklich sehr bewegende, gefühlvolle, mitreißende und spannende Geschichte – ein wahres Meisterwerk der Erzählkunst hat die Autorin mit diesem Roman erschaffen, der mich vollends begeistert hat. Nachdem der Ruf der Conroys zerstört ist und es Hannah verwehrt bleibt, Ärztin zu werden aufgrund von antiquierten Vorurteilen, löst sie sich von England und begibt sich in das Abenteuer der Auswanderung, um in Australien ein neues Leben anzufangen. Dabei stößt sie nicht selten auf schwierige Probleme, findet aber auch alsbald Menschen, mit denen sie sich anfreundet, und kann die ersten Erfolge verzeichnen. Der Roman ist eine Mischung aus einer häufig dahinplätschernden, aber nie langweilig werdenden Handlung, mit dazwischen liegendem Spannungsaufbau und -höhepunkten und überraschenden Wendungen. Die Mitte des 19. Jahrhunderts hat Barbara Wood ausgezeichnet wiedergegeben. So auch die Charaktere, die mit ihren Verhalten, Ansichten, der Kleidung und Sprache wunderbar in diese Zeit passen. Dabei sind die Charaktere dermaßen geschickt dargestellt, dass beinahe alle sympathisch wirken, jeweils ein sehr tragisches Ereignis in der Vergangenheit miterlebt, einen Konflikt zu bewältigen haben, der ihnen keine Ruhe lässt, und sich im Laufe der Handlung ihre Lebenswege auf sehr ergreifende Weise miteinander verbinden. So gibt es zum Beispiel die selbstbewusste, einfallsreiche und willensstarke junge Hebamme Hannah, die das Geheimnis ihres Vaters lösen will und auf der Suche nach ihrer Bestimmung ist. Den von Abenteuerlust befallenen Naturforscher und Fotografen Neal Scott, der seine wahren Eltern nicht kennt und seinen Platz im Leben finden möchte. Jamie O’Brien, einen „ehrenwerten Gauner“ und ein richtiger Australier, wie man ihn sich vorstellt, der von einer ständigen Rastlosigkeit von einem Ort zum nächsten getrieben wird. Und Alice Star, die zur beliebtesten Sängerin des Kontinents aufsteigt, deren zum Teil entstelltes Gesicht ihr jedoch verwehrt, wirklich glücklich zu werden. Durch sehr bildhafte und lebendige Beschreibungen der Landschaft, Tiere, Pflanzen und Menschen gelingt es der Autorin, den Leser in die faszinierende, geheimnisvolle, farbenprächtige und einen eigentümlichen Zauber ausstrahlende Welt Australiens mit all seinen Besonderheiten zu versetzen. Man erhält den Eindruck, das alles mit eigenen Augen zu sehen. Dabei lässt Barbara Wood Legenden, Anekdoten und den Konflikt zwischen Einwanderern und den Aborigines, sowie die Weltanschauung und Kultur dieses alten Volkes miteinfließen. Das Buch ist unterteilt in vier Teile mit jeweils der Angabe des Ortes als Titel, diese wiederum in mehrere Kapitel. So erfährt man chronologisch die Abschnitte, beginnend mit Hannahs Leben in England, dann die Überfahrt auf der Caprica, der Neuanfang in Adelaide und dann ihr Leben in Melbourne. Dabei weist die Zeit in England Ähnlichkeiten mit einem Prolog auf, der Abspann am Ende jedoch mit einem Epilog. Es wird aus Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt, hauptsächlich jedoch von Hannah und Neal, die jeweils gleichzeitig ihr eigenes Abenteuer erleben, wobei es besonders interessant ist, dass die Perspektiven innerhalb einer Szene zwischen den Charakteren wechseln. Gedanken und Gefühle, Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge werden genau und lebhaft geschildert, sodass man alles sehr gut nachvollziehen kann. Es werden oftmals erstaunlich verschlungene Sätze verwendet. Da die Handlung sich über einen Zeitraum von 6 Jahren erstreckt, reflektieren einige Charaktere über die vergangene Zeit, sodass man selbst nostalgisch an die zurückliegenden Begebenheiten und bedeutenden Ereignisse zurückdenkt. „Dieses goldene Land“ ist definitiv eine wunderschöne Geschichte, sodass man ohne Pause weiterlesen möchte, und selbst am Ende des Buches angekommen, es schwierig ist, den Roman, diese Geschichte loszulassen. Und damit gehört es zu meinen Lieblingsbüchern. Fazit: Bewegende und gefühlvolle Geschichte über den Lebensweg einer Frau, die sich in Australien ein neues Leben aufbauen will und dabei einzigartige Eindrücke erhält. Eine Mischung aus Abenteuer, Mystik und Hoffnung. Ausgezeichnet erzählt, farbenprächtig dargstellt und vollkommen lesenswert!

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  • eBook Kommentar zu Dieses goldene Land von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    Renate Schieck

    via eBook 'Dieses goldene Land'

    Das Buch hat mich so gefesselt , dass ich bis zum Ende Tag und Nacht gelesen habe .

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  • "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    Jacynthe

    30. May 2014 um 16:16

    Klappentext Die junge Hannah bricht in die endlosen Weiten Australiens auf, um ihr Glück zu suchen. Ihre Liebe zu dem Naturforscher Neal führt sie in die mystische Welt der Aborigines, mit dem Outlaw Jamie gerät sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Dort, im Herzen der Wildnus, muss sie ihren Traumpfad finden. Meine Meinung Dieses Buch habe ich mir vor kurzem gekauft, weil ich gerne historische Romane lese und mich auch für Erzählungen aus fremden Ländern interessiere. Das Buch wurde ja allgemein hoch gelobt und es ist auch unterhaltsam und flüssig zu lesen. Für mich hatte es jedoch oft den von mir verhassten "Ja klaaaar"-Effekt, welches ein Buch für mich, je öfter er vorkommt, immer mehr herabstuft. Bücher à la "sie ist so toll" und "er ist so toll" und "wenn sie da ist, ist alles noch viel toller" gehen mir meistens gehörig auf den Keks. Kennt ihr das? Sie war so anmutig und schön und alles was sie tat zog die Blicke aller Männer um sie herum auf sich und alle verspürten plötzlich amoreuse Gefühle? Naja. Doch das ging zum Glück erst ab der Mitte richtig los, sonst hätte ich das Buch vielleicht nie ganz gelesen. Wie dem auch sei. Die Texte über die Fotographie sind sehr detailliert und wirken - für mich als Laie auf dem Gebiet der frühen analogen Photographie - gut recherchiert. Auch geographisch wirkt alles schlüssig. Über Verhalten und Rituale der Aborigines kann ich nichts sagen, aber ich denke auch, dass sie im großen und ganzen gewissenhaft recherchiert sind. Ich wage jedoch zu bezweifeln dass ein Amerikaner vier Tage ohne Essen und Trinken in der Wüste überlebt. Aber wer weiß. Man hätte die Story meiner Meinung nach weitaus spannender gestalten können. Jegliche Ansätze zu einem Spannungsbogen werden oft schon im Keim erstickt und Konflikte rasch gelöst. Gegen Ende gibt es dann kurz einen kleinen und verhältnismäßig spannenden Tumult, insgesamt häufen sich aber die "Ja klaaar"-Effekte. Von der mysteriösen Ursache für den Tod von Hannahs Mutter war ich etwas enttäuscht und hatte mehr erwartet. Insgesamt ist "Dieses goldene Land" ein unterhaltsames aber anspruchsloses Buch, das vor sich hin plätschert und teilweise im Schmalz versinkt. Ich vergebe daher 2 von 5 Wolken.

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  • Dieses Goldene Land

    Dieses goldene Land

    ChrissisFederecke

    26. April 2013 um 18:56

    Zum Aufbau des Buches: Das Buch spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und beginnt mit einem kurzen ersten Kapitel, von ca. 38 Seiten, welches ich gerne als Prolog bezeichnen würde. Danach folgen 3 Mittelteile, die ich gerne aufteilen würde in einen kurzen ersten Teil, der die Überfahrt nach Australien behandelt, einen sehr langen Teil, der Hannas Leben in Adelaide behandelt und einen wieder etwas kürzeren Teil, der nach einen Zeitsprung ansetzt und ihr Leben in Melbourne beschreibt. Abgeschlossen wird das Buch von einem letzten Kapitel, dass ich gerne als Epilog bezeichnen würde. Zudem ist das Buch aufgeteilt in 50 unterschiedlich lange Kapitel und behandelt insgesamt eine Zeitspanne von 7 Jahren (April 1846 bis Mitte des Jahres 1853). Ein paar Worte zum Inhalt: Zu Beginn des Buches ist die junge Hannah Conroy Anfang 20 und hat gerade ihre Ausbildung zur Hebahmme beendet. Da sie im viktorianischen England keine Chance sah selbst Ärztin zu werden um in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, verschreibt sie sich der Geburtshilfe. An einem sehr finsteren Abend wird ihr Vater zu einem vornehmeren Partienten gerufen um bei einer Endbindung zu helfen, da der Hausarzt auf sich warten lässt. Mutter und Kind schweben in Gefahr. Beim Eintreffen des Hausarztes werden Hannah und ihr Vater dann des Hauses verwiesen, da ihre Hilfe nicht mehr benötigt würde. Als dann Mutter und Kind beide sterben schiebt man es Hannahs Vater in die Schuhe der kurz darauf stirbt. Hannah sieht in England keine Zukunft mehr, da man den Ruf ihres Vaters ruiniert hat und so begiebt sie sich auf ein Schiff, dass sie nach Australien bringen soll.Während der Überfahrt lernt sie über die Monate hinweg den Naturforscher und Fotografen Neal Scott besser kennen und hilf ihm auf den richtigen Weg. Der Abschied bei ihrer Ankunft in Australien fällt ihr sehr schwer. Doch sie versprechen sich gegenseitig ein Wiedersehen im kommenden Jahr, worauf sie beide sehr Sehnsüchtig hinfiebern. Gleich bei ihrer Ankunft in Adelaide macht Hanna Bekanntschaft mit den unterschiedlichsten Menschen, die ihr sowohl helfen wollen ein Leben als Hebamme in Australien aufbauen zu wollen, als auch jene die ihre Freundlichkeit ausnutzen. So gerät sie direkt zu Beginn in den einen oder anderen Konflikt. Beinahe verpassen sich Neal und Hannah bei seiner Ankunft in Adelaide, denn Neal muss direkt weiter, hat sich einer Expeditionstruppe angeschlossen und kann nur einen Tag bleiben. Zu gern würde sie ihm folgen, doch sie hat gerade damit begonnen sich einen Namen zu machen und kann ihre neuen Patienten nicht im Stich lassen. So trennen sich ihre Wege ein weiteres Mal. Kurz darauf wird Hannah zu einem verwundeten gerufen, Jamie O`Brian. Bereits mehrfach ist sie dem Kleinkriminellen begenet. Sie beschließt ihn auf seine Schatzsuche zu begleiten. Meine Meinung: Ich möchte inhaltlich nicht alles vorweg nehmen, deswegen mache ich hier jetzt mal einen Schnitt und überlasse den Rest ganz eurem eigenen Lesevergnügen. Insgesamt ist der Lesefluss sehr gut und flüssig. Allerdings mache ich vielleicht auch gerade jetzt einen Schnitt, da die darauffolgenden 100 Seiten für mich sehr anstrengend waren. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, allerdings machte es Spannungsmäßig in der Mitte für mich einen Knacks. Es war sehr langatmig und mir fehlte der Antrieb. Trotzdem hab ich natürlich zuende gelesen, da ich natürlich wissen wollte ob es für Hannah ein Happy End gibt. Dieses kam am Ende dann aber leider doch etwas zu plötzlich und schnell. An der Stelle hat die Autorin dann leider etwas gespart. Trotzdem gefiel mir die Thematik und die Beschreibungen sehr gut. Es war ein einigen Stellen sehr Gefühlvoll und in keinsterweise Kitschig oder Übertrieben. Von daher gibt es von mir 4 von 5 Sterne für einen sehr tollen Australienroman.

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    DowntTownJoe

    30. December 2012 um 16:31

    Auf Grund eines Schicksalsschlages bricht die junge Hebamme Hannah nach Australien auf. Bereits auf dem Schiff erlebt sie erste Abenteuer und lernt den charmanten Amerikaner Neal Scott kennen, der zum Forschen nach Down Under reist. In Australien angekommen, muss Hannah viele Probleme bewältigen, ehe sie Freunde findet und als Hebamme arbeiten kann. Auch ist sie getrennt von Neal, der auf Forschungsreise ist und eigene Abenteuer erlebt und bewältigt. Durch Zufall lernt sie den Australier Jamie O'Brian kennen, der sie mit nimmt auf ein Abenteuer ins Outback und neue Gefühle in ihr weckt. "Dieses goldene Land" ist ein wunderbarer Roman, der sich schön lesen lässt und immer wieder neue Überraschungen bereithält. Die Geschichte um die junge Hebamme Hannah, fesselt den Leser, da sie immer wieder unerwartete Wendungen nimmt. So scheint es zu Beginn eindeutig zu sein, wem sie ihr Herz geschenkt hat, aber im weiteren Verlauf, weicht dies und man fragt sich, mit wem sie am Ende wohl zusammen sein wird. Dem Leser wird es nie langweilig. Doch es ist nicht nur die Geschichte, die den Leser fesselt, es sind auch die wunderbaren Beschreibungen der australischen Landschaft, der Menschen und der Tierwelt. Dies wird von Barbara Wood so gelungen Umschrieben, dass man das Gefühl hat selbst durch Australien zu reisen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher liest, die in fernen Ländern und auf anderen Kontinenten spielen. Während dem Lesen wurde mir nie langweilig, denn die Geschichte ist fesselnd und die Sprache sehr bildhaft. Ein Buch zum Träumen!

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    flowerChris

    26. September 2012 um 18:00

    Ich fand das Buch sehr schön. Es lies sich sehr gut lesen und der Schreibstil ist einfach toll!

  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    silbereule

    18. January 2012 um 13:20

    Ein typischer Australienroman, gut und kurzweilig geschrieben. Rubrik:kuschelige Schmöker.
    1846 - Die junge Hannah wandert nach Australien aus. Auf dem Schiff lernt sie ihre große Liebe Neal kennen. Aber bis zum HappyEnd müssen beide noch schwere und voneinander unabhängige Wege gehen.

  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    mabuerele

    14. November 2011 um 16:45

    Hannah Conroy, ausgebildete Hebamme, lebt mit ihrem Vater, der Arzt ist, in England des Jahres 1846 in der Grafschaft Kent. Hannah wäre auch gern Ärztin geworden, doch für Frauen ist das unmöglich. Ihre Mutter ist kurz nach Hannahs Geburt verstorben, wie sie glaubt an Kindbettfieber. Seitdem forscht ihr Vater, um Medikamente gegen die Krankheit zu finden. Er entdeckt, dass Jod desinfizierend wirkt. Als ihr Vater zu Lady Margaret gerufen wird, begleitet Hannah ihn. Bei der jungen Frau haben vorzeitig die Wehen eingesetzt. Der Arzt wäscht seine Hände in Jodwasser, als der Lord erscheint und seinen Hausarzt mitbringt. Dieser ordnet einen Adellass an, an dessen Folgen die junge Frau verstirbt. Man gibt Dr. Conroy die Schuld, der aber in einen Herzanfall erleidet. Hannah weiß, dass sie in England keine Zukunft hat. Sie verkauft das Haus, nimmt die Instrumente und Aufzeichnungen ihres Vaters mit und schifft sich nach Australien ein… Die Autorin erzählt die Geschichte einer starken Frau, die trotz aller Widerstände ihren Weg findet. Gleichzeitig malt sie mit Worten wunderschöne Bilder von der Landschaft und der Tierwelt Australiens. Gegenübergestellt werden die jahrtausendalte Geschichte der Ureinwohner und die Zerstörung ihrer Kultur durch das Gewinnstreben der Einwanderer. Bei der Suche nach Gold und Opalen wird keine Rücksicht auf uralte religiöse Stätten genommen. Am Beispiel des Naturforschers und Fotografen Neals wird die Wandlung eines Menschen deutlich. Neal, der an nichts glaubt, lässt sich auf die Riten der Eingeborenen ein und macht ganz neue Erfahrungen. Er möchte sich bei den Aborigines dafür bedanken, dass sie ihm das Leben gerettet haben und muss erkennen, dass alle seine Ideen für die Welt der Eingeborenen nichts taugen. Die Vielfalt der australischen Gesellschaft wird überzeugend dargestellt. Gut herausgearbeitet sind die Charaktere der Protagonisten. Das trifft nicht nur für Hannah und Neals zu, sondern für fast alle Personen, die eine größere Rolle spielen. Ihre Gedanken, ihre Motive lassen ihr Handeln für mich als Leser nachvollziehbar werden. Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Schreibstil unterstreicht das Anliegen. Die Entwicklung Hannahs und die darin eingebettete Liebesgeschichte hielten mich als Leser in ihren Bann. Das Buch bricht eine Lanze für Menschlichkeit und gegenseitige Achtung. Es wendet sich gegen Vorurteile. Am Beispiel von Alice wird deutlich, dass der Mensch, der seine Gaben mit Freude einsetzt, über äußerliche Gebrechen siegen kann. Es zeigt, dass man den Mut haben muss, den eigenen Weg zu finden und zu gehen. Das Buch würde ich uneingeschränkt weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    cvcoconut

    24. August 2011 um 14:32

    Ein Buch fürs Herz! Eine junge Frau versucht einen Neustart als Ärztin in Australien. Auf der Schiffspassage dorthin lernt sie ihre große Liebe kennen, die sie jedoch aus den Augen verliert. Das Buch schildert die schweren Anfänge der Medizin, gerade als Frau zu dieser Zeit. Aber sie gibt nicht auf und versucht ihren Weg zu machen. Außerdem lernt man die Ureinwohner kennen, ihre Bräuche, ihre Sitten, und die wunderschöne Seite von Australien. Barbara Wood versteht es perfekt ihre Bücher bildlich darzustellen. Ich habe es sehr genossen.

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    michael_lehmann-pape

    21. February 2011 um 11:45

    Routiniert Lang ist die Liste der Titel der vielschreibenden Autorin Barbara Woods. Darunter eine Vielzahl von Romanen, die man , ohne der Autorin allzu großes Unrecht zuzufügen, als „Unterhaltungslektüre“ eher für den weiblichen Teil der Weltbevölkerung bezeichnen könnte. Mit Herz, Schmerz und der Aufgabe an die jeweilige Protagonistin, ihren Platz im Leben zu erobern und zu festigen. Nahtlos passt sich in diesen Eindruck auch dieses neue Werk ein. Hannah lebt in England und stammt aus durchaus gutem Hause als Arzttochter, hat selber eine Ausbildung zur Hebamme absolviert, aber aufgrund von unglücklichen Umständen entschließt sie sich, den festgefügten Rahmen des viktorianischen Englands zu verlassen und ihr Leben in die eigenen Hände in der rauen Freiheit des Kontinents Australien zu nehmen. Natürlich wäre Barbara Wood nicht Barbara Wood, würden nicht umgehend auch die Verwicklungen der Liebe in den Raum treten, die als wiederkehrendes Motiv ihrer Romane nun zeitgleich den Kampf der jungen Frau um einen Platz im neuen Leben begleiten würde. So lässt sie zunächst den Geliebten zu seinen Erforschungen des neuen Kontinents aufbrechen, immerhin verabredet man sich in genau einem Jahr und erobert sich währenddessen zunächst selbst einen Platz im medizinischen Leben der neuen Kolonie Englands. Ein Weg, auf dem ihr, nach einigen Wirrungen und Irrungen, alle Vorhaben gelingen. Bis hin natürlich zum leidenschaftlich geliebten Mann, mit dem „alles gut wird“ zum Ende des Buches hin. In der Welt von Barbara Woods warten Liebende eben aufeinander, trotz aller Gefährdungen und Versuchungen, die ein solches Jahr in einem brodelnden Aufbruchjahrzehnt mit sich bringen kann. Ergänzt wird diese, durchaus ein wenig seichte und vorhersehbare Geschichte, durch einen weiteren Protagonisten im Buch, den Kontinent selbst. Hier bemüht sich Barbara Wood durchaus um einen Einblick in die raue Natur des Landes, setzt sich mit dem Forscher Neal Scott auf die Spuren der Ureinwohner und lässt durchaus abenteuerliche Sequenzen in den Raum treten, die hier und da für ein wenig Spannung durchaus sorgen. In Teilen ahnt der Leser die weite, raue Schönheit und ganz eigene Dynamik dieses damals prosperierenden Ortes „Down under“, eine wirklich Bildgewalt aber ist ihr in Stil und Form nicht gegeben, so verbleibt manches nur blass in Erinnerung, anderes wiederum wird nur oberflächlich gestreift. Alles in allem ein routiniert geschriebener, in weiten Teilen vorhersehbarer Roman mit dem Sujet einer inneren „heilen Welt“, in der Liebende sich gewinnen werden und Abenteuer natürlich bestanden werden. Mit einem breitem, weitem Blick auf einen Kontinent voller Dynamik und neuer Möglichkeiten, auf dem Abenteuer damals noch zum Alltag gehörten und unbekannte Landschaften auf ihre Entdeckung warteten. Keine Hochliteratur und kein Buch, was dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird, durchaus aber solide Unterhaltung für Leser, die die Verbindung von historischem Roman, fernen Ländern und abenteuerlicher Liebesgeschichte zu schätzen wissen.

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    LEXI

    30. December 2010 um 11:48

    Barbara Wood ist ein wunderschönes Epos über die Traumpfade Australiens gelungen. Sie beschreibt die Landschaft und Kultur “dieses goldenen Landes” mit einer solchen Leidenschaft, dass sie den Leser unvermittelt in ihren Bann zieht. Landschaft, Besiedelung, das Schicksal der Ureinwohner Australiens und die spirituelle Seite, die Geister und Traumpfade, nehmen viel Raum in dieser Geschichte ein. Erzählt wird die Lebensgeschichte der englischen Arzttochter Hannah Conroy, die im sittenstrengen England des 19. Jahrhunderts mit ihrem Wunsch, Ärztin zu werden, an unüberwindliche Grenzen stößt. In Australien, im Land der Siedler und Zuwanderer, erkämpft die junge Frau sich ihren Weg, schließt dabei Freundschaften und lernt die Liebe kennen. Zwar entpuppt sich dieses Buch als Liebesroman, punktet aber mit der großartigen und detailverliebten Beschreibung von Menschen und Landschaft und macht “Dieses goldene Land” zu einem wahren Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Dieses goldene Land" von Barbara Wood

    Dieses goldene Land

    nic

    21. September 2010 um 09:26

    Hannah Conroy ist eine junge Hebamme. Nach dem Tod der Mutter ist sie bei ihrem Vater aufgewachsen, einem Arzt, der früher Quäker war, von seiner Gemeinde aber verstoßen wurde, weil er sich in eine weltliche Frau verliebt hatte. Als Hannahs Vater stirbt, macht Hannah sich auf den Weg von England nach Australien, um dort ein neues Leben als Hebamme zu beginnen. Ihr Traum wäre es, Ärztin zu werden, aber Frauen ist es in dieser Zeit nicht gestattet, diesen Beruf auszuüben. Dennoch hat Hannah viel von ihrem Vater gelernt, während sie in seiner Praxis mit ihm zusammengearbeitet hat. Auf der Schiffsreise lernt Hannah Neal Scott kennen, einen amerikanischen Fotografen, der nach Australien reist, um dort an einer Expedition teilzunehmen. Hannah und Neal verlieben sich ineinander, und als sich ihre Wege trennen, versprechen sie sich, einander wieder zu sehen. Hannah reist weiter, um sich Arbeit bei einem Arzt zu suchen und sich später zumindest als Hebamme selbstständig machen zu können. In den folgenden Jahren erlebt Hannah eine Menge, muss Rückschläge wegstecken und sich durchsetzen. So viel zum Thema, das an sich nichts neues unter den Australienromanen bietet. Der Stil tut es leider auch nicht, ebenso wenig wie die Protagonisten. Die Kurzbeschreibung verspricht leider viel mehr, als das Buch halten kann und treibt die Erwartungen in die Höhe. Ich hatte mich sehr darüber gefreut, dass Barbara Wood endlich wieder über etwas anderes schreibt als sie es in den letzten Jahren getan hat. Und ich hatte die Hoffnung, sie könnte wieder zu ihrer alten Form zurückfinden. Weit gefehlt. Leider. Das Buch beginnt vielversprechend, im Verlauf finden sich dann allerdings viele Längen und die Geschichte zieht sich hin. Die Story beinhaltet nichts neues, nichts überraschendes, sie ist einfach nur eine von vielen. Aus den Anfangszeiten von Frau Wood bin ich anderes gewohnt, daher finde ich es umso enttäuschender, dass sie sich jetzt mit einem mittelmäßigen Werk zufrieden gibt. Dabei war es zeitweise zwar recht interessant, es gab auch spannende Stellen, zumindest im Ansatz, aber alles in allem hat mir die Tiefe gefehlt. Wenn man schon das ein oder andere Buch über Australien gelesen hat, findet man hier nichts neues mehr, zudem ist der Stil leidenschaftslos, was ich hier am allerwenigsten erwartet hätte. Sehr schade.

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