Barbara Yelin

 4,5 Sterne bei 95 Bewertungen
Autor von Irmina, Irmina – Taschenbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Barbara Yelin

Barbara Yelin, geboren 1977, hat sich als Comiczeichnerin erst in Frankreich einen Namen gemacht, ehe sie auch mit ihren deutschen Buchveröffentlichungen mit vielen Preisen bedacht und von der Presse euphorisch gefeiert wurde. ›Gigaguhl und das Riesen-Glück‹ ist ihr erstes Bilderbuch für Kinder. Barbara Yelin lebt mit ihrer Familie in München.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Aber ich lebe (ISBN: 9783406790454)

Aber ich lebe

 (2)
Neu erschienen am 10.11.2022 als Gebundenes Buch bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Barbara Yelin

Cover des Buches Irmina (ISBN: 9783956400063)

Irmina

 (33)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Gift (ISBN: 9783941099418)

Gift

 (24)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Der Sommer ihres Lebens (ISBN: 9783956401350)

Der Sommer ihres Lebens

 (15)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Gift (ISBN: 9783866158702)

Gift

 (10)
Erschienen am 12.03.2011
Cover des Buches Gigaguhl und das Riesen-Glück (ISBN: 9783423762861)

Gigaguhl und das Riesen-Glück

 (6)
Erschienen am 13.03.2020
Cover des Buches Aber ich lebe (ISBN: 9783406790454)

Aber ich lebe

 (2)
Erschienen am 10.11.2022
Cover des Buches Kunst-Comic Vincent van Gogh (ISBN: 9783791370712)

Kunst-Comic Vincent van Gogh

 (2)
Erschienen am 24.10.2011

Neue Rezensionen zu Barbara Yelin

Cover des Buches Aber ich lebe (ISBN: 9783406790454)
Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Aber ich lebe" von Charlotte Schallié

Graphic Novel über den Holocaust
Buecherseele79vor einem Monat

Bei diesem Buch war ich so hin und her gerissen. Ich habe schon viele Bücher über den Holocaust/ Shoah, den Geschehen des Zweiten Weltkrieges gelesen.

Aber eine Graphic Novel? Ist das nicht geschmacklos? Kann man mit "Zeichnungen oder Bildern" so ein schweres Thema auch jüngeren Lesern näher bringen? Gerade welche die auch lieber mit Bildern und Text arbeiten als nur Text zu lesen?

Den AutorInnen sowie KünstlerInnen ist dies aber sehr gelungen. Mit viel Feingefühl für die Schicksale zeichnen und schreiben sie das Erlebte nieder. Jede Geschichte ist anders, neu, auf ihre Art erschreckend und grausam und doch mit Hoffnung gespickt. 

Gerade so bekommt die Leserschaft einen Eindruck was damals alles geschah, dass es verschiedene Schicksale gab, viele sich aber in gewissen Punkten gleichen.

Interessant sind auch die unterschiedlichen Stile und Zeichnungen von allen. Das macht dieses Buch zu einem einzigartigen Geschichtsbuch.

Am Ende lernt man das Team kennen und wie sie diese Idee umsetzen wollten. Auch welche Freundschaften entstanden sind, zwischen den Überlebenden und den Menschen die ihre Geschichte umgesetzt haben.

Zum Lesen gibt es trotzdem noch etwas denn jeder Überlebende erzählt zum Ende hin seine Geschichte weiter, was ihn bewegte, wie sie überleben konnten und was diese Erfahrungen mit ihnen gemacht haben.

Der wichtige, geschichtliche Aspekt kommt in keinster Weise zu kurz. Und gerade für die jüngere Generation ist dieses Buch von den letzten Zeitzeugen und Überlebenden wichtiger denn je. 


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Cover des Buches Aber ich lebe (ISBN: 9783406790454)
RenaMs avatar

Rezension zu "Aber ich lebe" von Charlotte Schallié

Barbara Yelin, Miriam Libicki, Gilad Seliktar - Aber ich lebe
RenaMvor 4 Monaten

Die Geschichte des Holocaust in Form eines Comics, als Graphic Novel? Kann das funktionieren? Daran zweifelte ich, als ich dieses Buch im Programm des C.H. Beck Verlags entdeckte, ich zweifelte, war aber auch neugierig. Daher habe ich es mir angeschaut und bin darin eingetaucht. Denn: es funktioniert fabelhaft.

„Vier Kinder überleben den Holocaust“, so lautet der Untertitel. Und genau darum geht es auch, um die Geschichten von 4 ganz unterschiedlichen Menschen, die in unterschiedlichen Ländern auf ganz unterschiedliche Weise die grausamen Schrecken überlebten.

Da ist zuerst Emmie Arbel, deren Geschichte Barbara Yelin aufzeichnet (nie war dieses Wort treffender). Emmie, die heute in Israel lebt, wurde in den Niederlanden geboren und war gerade einmal viereinhalb Jahre alt, als sie zusammen mit ihrer Familie in ein Lager kam.

Dann lernen wir David Schaffer kennen, 1931 in der Bukowina geboren, das damals zu Rumänien gehörte. Er überlebte, weil er sich nicht an die Regeln hielt. Seine Geschichte zeichnete Miriam Libicki.

Und schließlich die Brüder Nico und Rolf Kamp, die in dreizehn verschiedenen Verstecken untertauchen mussten, um zu überleben. Von ihnen erfahren wir in den Zeichnungen von Gilad Saliktar.

Abgesehen davon, dass sich die drei Geschichten, die vier Leben gravierend unterscheiden, so ist auch der Stil der Zeichnungen, der Darstellung und Erzählweise ganz unterschiedlich. Gerade das aber erhöht die Faszination dieses Buches ungemein.

Dem Teil mit den Graphic Novels ist ein langer Anhang nachgestellt, in welchem die Überlebenden nochmals zu Wort kommen, aber auch die Zeichner und die Initiatorin und schließlich folgt noch ein Abriss über die historischen Hintergründe.

Ein absolut gelungener Weg, die Schrecken des Holocaust am Beispiel von vier Kindern darzustellen, faszinierend, fesselnd, erschütternd, ungemein wichtig.

Sehr empfehlenswert!

Barbara Yelin, Miriam Libicki,  Gilad Seliktar - Aber ich lebe
aus dem Englischen von Rita Seuß
herausgegeben von Charlotte Schallié
C.H.Beck Verlag, Juli 2022
 Gebundene Ausgabe, 175 Seiten, 25,00 €

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Cover des Buches Gigaguhl und das Riesen-Glück (ISBN: 9783423762861)
KinderLeseWunders avatar

Rezension zu "Gigaguhl und das Riesen-Glück" von Alex Rühle

Ein märchenhaftes Abenteuer
KinderLeseWundervor einem Jahr

Es war einmal.. der Riese Gigaguhl Gargantua. Er lebte viele hundert Jahre vor unserer Zeit und tat allerlei vergnügliche Dinge, wie Stürme niesen, Wolken essen und mit Walen und Definen spielen. Er war nie allein, denn sein Körper wurde von ganz verschiedenen Lebewesen bewohnt: Papageien und andere Vögel im Ohr, Ziegen im Nacken und sogar einem Einhorn in seinem Kopfhaar.  Als er müde wurde, legte er sich hin und deckte sich mit einer Sommerwiese zu. So verschlief er den Bau einer Stadt auf seinem Rücken, in der die beiden Kinder Nick und Nina Hunkapatsch lebten. „Beide machten liebend gerne Unsinn und noch lieber Quatsch.“ Wer macht das von uns nicht gerne? Eines Tages liefen sie in den Wald auf dem Berg und entdeckten eine Höhle. Sie kletterten hinein und da der Eingang der Höhle nichts anderes als das Ohr des Riesen Gigaguhl war, weckten sie ihn auf. Nun wollte der Riese natürlich aufstehen, da er schonmal wach war. Die Kinder konnten ihn warnen und mithilfe aller Tiere, die auf Gigaguhl lebten, schafften sie alle Menschen, die in ihrer Stadt lebten, zu retten und dem Riesen trotzdem seine Freiheit zurückzugeben. Jetzt besuchte der Riese die Kinder ab und zu und sie erlebten zusammen spannende Abenteuer. 


Am Anfang der Geschichte geht es märchenhaft zu. Ein Riese und sogar ein Einhorn, da werden meine Kinder hellhörig. Nachdem auch die beiden Kinder in die Geschichte eingeführt werden, ist die Beigeisterung bei uns beim Vorlesen groß. Das die beiden Kinder nun ausgerechnet durch einen Nieser aus dem Inneren des Riesen mit viel Rotz und Geröll herausschossen werden, sorgt für viel Gekicher bei uns. Und nach der Rettung aller Einwohner der Stadt breitet sich das wohlige Gefühl „Ende gut, alles gut“ im ganzen Körper aus.


Alle meine drei Kinder, zwischen drei und acht Jahren, hatten Spaß an dem Buch. Sie konnten sowohl den Reimen, wie auch dem Inhalt etwas abgewinnen. Die Illustrationen sind lebendig und kraftvoll und die Gestaltung im Graphic – Novel – Stil wirkt frisch und ansprechend. Eine besondere Geschichte in einer besonderen Aufmachung. 

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