Wovon man alles nicht stirbt: Just me

von Barbara Zoschke und Irmela Schautz
3,8 Sterne bei12 Bewertungen
Wovon man alles nicht stirbt: Just me
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Diana182s avatar

Kurzweiliger Roman, der nicht lange in Erinnerung bleibt

Skyline-Of-Bookss avatar

Aktuell, ernsthaft und voller Geheimnisse, aber leider auch mit vielen kurzen Sätzen

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Inhaltsangabe zu "Wovon man alles nicht stirbt: Just me"

Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783649627081
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Coppenrath
Erscheinungsdatum:16.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Wurm200s avatar
    Wurm200vor 2 Monaten
    Wovon man alles nicht stirbt

    Barbara Zoschke

    Wovon man alles nicht stirbt

    Coppenrath

    Autor: Barbara Zoschke wurde 1964 in Leverkusen geboren. Nach dem Studium in Köln, Siena und Clermont-Ferrand arbeitete sie mehrere Jahre als Journalistin und Redakteurin. Anfang 1994 machte sie sich zusammen mit anderen Journalistinnen selbstständig und gründete das Redaktionsbüro coba press. Parallel dazu begann sie, Kinderbücher zu schreiben. Seit 1998 ist sie freiberufliche Kinder- und Jugendbuchautorin und unterrichtet außerdem Kreatives Schreiben. Mit ihren beliebten Lesungen und Schreibwerkstätten engagiert sie sich aktiv für die Lese- und Schreibförderung. Barbara Zoschke lebt mit ihrer Familie in Köln. (Quelle: Arena)

    Lesya ist die neue Freundin von Kim und wohnt bei Ihrer Tante in der Türnicher, da Ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen. Ihre Tante Saskia ist jedoch kaum zu Hause, da sie mit Ihrer Arbeit viel um die Ohren hat. Dann gibt es da noch Herrn Klose, auch Fahrrad-Klose genannt. Herr Klose ist der selbst ernannte Hausmeister in der Türnicher. Anfangs ist Herr Klose noch recht nett zu Lesya und erlaubt Ihr sogar, seine Garrage zu bemalen, dies ändert sich dann aber plötzlich. Als Herr Klose dann auch noch von Lesyas Situation erfährt, schaltet er die Hausverwaltung ein, die auch prompt reagiert. Dies finden Kim und Lesya nicht toll, weshalb Sie Herrn Klose den Tod wünschen. Eines Morgens soll Ihr Wunsch dann auch Früchte tragen und Herr Klose wird tot in seiner Garrage aufgefunden.

    Das Buch hat insgesamt 10 Kapitel. Jedes der Kapitel hat eine eigene Überschrift, die aussieht als sei Sie mit einer Art Pinsel oder dickerem Füller geschrieben worden. Der erste Satz eines jeden Kapitels ist ebenfalls anders gedruckt, als der Rest des Buches und sieht aus als Sei dieser per Hand geschrieben (in Schreibschrift). Dadurch wirkt das gesamte Buch so, als würde man das Tagebuch der Hauptperson lesen. Dieser Eindruck wird außerdem durch die Ich-Form verstärkt, in der das Buch geschrieben ist. Was erst bei genauerem Hinschauen auffällt, ist, dass das Buch in zwei verschiedenen Schwarztönen gedruckt wurde.Die etwas helleren Abschnitte beschreiben dabei die aktuelle Handlung, während die dunkel gedruckten Abschnitte, Erzählungen aus der Vergangenheit sind. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin die Trennung klarer gestaltet, als nur durch Unterschiede in den Grautönen der Schrift (auch wenn man vor jedem Wechsel ebenfalls ein Zeichen sieht, welches an einen Strudel erinnert). In jedem Kapitel begegnen dem Leser ebenfalls Textabschnitte, die aussehen als seien Sie auf liniertes Papier geschrieben und aus einem Buch herausgerissen worden. Dies sind Listen der Hauptperson, die sie in vielen Situationen angelegt hat. Die Idee finde ich sehr gut und die Dinge auf den kleinen Schnipsel lesen sich tatsächlich sehr kindlich aber leider unterbrechen sie auch etwas den Lesefluss, da Sie immer da auftauchen, wo sie beschrieben werden. Allgemein liest sich das gesamte Buch sehr kindlich, was aber gut passt, da wir aus der Sicht eines kleinen Mädchens lesen.

    Neben all diesen Dingen, hat es die Autorin auch geschafft, ein sehr aktuelles Thema in das Buch einzubauen. So ist Lesya ebenfalls so etwas wie ein Flüchtling, der in Deutschland Hilfe sucht (und auch findet). Aber auch die Thematik rund um Lesyas Eltern, von der man immer mal wieder ein wenig zu lesen bekommt.

    Gegen Ende des Buches kommt es dann auch noch zu einer wirklich großen Wendung in der Geschichte aber auch in der Stimmung. Wo am Anfang noch Glück, Spaß und Freundschaft zu lesen waren, kommt am Ende auch etwas Trauer auf.

    Man sollte das Buch unbedingt bis zum Ende lesen und damit meine ich ebenfalls das Nachwort, denn dort erläutert die Autorin einige Dinge zur Entstehung des Buches.

    Cover: Das Cover des Buches ist sehr farbenfroh, was aber auch zum Inhalt des Buches passt, denn es geht darin auch um Bilder. Der Hintergrund sieht wie eine Steinmauer aus, vor der ein Mädchen mit dem Fahrrad fährt. In den langen blonden Haaren des Mädchens befinden sich einige Blumen. Diese Blumen lassen sich ebenfalls mit dem Finger ertasten, da sie leicht hervorstehen. Auf dem Gepäckträger steht ein Fahrradkorb, in dem einige Farbdosen stehen. Hier hat man also ebenfalls den Bezug zum Inhalt. Allgemein könnte man das gesamte Cover auch als Bild erkennen, welches auf die Wand gemalt wurde, was dann wiederum perfekt zum Inhalt passen würde.

    Über dem Mädchen steht der Titel des Buches geschrieben, wobei das Wörtchen “NICHT” in Weiß gedruckt ist, während der Rest in Blau gehalten ist. Außerdem hebt sich das Wort dadurch ab, dass es vollständig in großen Buchstaben geschrieben ist. Der Titel lässt sich so auf zwei Wege lesen: “Wovon man alles stirbt” oder aber “Wovon man alles nicht stirbt”. Der Titel des Buches kommt in genau der Form auch im Buch vor und hat deshalb einen direkten Bezug zum Inhalt.

    Auf der Rückseite des Buches befinden sich einige Dinge, die man alle auch im Buch wiederfinden kann.

    Was mir besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass man das hintere Cover so klappen kann, dass die Seiten verschwinden und es so aussieht, als hätte das Buch zwei Buchrücken.

    Insgesamt ist dieses Cover wirklich sehr gut gelungen und ist ein absoluter Hingucker und das auch im Bücherregal. Ein kleiner Nachteil fiel mir dann aber noch auf, denn auf meinem Buch war ein Aufkleber auf dem stand “Mädchen Liebling”. Dies könnte die männlichen Leser eventuell abschrecken, weshalb ich sagen möchte, auch Männer kommen bei diesem Buch auf Ihre Kosten.

    Fazit: Die Autorin hat mit diesem Buch etwas geschaffen, was wirklich alles enthält. Vom Humor und Fröhlichkeit bis hin zur Trauer. Außerdem wird ein wichtiger Punkt aufgegriffen und das ist die Freundschaft und den Hochs und Tiefs, die es gilt zu überwinden. Von der ersten bis zur letzten Seite ein absolutes Lesevergnügen, dass leider viel zu schnell zum Ende kommt.

    Von mir gibt es 5/5 Sterne.

    Klappentext: Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten? (Quelle: Coppenrath)

    Autor: Barbara Zoschke

    Titel: Wovon man alles nicht stirbt

    Verlag: Coppenrath

    Genre: Jugendbuch

    Seiten: 224

    Preis: 12,99

    Veröffentlichung: 2018

    ISBN: 978-3649627081

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Roman, der nicht lange in Erinnerung bleibt
    Woran man alles nicht stirbt und andere Listen

    Die Gestaltung dieses wunderschönen Covers viel mir direkt ins Auge. Das Gesamtbildnis wirkt sehr hochwertig und passt dank seiner schönen Farben direkt in den Frühling. Darüber ist der etwas ungewöhnliche Titel des Buches vermerkt.


    Direkt war meine Aufmerksamkeit geweckt und ich wollte mehr erfahren.


    Der Einstig in die Geschichte viel eigentlich sehr leicht. Wir lernen die Erzählerin kennen, erfahren vieles aus ihrem bisherigen Leben und dürfen nun daran teilhaben, wie sie ihre Zeit mit ihrer besten Freundin verbringt.


    Schnell fällt auf, dass Kim einen großen Hang zur Listenführung hat. Alles wird in Listen gepackt und von 1-10 kategorisiert. Manche Listen sind für den bisherigen und weiteren Geschichtenverlauf recht interessant, mit anderen hingegen konnte ich eher weniger anfangen. Die ein oder andere habe ich im späteren Verlauf auch einfach mal überflogen oder ganz ausgelassen.


    Die Geschichte wird recht spannend aufgebaut und beginnt mit dem Tod des Fahrradklempners /Hausmeisters der Wohnblocksiedlung. Die Spannung wird sehr gut angeheizt und man möchte unbedingt erfahren, was es mit der Ein- oder anderen Begebenheit auf sich hat.


    Jedoch kam es auch zu ein paar Nebensächlichkeiten, die meinen Lesefluss mitunter etwas ins straucheln brachten. So wird sehr viel auf Tante Lo (ein Huhn, welches das Mädchen auf dem Jahrmarkt gewonnen hat) eingegangen und ich wusste bis zu letzt nicht wirklich, was ich mit diesen Informationen anfangen sollte. Auch die letztendliche Auflösung der Geschichte, welche man sich nach und nach zusammen reimen konnte, brachte nicht mehr die gewünschte große Überraschung.


    Das Ende ist passend gewählt und schließt die Geschichte in sich komplett ab.


    Mein Fazit:
    Ich glaube, ich bin mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Erhofft hatte ich mir irgendwie eine andere Geschichte voller Freundschaft und spannenden Enthüllungen. Dies war anfangs etwas gegeben, lies aber mit der Zeit leider immer mehr nach. Ich habe das Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, um zu erfahren, wie es enden würde, aber lange wird es leider nicht im Gedächtnis haften bleiben.


    Wer einfach mal abschalten und nicht groß nachdenken möchte, ist hier sehr gut aufgehoben.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Aktuell, ernsthaft und voller Geheimnisse, aber leider auch mit vielen kurzen Sätzen
    Aktuell, ernsthaft und voller Geheimnisse, aber leider auch mit vielen kurzen Sätzen

    Klappentext

    „Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten?“

     

    Gestaltung

    Das Cover gefällt mir unheimlich gut mit seinen pastelligen Farbtönen, die wunderbar aufeinander abgestimmt sind. Besonders gern mag ich die verschiedenen Blüten und Blumen, die über das lange  Haar des Fahrradfahrenden Mädchens fliegen und die durch ihre dunkleren Farben total toll hervorstechen. Auch der Hintergrund, der an eine Backsteinmauer erinnert, ist sehr passend zum restlichen Covermotiv.

     

    Meine Meinung

    Als Fan der Bücher der Just Me-Reihe vom Coppenrath Verlag musste ich natürlich auch zum neusten Buch greifen, wobei hier auch schon das wirklich grandiose Cover ein weiterer, ausschlaggebender Grund ist, der für das Buch spricht. Mir persönlich gefällt auch der Titel des Buches sehr, da er sofort meine Aufmerksamkeit erregt hat und er auch toll den Inhalt des Buches wiederspiegelt. In „Wovon man alles nicht stirbt“ geht es um Kim, die in ihrer neuen Mitschülerin Lesya eine Freundin findet, die sie zu verstehen scheint. Da Kim ihre neu gewonnene Freundin nicht verlieren möchte, darf natürlich niemand erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und dass ihre Eltern im Gefängnis sitzen. Vor allem nicht der alte Nachbar, den die Mädchen kurzerhand den Tod wünschen – geheimnisvoll wird es dann allerdings, als er wirklich stirbt und Lesya sich so eigenartig verhält…hat sie etwas mit dem Tod zu tun? Was wird aus der Freundschaft der Mädchen?

     

    Ein wichtiges Thema des Buches ist somit die Freundschaft, aber eigentlich geht es auch um so vieles mehr. Vor allem im Zusammenhang mit Kim lernt der Leser eine schwierige familiäre Situation kennen, die mir beim Lesen einmal mehr vor Augen geführt hat, dass man seinen Blick auf die Kinder und deren Umfeld richten sollte, um zu erkennen, mit welchen Hürden und Bürden sie zu kämpfen haben. Kim ist nämlich Halbwaise und ihre Mutter nach dem Tod des Vaters auf der Suche nach Liebe. So kommt ein neuer Freund in das Leben der beiden. Ein Freund, den man niemandem wünscht. Mir gefiel es, wie Autorin Barbara Zoschke mir durch Kims Erzählperspektive Einblick ein ihre Gedankenwelt gestattet hat. So konnte ich sehr gut mit ihr mitfühlen und ihre Sichtweise nachvollziehen.

     

    Mit Lesya kommt auch ein sehr aktuelles Thema in die Geschichte, denn sie ist ein Flüchtling. Durch diese Figur wird für junge Leser sehr anschaulich beleuchtet, wie es für Auswanderer ist, nach Deutschland zu kommen und wie schwer sie es haben, im Land bleiben zu können. Durch Lesyas besondere familiäre Situation und den Tod des Nachbarn Herr Klose kommt dann auch etwas Spannung auf, die sich vor allem durch Lesyas rätselhaftes Verhalten ergibt. Durch die ganzen Geheimnisse habe ich mich gut unterhalten gefühlt, da ich gerätselt und Vermutungen aufgestellt habe.

     

    Der Schreibstil der Autorin ist einerseits sehr einfach gehalten und dem jungen Alter der Zielgruppe dieses Buches entsprechend. Andererseits empfand ich die Sätze manchmal allerdings als etwas zu abgehakt und abrupt, was vermutlich vor allem daran lag, dass diese doch eher kurz gehalten worden sind. Die Aneinanderreihung der kurzen Sätze las sich für mich nicht so ganz flüssig, woran ich mich zu Beginn erst gewöhnen musste.

     

    Fazit

    „Wovon man alles nicht stirbt“ ist ein Buch, das neben den Themen Freundschaft und schwierige familiäre Situationen auch sehr aktuell ist, denn auch das Flüchtlingsthema kommt hier zum Tragen. Durch die Erzählperspektive von Protagonistin Kim war ich immer sehr nah an ihren Gedanken, was mir sehr gefallen hat, da ihre Gefühlswelt für mich so sehr realistisch wurde. Die Geheimnisse, die in diesem Buch gestreut werden, mochte ich gerne, denn sie waren rätselhaft und spannend. An den Schreibstil mit seinen vielen kurzen Sätzen, musste ich mich erst etwas gewöhnen, da er mir zu ruckartig und abrupt war.

    Knappe 4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

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    OliverBaiers avatar
    OliverBaiervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mädchenroman über Freundschaft und Wahrheiten, für den erwachsenen Leser lesbar
    Eine Freundschaft auf dem Prüfstand

    Kim lebt mit ihrer Mutter und dem Stiefvater Ricco zusammen, der aus einer anderen Beziehung noch Zwillinge in die Patchworkfamilie bringt. Kims Vater ist gestorben und das macht ihr schwer zu schaffen. Plötzlich tritt Lesya in ihr Leben. Ein Mädchen, das bei ihrer Tante untergekommen ist, da ihre Eltern in der Ukraine aus politischen Gründen in Haft sitzen,... und plötzlich ist der grummelige Nachbar tot...

    Der Schreibstil von Barbara Zoschke ist bewusst kindlich geschrieben, dass Buch für eine Altersklasse ab 12, welches ich aber aufgrund der späteren Dynamik und Thematik auf 14 hochsetzen würde. Dieser Altersklasse könnte dann evtl. der Schreibstil dann nicht ganz so gefallen. Für mich als erwachsener Leser ( und Mann) war es etwas holprig und nicht wirklich interessant und spannend. Für eine gewisse Klientel kann es absolut lesenswert sein, das müssten aber die entsprechenden Jugendlichen beurteilen- würde mich auch sehr interessieren, wie da die Zusammenfassung wäre.
    Es werden aber gute Bilder und Vorstellungen projiziert und so kann ich noch 3 Sterne vergeben.  

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    MelEs avatar
    MelEvor 6 Monaten
    Die Geschichte einer Freundschaft

    " Wovon man alles nicht stirbt" ist ein sehr interessanter Jugendroman, der mich durch das bunte Cover sehr angesprochen hatte. Die warmen Farben und die großen Blumen luden mich förmlich ein das Buch lesen zu wollen. So ganz warm ist die Story dann leider doch nicht, denn der Klappentext und auch die Story an sich sprechen eine nachdrückliche Sprache, die wirklich zum Nachdenken anregt. Lesya ist aus dem Krisengebiet Ukraine geflohen und auch wenn es nur in Nebensätze gepackt wurde ist das Grauen des Krieges präsent. Lesya offenbart sich wenig und dennoch gibt es jede Menge Geheimnisse die nach und nach gelüftet werden. Schlimm ist, dass es Menschen gibt die die Situation dieses Mädchens zu ihren Gunsten ausnutzen. Wahrscheinlich ist es Realität, aber mich hat es als Gutmenschen wirklich umgehauen und dennoch mit einer gewissen Genugtuung erfüllt als diese Person ihre gerechte Strafe erhält. Herr Klose, der urplötzlich stirbt wirkt auf mich als hätte auch er Dreck am Stecken. Ob eine Beschwörungsformel wirklich zum Tode führen konnte? 
    Die Autorin packt viele Informationen in die Story, dievon der jungen Leserschar sicherlich nicht ganz einfach zu verstehen ist. Dabei meine ich jetzt nicht, dass Kims Huhn urplötzlich sprechen kann. Diese Sequenz ist recht niedlich und gibt dem Buch ein klein wenig Farbe in die mitunter doch recht traurige Geschichte. Mir ist bewusst, dass es solche Erlebnisse zuhauf gibt und der geflohene Mensch geschützt werden sollte durch Gesetz und andere Hilfen. Leider wird nur gemeckert das zuviel Hilfe geschieht, was ich in Lesyas Fall leider nicht sehen kann. Nicht einmal die Nachbarn bemerken wie einsam und verloren dieses junge Mädchen wirkt. 
    Das Buch lebt von Unsicherheiten und dennoch wird das tiefe Gefühl der Freundschaft durch Lesyas  Erleben nicht erschüttert. Dies ist, was das Buch schön macht. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung an einen Kinder - und Jugendroman, der zwar oftmals zwischen den Zeilen gelesen werden muss, aber eine nachhaltige Wirkung auf mich hat.

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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor 6 Monaten
    Wo ist die Tante von Lesya tatsächlich?

    INHALT

    Kim hat eine neue Freundin, Lesya, und die hat es wirklich nicht leichte. Die Tante bei der sie wohnt ist fast nie zu Hause und der Nachbar Herr Klose will das nun den Behörden melden.

    Da wünschen die beiden Mädchen den Nachbarn den Tod.


    Kim ist absolut schockiert, als am Morgen ihre Mutter ihr erzählt, das am Abend vorher der alte Klose gestorben ist. Kim hatte am Abend vorher ihre Freundin vom alten Klose weggehen sehen. Sie wollte sie anrufen, aber sie ging nicht ans Telefon. Und dann ging sie bei ihr vorbei und sie machte auch nicht auf.

    Was wollte sie beim Klose? Und nun war er tot. Kim war nun mit ihren 13 Jahren etwas überfordert.


    MEINE MEINUNG

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugend Buch für Mädchen ab etwa 12 Jahren.

    In dieser Geschichte geht es um zwei Freundinnen und die Geschichte wird uns aus der Sicht von Kim erzählt. Außerdem findet man immer wieder zwischendrin Listen, die Kim geschrieben hat.


    Es geht in diesem Buch um große Geheimnisse und um eine außergewöhnliche Freundschaft. Was man in diesem Buch noch findet, ist die familiäre Situation bei Kim. Ihr Papa ist gestorben und die Mutter sucht nun nach Liebe. Doch der Mann, den sie Kim hier präsentiert, tut ihr und ihrer Tochter nicht gut. Kim erzählt hier auch ihre Gedanken dazu und das zeigt auf, das man aufmerksamer gegenüber der Kinder sein sollte.


    Der Stil, in dem die Autorin diese Geschichte hier erzählt wirkt etwas hektisch und das macht die gesamte Geschichte dann sehr unruhig. Der Schreib- und Erzählstil ist nicht kompliziert, er ist sehr einfach und leicht verständlich verfasst, nur eben zu hektisch.


    Was man hier auch findet ist die Situation, das ein Ausländer nicht einfach in Deutschland bleiben darf. Man braucht eine Aufenthaltsgenehmigung ansonsten wird man abgeschoben. Diese Situation lernen wir hier dank Lesya kennen.


    Diese Geschichte geht einem sehr ans Herz, denn es handelt ja von den Problemen von Kindern, die es so tatsächlich gibt. Nur die Erwachsenen machen oft den Fehler und schauen weg. Wenn man das hier alles gelesen hat, dann bleibt man doch mit vielen Gedanken zurück.

    Ich vergebe für das Werk 4 Sterne, da die Jugend mit dem hektischen Stil vielleicht besser zurecht kommt als ich. Für die Jugend genau die richtige Sprache und Erzählweise gewählt.


    Bluesky_13

    Rosi

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    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft.
    Einsamkeit verbindet....



    Die Geschichte " wovon man alles nicht stirbt" wird aus der Sicht der 13 jährigen Kim erzählt. Und zwar so wie Kinder in diesem Alter denken. Dieser Schreibstil ist etwas eigen, aber nicht kompliziert.
    Das Buch lässt uns etwas aufgewühlt und nachdenklich zurück. Aber vielleicht möchte Barbara Zoschke genau dies erreichen, denn es werden neben einer Mädchenfreundschaft auch ernste Themen wie Drogen und Flüchtlinge in Deutschland verarbeitet.




    Nun zum Inhalt:




    Es geht um eine Freundschaft zweier Mädchen, unterschiedlicher können diese gar nicht sein. Aber beide verbindet etwas ,was diese Freundschaft zu etwas Besonderen macht. Kim hat ihren Vater verloren. Lesaya ist alleine als Flüchtlingskind in Deutschland ohne Eltern. Sie müssen mit ihren Problemen und Gefühlen alleine klarkommen. So kommen sich Kim und Lesaya näher und verbringen ihre Sommerferien gemeinsam. 
    Bis das  wahre Leben sie einholt. Kim erfährt das Lesaya ein dunkles Geheimnis hat in den auch noch der Freund ihrer Mutter verwickelt ist. Ist ihre Freundschaft so stark um dies alles zu überstehen?

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    Rinnerls avatar
    Rinnerlvor 6 Monaten
    Wovon man alles nicht stirbt von Barbara Zoschke

    Kim ist 13 Jahre alt und hatte nie eine beste Freundin. Das ändert sich, als Lesya kurz vor den Ferien in ihre Klasse kommt. Lesya ist besonders, das spürt Kim sofort. Nicht nur weil sie aus der Ukraine kommt, wo ihre Eltern im Gefängnis sitzen, oder weil sie bei ihrer Tante wohnt die nie da ist weil sie so viel arbeiten muss, sondern weil sie Künstlerin ist und wunderschöne Bilder malt. 
    Sowohl in ihr Skizzenbuch, als auch auf Garagentüren und die Wände ihrer Wohnung. In ihr findet Kim praktisch eine Seelenverwandte. 


    Beste Freundinnen halten zusammen! Ganz klar, dass Kim Lesya auch beisteht, als der alte Herr Klose sein wahres Gesicht zeigt und plötzlich überhaupt nicht mehr nett ist, sondern sich als fieser Rassist entpuppt der droht Lesya bei den Behörden zu verpfeifen. Der alte Mann muss weg und das Rezept der Mädchen ist, ihm allabendlich den Tod zu wünschen. 


    Und es klappt! Ihr Nachbar fällt in seiner Garagenwerkstatt tot um und damit scheinen alle Probleme gelöst. Aber sind sie das tatsächlich? Warum benimmt Lesya sich dann so seltsam und haben sie wirklich, wie es sich für beste Freundinnen gehört, keine Geheimnisse voreinander? Ricco, der Idiotenfreund von Kims Mutter, scheint jedenfalls mehr über Lesya zu wissen als er sollte und überhaupt kommen Kim langsam immer mehr Zweifel an der Ehrlichkeit ihrer Freundin. Welches Geheimnis verbirgt sie?





    Kim mochte ich sehr gern. Durch den frühen Tod ihres Vaters und weil sie sich von ihrer Mutter – zu recht – allein gelassen fühlt, findet sie Halt und Trost bei ihrem Huhn Tante Lo und in ihren Listen, die sie für alles Mögliche und Unmögliche anlegt. In Lesya findet sie jemanden, dem sie sich öffnen und anvertrauen kann. 
    Kims Lebensumstände, vom schönen Haus in eine Mietskaserne gezogen zu sein, keine echte Freundin zu haben, erste Liebe sowie der Umgang mit dem wirklich furchtbaren Freund ihrer Mutter, fand ich sehr glaubhaft dargestellt. Situationen, die so oder ähnlich sicherlich in vielen Haushalten täglich stattfinden. 
    Mir hat gefallen, dass Kim die Kraft hat auch dann noch zu Lesya zu halten und ihr helfen zu wollen, als sie bereits Zweifel hat, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

    Lesyas Situation und die Flüchtlingsthematik ist ja derzeit immer noch brandaktuell und ich finde sie hier der Zielgruppe entsprechend altersgerecht aufgearbeitet. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, schildert die Autorin die Ängste und Probleme die gerade unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge durchleben und auch wenn das Trauma des Krieges und die Flucht in ein fremdes Land eher angedeutet als offen angesprochen wird, ist es dennoch präsent. Jugendgerecht eben.

    Kims Mutter hingegen blieb für mich das ganze Buch über etwas blass und halbgar. Die Wandlung vom Fußabtreter zur verantwortungsvollen Mutter die sie am Ende hinlegt nehme ich ihr nicht uneingeschränkt ab. Für so eine entscheidende Veränderung fehlte es ihr vorher zu sehr an Selbstwertgefühl und Rückgrat.

    Der Schreibstil, der anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, hat mir nachdem ich mich eingelesen hatte sehr gut gefallen. Mal was ganz anderes und die Erklärung für die gewählte Erzählweise folgt ja am Schluss.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr lesenswert und bedanke mich herzlich beim Coppenrath Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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    Luviardas avatar
    Luviardavor 6 Monaten
    Eine traurige Geschichte

    Lesya kommt aus der Ukraine und ist Kims neue beste Freundin, doch sie scheint viele Geheimnisse zu haben. Gemeinsam erleben und durchleben sie eine aufregende, traurige und harte Zeit. Auch Kim hat es zu Hause nicht so leicht. Sie verkriecht sich in Ihre Listen und der einzige der sie gern hat, schein Ihr Huhn zu sein.
    Der Schreibstil war zuerst etwas außergewöhnlich, jedoch habe ich mich nach einiger Zeit daran gewöhnt. Wir begleiten hier zwei Freundinnen durch eine aufregende, traurige und schwierige Zeit, die so einige spannende Momente mit sich bringt. 
    Ein gutes Buch, welches auch zum Nachdenken anregt.

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 6 Monaten
    Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft?

    Kim ist froh, als Lesya in ihre Klasse kommt. Vorher hatte sie keine Freunde, gehörte nicht dazu. Lesya geht es ähnlich und so Freunden sie sich an, werden sogar beste Freundinnen. Sie teilen auch alle Geheimnisse, Lesyas Eltern sind in der Ukraine und sitzen dort im Gefängnis, Tante Saskia, bei der Lesya lebt, ist kaum zu Hause und nur am arbeiten. Diese Geheimnisse dürfen andere nicht erfahren. Schon gar nicht der alte Krause, der schon gedroht hat, Lesya und ihre Tante bei den Behörden zu melden. Deshalb beschließen die Mädchen , dass der alte Krause sterben muss, mit einer Beschwörungsformel denken sie jeden Abend daran. Und es klappt sogar. Herr Krause fällt in seiner Werkstatt tot um. Nun benimmt sich Lesya ganz seltsam, anstatt erleichtert zu sein, verschweigt sie Kim etwas. Der Schreibstil liest sich sehr gewöhnungsbedürftig, er liest sich nicht so leicht und flüssig. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt, so lernt man die Erzählerin Kim gleich ganz gut kenne und erfährt ihre Gedanken. Kim hat es nicht leicht, der Vater ist erst vor kurzem gestorben, die Mutter hat einen neuen Freund, der sie und Kim nicht gut behandelt, außer Lesya hat sie niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte. Kim hat uns sehr leid getan, etwas seltsam fanden wir sie aber auch, vor allem wegen der vielen Listen, die sie schreibt und wie ihren Augapfel hütet. Lesya ist sehr geheimnisvoll, sie verheimlicht Kim so einiges und als Leser spekuliert man und befürchtet das Schlimmste. Die Geschichte ist auf ihre Art spannend, macht sehr nachdenklich, meiner Tochter (12) war die Geschichte zu ernst, die Auflösung von Lesyas Problem war ihr auch zu hart. Ich bin auch zwiegespalten, einerseits ist das Flüchtlingsthema sehr wichtig und aktuell, andererseits war mir die Auflösung auch etwas zu heftig für ein Buch ab 12 Jahren. Dazu kommt noch, dass mir der Schreibstil nicht gefallen hat. Die Altersangabe würde ich vielleicht eher auf 14 Jahre setzen allerdings ist dann vielleicht Kims kindliche Art nicht mehr so passend.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Coppenrath_Verlags avatar
    Wir waren wie zwei Puzzleteile im falschen Karton ...

    habt ihr euch schon einmal gefragt, wie viele Geheimnisse eine Freundschaft erträgt? In dem Buch "Wovon man alles nicht stirbt" von Barbara Zoschke stellt sich Kim genau diese Frage.

    Inhalt

    Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten?


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    Bewerbt euch bis zum 22. Februar auf 1 von 15 Leseexemplaren und seid Teil dieser Leserunde. Das Einzige was ihr dafür tun müsst, ist uns zu schreiben, mit wem ihr am liebsten eure Geheimnisse teilt.

    Außerdem wird die Autorin Barbara Zoschke an der Leserunde teilnehmen und euch in der Plauderecke gerne die ein oder andere Frage beantworten!

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und auf die Leserunde!




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