Barbara van den Speulhof

 4.8 Sterne bei 81 Bewertungen

Lebenslauf von Barbara van den Speulhof

Barbara van den Speulhof wurde 1959 in Aschaffenburg geboren und arbeitet als Autorin, Texterin, Hörspielproduzentin und Regisseurin überwiegend für Kinderproduktionen. Sie produzierte Hörspiele für zahlreiche Kinofilme und schrieb die begleitenden Bücher dazu. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Neue Bücher

Der Grolltroll

 (8)
Neu erschienen am 09.11.2018 als Hardcover bei Coppenrath.

Paul Bims – Ein Detektiv auf Spurensuche

Erscheint am 18.02.2019 als Hardcover bei KeRLE.

Dichter dran!

Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Mitteldeutscher Verlag.

Häuptling Dicke Backe

 (1)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei FISCHER Sauerländer.

Alle Bücher von Barbara van den Speulhof

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Dreizehn wilde Weihnachtskerle

Dreizehn wilde Weihnachtskerle

 (9)
Erschienen am 22.09.2016
Ginpuin

Ginpuin

 (8)
Erschienen am 15.06.2012
Der Grolltroll

Der Grolltroll

 (8)
Erschienen am 09.11.2018
Olga&Co - Die Sache mit Patzkes Brief

Olga&Co - Die Sache mit Patzkes Brief

 (8)
Erschienen am 23.04.2015
Das große Buch der Augsburger Puppenkiste

Das große Buch der Augsburger Puppenkiste

 (3)
Erschienen am 26.02.2013

Neue Rezensionen zu Barbara van den Speulhof

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dj79s avatar

Rezension zu "Der Grolltroll" von Barbara van den Speulhof

Fast schon interaktiv
dj79vor 21 Tagen

Der Grolltroll erlebt in dieser Geschichte, dass nicht jedes erdachte Projekt umsetzbar ist, dass auch beim Spielen nicht immer alles klappt. So entsteht in seinem Bauch aus Wut, Frustration und Ärger ein Wut-Gewitter, das er auf seine Umwelt niederprasseln lässt. Doof ist jedoch auch das Alleinsein. Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Bebilderung zeigt die starken Gefühle des Grolltrolls, die verwendete Schriftart und die Größe der Buchstaben verkörpern die Lautstärke seiner Wutausbrüche. Schön finde ich auch den Troll zum Kuscheln, dessen Mimik sich wie im Buch je nach Laune anpassen lässt. Fazit: Seit der Grolltroll bei uns eingezogen ist, lesen wir ihn fast jeden Abend vor. Einige Szenen spielt mein Kind (3) nun schon mit. Das Buch kommt bei uns prima an. Wir empfehlen es gern weiter.

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Normal-ist-langweiligs avatar

Rezension zu "Der Grolltroll" von Barbara van den Speulhof

eine tolle Figur, eine süße Geschichte, aber es fehlt eine Doppelseite…
Normal-ist-langweiligvor 23 Tagen

Unsere Meinung:

Als das Buch hier ankam, punktete es durch die zauberhafte Aufmachung direkt. Der Grolltroll ist aber auch einfach zu ansprechend und zu süß, als dass man an dem Buch einfach so vorbeigehen könnte. Wie auf dem Bild zu sehen, war sogar meine 13 jährige Tochter von dem Buch so angetan, dass sie sich als Buchmodel zur Verfügung gestellt hat. Wahrscheinlich hat sie die teilweise (Verhaltens-) Ähnlichkeit zwischen sich und dem Grolltroll festgestellt! 🙂

Wie hat uns nun das Buch gefallen?

Die Illustrationen sind einfach nur genial, vor allem diejenigen, die sich mit der Wut bzw. dem Groll beschäftigen, die der Troll empfindet, weil die Dinge, die er tun will, nicht klappen. Vom Thema her ist das Buch einfach richtig gut: die aufsteigende Wut, die entsteht, wenn etwas nicht so klappt, wie man das möchte, kennt jeder. Diese ist völlig altersübergreifend. Wir Erwachsene haben hoffentlich schon Strategien entwickelt, wie man mit dieser ansteigenden, einen teilweise überfallenden Wut umgeht. Kinder müssen diese noch kennenlernen bzw. erlernen.

Und hier kommt auch unsere Kritik an dieser Geschichte bzw. an diesem Buch! Der Grolltroll wird so wütend, dass er sich nicht mehr zu helfen weiß und in dieser Situation alle seine Freunde vor den Kopf stößt, sie anbrüllt und von sich weg stößt. Seine Freunde gehen dann tatsächlich und spielen an einem anderen Ort. Dem Grolltroll wird es dann langweilig und er merkt, dass es schöner wäre, jetzt jemandem zum Spielen zu haben. Aus diesem Grund verfasst er eine schriftliche Entschuldigung und taadaa: alles ist wieder in Ordnung!

Hier haben wir uns gefragt: Was lernt ein Kind aus dieser Geschichte? Du kannst deine Freunde vergraulen und musst dich einfach nur schriftlich entschuldigen, dann verzeiht dir jeder?

Wir hätten uns gewünscht, dass der Grolltroll

Überlegungen anstellt, warum seine Freunde sich von ihm distanziert haben! über sein Fehlverhalten nachdenkt und er selbst oder auch mit seinen Freunden Möglichkeiten findet, dass diese Wut ihn nicht in diesem Maße wieder erreicht! er sich persönlich bei seinen Freunden entschuldigt! sich mit seinen Freunden über die Wut unterhält und ihnen erklärt, was ihn so wütend gemacht hat!

Uns fehlt hier demnach eine „Besprechung“ des Problems. Eine Doppelseite mehr hätte schon ausgereicht. So fehlt uns doch etwas ganz Entscheidendes und es ist in sich keine runde Sache. Hier ist auf jeden Fall der erwachsene Mitleser gefragt, der das Thema „Wut“ mit seinem Kind aufgreifen und vertiefen muss, was dem Grolltroll hier passiert ist, warum und was er hätte besser tun sollen, als seine Freunde zu vergraulen.

Fazit:

Vielleicht mag unsere Sichtweise zu „pädagogisch“ sein, aber für uns hat in der Geschichte eine Doppelseite gefehlt, die sich dem Wutproblem des Trolls und alles, was daraus resultierte, annahm.

Das ist sehr schade, denn der Rest der Geschichte, die Figur des Grolltrolls selbst und vor allem auch die Illustrationen sind wirklich sehr süß, sehr einnehmend und ausgesprochen liebenswürdig!

Illustrationen/Aufmachung (5 / 5)
Idee/passendes Thema für die Altersgruppe  (5 / 5)
Umsetzung  (3 / 5)

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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Der Grolltroll" von Barbara van den Speulhof

Haben wir nicht alle einen Grolltroll in uns?
Seelensplittervor 23 Tagen

Meine Meinung zum Kinderbuch:

Der Grolltroll



Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:

Wer oder was ist denn der Grolltroll? Nun ein Troll der sich grollt. Doch warum grollt er sich und was machen seine Freunde wenn sie gerade ohne ihn Zeit verbringen wollen, weil er so grollig ist, das man einfach nur reiß aus nehmen kann, das muss euch das Kinderbuch schon selbst beantworten, aber Achtung fallt nicht in die Grollfalle hinein.



Wie ich das Gelesene empfand:

Der erste Eindruck zum Kinderbuch war nur oh wie süß. Hier greift definitiv das Kindchenschema. Ein kleiner blauer Troll, dem gerade gar nichts gelingen will, weswegen er gerade total grollt und irgendwie kann man da mit ihm schon Mitleid haben, aber als er dann noch anfängt seine Freunde zu attackieren und er dazu noch ziemlich schlechte Laune hat, ist klar, nichts wie weg und in Ruhe miteinander spielen. Bis dem Grolltroll nämlich klar wird, was eigentlich los ist, sind erst einmal alle weg, doch zum Glück sind Freunde eben Freunde und so kommt ein Papierschiffchen gerade richtig.

Und Grolltroll wird wieder zu einem lieben Groll.


Die Botschaft:

Gerade die Botschaft vom Grolltroll kann ruhig jeder hören. Da muss man kein Kind sein, um sich in diesem blauen Wesen selbst zu entdecken, und gerade das ist das tolle an diesem Kinderbuch.

Wie geht man mit anderen um, wenn gar nichts glücken will. Am liebsten hätte ich den Troll nur in den Arm genommen und ihm vorgeschlagen zusammen das Haus zu bauen, doch ich glaub da hätte ich mir nur seine Pranke eingefangen, denn letztlich wollte der Troll es ja alleine schaffen.

Als er sich dann noch den Fuß an einem Felsen anhaute, musste ich einerseits schmunzeln, andererseits konnte ich mich wahnsinnig gut in seine Rolle hineinversetzen, wie oft geht es mir doch auch wie dem Troll.

Schneller als gedacht vergrault man sich damit aber Freunde oder Menschen die es eigentlich gut mit einem meinen, manchmal kann man das aber so nicht sehen.

Denn nicht immer ist es so eindeutig, wie in diesem Buch. Manchmal ist es ja wirklich so, das auch andere etwas tun, was einem selbst zum grollen bringt, und da ist die Frage, wie geht man damit um. Versucht man wirklich zu trollen oder einfach mal aufzuhören und sich hinzusetzen und gemeinsam zu reden, was eigentlich gerade los ist.

Wie der Trollgroll das in diesem Buch dann geschafft hat, das dann wieder alles gut war, das solltet ihr auf jeden Fall selbst entdecken.



Charakter:

Der Grolltroll tut mir ehrlich gesagt leid. Gleich zu Anfang geht alles schief, was irgendwie nur schief gehen kann, doch dann vergrault er sich auch noch alle und grollt erst recht herum. Somit muss man die Liebenswürdigkeit erst mal im Grolltroll entdecken, doch das ist einfach, denn eigentlich ist er ein ganz lieber und knuddeliger Troll.

Ich mag ihn zumindest, vielleicht auch, weil er mir nicht so unähnlich ist?


Empfehlung: 

Habt ihr Kinder die irgendwie viel zu schnell das grollen anfangen, oder seid ihr selbst so Menschen die einfach mal in das Grollen verfallen und dabei einfach nur lieb gehabt werden möchtet. Dann kann ich mir vorstellen das ihr den Grolltroll lieben werdet. Sicherlich werdet ihr so manch Parallele zu euch selbst entdecken und vielleicht dann schmunzeln und erkennen, ah so kann es besser klappen, zumindest hat Grolltroll da so eine echt coole Idee.

Weswegen ich auch denke, das ist kein reines Kinderbuch. Es ist ein Buch für Jedermann! Denn die Botschaft können wir alle hin und wieder neu gebrauchen zu hören und dabei vielleicht einfach mal herzhaft über sich selbst zu lachen.



Bewertung:

Der Grolltroll bekommt von mir fünf Sterne, gerne sogar mehr, aber es gibt nur fünf Sterne, also volle Punktzahl für einen t(g)rolligen Troll den man einfach lieb haben muss!

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