Barbara van den Speulhof

 4.8 Sterne bei 73 Bewertungen

Lebenslauf von Barbara van den Speulhof

Barbara van den Speulhof wurde 1959 in Aschaffenburg geboren und arbeitet als Autorin, Texterin, Hörspielproduzentin und Regisseurin überwiegend für Kinderproduktionen. Sie produzierte Hörspiele für zahlreiche Kinofilme und schrieb die begleitenden Bücher dazu. Sie lebt in Frankfurt am Main.

Neue Bücher

Dichter dran!
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Mitteldeutscher Verlag.
Häuptling Dicke Backe
 (1)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei FISCHER Sauerländer.

Alle Bücher von Barbara van den Speulhof

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Barbara van den SpeulhofPippa, die Elfe Emilia und die Katze Zimtundzucker
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Pippa, die Elfe Emilia und die Katze Zimtundzucker
Barbara van den SpeulhofDreizehn wilde Weihnachtskerle
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Dreizehn wilde Weihnachtskerle
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 (9)
Erschienen am 22.09.2016
Barbara van den SpeulhofGinpuin
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Ginpuin
Ginpuin
 (8)
Erschienen am 15.06.2012
Barbara van den SpeulhofOlga&Co - Die Sache mit Patzkes Brief
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Olga&Co - Die Sache mit Patzkes Brief
Olga&Co - Die Sache mit Patzkes Brief
 (8)
Erschienen am 23.04.2015
Barbara van den SpeulhofOlga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
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Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
Barbara van den SpeulhofPippa, die Elfe Emilia und die Käsekuchenschlacht
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Pippa, die Elfe Emilia und die Käsekuchenschlacht
Barbara van den SpeulhofDas große Buch der Augsburger Puppenkiste
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Das große Buch der Augsburger Puppenkiste
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 (3)
Erschienen am 26.02.2013
Barbara van den SpeulhofWarum?, fragt Frau Blum
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Warum?, fragt Frau Blum
Warum?, fragt Frau Blum
 (3)
Erschienen am 23.03.2017

Neue Rezensionen zu Barbara van den Speulhof

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Rezension zu "Häuptling Dicke Backe" von Barbara van den Speulhof

Ein absolutes Highlight unter den Büchern zum Thema Zahnarzt und Zahnschmerzen
Kinderbuchkistevor 13 Tagen

Eine Zahngeschichte, mit Wackelzahn

 Häuptling Dicke Backe und einem Medizinmann
Eine großartige Mutmachgeschichte
für alle, die Angst vor dem Zahnarzt haben
für Kinder ab 3 Jahren
 
Ein absolutes Highlight unter den Neuerscheinungen im Herbst 2018 ist dieses absolut grandiose, witzige und einfühlsame Bilderbuch aus der Feder der wundervollen Autorin Barbara van den Speulhof!!
 
Seit wir dieses Buch haben vergeht kein Tag an dem nicht mindestens 3-4 Kinder nach ihm fragen und es vorgelesen bekommen möchten.
Das Thema Zahnschmerzen aber vor allem Zahnarztbesuch ist für die meisten Kinder aber auch Erwachsenen ein rotes Tuch, dabei ist es im Grunde gar nicht nötig Angst zu haben. Ja, die Gerätschaften, die Geräusche und auch der Geruch ist vielleicht nicht so einladend aber wenn man regelmäßig zum Zahnarzt geht und sich gut die Zähne putzt wird der Zahnarzt in der Regel auch nicht viel finden, was bei einer Behandlung Schmerzen verursachen kann. Der Innere Schweinehund ist es wohl der uns da mit spielt.
Gut das es so großartige Bilderbücher wie "Häuptling Dicke Backe gibt".
Auf äußerst amüsante Weise erzählen Barbara van den Speulhof und Jan Birck von einem kleinen Jungen, der am liebsten Indianer spielt. Eines Tages jedoch hat er einen Wackelzahn. Egal was er auch versucht zu essen immer wackelt der Zahn mit und verursacht Schmerzen. Durch das Wackeln und beanspruchen entzündet sich leider das Zahnfleisch, er bekommt eine dicke Backe.
Gut gemeinte Versuche der Eltern ihn zum Zahnarzt zu bringen scheitern, bis Opa Glitzernde Glatze sich dem Fall annimmt. Häuptling Dicke Backe erzählt ihm von seinem Pferd Donnerkeil, das furchtbares Zahnweh hat. Das kann ja unmöglich so weiter gehen. Gemeinsam bringen sie Donnerkeil zum Zahnarzt.
Dort trifft er zunächst auf eine sehr verständnisvolle Frau am Empfang, sieht im Wartezimmer, das es noch einige andere gibt, die Zahnweh haben und trotzdem am liebsten schnell unverrichteter Dinge nach Hause gehen würden und erlebt dann wie der Medizinmann sich zunächst unglaublich einfühlsam um Donnerkeils Gebiss bemüht aber beim besten Willen keinen Grund für Donnerkeils Zahnschmerzen finden kann.Doch diese Aktion ermutigt unseren kleinen Bruno alias Häuptling Dicke Backe sich dem großen Medizinmann anzuvertrauen, der schnell dem Übeltäter findet. Er fühlt mit dem tapferen kleinen Häuptling, geht auf ihn und seine Ängste medizinmännisch von Blutsbruder zu Blutsbruder ein so dass Häuptling Dicke Backe gar keine Angst mehr hat und das Beste, Opa Glitzernde Glatze musste noch nicht einmal mit ins Behandlungszimmer kommen.
 
Die Geschichte an sich ist ja schon toll. Seinen besonderen Charme und Witz jedoch bekommt sie über die Bilder.
Hat man beim Lesen der Geschichte bestimmte Bilder im Kopf wird man beim Betrachten der Illustrationen eines anderen belehrt  was uns immer wieder und wieder schmunzeln lässt.
Es ist einfach genial wie und mit welchen Details uns Jan Birck in die kindliche Phantasiewelt des kleinen Bruno mit nimmt, uns immer wieder überrascht.
So heißt es zum Beispiel:
"Wenn Bruno Durst hat, trinkt er frisches Quellwasser......"
Vor unserem inneren Auge tauchen sofort Bilder auf. Ein Junge in der Prärie, vielleicht ein Wasserfall oder ein Bächlein, aus dem er trinkt.
Tatsächlich sehen  wir, wie er sich über den Wasserhahn beugt und trinkt.
Oder:
" Wenn er Hunger hat, fängt er Fische und brät sie über dem Feuer...."
Unsere Phantasie lässt uns ein Lagerfeuer sehen, in dem ein Fisch an einem Stock brät.
Tatsächlich sehen wir einen Umzugskarton, auf dem ein Feuer aufgemalt ist. Zwei Äste und ein Pfeil, die zu einem Grillspieß zusammengesteckt wurden an der eine Fischstäbchenpackung aufgespießt ist.
Ob die liebevollen, witzigen Details mit ihrer verblüffenden Bildsprache oder die Namen aller Beteiligten, alles ist so herrlich, witzig, dass es einfach ein unglaublicher Lese- und Enterspaß ist. Mimik und Gestik spielen hierbei ebenfalls eine sehr gewichtige Rolle.
Nicht nur die des Protagonisten, der so wunderbar, grimmig, überlegen, dreimal- neinmalklug und wichtig drein schauen kann. Auch die Erwachsenen allem voran der Zahnarzt werden hinreißend illustriert.
 
Unsere Lesekinder kamen aus dem Entdeckermodus gar nicht mehr heraus. Sie erkannten recht schnell, dass ihre Bilder mit denen im Buch nicht übereinstimmten.
Dabei ist uns sehr stark aufgefallen, dass die Kinder wesentlich schneller vor ihrem inneren Auge entstehen lassen als die Erwachsenen. Angesichts der Tatsache, das das kindliche Gehirn einfach schneller ist kein Wunder, doch darum wussten die meisten Erwachsenen nicht, was zuweilen zu witzigen Situationen während der Vorlesestunden führte.
 
Besonders lustig war die Vorlesestunde bei einem unserer Zahnärzte. Die Kinder durften in Indianerverkleidung kommen und auch er war dementsprechend gekleidet.
Kakteen waren im Behandlungszimmer extra aus anderen Bereichen geholt und stimmungsvoll drapiert. Indianermusik spielte im Hintergrund und er laß selber vor. Später durften die Kinder mutig alles ausprobieren. Vom Behandlungsstuhl bis zum Bohrer wurde alles neugierig begutachtet. Am Ende bekam jeder seinen ganz besonderen Kopfschmuck. Stattfedern mit drei Zahnbürsten in unterschiedlichen Farben.
Toll wenn es Zahnärzte wie unseren gibt, die mit so viel Feingefühl und Spaß den Kleinen ( und auch Großen) die Angst vor dem Zahnarzt nehmen.
Und toll das es Barbara van den Speulhof und Jan Birck gibt, die uns immer wieder mit ihren wunderbare Büchern verzücken.

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Zwillingsmama2015s avatar

Rezension zu "Nils Holgersson - Auf die Gänse, fertig, los!" von Barbara van den Speulhof

Drei Abenteuer mit Nils und den Wildgänsen
Zwillingsmama2015vor 3 Monaten

In dem dritten band um Nils Holgersson und seine Freunde die Wildgänse und Adler Gorgos finden wir die folgenden Abnetuer vor.

Die Befreiung
Der Verrat und
Das Wettfliegen

Ich würde es jetzt so einschätzen, dass es die Abenteuer zu der Fernsehserie sind, denn so wirken die Bilder einfach auf mich.  Ich denke es gibt fast niemanden, der die Geschichte von Nils Holgersson nicht in den Grundzügen kennt. Hier gibt es nun drei Abenteuer, die wir mit Gänserich Martin, Daunenfein, Akka, Gorgos, Flügelschön, Goldauge und natürlich Nils erleben.
Und es geht in jedem einzelnen spannend zu.

Egal ob Nils sich in einer Schlucht mit hungrigen Lemmingen befindet, die Gänse durch ein gefährliches Gebirge fliegen müssen und ihnen der Fuchs Smirre auf den Federn ist oder aber ob sie sich gegen den Dunklen Elf zur Wehr setzen müssen.

Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und es macht Spaß das vertraute Verhältnis zwischen Nils und den Wildgänsen zu sehen. Sie machen eine Menge Quatsch, erleben viele Abenteuer und stehen füreinander ein - auch wenn Nils es hier einmal definitiv zu bunt treibt. Durch die vielen Bilder ist es ein gutes Buch für Lesemuffel oder Anfänger.

Wer klassische Kindergeschichten mag, oder aber auch wer Geschichten mit tierischen Protagonisten nicht abgeneigt ist, sollte sich die Abenteuer von Nils Holgersson einmal genauer ansehen!

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Ginpuin" von Barbara van den Speulhof

Eine sehr gefühlvolle Geschichte über das Anderssein , die zeigt, das Vielfalt bereichernd ist
Kinderbuchkistevor 6 Monaten

Thema  Anderssein
mit viel Sprachwitz

Eine Geschichte für Kinder ab 4 Jahren

Das Leben auf der Insel der Pinguine ist unspektakulär, ruhig und zufrieden, eigentlich, denn eines Tages erblickt ein Pinguin das Licht der Welt, der unfreiwillig, ungewollt für Aufsehen sorgt.
So richtig wird dies jedoch erst bemerkt als er anfängt zu sprechen.
Er hat einen Sprachfehler!
Statt Schwimmflossen kommt bei ihm zum Beispiel "Flimmschwossen" heraus. Statt Schwarz hört man aus seinem Schnabel "Warz" , statt Eisscholle "Scheisolle".
Man kann sich denken, was der kleine Pinguin da aushalten muss. Immer lachen alle über ihn. Eines Tages ist er so traurig, das er beschließt eine Reise zu machen.
Ein Pinguin allein in Schnee und Eis ist schon traurig an zu sehen. Beim Vorlesen sind die Kinder immer sehr berührt.
Nach einer Weile bekommt Ginpuin Hunger. Wie der Zufall es will fliegt just zu dieser Zeit ein großer freundlicher Albatros über ihm, der sich erkundigt ob er helfen kann.
Eigentlich will unser kleiner Pinguin sagen das er Fisch sucht doch da spielt ihm sein Sprachfehler unbemerkt einen Streich denn statt Fisch sagt er Schiff.
Wo die Schiffe sind, das weiß der Albatros und bringt Ginpuin auf dem richtigen Weg.
Fische gibt es dort allerdings nicht, dafür Wesen die auch auf zwei Beinen laufen. So lernt er Otto kennen, der ihm erst einmal etwas zu Essen gibt.
Endlich hat der Pinguin einen Freund Im nächsten Hafen geht er von Bord und setzt seinen Entdeckungsreise alleine fort. Grüne Wiesen mit vielen weichen, wolligen Schafen luden ihn ein bei ihnen zu verweilen. Eine schöne Zeit und auch hier waren alle immer freundlich zu ihm. So hätte es weiter gehen können doch irgendwann bekam Ginpuin Heimweh. Er vermisste das Schwimmen im Wasser, den Schnee und das Eis also machte er sich, begleitet von seinen weichen Freunden auf zum Hafen wo Otto ihn wieder mit aufs Schiff nahm.
Was Ginpuin nicht wusste, zuhause waren alle sehr traurig, das er nicht mehr bei ihnen war.
Und so kommt es, das unser kleiner Pinguin von allen herzlich und stürmisch empfangen wird, als er zuhause an kommt.
Sicherlich leicht sind ihm die letzten Schritte nicht gefallen, denn er ahnte ja nicht was ihn da erwartet. Nie im Leben hätte er damit gerechnet, das die anderen ihn vermisst hätten und erst recht nicht, das sie auf einmal so freundlich zu ihm sind.
Immer wieder muss er von seiner Reise berichten und was die Pinguine da hören, können sie kaum glauben.
Aber was Ginpuin erzählt, das verrate ich hier nicht. Man kann sich vorstellen das es lustig wird, denn den Sprachfehler, den hat er ja immer noch nur lacht nun niemand mehr darüber, denn sie wissen was sie an ihrem etwas anderen Pinguin haben.

*
Eine berührende Geschichte, mit deutlicher Botschaft, die bei aller Traurigkeit  zu Beginn, sehr leicht erzählt ist.
Grade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kindern so früh wie möglich zu vermitteln, das man niemanden ausgrenzen oder auslachen sollte nur weil er etwas anders ist als die Masse.
Wie schön es ist, wenn nicht alle gleich sind, das erkennen die Pinguine grade noch rechtzeitig und für uns sollte deren Erfahrung eine Lehre sein erst gar nicht zu lachen, auszugrenzen oder sich über jemanden lustig zu machen nur weil er/sie anders ist.
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Wundervolle, sehr ausdrucksstarke, großformatige Bilder erzählen die Geschichte auf ihre eigene, teilweise sehr emotionale, Weise und visualisieren das Geschehen, die Stimmungen sowie Mimik und Gestik und die Gefühle trefflich.
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Unsere Lesekinder litten förmlich mit Ginpuin mit. Sie kuschelten sich eng aneinander als dieser bei den Schafen weilte und freuten sich mit ihm als er zuhause so freudig begrüßt wurde.
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Die Geschichte ist wunderbar geeignet um Themen wie Toleranz, Anderssein oder auch Mobbing einzuführen. Sie bietet reichlich Anlässe für thematische Gespräche auch im Bereich Gefühle, Emotionen.
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