Barbi Marković

 3,3 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor*in von Minihorror, Minihorror und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Barbi Marković, 1980 in Belgrad geboren, studierte Germanistik und arbeitete zunächst als Lektorin. 2009 erschien ihr Debüt «Ausgehen», noch als Übersetzung aus dem Serbokroatischen, 2016 dann der Roman «Superheldinnen», der unter anderem mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises ausgezeichnet wurde; fünf Jahre später folgte «Die verschissene Zeit». Für «Minihorror» erhielt Barbi Marković 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Im selben Jahr bekam sie den Carl-Amery-Literaturpreis zugesprochen, 2026 dann den Kasseler Förderpreis Komische Literatur sowie, für «Stehlen, Schimpfen, Spielen», den Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur. Sie lebt in Wien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Barbi Marković

Cover des Buches Minihorror (ISBN: 9783701717750)

Minihorror

(21)
Erschienen am 06.10.2023
Cover des Buches Minihorror (ISBN: 9783499016929)

Minihorror

(6)
Erschienen am 13.05.2025
Cover des Buches Piksi-Buch (ISBN: 9783863914240)

Piksi-Buch

(3)
Erschienen am 21.10.2024
Cover des Buches Stehlen, Schimpfen, Spielen (ISBN: 9783498007591)

Stehlen, Schimpfen, Spielen

(4)
Erschienen am 13.05.2025
Cover des Buches Ausgehen (ISBN: 9783518125816)

Ausgehen

(3)
Erschienen am 22.04.2009
Cover des Buches Die verschissene Zeit (ISBN: 9783701718238)

Die verschissene Zeit

(2)
Erschienen am 08.12.2025
Cover des Buches Superheldinnen (ISBN: 9783442717712)

Superheldinnen

(2)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Die verschissene Zeit (ISBN: 9783701747764)

Die verschissene Zeit

(0)
Erschienen am 08.12.2025

Neue Rezensionen zu Barbi Marković

Cover des Buches Minihorror (ISBN: 9783701717750)
-Anett-s avatar

Rezension zu "Minihorror" von Barbi Marković

-Anett-
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024


„In Minihorror werden die ganz gewöhnlichen Alpträume wahr – mit Humor, schräger Fantasie und dem Wissen um die Zerbrechlichkeit unserer Existenz.“


Als ich auf der Leipziger Buchmesse 2024 bei der Preisverleihung dabei sein durfte, haben mich sowohl die Beschreibung des Buches als auch die Preisträgerin sofort überzeugt: Barbi Marković. Direkt nach der Auszeichnung zog es mich zum Stand des Residenz Verlag – das Buch musste mit. Und ein Beutel gleich dazu, zu verlockend waren die Illustrationen.

Und dann? Verschwand Minihorror erst einmal aus meinem Blickfeld. Fast zwei Jahre lang. Umso passender, es kurz vor der nächsten Buchmesse endlich vom Stapel zu befreien.

Was mich erwartete: Mini und Miki. Ein Paar im Wiener Alltag. Mini aus Serbien, Miki aus der österreichischen Provinz – beide bemüht, nett zu sein, anzukommen, dazuzugehören.


„Mini und Miki wollen nett sein, aber nichts ist einfach.“
(S. 5)


Erzählt werden lose verbundene Episoden aus ihrem Alltag. Doch das scheinbar Banale kippt immer wieder ins Skurrile. Schwarzer Humor trifft auf existenzielle Unsicherheit. Da werden Themen wie Mobbing oder Rassismus ebenso verhandelt wie missglückte Urlaube, groteske Arztbesuche oder eskalierende Familienzusammenkünfte.

Selbst das Aufräumen der Wohnung wird zur existenziellen Zerreißprobe:


„Die Ordnung ist ein Arschloch, schon das Streben danach macht etwas mit den Leuten. Die Kunst besteht darin, den Moment kurz vor der Katastrophe zu erkennen.“
(S. 72)


Gerade diese Mischung aus Alltagsbeobachtung, Absurdität und bitterem Witz macht den Reiz des Romans aus. Manchmal war ich irritiert, manchmal regelrecht verstört – nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen abgeholt. Aber insgesamt ist Minihorror ein literarischer Spaß, der unterhält und gleichzeitig unterschwellig wehtut.

Ein Buch für alle, die das Schräge mögen – und bereit sind, im Lachen auch ein kleines Unbehagen auszuhalten.

Cover des Buches Stehlen, Schimpfen, Spielen (ISBN: 9783498007591)
Hyperikums avatar

Rezension zu "Stehlen, Schimpfen, Spielen" von Barbi Marković

Hyperikum
Die Entzauberung der Autor*innenschaft

In zwei Jahren soll Barbi eine Poetikvorlesung halten. Das ist bestens, denn bis dahin hat sie noch unendlich viel Zeit. Vierzehn Tage davor hat sie allerdings noch keine Zeile geschrieben. Der Countdown läuft.

Tag 13

Sie findet keinen Anfang. Tippt, löscht, tippt, löscht. Selbstzweifel kriechen vom Nacken in den Magen und hinauf ins Gehirn. Im Hinterkopf urteilt ihre gesamte Familie, wie sie das immer getan hat. Barbi hat großkotzige Versprechen gegeben, weil jedes Projekt eine Ankündigung braucht, lange bevor es geschrieben ist und die wird sie wahr machen.

Tag 12

Sie verstreut Anekdoten darüber, was ihr vor, während und nach Lesungen passiert ist. 

Tag 11

Sie hat sich das Handgelenk beim Schreiben verdreht. Der Arzt in der Notaufnahme ulkt: „Szenenscheidenentzündung. Haha.“ Jetzt stört sie die Schiene. Sie wird aber trotzdem alles geben. 

Ihre Tante hatte sie schon frühzeitig aufgeklärt, dass aus ihr keine großartige Schriftstellerin werden würde, weil:

  • Sie aus armen Verhältnissen kommt und die wenigsten es schafften, sich darüber hinwegzusetzen.
  • Sie wohl eher in der Wohnung, in der sie geboren wurde, sterben würde.
  • Sie Agoraphobie bekommen oder eine schlecht verdienende alleinerziehende Mutter werden würde.

Tag 10

Ihr Konzept steht jetzt. Sie wird zuerst über das Stehlen schreiben, zum Beispiel über die Aneignung fremden Urhebereigentums.


Die Worte anderer führen manchmal weiter, als ich mich aus eigenen Kräften getraut hätte zu gehen.  S. 34


Fazit: Barbi Marcovic erzählt über ihr Schreiben und wie sie es entwickelte. Sie studierte in Belgrad Germanistik. Während sie aus dem serbokroatischen übersetzte, schrieb sie ihr erstes Buch. Sie überlebte einen der verheerendsten Kriege und nahm ein Stipendium in Graz an. In ihrem ersten Buch eignete sie sich Textstellen von Thomas Bernhard an, die sie so gut mit ihren eigenen Worten vermischte, dass man sie zunächst für eine geniale Thomas Bernhard Nachfolgerin hielt. Sie kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und verschweigt neben gut gesetzten Schimpftiraden auch nicht, welches Glück ihr widerfahren ist, um eben doch allen Unkenrufen zum Trotz, eine große Schriftstellerin zu werden. Ihr Buch ist frech, frisch und vollkommen anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich ihren Humor mag, dass ich den Kern des Buches aber wahrscheinlich nicht verstanden habe. Eine Entzauberung der Autor*innenschaft ist nachvollziehbar. Und habe ich da vielleicht auch eine leise Kritik am Literaturbetrieb vernommen? Und wenn ja, war das überhaupt beabsichtigt? Fragen über Fragen. Viele ihrer Gedankengänge fand ich richtig gut, aber der chaotische Aufbau hat mein konservativ gepoltes Hirn fertig gemacht. Alle, die experimentelle, neue, spritzige Literatur lieben, werden hierin ihren Seelenfrieden finden.

Cover des Buches Stehlen, Schimpfen, Spielen (ISBN: 9783498007591)
Fyonas avatar

Rezension zu "Stehlen, Schimpfen, Spielen" von Barbi Marković

Fyona
Die DOs und die DON’Ts des Schreibens

Barbi Markovic schreibt also ein Buch übers Schreiben? Als ich davon erfuhr, war mein spontaner Gedanke: Wer könnte für solch ein Unterfangen WENIGER qualifiziert sein als ausgerechnet sie? Mit bemerkenswerter Konsequenz unterstreicht jedes ihrer Bücher von neuem ihre Talentlosigkeit als Autorin. »Deine Romane wirkten wie Skizzen für echte Romane. Du hast kein Wissen über irgendwas. Dein Talent ist dubios, armselig, du hast keine Begabung, hör auf, dich selbst anzulügen Tag für Tag. Du weißt: Die «Superheldinnen» sind nicht so gut. Und werden immer nicht so gut bleiben. «Ausgehen» ist abgeschrieben. «Die verschissene Zeit» vulgär. «Minihorror» eine Anbiederung.« So Frau Markovic selbst zu Beginn dieses Buches. Dem könnte ich noch einiges hinzufügen, aber wozu …

 

Gleichzeitig ist nicht zu leugnen, dass Markovic offenbar vom Schreiben leben kann, dass sie inzwischen mehr Preise bekommen hat, als Bücher auf dem Markt sind.

 

Wie kann das sein?

 

Einerseits dürfte sich hier der Clemens-J.-Setz-Effekt bemerkbar machen, der bewirkt, dass viele Leser+innen (und insbesondere Kritiker+innen) für Stilwillen halten, was in Wirklichkeit Unvermögen ist. Aber das kann kaum die ganze Antwort sein. Auf der Suche nach Erklärungen für jenen (scheinbaren?) Widerspruch habe ich mir also »Stehlen, Schimpfen, Spielen« besorgt und durchgelesen; glücklicherweise ist das Buch ja (wie alle Werke der Autorin) eher schmal. Und tatsächlich lohnte sich die Lektüre – wenn auch kaum auf die intendierte Weise.

 

Meine erste, durchaus überraschende Erkenntnis: Aufgrund der Schwächen ihrer Bücher hätte ich Barbi Markovic für eine (vorsichtig ausgedrückt) mäßig intelligente Person gehalten. Falsch! Sie ist vielleicht kein Genie, aber nicht unklug – insbesondere, was die Planung ihrer Karriere als Schriftstellerin betrifft. Denn Autor+in zu sein, das ›passiert‹ einem genau wenig, wie man Papst wird. (Vielleicht keine sonderlich naheliegende, aber zeitlich sich aufdrängende Parallele.) Und der erste Schritt war womöglich gleich der wichtigste: »Ja, ich arbeitete mit 21 in einem Verlag.« Damit war sie schon reingekommen, »durch gläserne Decken hindurch, in die Literaturszene, wo man dann drinnen ist und schreibt und veröffentlicht.«

 

Der nächste Schritt: Anknüpfen an einen bereits ausreichend prominenten Namen der Literaturszene – in ihrem Fall Thomas Bernhard, dessen »Gehen« in Markovics »Ausgehen« sozusagen variiert wurde.

 

Weiter wichtig: Kontakte knüpfen und pflegen, naturgemäß eben v.a. in der Literaturszene. »Jemand musste mir empfehlen, mich für das Stadtschreiberstipendium in Granz zu bewerben, um mich dort meiner Kunstidee zu widmen.« Der Rest ist, großspurig formuliert, (Literatur-)Geschichte. Und so wird sie schließlich sogar gebeten, die nach Stefan Zweig benannte Poetik-Vorlesung an der Uni Salzburg zu halten, so wie vorher immerhin Autor+innen wie Ilija Trojanow, Terézia Mora, Maja Haderlap, Doron Rabinovici, Anna Kim und andere. Schlägt man im Internet nach, so findet man rasch, dass ALLE bisherigen Poetik-Vorlesungen als Buch-Reihe bei Sonderzahl erschienen sind – außer der von Barbi Markovic. Eine verbrämte Erklärung dafür findet sich am Anfang von »Stehlen, Schimpfen, Spielen«: »Eine frühe Fassung dieses Texts wurde im Mai 2024 als Stefan Zweig Poetikvorlesung an der Paris Lodron Universität Salzburg gehalten.« Das bringt mich zu meiner ersten Regel, die ich für mich aus Markovics Buch gewonnen habe:

 

Regel 1: Vermeide Prokrastinieren!

 

Im ersten Kapitel berichtet die Autorin, wie zwei Jahre Vorbereitungszeit ruckzuck zu zwei Wochen zusammenschnurrten. Dann erst macht sie sich an die Arbeit, und das Ergebnis ist dementsprechend: »Es entstehen unfassbar schlechte Sätze, aber ich muss alle nehmen, sonst geht sich das nicht mehr aus.«

Und so geschieht es! Klar, dass bei solch kurzer Frist kein sauber durchgearbeiteter Text mehr möglich ist. Zusätzlich schindet sie Platz und Zeit, indem teils seitenlang zitiert wird – zumeist aus den eigenen Büchern. Das bringt die Autorin zum nächsten Kapitel – Stehlen.

 

Regel 2: Niemals stehlen!

 

Man hört oft das Zitat (?), dass kleine Künstler leihen, große Künstler aber stehlen. Nun, korrekterweise geht die Aussage wohl auf W. H. Davenport Adams zurück, der sagte: »Great poets imitate and improve, whereas small ones steal and spoil.« Nun mag es ein fließender Übergang sein vom Imitieren zum Stehlen. Interessant freilich ist Markovics Bericht von der Entstehung ihres Thomas-Bernhard-Remix »Ausgehen«: denn dass sie erst wegen des Copyrights beim Verlag (Suhrkamp?) nachfragt, deutet auf ein gewisses Unrechtsbewusstsein hin – und ebenso die Antwort des Verlages: »500 Exemplare, keine weiteren Auflagen, keine Übersetzungen, und die Autorin soll sich in Zukunft von solchen Projekten fernhalten.«

 

Dass es anders kam, ist wiederum eine andere Geschichte, was (auf Umwegen) zum Thema Schimpfen führt. Auch hier trat Markovic gewissermaßen in Bernhards Fußstapfen; der war ein großer Schimpfer, und um sich vor seinen Invektiven zu schützen, wurde ihm manche Eigenmächtigkeit nachgesehen. Markovic hat eigene Gründe für ihr Schimpfen: »In der Literatur aber lebe ich alles Verbotene aus.« Ob das eine gute Grundlage für Literatur ist … Es mag für Autor+innen befriedigend sein, auf dem Papier sich verbal (und ev. auch physisch) auszutoben. Ob es für Leser+innen ebenso befriedigend ist, bezweifle ich. Daher meine nächste Regel:

 

Regel 3: Mit kühlem Kopf schreiben!

 

Eine Sache, die mir bei den Markovic-Büchern besonders befremdet hat, sind die flachen Figuren, die ich kaum Charaktere nennen möchte. Umso überraschender fand ich, dass ein Großteil der Romanfiguren in Markovics Büchern nach Angaben der Autorin auf realen Personen basieren. Sie führt das anhand einer Figur aus »Superheldinnen« aus, die auf ihrer Freundin und Übersetzerin Mascha basiere: »Wenn ich diese Stelle lese, lachen sich Menschen, die Mascha kennen, tot. Mascha ist immer zu spät, aber sie macht so viel.« Erhellend, wenn auch wohl anders als gewollt! Für Leser+innen, die Mascha NICHT kennen (und das sind naturgemäß fast alle), bleibt von der geschilderten Figur nur eine Ansammlung von Macken und Manierismen zurück. Der Rest der Persönlichkeit von Mascha schwingt bei deren Bekanntenkreis beim Lesen offenbar mit, wurde aber von der Autorin nicht zu Papier gebracht und erschließt sich somit für den Rest der Leserschaft auch nicht. Daher:

 

Regel 4: Niemals reale Personen direkt in literarische Figuren umsetzen!

 

Wie man Figuren auf gelungene Weise beschreibt, kann man etwa in Mithu Sanyals neuem Roman »Anti-Christie« studieren. Hier hat man es wirklich mit Charakteren zu tun!

 

Regel 5: Spielen – aber richtig!

 

Auf das Kapitel »Stehlen« kommt Markovic erst zwei Tage vor Toresschluss zu sprechen. Offenbar läuft ihr dann endgültig die Zeit davon, denn sie füllt viele Seiten durch Beschreibung von Walkthroughs, einem Begriff aus der Gamer-Szene. So was mag für Youtube & Co. ergiebig sein, aber sicher nicht für Literatur; da spare ich mir weitere Kommentare.

 

Der spielerische Umgang mit Regeln kann sicher literarisch fruchtbar und ergiebig sein. Das begann schon im alten Griechenland, wo die ersten Dramatiker ihre (noch junge) Gattung erweiterten, indem sie die Regeln ihrer Vorgänger brachen: Aischylos führte einen zweiten Darsteller ein, Sophokles einen dritten … Wie man literarische Regeln biegen, brechen und zugleich benutzen und damit einen tollen Roman ›zimmern‹ kann, kann man wiederum bei Mithu Sanyal in »Identitti« studieren; im deutschen Sprachraum etwa noch bei Wolf Haas; im Englischen ist (aus meiner Sicht) George Saunders der Spiel-Meister. Diese drei haben in jedes ihrer Bücher sicher mehr Arbeit investiert als Frau Markovic in ihr bisheriges Gesamtwerk. Daher:

 

Regel 6: Sei fleißig!

 

Diese Regel knüpft direkt bei Regel 1 an, sollte aber nicht missverstanden werden: Natürlich zeugt es von Disziplin, wenn man sich wie Thomas Mann (angeblich) täglich von 9 bis 12 an den Schreibtisch setzt, um zu schreiben. Das bringt die Gefahr mit sich, dass man halt ins Schwatzen verfällt, wenn einem gerade nichts Besseres einfällt; dementsprechend geschwätzig sind die Mann-Wälzer. Aber ein gewisses Maß an Fleiß ist sicher vonnöten, und hoffentlich haben das auch die Student+innen erkannt, die Markovics Poetik-Vorlesung lauschen konnten (oder mussten). Denn zu einem taugt die Autorin allemal: Als abschreckendes Beispiel.

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