Barry Eichengreen Die großen Crashs 1929 und 2008

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Inhaltsangabe zu „Die großen Crashs 1929 und 2008“ von Barry Eichengreen

Die Ursachen der beiden größten ökonomischen Katastrophen in den letzten 100 Jahren – die Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren und die Finanzkrise seit 2008 – gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Beide entstanden infolge eines krassen Kreditbooms, dubioser Bankpraktiken sowie eines fragilen Finanzsystems. Und doch beriefen sich die Entscheidungsträger auf die falschen Lektionen, sodass die Krise nach mehr als sechs Jahren noch immer nicht ausgestanden ist. Barry Eichengreens Die großen Crashs 1929 und 2008 ist DAS neue Hauptwerk der Wirtschaftsgeschichte und zeigt auf, welche Schlussfolgerungen aus der Geschichte der Großen Depressionen gezogen werden müssen, ehe dieselben Fehler in der nächsten Krise erneut gemacht werden. Kein anderes Werk erklärt die Geschichte der zwei größten Krisen umfassender und gibt weitreichendere Antworten. Ein monumentales Epos von einem der einflussreichsten Ökonomen der Welt.

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    Die großen Crashs 1929 und 2008
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. October 2015 um 12:01

      Barry Eichengreen  gilt als einer der renommierten Analytiker der Weltwirtschaft. In diesem sehr umfangreichen und für Laien nicht leicht zu lesenden Buch vergleicht er die große Depression und die anschließende Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 mit der jüngsten  Finanzkrise von 2008, ausgelöst durch die Pleite der Lehmann Bank und bis heute nachwirkend. Sicher haben die Erkenntnisse über die damaligen Ursachen die handelnden Personen nach 2008 beeinflusst. Eichengreen weist zum Beispiel darauf hin, das Ben Bernanke während seines Studium die Weltwirtschaftskrise 1929ff. ausführlich analysiert habe und deshalb mitverantwortlich zeichnete, dass 2008 ff. die Finanzmärkte in nie gekanntem Umfang mit Liquidität versorgt worden, quasi zum Nulltarif bis zum heutigen Tag. Bei den Ursachen ähneln sich die beiden Krisen - wenn auch teilweise erst auf den zweiten Blick. So beschreibt Eichengreen den Immobilien- und Aktienboom mit ihren Auswüchsen von damals und heute und erläutert z. B., warum der Euro - wie damals der Goldstandard - die Probleme noch verstärkte und in andere Länder übertrug. Eichengreen beschreibt aber auch die Unterschiede. So ist das Finanzsystem komplexer und globaler geworden, wobei z. B. das Schattenbankensystem der Hedgefonds und die Emittenten von Derivaten neue Probleme hervorgerufen haben, für die die Historie keine Lektionen bereithalten konnte. Daher warnt Eichengreen auch davor, die Vergangenheit zu vorschnell als Quelle bei der politischen Entscheidungsfindung heranziehen. Auch wenn in Krisen schnell gehandelt werden muss, bewahrt dies nicht vor sorgfältigen Analysen.

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