Barry Eisler Graveyard of Memories (John Rain Thrillers)

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Inhaltsangabe zu „Graveyard of Memories (John Rain Thrillers)“ von Barry Eisler

What makes a legendary assassin? For John Rain, it was the lessons of love, war, and betrayal he learned in Tokyo in 1972. Fresh from the killing fields of Southeast Asia, Rain works as a bagman under the watchful eye of his CIA handler, delivering cash to corrupt elements of the Japanese government. But when a delivery goes violently wrong, Rain finds himself in the crosshairs of Japan’s most powerful yakuza clan. To survive, Rain strikes a desperate deal with his handler: take out a high-profile target in the Japanese government in exchange for the intel he needs to eliminate his would-be executioners. As Rain plays cat and mouse with the yakuza and struggles to learn his new role as contract killer, he also becomes entangled with Sayaka, a tough, beautiful ethnic Korean woman confined to a wheelchair. But the demands of his dark work are at odds with the longings of his heart—and with Sayaka’s life in the balance, Rain will have to make a terrible choice.

Enttäuschend und kein Vergleich mit den anderen Büchern des Autors.

— Elwe
Elwe
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    Graveyard of Memories (John Rain Thrillers)
    Elwe

    Elwe

    07. March 2014 um 18:29

    Graveyard of Memories erzählt, wie Barry Eislers charismatischer Profi-Killer John Rain zu dem wurde, was er später ist. Es ist die Story eines jungen Mannes mit viel Temperament und wenig Erfahrung, der als Kurier für den CIA in Tokio arbeitet und der sich durch verschiedene Umstände gezwungen sieht, einen hochrangigen Politiker so auszuschalten, dass es aussieht wie ein natürlicher Tod - die spätere Spezialität des 'erwachsenen' John Rain. Vorgetragen wird die Geschichte in der ICH-Form aus der Perspektive eines älteren und erfahrenen Alter Egos, der entsprechend die Fehler seiner jüngeren Ausgabe kommentiert - es liest sich also wie die Erinnerungen eines Mannes, der zwanzig oder vierzig Jahre zurückblickt. Tja, gute Idee, schlechte Umsetzung. Leider kann dieser Roman nicht mal ansatzweise mit der explosiven Spannung und den großartigen Charakterzeichnungen mithalten, die Eislers sonstige Romane auszeichnen. Stattdessen lesen sich die Abenteuer des jungen Hitzkopfs, der auf seinem Motorrad durch die Stadt braust und sich nebenbei noch in eine junge Frau verliebt, überwiegend langweilig und sehr zäh, so als seien sie vom Autor in einem Zustand des Halbschlafs verfasst worden. Auch die bis zum Überquellen detaillierten Beschreibungen sämtlicher Details der Handlungsorte vermögen keine rechte Atmosphäre aufzubauen, ich habe mich jedenfalls zu keiner Zeit wirklich in ein Tokio der Siebziger Jahre versetzt gefühlt.  Alles in allem leider eine ziemliche Enttäuschung, die sich anfühlt, als hätte man ein Prime Steak bestellt, aber bekommt stattdessen ungewürzte Gerstengrütze.  Ich würde allen Fans des Autors empfehlen, dieses Buch auszusetzen und zu hoffen, dass er im Nächsten zu seiner alten Form zurückfindet.

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