Barry Eisler Tokio Killer

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Inhaltsangabe zu „Tokio Killer“ von Barry Eisler

John Rain - der sympathischste Auftragskiller von Tokio. Vor der Kulisse der Mega-Metropole Tokio betreibt John Rain sein Geschäft als Auftragskiller: Er ist Spezialist für'natürliche'Tode. Als er einen hohen Regierungsbeamten ermordet, gerät er zwischen die Fronten des amerikanischen Geheimdienstes und der japanischen Mafia. Aber nicht nur das wird John zum Problem: Er verliebt sich auch noch in die Tochter seines letzten Opfers ..."Raffiniert geschriebener, originellerThriller."Der Spiegel"'Tokio-Killer'ist fesselnd, originell und voll starker Charaktere. Verpassen Sie ihn nicht!"James Ellroy

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    Tokio Killer
    buchjunkie

    buchjunkie

    John Rain ist halb Amerikaner, halb Japaner.Er ist Auftragskiller im geheimen Dienst der japanischen Regierung.  Rain erledigt den Auftragsmord an einem japanischen Politiker, doch das hat gefährliche Konsequenzen.Rain vermutet, dass sein Auftraggeber ihn aus dem Weg räumen will, und stellt mit Hilfe seines Computerhacker-Freundes Harry Ermittlungen an.Die Spur führt zur Tochter des Getöteten, der Jazzpianistin Midori, mit der Rain eine Affäre beginnt.Als er erfährt, dass Midori das nächste Ziel seines Auftraggebers ist, nun sich Rain zwischen Selbstschutz und seiner Sehnsucht nach einem anderen Leben entscheiden...  Der Roman hat mich positiv überrascht. John Rain kommt sehr sympathisch rüber, aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt.  Zu Beginn erfährt man einiges über Tokio, über besondere Strassen oder Bars. Man lernt etwas kennen von der japanischen Regierung und der japanischen Mentalität.  Der Roman hat Tempo, ist spannend aufgebaut, besitzt humorvolle Elemente und hat ein grandioses Ende.  Da John Rain Jazz und Whisky liebt, finden sich im Anhang drei Listen:  -Die besten zehn Bars, Coffeeshops, Restaurants und Jazzclubs in Tokio  -Rains Top Ten Jazz-Interpreten  -Top Ten Single Malts  Das Buch hat mich gut unterhalten, und empfehlenswert ist es für alle, die Thriller mit asiatischem Hintergrund mögen

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  • Profikiller - superb!

    Tokio Killer
    Rosha

    Rosha

    03. October 2013 um 19:17

    Ich bin total begeistert von dem Buch! Endlich mal ein Thriller, bei dem (für mich) alles passt: Der Protagonist ist vielschichtig und interessant, der Plot stringent und logisch, die Spannung wechselt sich mit ruhigeren Passagen ab, es gibt eine Liebesgeschichte, Humor, Lokalkolorit und gut gemachte Dialoge. Sprachlich ist der Roman geradeaus und klar, d. h. nicht adjektivlastig, keine Endlossätze, keine Redundanzen, passend zum Thema. Der Autor arbeitet mit gemischten Erzählperspektiven. Aus Sicht von John Rain verwendet er die Ich-Perspektive. Bei der Blickrichtung anderer Personen, die jedoch nicht häufig vorkommen, weicht er auf die personale Perspektive aus. Handwerklich hochwertig sind die Perspektiven fehlerlos durchkonstruiert und dadurch ein Genuss. Hier eine Stelle, die mir in der beschreibenden Darstellung positiv aufgefallen ist: Im Morgengrauen wirkt ganz Shibuya wie ein Riese, der seinen Kater ausschläft. Man spürt noch die Ausgelassenheit, das hemmungslose Lachen vom Abend zuvor, man hört es förmlich in der seltsamen Stille und Verlassenheit der verwinkelten Sträßchen widerhallen. Die betrunkenen Stimmen von Karaoke singenden Nachtschwärmern, die schlüpfrigen Sprüche, mit denen die Türsteher vor den Clubs Gäste anlocken, das heimliche Geflüster von Liebespärchen, sie alle sind verklungen, doch für wenige vergängliche Stunden frühmorgens harren ihre Schatten noch aus wie Gespenster, die nicht glauben wollen, dass die Nacht vorüber ist, dass alle Feste zu Ende sind. Was mir auch gut gefallen hat: Der Autor beschreibt, warum John Rain zu dem wurde, was er nun ist: ein Auftragskiller. Mich haben die Erklärungen zufriedengestellt, nach dem Motto, ja so könnte es durchaus gewesen sein. Mir war der Prota von Anfang an sympathisch und ich konnte die Einsamkeit fühlen, in der er leben muss. Dem Autor ist eine dreidimensionale Figur gelungen. Und vor allem: Das Buch erzeugte bei mir einen Nachhall. Es ging mir nicht aus dem Kopf. Sofortige Sehnsucht nach dem zweiten Teil war vorhanden, weil ich wissen wollte, wie es mit John Rain weitergeht. Eine Figur, die unter die Haut geht, bei der Eisler das Kunststück gelingt, Schrecken mit Sympathie zu verweben, der Schwarz-Weiß-Malerei auszuweichen und trotzdem nicht im Grau festzustecken, sondern farbliche Spots zu platzieren.

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  • Rezension zu "Tokio Killer" von Barry Eisler

    Tokio Killer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2010 um 15:52

    John Rain ist Auftragskiller. Er ist ein Profi in seinem Gebiet, in Tokio sterben einige Männer und Frauen durch seine Hand, doch mitbekommen tut davon keiner was, denn er lässt es immer nach einem natürlichen Tod aussehen. Doch plötzlich macht ihm ein Auftrag Probleme, gerade erst hat er einen hohen Regierungsbeamten umgebracht, lauern ihm plötzlich Leute in seiner Wohnung auf, er wird verfolgt und gerät zwischen die Fronten vom amerikanischem Geheimdienst und der japanischen Mafia. Und als wäre das nicht schon genug, verliebt er sich noch in die Tochter seines Opfers, die ebenfalls in Gefahr schwebt und so muss er sich nicht nur um sich selbst kümmern, sonder auch ihr Leben beschützen. Da ich zu 95% nur aus den Genre Krimi und Thriller lese freue ich mich immer mal wenn ich ein Buch finde, dass mir etwas Abwechslung bringt, mich aber trotzdem nicht langweilt, denn dass ich so gerne diese Genre lese hat schließlich seinen Grund, ich brauche die Spannung und das Rätsel um den Täter. 'Tokio Killer' ist wie der Name schon sagt natürlich auch aus dem gleichen Gerne, hat mir aber trotzdem mal einiges an Abwechslung beschert. Die erste Abweichung zu meinen sonst gelesenen Büchern ist erst einmal der Ort. Der Großteil von mir sonst gelesenen Bücher spielt sich in den USA ab und gerade bei Reihen fragt man sich ja oft, wie viele Serienkiller laufen denn eigentlich in so kleinen Orten rum, wer will denn da noch wohnen? Daher fand ich es super interessant mal ein Buch mit einem ganz anderen Ort zu lesen, nämlich, wie der Titel schon verrät, Tokio. Anfangs hatte ich so meine Probleme mit den Namen von Personen, Orten, Straßen etc. aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Man erfährt einiges über die Stadt und ich habe während dem Lesen gleich mal Lust bekommen, mir das alles selbst anzugucken und hab dann auch mal ein paar der genannten Orte gegoogelt. Immer auf der Suche nach harten Thrillern, wurde mir dieses Buch empfohlen. ich finde allerdings, dass hart hier der falsche Ausdruck ist. Wenn ich an harte Thriller denke, dann an großes Blutfließen und detailreiche Beschreibungen von grausamen mörderischen Taten. Dieses Buch würde ich daher eher als brutal beschreiben, denn Leute sterben auch hier und davon nicht zu wenig, nur auf welche Art und Weise ist hier ganz anders. John Rain beherrscht nämlich die Kunst des Judos und das besonders gut. So werden in den Kampfszenen immer ganz genau beschrieben, wie er welche Technik ausführt, die übrigens alle mit Namen erwähnt werden, und wie er somit reihenweise seine Gegner durch Genickbrüche oder Ähnliches umbringt. Als ich im Klappentext davon las dass sich die Hauptperson verliebt, war ich erst etwas enttäuscht, und rechnete schon mit einer typischen Kombination aus Krimi und Liebesroman wie Lisa Jackson oder Karen Rose, doch ich war überrascht, wie wenig die Liebesgeschichte hier die Spannung beeinflusst, sie fällt kaum auf und passt vollkommen ins Buch. Da anfangs viele Namen ins Spiel merken, die ich mir kaum merken konnte und die Mafia eine Rolle spielt, hat mich das Buch so ein wenig an den Paten erinnert. Natürlich hat die sonstige Geschichte kaum Ähnlichkeit mit dem Roman aber es hatte so den Charakter davon.... Man merkt, dass Barry Eisler Ahnung von der Thematik hat, er selbst hat den schwarzen Gürtel erworben, für die CIA und auch einmal in Japan gearbeitet und hat so viele seiner Erfahrungen in dieses Buch einfließen lassen. Dinge wie Judo und die Kampftechniken, Musik, Verschlüsslungen und der Ort Tokio, all dies wird für den Leser verständlich gemacht. Die beschriebenen Personen haben mir alle sehr gut gefallen, keine wurde irgendwie unrealistisch beschrieben oder tat plötzlich Dinge, die man sich bei einer solchen Person nicht vorstellen könnte. Besonders gut hat mir gefallen, dass man oft verwirrt wird, was manche Personen angeht, so dass man nie genau weiß, ob eine Person nun auf Johns Seite steht oder gegen ihn arbeitet. Insgesamt hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und ich werde sicher irgendwann auch noch den Nachfolgeband lesen.

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  • Rezension zu "Tokio Killer" von Barry Eisler

    Tokio Killer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. June 2009 um 16:28

    Wahnsinnig spannender Thriller mit sehr interessanten Figuren. John Rain ist Auftragskiller in Tokio. Der Sohn einer Japanerin und eines Amerikaners war eins in einer Spezialeinheit in Vietnam. Später schlug er sich als Söldner durch, bis er ein Profikiller in Tokio wurde. Seine Spezialität sind Morde die nach natürlichen Todesursachen aussehen. Nach seinem letzten Auftrag gerät er Zwischen die Fronten aus CIA und Yakuza und verliebt sich dabei auch noch in die Tochter seines letzten Opfers. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit erhalten und man kann sich gut in die Hauptfigur hineinversetzen. In interessanten Rückblenden erfährt man mehr über den Charakter John Rain und setzt somit ein Puzzle seines gebrochenen Charakters zusammen. Die Erzählung ist sehr detailliert und glaubwürdig und man erhält einen Einblick in das Tokioter Leben. Sehr Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Tokio Killer" von Barry Eisler

    Tokio Killer
    Wiesnschneckle

    Wiesnschneckle

    15. November 2008 um 14:47

    Für mich leider wenig spannend. Vielleicht ist es schön für jemanden der Tokio kennt, da viele Schauplätze genannt und beschrieben werden.

  • Rezension zu "Tokio Killer" von Barry Eisler

    Tokio Killer
    Rheinzwitter

    Rheinzwitter

    04. May 2008 um 22:10

    Den Leser an der Gedankenwelt eines Auftragskillers teilnehmen zu lassen ist keine neue Idee, aber selten wurde sie so überzeugend umgesetzt wie mit der Reihe "Tokio Killer" von Barry Eisler. In diesem ersten Band lernt der Leser die ambivalente Hauptfigur John Rain kennen und... schätzen? Man kommt nicht umhin, Sympathie für diesen verschlossenen Einzelgänger zu empfinden, gerade weil die Handlungsweise nachvollziehbar dargestellt wird, wozu die gewählte Perspektive des Ich-Erzählers beiträgt. Aber auch ambivalent, weil die Taten moralisch verwerflich bleiben - trotz aller Selbstrechtfertigung Rains, ja schließlich einem eigenen Moralkodex verpflichtet zu sein: keine Frauen, keine Kinder zu töten. Eine Story wie gepflegter Bar-Jazz, stilvoll und elegant, aber auch manchmal etwas behäbig. Ich hab's gern mit mehr Tempo, aber das ist Geschmackssache. Jedenfalls fand ich's so gut, dass ich auch die nächsten zwei Bände gelesen habe.

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