Barry Jonsberg Alles dreht sich nur um dich

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Inhaltsangabe zu „Alles dreht sich nur um dich“ von Barry Jonsberg

Mein Leben voller Geheimnisse! Liebe, beste Freundinnen und viele Rätsel Jason hat Calma total den Kopf verdreht! Aber bei ihr geht sowieso gerade alles drunter und drüber – und das nicht nur wegen der Liebe. Mit wem trifft Calmas Mutter sich heimlich? Wieso taucht ihr so lange abwesender Vater plötzlich auf und will mit Calma reden – worüber denn eigentlich? Am meisten beschäftigt sie aber, dass ihre beste Freundin Vanessa ein dunkles Geheimnis zu verbergen scheint. Etwas, das Calma offensichtlich nicht wissen soll. Aber da kennt sie Calma schlecht! Wenn ihr Leben so aus den Fugen gerät, gibt’s für sie nur eins: eingreifen! Witzig und direkt erzählt und abwechslungsreich geschrieben: Ich-Form, Interviews, Drehbuchpassagen, Gedichte. Nach "Die Sache mit Kiffo und mir" der zweite Roman über Calma.

Wieso schafft es Jonsberg immer, mich zum Weinen zu bringen?

— MoWilliams

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  • ALLES DREHT SICH NUR UM VORURTEILE

    Alles dreht sich nur um dich

    MoWilliams

    Ich wurde noch nie von einer Protagonistin so belogen. Der Begriff „Unzuverlässiger Erzähler“ ergibt plötzlich einen ganz neuen Sinn, wie auch die typische Angewohnheit von mir, in Schubladen zu denken. Calma ist sechzehn Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter allein, die sie liebevoll den „Kühlschrank“ nennt. Die beiden kommunizieren nämlich hauptsächlich dadurch, dass sie sich Zettel schreiben und diese an den Kühlschrank kleben. Ihre Mutter arbeitet sehr, sehr viel und ist selten Zuhause. Von ihrem Vater möchte Calma nichts mehr wissen und das zeigt sie ihm auch deutlich, als dieser wieder vor ihrer Tür steht. Denn er hat sie und ihre Mutter für eine „Bartante“ sitzen lassen, ist mit ihr nach Sydney durchgebrannt und hat sich seither nicht gemeldet. Gleichzeitig verliebt sich Calma in den gutaussehenden Jason, welcher in einem Geschäft ihrer Nähe arbeitet. Als sie es tatsächlich geschafft hat, ein Date mit ihm zu haben – und gleichzeitig einen unglaublichen Friseurbesuch hatte – sieht sie zufällig ihre Mutter, welche in der Arbeit sein sollte, stattdessen aber mit einem Mann unterwegs ist. Auch ihre Freundin Vanessa verhält sich seltsam, wenn man davon absieht, dass sie auch sonst nicht viel spricht. Denn in der gleichen Nacht, als sie sieht, dass ihre Mutter sie anlügt, bemerkt sie auch eine weinende Vanessa, die auf dem Weg zu ihrem Vater ist. Aber anstatt dass Calma mit den Menschen in ihrer Umgebung spricht, geht sie den Vorfällen selbst auf die Spur. Ich möchte nicht sagen, dass Calma eine Lügnerin ist. Ich denke nur, dass sie von vielen – wirklich vielen – Dingen nicht das richtige Bild im Kopf hat bzw. den Menschen gleich ein Drama vor die Stirn knallt, sich die unmöglichsten Hintergründe ausmalt, anstatt mit ihnen darüber zu sprechen. Sie ist genau aus dem Grund eine sympathische, mitreißende Protagonistin, weil sie tausend Fehler hat. Ich glaube, ich habe noch nie eine Geschichte gelesen, in der mir sehr schnell klar war, dass Calma fehlerhaft ist. Ich meine, ich weiß, dass niemand perfekt ist. Aber sonst stehe ich meistens auf der Seite des Protagonisten, weil nur seine Sicht, sein Schmerz erläutert werden und vielleicht, vielleicht die finsteren Gedanken, die ein Mensch haben kann, gestrichen werden. Denn das sind die bei Calma nicht. Jonsberg behandelt sie wahnsinnig ehrlich. Und am meisten fasziniert mich, wenn man weiß, dass eine Person eine Besserwisserin ist, Menschen anlügt und schnelle Vorurteile hat, sie aber trotz all dem sympathisch findet, wegen ihrem Inneren – dann … was ist das dann? Ich meine, ich gebe allen gerne recht, die behaupten, Vorurteile seien notwendig, weil sie uns vor gefährlichen Situationen bewahren. Ich halte aber auch zu denen, die gegen Vorurteile sind, weil Menschen dadurch unterschätzt und meist sehr falsch dargestellt werden. „Ich dachte nicht, dass du so eine Person bist.“ „Damit habe ich jetzt nicht gerechnet.“ Ich meine, nur, weil jemand seine Seele an HipHop verkaufen würde, denn unglaublichsten StreetStyle verkörpert und eine Sprache hat, die jeden Sprachwissenschaftler in die Flucht schlagen würde, heißt das doch noch lange nicht- genau, hier könnt ihr einfügen, was ihr wollt. Denn wer weiß, alle Menschen können doch alles verkörpern, hören, lesen und was weiß ich – oder? Mich würde brennend interessieren, welche Vorurteile an euren Fersen kleben, also wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir gerne eine kleine Geschichte dalassen, ich freue mich. Ich bin vom Thema abgekommen. Ich weiß. Tut mir Leid. Worauf ich hinauswollte, Calma ist wahnsinnig unzuverlässig, aber sie warnt einen anfangs davor. Barry Jonsberg hat mich auch dieses Mal wieder sehr überrascht. Denn sein Roman „Das Blubbern von Glück“ hat mich von Anfang an gepackt, mitgerissen, Leiden gelassen und in mir den Wunsch geweckt, dass ich nur glücklich und gesund sein möchte. Das einzige, was die beiden Romane jedoch gemeinsam haben (davon abgesehen, dass sie ins Kinder- und Jugendgenre fallen), sind ihre Protagonistinnen. Beide sind sehr fixiert auf ihre Vorstellungen und Ideen, zu dem Unterschied, dass Candice keine Vorurteile hat und in einem SEHR STARKEN Kontrast zu Calma steht. Ich meine, Candice hat die Art, in jedem Menschen nur das Gute zu sehen. Sie scheint so etwas Vorurteile nicht einmal zu kennen. Calma hingegen explodiert. Und sie explodiert, ohne, dass ich es gemerkt habe. Ja, wie merkt man sowas nicht? Ich war so naiv, dass ich ihr in ihren Gedankengängen vertraut habe, da diese sehr plausibel sind und nicht aus dem Himmel fallen. Sie reimt sich wirklich gute Aspekte zusammen (und für alle, die die Geschichte kennen – ja, das war ein Insider-Wortwitz). Außerdem hat mich dieser Roman nicht so mitgerissen wie der Erste. Er hat sich zum Teil etwas in die Länge gezogen, wobei die letzten hundertfünfzig Seiten umso besser gelungen sind. Auch war mir die Beziehung zwischen Calma und Jason irgendwie zu schnell [vermutlich, weil diese Geschichte die erste seit Langem ist, wo der Junge KEIN ARSCH (hab ewig lang gewartet, dass er sie doch noch betrügt) und trotzdem attraktiv ist – ja, diese bösen Vorurteile]. Was mir sehr gefallen hat, war, dass Calma Schriftstellerin werden möchte (Vorurteil: Vermutlich kam sie deswegen immer auf so große und dramatische Geschichten für die Menschen um sich herum). Sie scheint es zwar nicht wirklich ernst zu nehmen, zeigt letztlich durch ihre Taten aber etwas anderes. Circa die letzten dreißig Seiten waren mein Ende (ja, es war auch in der Geschichte das Ende). Ich hätte nicht mehr erwartet, dass Jonsberg mich erneut zum Weinen bringt. Nur leider waren es zu viele Wahrheiten und Überraschungen, es war irgendwie zu hart, weil … hattest du schon mal ein ganz falsches Bild? Und das hat wirklich wehgetan. Ich weiß nicht, ob das daran lag, dass ich Calma dann schon kannte und mir vorstellen konnte, wie sie sich fühlt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Calma immer alles richtig und perfekt machen möchte, mich das an mich selbst erinnert und mir das den Tränenschuss gegeben hat. Das Ende war wirklich hart. Und hat den Roman zu einem ganz anderen Roman gemacht. So wie wenn man dahinter kommt, dass dieser Freund eigentlich – ja genau, dass hinter diesem Freund viel mehr steckt, als man dachte.

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  • Rezension zu "Alles dreht sich nur um dich" von Barry Jonsberg

    Alles dreht sich nur um dich

    DieStadtDerTräumendenBücher

    24. May 2010 um 19:55

    Ich habe das Buch zu Ostern geschenkt bekommen und es hat mir außerordentlich gefallen es zu lesen.
    Ich finde den Humor, den das Mädchen besitzt einfach klasse!
    Wenn man alles so mit Humor nimmt und auf alles eine lustige, sarkastische Antwort hat wie sie, dann ist das Leben bestimmt einfacher.

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