Barry Jonsberg Das ist kein Spiel

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Inhaltsangabe zu „Das ist kein Spiel“ von Barry Jonsberg

Der neue Roman von Lieblingsautor Barry Jonsberg! Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie – und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los – und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird?

Rasant, fesselnd und atemberaubend spannend. Außerdem noch lustig und emotional ... ein absolutes Lesehighlight mit Suchtgefahr!

— thebookishniffler

Eine kurzweilige Geschichte. Kann man super für zwischendurch lesen. Eher was für jüngere. Den Schreibstil mochte ich wieder sehr.

— TraumTante

Ein wirklich guter und unvorhersehbarer Jugendthriller!

— ali-buchfreak

Spannender Jugendthriller, der auch für Erwachsene und Genreeinsteiger geeignet ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Absolut gelungen! Hat meine Erwartungen komplett erfüllt.

— MelE

Super guter Jugendthriller

— HannahsBooks

Lesenswerter Thriller auch für diejenigen, die nicht so gut in Mathe sind.

— Nora_ES

Ein ganz toller Jugenthriller, der mich sehr begeistern konnte.

— Residenz_Buchhandlung

Ein spannender Thriller mit kleineren Schwächen

— Curin

Spannender Jugendthriller.

— Alesk

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  • Kein Spiel, aber ein gutes Buch!

    Das ist kein Spiel

    Becky_loves_books

    27. December 2017 um 14:09

    Cover: Die Covergestaltung gefällt mir gut, auch wenn es ein wenig retro erscheint. Die Würfel liefern die Verbindung zum Titel und die 3D-Optik lassen sie echt wirken. Meinung: Auf diesen Jugendthriller war ich sehr neugierig, da der Klappentext schon Spannung verheißt. Der Einstieg zog sich etwas, da das Buch etwas fünf Monate vor der Entführung einsetzt. Dieser erste Teil dient dazu, die Familie und die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen. Und dass kann man ziemlich gut, besonders Jamie und Summerlee, die beiden älteren Kinder bzw Teenager. Die einzelnen Personen sind gut ausgearbeitet und da es nicht so viele gibt, behält man als Leser gut den Überblick. Auch wenn es zu Beginn nicht langweilig ist, nimmt die Story erst mit Phoebes Entführung Fahrt auf. Es wird von Kapitel zu Kapitel spannender und macht Spaß, sich seine eigenen Theorien zurecht zu legen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und macht das Lesen dadurch zu einem entspannten Erlebnis. Er lässt Jamie die Geschichte erzählen, der sich im Laufe des Buches weiterentwickelt, obwohl es ja nur eine relativ kurze Zeitspanne abbildet. Das gilt natürlich für sämtliche Familienmitglieder. Diesen Wandel zu beobachten, ist ebenso spannend wie das Rätsel um den Entführer zu lösen. Fazit:  "Das ist kein Spiel" ist ein intelligenter und spannender Jugendthriller. Die Spieltheorie fand ich wirklich interessant und gut umgesetzt. Die Charaktere haben Format und erzählen eine Geschichte, die durchaus realistisch erscheint. Sicher nicht mit allen Aspekten, aber doch zum Großteil. Wer also gern spannende Jugendthriller liest, die auch ohne viel Blutvergießen mitreißend sind, sollte hier zugreifen.

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  • Millionengewinn

    Das ist kein Spiel

    Seelensplitter

    26. December 2017 um 11:01

    Meine Meinung zum Jugendthriller:Das ist kein SpielAufmerksamkeit:Diesen Punkt gibt es wie stets auf meinem Blog :).Inhalt in meinen Worten:Jamie steckt in der Zwickmühle. Seine große Schwester nabelt sich unschön von ihrer Familie ab, und die kleine Schwester wurde entführt. Denn seine große Schwester hatte einen Lottogewinn.Der Kidnapper schnappt sich seine kleine Schwester im Einkaufsladen und erpresst Jamie.Geld gegen Leben. Doch kann das aufgehen? Gerade weil Jamie zwar ein Mathegenie ist, aber mit manchen Emotionen nicht perfekt umgehen kann, wird das Spiel zu einem Katz und Maus Spiel.Wer sitzt am längeren Hebel und inwieweit kann man sich dem Weltschmerz und der Verlustangst entziehen, wenn es die eigene Familie trifft?Dieses Buch möchte euch darauf antworten geben. Lasst ihr euch auf die Geschichte ein?Wie ich das gelesene empfand:Mit Jamie hatte ich einerseits Mitleid andererseits nervte mich seine Naive Art dezent. Da war mir seine große rebellische Schwester irgendwie lieber, obwohl ich diese auch gerne an die Wand geklatscht hätte.Themen im Buch:Neben dem Thema das eine Entführung stattfindet um an das Geld zu kommen, ist die Familie ein sehr wichtiges Thema. Durch das Geld fällt sehr deutlich auf, wie die Familie tickt. Die Eltern sind überfordert, Jamie ist einerseits hochintelligent, steht sich aber selbst im Weg und die große Schwester ist mehr an sich denken, als das sie wirklich die Lage checkt. So sind Zigaretten, Drogen und Alkoholmissbrauch ein weiteres Thema in diesem Buch.Charaktere:Die Charaktere sind vor allem Jamies Familie, Dixon, der beste Freund von Jamie (wobei dieser nur vor der Kiste hockt und Ballerspiele zockt), die Polizei und etliche andere Nebenfiguren. Wobei manche Nebenfigur besser zu packen war, als manch Hauptcharakter in diesem Buch.Kulisse:Ich empfand die Kulisse als nachvollziehbar und realistisch, jedoch kann die Geschichte überall auf der Welt stattfinden und auch wenn Australien der Ort ist wo die Geschichte spielt, kam mir zu wenig von Australien vor.Jedoch waren die Tatorte wahnsinnig klar und präzise ausgearbeitet.Spannung:Das Buch ist in vier kleinere Teile eingeteilt, einerseits erfahre ich, was Jamie gerade macht , dann wie es dazu kam, das Jamies kleine Schwester entführt wird, die Suche und das Familienbild und wie man mit schwierigen Themen umgeht und wie nicht, im letzten Teil kommt endlich der Entführer richtig zur Geltung und ich befinde mich im Hier und Jetzt wieder.Mir war recht schnell klar wohin die Geschichte steuert, fand es aber manchmal dennoch grau und nicht sehr bunt, eher wie ein kleines Klischee. Nur mit dem Täter, da überraschte mich der Autor dann doch.Letztlich hat sich das Buch jedoch ein klein wenig gezogen und die Spannung war im mittleren Bereich angesiedelt.Auflösung:Ich empfand gerade am Ende, auch wenn das Ende an sich gut ist, das der Autor noch das ein oder andere herausholen hätte können. Z.B. wie geht es jetzt mit Jamie und seiner kleinen Schwester weiter, wie wird das Traumata aufgefangen, warum ist eine achtjährige schon so fit und klug, das sie weiß was sie zu tun hat um Dinge die sie getan hat zu tun? Wie geht es in der Familie weiter?Fragen die mir offen blieben und nicht gerade zu einem Hochgefühl geführt haben.Empfehlung:Für Jugendliche die sich gerne an das Thema/Genre Thriller herantrauen möchten, ist das Buch empfehlenswert, gerade weil es nicht blutrünstig ist, sondern eher wie eine Familiengeschichte wirkt, die alles andere als heiter ist. Wer aber schon mit viel mehr Thrillern zu tun hatte, könnte evtl enttäuscht werden und sich denken, war es das jetzt wirklich?Dennoch möchte ich das Buch nicht nur herunter brechen, es ist nicht schlecht und wie gesagt als Einstieg in das Thema ist es ganz gut.Bewertung:Ich fühlte mich zwar unterhalten, mir blieben aber zu viele Bruchstücke offen liegen, und manche Frage stellte sich erst nach dem Lesen und gab keine vernünftige Auskunft, deswegen gibt es leider nur drei Sterne.

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  • Ein absolutes Highlicht - Achtung, Suchtgefahr ...

    Das ist kein Spiel

    thebookishniffler

    07. December 2017 um 18:14

    Meine Meinung:Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich zugegebenermaßen zuerst einen eher mittelmäßigen Jugendthriller erwartet. Natürlich hätte ich das Buch nicht angefragt, wenn es mich nicht dennoch interessiert hätte - und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt!Schon von der ersten Seite an war ich wie gefesselt. Der Schreibstil des Autors hat mich direkt angesprochen, besonders den Humor fand ich klasse. Die Dialoge zwischen Jamie und seiner Schwester Phoebe haben mich sehr zum Lachen gebracht. Die Charaktere waren absolut toll! Mit Jamie als Hauptfigur und Erzähler konnte ich mich sehr gut identifizieren - ich habe einen eher etwas eigenbrötlerischen Nerd erwartet, tatsächlich aber wirkte er auf mich wie ein eigentlich vollkommen „normaler" Junge mit etwas ungewöhnlichen Vorlieben. Überhaupt halte ich alle Charaktere für sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet. Mein heimlicher Liebling blieb jedoch die ganze Zeit über Phoebe! Sie ist nicht nur zuckersüß und unglaublich lustig, nein, gegen Ende merkt man auch, dass noch einiges mehr hinter dieser charmanten Fassade steckt.Dadurch, dass Phoebes Entführung nicht direkt, sondern erst im Verlauf der Geschichte stattfindet, wird dem Leser erst einmal das gesamte Umfeld - insbesondere natürlich das von Jamie und seiner Familie - vertraut gemacht. Die Art, wie Jamies ältere Schwester Summerlee sich nach und nach immer mehr von ihrer Familie entfernt, nachdem sie mehrere Millionen Dollar im Lotto gewonnen hat, wird sehr authentisch beschrieben. Es ist geradezu erschreckend, wie sehr das Geld sie verändert - es wird deutlich, dass Geld nicht unbedingt glücklich macht - und natürlich wird eine Menge Unheil heraufbeschworen . . .Schon früh wird das, was sich wohl als eines der Kernthemen des Buchs bezeichnen lässt, eingeführt: Die sogenannte „Spieltheorie". Dabei, so erklärt Jamie, geht es darum, die nächsten Handlungsschritte seiner Gegner vorauszusagen und selbst so unvorhersehbar zu handeln wie möglich, um selbst als Unterlegener Vorteile zu sammeln. Diese Spieltheorie wird hinterher zur entscheidenden Taktik, als es darum geht, Phoebe zu retten.Dass es geradezu unmöglich sein würde, das Buch aus der Hand zu legen, wurde mir erst bewusst, als es schon zu spät war. Aus einem „nur mal kurz" Reinlesen wurden schnell fünfzig, hundert, hundertfünfzig Seiten und ich habe mir dabei die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Jonsberg versteht es offensichtlich, seine Leser so geschickt für sich einzunehmen, dass aus einer Seite zwangsläufig zwei werden und aus einem Kapitel fünf. Ich jedenfalls habe in jeder freien Minute weiterlesen müssen und das Buch innerhalb von weniger als 24 Stunden verschlungen.Die Geschichte ist so nervenzerreißend spannend, dass einem aber auch gar keine andere Wahl bleibt. Dadurch, dass hinter jeder Ecke Plot Twists und überraschende Wendungen lauern, wird diese Spannung konstant gehalten und von Seite zu Seite nur noch gesteigert.Was in mir eine ziemlich große Neugier geweckt hat, ist die Frage, wer sich hinter Phoebes Entführung und der Lösegeldforderung verbirgt und warum er ausgerechnet mit Jamie - und zwar nur mit Jamie - telefonisch über ihre Freilassung verhandeln will. Jedes Mal, wenn er anrief, war ich innerlich total aufgeregt, mehr über seine Identität zu erfahren. Der Entführer kam mir mehr als unheimlich vor, da er am Telefon manchmal geradezu sympathisch wirkte. Im Laufe der Zeit hatte ich immer wieder verschiedene Theorien, was den Täter angeht - letztendlich war ich von der Auflösung aber nicht allzu überrascht. Da hätte ich mir vielleicht einen etwas größeren Schockmoment gewünscht.Dennoch haben mich die Hintergrundgeschichte und -gedanken des Entführers sehr fasziniert - und als Jamie ihm dann endlich gegenübersteht, gibt es noch mal einen spannenden Endspurt, der mich mit leicht offenem Mund zurückgelassen hat. Das Ende wurde meiner Meinung nach auf eine unglaublich geniale Art eingefädelt!Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist eigentlich winzig klein - und zwar geht es um einen der potentiellen Verdächtigen. Ohne viel vorwegzunehmen kann ich nur sagen, dass diese Person einen durchaus vertrauten Umgang mit Jamie pflegt und sich plötzlich, nun ja, recht verdächtig verhält. Da diese Person aber letztendlich nicht der Entführer ist, hätte ich gerne noch eine Erklärung für ihr Verhalten gehabt.Ansonsten bin ich aber wirklich begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen! Besonders für Fans von Krimis und Thrillern ist es ein absolutes Muss!Fazit:„Das ist kein Spiel" ist eines von diesen Büchern, die dem Leser wohl oder übel schlaflose Nächte bereiten. Die Geschichte rund um Jamie und seine Schwestern ist nicht nur unglaublich fesselnd, sondern konnte mich auch unerwartet emotional berühren; auch der humorvolle Schreibstil und die faszinierenden Charaktere sind mitverantwortlich dafür, dass sich der Titel von konventioneller Jugendliteratur abhebt. Seid gewarnt: Sobald ihr das Buch erst einmal in den Händen haltet, werdet ihr es nicht mehr aus der Hand legen können! Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Was würdest du tun, wenn deine Schwester entführt wurde?

    Das ist kein Spiel

    ali-buchfreak

    03. November 2017 um 11:40

    Inhalt:Jamie ist sehr gut in Mathe und Logik. Als er eines Tages mit seiner kleinen Schwester Phoebe im Supermarkt einkaufen geht und kurz nicht aufpasst, wird diese entführt und der Entführer verlangt 2 Millionen als Lösegeld. Jamies ältere Schwester Summerlee hat im Lotto gewonnen und könnte somit das Geld aufbringen, aber was, wenn der Entführer Phoebe etwas antut?Jamies Kombinationsgabe wird auf die Probe gestellt...Meine Meinung:Von Barry Jonsberg habe ich bereits "Das Blubbern Von Glück" und "Flieg So Hoch Du Kannst" gelesen und beide Bücher wirklich gerne gemocht, weshalb ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Allerdings war ich auch etwas skeptisch, ob er auch Thriller schreiben kann - und ich wurde definitiv überrascht!Der Schreibstil des Autors passt perfekt zu Jamie, der auch die Geschichte erzählt. Nicht so viele Emotionen, keine ausschweifenden Sätze sondern kurz und sachlich. Jamie war ein sehr interessanter Charakter. Er hat auf mich eher wie ein Außenseiter gewirkt, denn er hat nur seinen einzigen Freund Gutless, der irgendwie etwas seltsam aber auch liebenswert war.Jamies große Leidenschaft ist die Mathematik und logisches Kombinieren. Er unterhält sich viel mit seinem Mathelehrer und bekommt von ihm auch oft Zusatzaufgaben.  Demnach hat er eine gute Kombinationsgabe. Doch als Phoebe entführt wird, wird diese auf eine große Probe gestellt, denn der Entführer ist clever.Für ihn ist ihre Entführung sehr schlimm, denn er hat eine sehr enge Beziehung zu ihr, erzählt ihr immer Geschichten und passt oft auf sie auf.Man hat als Leser immer mit Jamie mitgerätselt und auch versucht, seine eigene Theorie zu entwickeln, doch letztendlich ist das Ende so unvorhersehbar, dass man sowieso nicht darauf gekommen wäre :DJamies Schwester Summerlee ist das perfekte Beispiel für einen rebellischen und verantwortungslosen Teenager. Ihr Freund Spider hat Beziehungen zu Waffenverkäufern und nimmt Drogen. Ihren Job hasst sie und ihre Arbeitgeberin und sie haben ständig Streit.Durch Zufall gewinnt sie im Lotto, doch nicht mal die Zahlen hat sie selber gewählt, sondern Jamie.Mit ihrem Geld kauft sie sich ein Haus, ein teures Auto für Spider und gibt Partys, nach denen sie betrunken und auf Drogen ist. Doch wenn es eine Sache gibt, die ihr wirklich wichtig ist und für die sie Verantwortung übernehmen kann, dann ist es ihre kleine Schwester Phoebe. Als sie von deren Entführung hört, will sie auch helfen und stellt auch die zwei Millionen zu Verfügung.Die Familie tut sich mit der Polizei zusammen, um den Entführer zu überlisten, doch Jamie traut ihnen nicht wirklich und möchte das ganze lieber selber in die Hand nehmen...Wie das ganze dann ausgehen wird, müsst ihr natürlich selber lesen :D Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wie schon erwähnt war die Auflösung total unerwartet und auch das Theorienaufstellen und Miträtseln das ganze Buch über hat mich sehr gut unterhalten.Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich am Anfang ziemliche Probleme hatte, in die Geschichte rein zu finden und wirklich gefesselt hat es mich auch erst etwas später.Ich würde das Buch allen empfehlen, denen mit rätseln und kombinieren Spaß macht und auch die, die vielleicht nicht viel mit Mathe anfangen können, könnten das Buch mögen :)4 Sterne

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  • Ein ganz besonderer Thriller

    Das ist kein Spiel

    MarcyBookNerd

    01. November 2017 um 10:51

    Das ist kein Spiel konnte mich von Anfang an begeistern. Mit dem 16-jährigen Jamie haben wir hier einen ganz besonderen Protagonisten. Jamie beschäftigt sich viel mit Mathematik und im Besonderen mit der Spieltheorie. Er sieht die Welt mit anderen Augen und der Leser durch ihn also auch. Es war sehr interessant zu lesen, wie er die Dinge betrachtet und logisch kombiniert, welche Lottozahlen man beispielsweise nicht nehmen sollte. Die Geschichte ist in drei Teile eingeteilt. Ich fand diese Einteilung sehr gelungen. So erfährt man im ersten Teil erst einmal alles über Jamies Familie und die Hintergründe, die zur Entführung seiner Schwester geführt haben. Obwohl es also noch nicht gleich mit der Haupthandlung losgeht, fand ich den Einstieg so sehr leicht. Es hat Spaß gemacht, über diese Familie zu lesen. Besonders, weil es auch viele lustige Szenen gab, in denen ich auch mal lachen musste. Als es dann mit der Entführungsgeschichte losging, wurde sehr viel Spannung aufgebaut. ich habe selber viel mit Jamie mitgerätselt, wer wohl dahinterstecken könnte und so sind die Seiten sehr schnell geflogen. Nur mit dem Ende bin ich nicht so ganz zufrieden. Meiner Meinung nach passt die Auflösung nicht s gut in die Geschichte. Ich hatte mir eine schockierendere Auflösung erhofft, denn diese hat mich nicht so sehr überrascht.Insgesamt ein sehr guter Jugendthriller. Für mich ist dieses Buch allein durch den Protagonisten etwas sehr besonderes und ich kann es nur jedem ans Herz legen!

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  • Das ist kein Spiel

    Das ist kein Spiel

    Zeilentraumfaenger

    29. October 2017 um 16:59

    Das ist kein Spiel ist ein eher eigener Thriller, der mich total überzeugen konnte.  Wie gesagt ist dieses Buch ziemlich eigen und mir ist kein ähnlicher Thriller bekannt. Ob es wirklich ein Thriller ist kann ich auch gar nicht sagen. Viel Action und alles, was man in einem Standard Thriller findet, gibt es hier eher weniger. Trotzdem hat mich das Buch total gut unterhalten und ich wollte es absolut nicht aus der Hand legen. Hätte ich es alleine gelesen, hätte ich es wohl an einem Tag weg gelesen und gar nicht mehr aufgehört. Das lag zum einen an den wirklich tollen Charakteren und zum anderen an dem wirklich schönen, leichten Schreibstil. Aber natürlich wollte ich auch unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.Jamie ist einfach ein unglaublich toller Protagonist und war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist ein ziemlich typischer Einzelgänger, mit einer Vorliebe für die Spieltheorie. Das ist leider auch der einzige Bezug, den er wirklich zur Mathematik hat. Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, da das für mich ein großer Grund war, das Buch lesen zu wollen. Halltet mich ruhig für verrückt, aber ich finde Mathe und Zahlen einfach toll :D "Nimm zwei Unwahrscheinlichkeiten und such dir die angenehmste aus." S.122Auch seine kleine Schwester Phoebe war absolut zauberhaft und ich hab die ganze Zeit so sehr gehofft, dass ihr nichts passiert. Seine große Schwester Summerlee hingegen war die meiste Zeit extrem unsympathisch und definitiv niemand, dem ich gerne begegnen würde. Aber sie hatte ihren festen Platz in der Geschichte und hat alles noch mal abgerundet.Gerade im Anfang gibt es eine menge Familiendrama und viele Gespräche. Man lernt die Protagonisten und ihre Umgebung wirklich sehr genau kennen. Das war ziemlich angenehm, aber wohl nicht so toll für Leute, die einen spannenden Thriller suchen.Zum Ende hin wurde Jamie dann immer mehr gefordert, um seine Schwester zu finden und spätestens da war ich dann total gefesselt. Ich mochte es, in seine Gedanken einzutauchen und dort eine Rationalität zu finden, die ich mir viel öfter in Büchern wünsche. #FuckDrama "Oder vielleicht vergessen die Leute es einfach. Ist das nicht immer so? Wovon die Medien nicht berichten, gerät in Vergessenheit. Alle haben viel zu tun. Die Probleme anderer Leute gehen im gnadenlosen Fluss der Zeit schlicht und ergreifend unter" S.178Mit dem Ende war ich zufrieden, es hat mich aber auch nicht total vom Hocker gerissen. Ich denke aber, dass das auch nicht wirklich möglich war. Alles andere wäre entweder zu weit hergeholt, oder zu vorhersehbar gewesen. Ich glaube aber auch nicht, dass das unbedingt wichtig ist, weil das ganze Buch an sich schon ein riesen Highlight war und diesen Knall am Ende gar nicht so nötig hätte.Was ich ein bisschen doof fand, waren einige Fährten, auf die überhaupt nicht mehr eingegangen wurde und das man im Prinzip noch ziemlich im Regen steht. Ich möchte nicht spoilern, deswegen kann ich nicht genau sagen, wovon ich spreche, aber ein paar Leute wurden verdächtigt und waren auch sehr verdächtigt, dann aber komplett vergessen und es hätte mich schon interessiert, warum sie sich so komisch verhalten haben. Das ist kein Spiel ist das perfekte Buch für alle, die einen eher leichten Thriller suchen, der mit sympathischen Protagonisten dient und sich super lesen lässt.

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  • Durchweg spannend!

    Das ist kein Spiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. October 2017 um 09:30

    Ich habe bisher noch nichts von Barry Jonsberg gelesen, geschweige denn gehört, bisher war er mir gänzlich unbekannt. Ich bin jedoch sehr froh, dass sich das mit durch sein aktuellstes Werk geändert hat. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn dieser hat mir einen originellen Protagonisten versprochen und ich wurde hier nicht enttäuscht.Jamie ist tatsächlich ein blitzgescheiter Bursche und erkennt nicht nur mathematische Zusammenhänge, auch seine Familie kommt ihm sonderbar vor - zu Recht, wie ich schnell gemerkt habe. Jamie ist sehr besorgt um seine kleine Schwester Phoebe, was mir sehr gut gefallen und mir sehr imponiert hat. Statt der Eltern, die durch Summerlees Rebellionen resigniert haben, kümmert er sich um die Kleine, wann immer es nötig ist. So kommt es auch, dass Jamie mit Phoebe im Supermarkt unterwegs ist. Als er einen Moment unaufmerksam ist, wird sie entführt, natürlich hat dies zur Folge, dass er starke Schuldgefühle hat. Soweit kann ich alles nachvollziehen.Was ich allerdings schwer nachvollziehen konnte ist, dass er in der Situation so gefasst war, obwohl er sich doch so schuldig vorkommt und meint, er hätte als großer Bruder versagt. Das ist natürlich seinem ruhigen, analytischen Charakter zuzuschreiben, aber trotzdem passt das irgendwie nicht in die Situation, zumal er ja emotional involviert ist. Ich kann verstehen, dass Barry Jonsberg wollte, dass hier seine analytischen Fähigkeiten zum Vorschein kommen, aber für mich hat es leider nicht richtig gepasst, ich hätte mir gewünscht, dass er zumindest in dieser Situation emotionaler reagiert hätte, dann wäre er für mich glaubwürdiger gewesen. Aber das ist hier wirklich Meckern auf hohem Niveau. Was ich an der Stelle als gut gelöst empfunden habe war die Tatsache, dass die Familie sich durch die Vorkommnisse noch einmal zusammen rauft und wieder zueinander findet.Der Schreibstil ist ansonsten flüssig zu lesen, an den richtigen Stellen sehr spannend, aber auch teilweise lustig, der Humor des Autors hat mir sehr gut gefallen und ich habe des Öfteren Schmunzeln müssen. Obwohl die Geschichte eigentlich ein Thriller ist, haben die lustigen Stellen immer gepasst.Was ich auch sehr toll fand, ist, dass selbst für mich als Thrillerkind der Spannungsbogen immer gepasst hat, es wurde nie langweilig, überflüssige Stellen hat es meiner Meinung nach auch nicht gegeben. Es ist mir deswegen nicht schwer gefallen, das Buch fast in einem Rutsch durchzulesen. Es gab sogar einige Plottwists, mit denen ich nicht gerechnet hätte und auch das Ende gefällt mir sehr gut.Wer vor jugendlichen Protagonisten nicht zurückschreckt und einen spannenden Thriller lesen möchte, ist mit diesem Buch sicherlich sehr gut beraten.

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  • Absolut gelungen

    Das ist kein Spiel

    MelE

    21. October 2017 um 08:26

    "Das Blubbern von Glück" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, daher war ich sehr gespannt auf ein weiteres Werk des Autors, da mich auch "Flieg, so hoch du kannst" sehr begeisterte. Auch in "Das ist kein Spiel" bedient sich Barry Jonsberg eines Protagonisten, der wirklich außergewöhnlich ist und dadurch das Lesen zu etwas ganz Besonderen machen konnte. Die Genre ist zwar anders als in den Romanen zuvor, aber dies schürte lediglich meine Neugier, ob es dem Autor gelingen wird, mich auch in diesem Genre zu überzeugen. Nachdem ich "Das ist kein Spiel" nun beendet habe, hoffe ich, dass ich meine Begeisterung nun in Worte fassen kann, um aufzuzeigen, was für einen Schatz ich gelesen habe. Dieser Thriller beinhaltet so vieles, was sich erst nach und nach offenbart, um in einem großen Showdown am Ende komplett zu überzeugen. Ich wusste nie, wohin der Autor mich führen wird und genoss die vielen kleinen und großen Überraschungen. Es ist letztendlich tatsächlich kein Spiel, denn die Entführung Phoebes lässt Jamie dazu verleiten die Spielregeln zu ändern. Obwohl die Polizei eingeschaltet ist und auch das Lösegeld vorhanden, geht Jamie eigene Wege. Er ist ein außergewöhnlicher Protagonist, der durch seine Intelligenz letztendlich glänzen kann. Er ist es, der seiner Schwester Summerlee einen riesigen Batzen Geld verschafft hat, denn durch Logik und Ausschließen diverser Lottozahlen gewinnt diese im Lotto und löst sich danach komplett von ihrer Familie. Die Familie selbst hat einiges an Problemen und manches war für mich definitiv nicht nachvollziehbar. Mitunter empfand ich Jamies Eltern als sehr lieblos und uninteressiert am Leben ihrer Kinder. Wäre Summerlee mein Kind hätte ich sie vielleicht auch ziehen lassen, wäre aber vor Sorge um Leib und Seele verrückt geworden, zumal viele Drogen ins Spiel kommen und Summerlee auf dem Weg war, sich selbst zu vernichten. Jamie ist mir von Beginn an sympathisch gewesen, anstatt einen Teil des Geldes für sich zu fordern, findet er sich mit den gegebenen Umständen ab und gerät erst so richtig in Fahrt, als seine kleine Schwester aus dem Supermarkt verschwindet. Die Schuldgefühle sind so hoch, dass er den Spieß umdreht und sich nicht an die Spielregeln des Entführers / der Entführerin halten kann oder vielleicht auch nicht will, da er sich herausgefordert fühlt. Im wahren Leben wäre es sicherlich nicht so einfach gewesen alle an der Nase herumzuführen und sich selbstständig auf die Suche zu begeben. Mir hat sehr gefallen, dass Jamie ausbricht und eigene Wege und Lösungen sucht. Dies zeigt für mich eine gewisse Stärke und Unabhängigkeit auf, die vielleicht auch damit zu tun haben, dass seine Eltern lediglich präsent sind, aber ihr eigenes Leben führen. Familienleben stelle ich mir ehrlich gesagt anders vor. Vielleicht ist es auch einfach nur Überforderung? Es ist wie es ist und letztendlich ist es Jamies Mut und Intelligenz zu verdanken, dass zum Ende hin alles positiv verläuft. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Kinder - und Jugendthriller, der optimal zur angegebenen Zielgruppe passt. Schreibstil, Schriftgröße und Story sind angemessen. Das Cover wurde meiner Meinung nach sehr gut gewählt und auch wenn es nicht um ein Würfelspiel geht, ist es dennoch ansprechend. Es wirkt geheimnisvoll und hätte mich im Buchladen sicherlich dazu aufgefordert es zumindest in die Hand zu nehmen, näher zu betrachten und mich dem Klappentext zu widmen.Mich hat "Das ist kein Spiel" sehr begeistert und ich konnte mich komplett auf die Story einlassen.  

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  • Spannender Jugendthriller

    Das ist kein Spiel

    Alesk

    19. October 2017 um 14:20

    Der 16-jährige Jamie ist ein Mathe-Genie. Er ist aber auch ein ganz normaler Teenager, wohnhaft in einer Kleinstadt irgendwo in den USA, zusammen mit seinen Eltern und seinen zwei Schwestern.Die ältere, 18jährige Summerlee ist die wilde Rebellin. Als sie mehrere Millionen im Lotto gewinnt, bricht sie endgültig mit ihrer Familie.Jamies jüngere Schwester, die achtjährige Phoebe, das Nesthäkchen der Familie, hat ein ganz besonders liebevolles und enges Verhältnis zu ihrem Bruder.Als Phoebe eines Tages entführt wird und der Kidnapper zwar Summerlees Vermögen fordert, aber ausschließlich mit Jamie verhandeln will, findet die Familie noch ein mal zusammen. Diese schwierige Aufgabe des Verhandelns mit dem Entführer muss Jamie jedoch ganz alleine meistern, wobei ihm all seine Kombinationsgabe abverlangt wird um den Gegner in einem ungleichen Spiel zu schlagen.„Das ist kein Spiel“ heißt im Original „Game Theory“ - Spieltheorie. Die Spieltheorie ist eine mathematische Theorie, mit deren Hilfe man einen Konflikt lösen möchte, indem man die Entscheidungen der anderen Spieler in seine eigenen einbezieht.Jeder versucht möglichst klug zu handeln, wissend, dass sein Gegner ebenfalls mitspielt.Jamie ist sehr von dieser Theorie beeinflusst, und versucht den nächsten Zug seines Gegners vorherzusehen. Diesen Aspekt des Buches fand ich sehr interessant. Auch wenn das alles sehr theoretisch klingt, die Stimme Jamies ist die eines Teenagers, der uns von seinem Elternhaus und seinen Problemen erzählt.Ein Buch für Jugendliche und für Erwachsene zugleich, ein spannender Thriller, bei dem man mit dem sympathischen Protagonisten mitfiebern und rätseln kann.

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  • Guter Thriller mit einigen Schwächen

    Das ist kein Spiel

    Buchschatzjaegerin

    17. October 2017 um 22:49

    WORUM GEHT ES?Jamie ist Mathematiker und sogar ein verdammt guter. Deshalb bekommt er von seinem Lehrer auch stets Extraaufgaben, die ihn mathematisch mehr herausfordern sollen. Außerdem ist er ein großer Freund der sogenannten Spieltheorie und wendet sie besonders häufig auch im Alltag an. Sogar dann, wenn er seiner kleinen Schwester Phoebe eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Sein Verhältnis zu Phoebe ist sehr innig, während zu seiner größeren Schwester Summerlee niemand aus der Familie mehr durchdringen kann.Die Ereignisse überschlagen sich, als Summerlee im Lotto gewinnt und plötzlich um sieben Millionen Dollar reicher ist. Entgegen dem Rat ihrer Eltern sucht sie die Öffentlichkeit und liebt ihren Ruhm, den sie durch den Gewinn erlangt hat. Kurz darauf wird allerdings die kleine Phoebe entführt. Der Entführer fordert zwei Millionen Dollar Lösegeld, will aber ausschließlich mit Jamie verhandeln. Der versucht natürlich, die Spieltheorie auch auf dieses Szenario anzuwenden und wird dadurch auf die Probe gestellt. REZENSIONDas ist kein Spiel von Barry Jonsberg klang für mich direkt nach einem interessanten Jugendthriller, der in seinem Ausgangszenario gar nicht so abwegig ist. Jemand gewinnt im Lotto, die Medien bekommen davon Wind und schon ist man für ein paar Tage das Gesprächsthema Nummer Eins. Natürlich muss da jemand auf böse Gedanken kommen!Dass gerade seine große Schwester Summerlee im Lotto gewinnt, darauf hätte Jamie als Mathemathiker wohl nicht gewettet und es für wenig wahrscheinlich gehalten. Aber genau das ist passiert! Blöd nur, dass Summerlee ihren Gewinn nur zu gerne in die Öffentlichkeit trägt und damit jemanden ermutigt, ihre kleine Schwester Phoebe zu entführen. Den Protagonisten Jamie, dem wir durch den Roman folgen, nimmt diese Entführung besonders mit. Schließlich war er es, der Phoebe aus den Augen verloren hatte, war er doch gerade mit ihr einkaufen. Was mir besonders gut gefallen hat, war die wahnsinnig bedrückende Stimmung, die seit der Entführung von Phoebe im Roman erzeugt wurde. Vor allem Jamie war total mitgenommen und auch seine Schuldgefühle waren nicht nur gut zu lesen, sondern auch deutlich zu spüren. Ich habe da wirklich jedes Mal mit ihm mit gelitten und konnte nur allzu gut nachvollziehen, wie er sich fühlte. Gleiches gilt auch für Jamies Eltern, denen ich ihre Sorgen und Ängste auch jedes Mal abgenommen habe. Für mich hat der Autor dieses gesamte Szenario sehr realitätsnah umgesetzt und inszeniert.Generell sind alle Charaktere in Das ist kein Spiel sehr gut gestaltet und ausgearbeitet. Es gibt keinen, der in irgendeiner Weise überflüssig ist, jeder spielt auf seine Weise eine wichtige Rolle in der Geschichte. Summerlee ist mit ihrer rebellischen Art wohl die Sorte Teenager, vor denen sich alle Eltern fürchten und ich finde es gut, dass sie ihr Ding ganz einfach durchzieht. Sie hat zwar einen Freund, der bei der Familie zwar nicht gut ankommt, sie aber nicht schlecht behandelt und alleine das hat ihn mir schon sympathisch gemacht. Phoebe dagegen war mir für eine Achtjährige an manchen Stellen doch bereits eine Spur zu erwachsen und zu perfekt. Da hat mir durchaus die kindliche Naivität und der Leichtsinn gefehlt, die in dem Alter eher zu erwarten wären. Phoebes Perfektionismus war mir oft zu viel des Guten.Dagegen habe ich Jamies besten Freund Gutless sehr ins Herz geschlossen, weil der auf seine ganz eigene Art und Weise eben herzlich war und sich um Jamie gekümmert hat. Er ist eben ein verdammt guter Freund, der für Jamie da war, als er ihn gebraucht hat und somit ein großartiger Sidekick! Dass Protagonist Jamie Mathematiker ist, hat mich anfangs offen gestanden etwas stutzig gemacht. Ich hatte doch Angst, dass im Roman jetzt wild mit Matheformeln um sich geschmissen wird, von denen ich absolut nichts verstehe. Doch ich kann hiermit gleich Entwarnung geben, denn dem ist nicht so! Zwar ist Mathematik wirklich ein Teil von Jamie, er beschränkt sich dabei aber überwiegend auf die Spieltheorie und die wird wirklich sehr verständlich erklärt.Wie bereits erwähnt, schafft der Autor es sehr gut, mit Worten eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen und die Leser mitzunehmen. Mich jedenfalls konnte er damit direkt abholen. Allerdings war mir die Erzählung an einigen Stellen doch viel zu langatmig. Es hat wahnsinnig gedauert, bis der Plot richtig Fahrt aufgenommen hat und es überhaupt um Summerlees Gewinn und Phoebes Entführung ging. Aber auch danach wurden einige Szenen noch sehr langatmig weitererzählt. Man muss allerdings auch anmerken, dass man in dieser Zeit sehr viel über die Hintergründe der Charaktere erfahren hat, was mir wiederum gut gefiel. Man hätte diese Passagen allerdings auch weniger ausschweifend und mehr auf den Punkt gebracht erzählen können, damit wäre die Geschichte an sich kompakter gewesen. Gerade zum Ende hin war das ausschweifende Erzählen eher kontraproduktiv, weil ich dabei irgendwie das Gefühl hatte, als wollte der Autor mich um jeden Preis noch weiter hinhalten, bevor dann die große Auflösung kam. Auch mit dem Ende an sich bin ich nicht ganz so zufrieden. Der Roman endet mir viel zu abrupt. Es gibt in meinen Augen einiges, das da noch geklärt werden müsste. Alleine schon, was für Konsequenzen diese ganze Geschichte mit sich trägt, nicht nur für den Entführer, sondern auch für die Familie an sich, da man in der Geschichte immer wieder erfährt, dass dort auch vorher schon nicht alles so rund lief. Man hätte sich also durchaus am Anfang und mittendrin kürzer halten können, um dafür das Ende weiter auszuschmücken und so noch ein paar offene Fragen beantworten zu können. Das offene Ende stellt mich so nämlich leider nicht zufrieden. FAZITBarry Jonsbergs Das ist kein Spiel ist ein Jugendthriller, der zwar mit Spannung und einem raffinierten Plot überzeugt, aber an manchen Stellen doch viel zu ausschweifend erzählt wird. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und stützen den Roman weitesgehend. Besonders hervorheben muss man die Stimmung, insbesondere die Bedrücktheit, die der Autor mit seinem Schreibstil erzeugt. Allerdings hat der Roman für mich dennoch einige Schwächen vorzuweisen, weshalb ich nur drei von fünf Kreuzen an Das ist kein Spiel vergeben kann.

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  • Super Buch

    Das ist kein Spiel

    HannahsBooks

    13. October 2017 um 15:43

    Inhalt:Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie - und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los - und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird?Meinung/Fazit:Meiner Meinung nach ist der Schreibstil des Autors und die Emotionen, die er damit im Leser hervorrufen kann einfach wahnsinnig gut. Allein in den ersten zwei Kapiteln kommen die Gefühle des Protagonisten gegenüber seiner Familie so gut rüber, das man sich einfach mit ihm freuen kann, dass er zum Beipsiel seine kleine Schwester so liebt. Er beschreibt die Familienverhältnisse so gut, dass man sofort mitfühlen kann, dass die Familie so unter Summerlee leidet. Auch als es zu der Entführung seiner kleinen Schwester kommt, kann man seine Handlungen absolut nachvollziehen. Wie er erst logische Situationen durchgeht, wo sie sein könnte und danach zusammenbricht, weil er sie nicht finden kann. Absolut fantastisch gelungen und die Psyche des Menschen sehr gut nachempfunden.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem, weil die Handlungen der Personen immer nachvollziehbar und trotzdem nicht vorhersehbar waren. Jamie ist ein toller Protagonist, der alles versucht, um seine Familie wieder zu vereinen und Phoebe zu finden. Der auch immer wieder versucht zu Summerlee durchzudringen. Ich fand es topp erzählt und hab mich ab Kapitel 1 wohl in der Geschichte gefühlt. Das schaffen nicht viele Bücher, deswegen auch die 5 Sterne Bewertung.

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  • Fesselnd, mit ein paar winzigen Schwächen, aber empfehlenswert

    Das ist kein Spiel

    Nora_ES

    11. October 2017 um 14:11

    Doch, wirklich. Ihr seht es zwar nicht, aber ich sitze wohlwollend nickend vor dem Computer, während ich diese Zeilen tippe. Für Jugendliche ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Die Geschichte packt einen von der ersten Seite an und man rauscht – wie es sich für einen guten Thriller gehört – durch das gesamte Buch, weil einen die Spannung nicht mehr loslässt. Dazu trägt nicht zuletzt der Schreibstil des Autors bei. Flüssig, jugendlich, von Anfang bis Ende gleichbleibend fesselnd und stilsicher. Die Schwächen liegen für mich in der Konzeption der Figuren, die allesamt zu sehr Stereotype sind. Da haben wir die rebellische große Schwester, die an der Grenze zum Erwachsensein und von ihrer Unabhängigkeit überfordert im Sumpf von Alkohol und Drogen versinkt. Sie lässt bei ihrem Absturz wirklich kein Klischee aus. Die Eltern sind in allen Situationen überfordert, hilflos und doch eher untätig. Zum Glück gibt es da den sympathischen Außenseiter, der eigentlich ein mathematisches Genie ist, auf den sich alle verlassen und der die Familie zusammenhält. Natürlich ist nur er mit seinem scharfen, logischen Verstand in der Lage, die kleine Schwester zu retten. Am meisten betroffen macht mich die Geschichte der kleinen Phoebe, die durch die Entführung und die lange Zeit mit ihrem Kidnapper frühzeitig  der Unschuld ihrer  Kindheit beraubt wird. Ihr Schicksal ist hart und lässt den Leser nachdenklich zurück. Und auf diesen Effekt am Ende kommt es doch an. Wie häufig lesen wir Bücher, legen sie weg und denken nicht mehr darüber nach? „Das ist kein Spiel“ von Barry Jonsberg wirkt auf jeden Fall nach und ist deshalb lesenswert. Es ist nicht der aufregendste Thriller, den ich gelesen habe, aber nach all den Krimiserien, die im Fernsehen auf uns einprasseln, ist es schwierig geworden, einen mit dramatischen Handlungen noch vom Lesesessel zu reißen.

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  • Das ist kein Spiel: Neues Lieblingsbuch

    Das ist kein Spiel

    Residenz_Buchhandlung

    09. October 2017 um 13:48

    Barry Jonsberg war mir noch kein Begriff als ich das Buch "Das ist kein Spiel" von ihm zur Hand nahm. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, obwohl mir das Cover kein bisschen zusagt. Inhalt:Zum Inhalt sei so viel gesagt, als dass es um eine Familie mit einigen Problemen geht. Die älteste Tochter, die ein sehr störriges Verhalten an den Tag legt, gewinnt im Lotto 7 Millionen Dollar. Daraufhin wird die jüngste Tochter entführt und hier wird es spannend, denn der Entführer möchte nur mit dem mittleren Kind, dem Sohn Jamie, über das Freikommen der Schwester verhandeln. Fazit:Jamie ist ein toller Protagonist, der ein sehr logisches Verhalten an den Tag legt, dennoch aber auch viele emotionale Momente hat. Ich fand ihn super symphatisch, denn man hat direkt in den ersten Kapiteln gemerkt, wie sehr er seine Familie liebt. Mir hat das Buch viel Spaß gemacht und es wurde auch zum Ende hin echt spannend. Das Ende ist auch gut gelöst, lässt den Leser nur ein kleines bisschen unbefriedigt zurück.

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  • Ein spannender Thriller für Jugendliche

    Das ist kein Spiel

    Curin

    05. October 2017 um 12:09

    Die Familie des 16-jährigen Jamie droht zu zerbrechen. Seine ältere Schwester Summerlee ist nach einem Lottogewinn von zu Hause ausgezogen und hat den Kontakt fast abgebrochen. Doch richtig schlimm wird es erst, als seine kleine Schwester Phoebe im Supermarkt entführt wird und der Kidnapper über das Lösegeld und die Übergabe nur mit Jamie verhandeln möchte. Als Kenner der Spieltheorie und Matheprofi versucht er, den Entführer zu durchschauen und zu überraschen, was alles andere alles leicht ist... .Barry Jonsberg hat hier einen spannenden Jugendthriller geschrieben, der mich gut unterhalten hat, aber leider auch einige Schwächen aufweist. Anfangs war meine Neugierde durch den Prolog geweckt und ich wollte unbedingt wissen, wie Jamie an diesen Punkt gekommen ist. Doch als die Kapitel anfingen, wird erst mal sehr lange und ausführlich nur etwas über die Familie und über die Eskapaden von Summerlee erzählt. Einerseits hat das den Vorteil, dass man zunächst viel über die einzelnen Geschwister und ihr Verhältnis untereinander erfährt, aber auch den Nachteil, dass die Handlung so sehr lange braucht, bis Phoebe überhaupt entführt wird und das Buch spannend wird.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Jamies, ein sympatischer und ungewöhnlich verantwortungsbewusster 16-Jähriger, der als Mathegenie gerne über Formeln nachsinnt, aber sich am liebsten mit der Spieltheorie beschäftigt. Mir hat gefallen, wie er mit Phoebe diese Theorie immer wieder spielerisch umsetzt und somit auch für die Leser leicht erklärt, worum es dabei eigentlich geht. Auch sieht man an seinem Verhalten, dass er nicht der typische Mathenerd ist, der sich nur für Zahlen interessiert, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut hat und diese auch pflegt.Barry Jonsberg hat hier Figuren entworfen, die nicht nur gängigen Klischees entsprechen. Dennoch konnte ich mir an keinem Punkt im Buch vorstellen, dass eine von den Personen wirklich existieren könnte und die Handlung genauso in der Realität ablaufen würde.Was mir gut gefallen hat, ist die Spieltheorie, die hier im Thriller anschaulich erklärt und für Jamie in seiner schwierigen Situation zum Rettungsanker wird. Er versucht wirklich logisch zu ermitteln, was der Täter von ihm weiß und von ihm erwartet, um ihn dann mit genau dem Gegenteil zu überraschen. Seine Überlegungen sind gut nachvollziehbar und es ist spannend, mitzuerleben, was sich Jamie alles einfallen lässt.Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und gut zu lesen. Der Autor schafft es, nachdem er etwas langatmig die Familie und deren Probleme vorgestellt hat, ein hohes Maß an Spannung zu erzeugen und bis zur letzen Seite aufrecht zu erhalten. Für mich war auch die ganze Zeit über nicht vorhersehbar, wer letztendlich der Entführer ist. Von der Auflösung war ich jedoch etwas enttäuscht und konnte nicht nachvollziehen, wieso der Täter nur mit Jamie reden wollte.Insgesamt hat mir ,,Das ist kein Spiel" gefallen und auch gut unterhalten. Bis auf einige kleinere Schwächen, bekommt man hier einen Thriller, der für Jugendliche gut lesbar und vor allem auch nicht zu heftig ist. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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  • verblüffend logisch

    Das ist kein Spiel

    Flammenstern25

    30. September 2017 um 17:50

    Inhalt: Der 16-jährige Jaimie Delaware ist ein Mathe Genie. Besonders mit der sogenannten Spieltheorie ist er vertraut. Als seine ältere Schwester Summerlee im Lotte über sieben Millionen Euro gewinnt, verwandelt sich Jaimies Familienleben in einen Albtraum. Seine kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper möchte ausschließlich mit Jamie sprechen. Auf einmal wird Jamies Verstand auf eine gefährliche Probe gestellt. | Meinung: Ich muss sagen, der Einstieg in die Geschichte gelingt schnell und leicht. Nachdem der Prolog mich sehr neugierig auf den Verlauf der Geschichte gemacht hat, habe ich mich gefreut, dass die weiteren Kapitel nie langweilig wurden. Der Schreibstil ist schlicht gehalten und sehr jugendlich. Meiner Meinung nach passt Jonsbergs Schreibstil ziemlich gut zu Jaimies Charakter und zu dem Buch generell. Allerdings hätte ich mir ein paar mehr Ausschmückungen hier und da gewünscht. Den Protagonisten Jaime habe ich von Anfang an gemocht, fand ihn sympthatisch, konnte gut mit ihm mitfühlen und seine Entscheidungen nachvollziehen. Was der Autor besonders zu Anfang der Handlung außergewöhnlich realistisch geschildert hat, ist das Zusammenleben und verschiedenen Verhältnisse in der Familie Delaware. Außerdem hat das Buch eine toll gewählte Spannungskurve, sodass es immer Hochs, Tiefs und Wendepunkte gibt. Ein wenig schade fand ich, dass der Klappentext leider schon die grobe Handlung der ganzen ersten Hälfte des Buches verrät. Allerdings muss ich zugeben, dass ich selbst nicht genau weiß, wie man es hätte besser machen können. Um wieder zu den positiven Aspekten zu kommen, möchte ich erwähnen, dass mir der Handlungsverlauf und besonders das Ense sehr zugesagt hat, da ich ein solches Ende nicht erwartet hatte und beim Lesen wirklich verblüfft von der Logik des Ganzen war. Auch noch Stunden nach Beenden des Buches habe ich noch viel über die Charaktere, insbesondere über Pheobe, nachgedacht. Insgesamt merkt man während des Lesens auch sehr deutlich, dass der Autor unter anderem auch Psychologie studiert hat, was sich sehe positiv auf seinen Roman ausgewirkt hat. | Fazit: „Das ist kein Spiel“ überzeugt mit einer atemberaubenden Spannungskurve, interessanten Charakteren und verblüffender Logik. Ich kann es an jeden Bücherliebhaber, der Jugendthriller der etwas anders Art mag, nur empfehlen.

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