Barry Unsworth

 3.3 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Die Masken der Wahrheit, Das Sklavenschiff und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Barry Unsworth

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Horatios Schatten

Horatios Schatten

 (1)
Erschienen am 19.02.2002
Das Sklavenschiff : Roman.

Das Sklavenschiff : Roman.

 (1)
Erschienen am 01.01.1992
Das Sklavenschiff

Das Sklavenschiff

 (0)
Erschienen am 15.09.2015
Sacred Hunger

Sacred Hunger

 (2)
Erschienen am 04.10.2012
Das Sklavenschiff

Das Sklavenschiff

 (3)
Erschienen am 01.11.1999
Morality Play

Morality Play

 (2)
Erschienen am 01.09.1996

Neue Rezensionen zu Barry Unsworth

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Rezension zu "Die Masken der Wahrheit" von Barry Unsworth

Schleppender Mittelalter-Krimi
Becky_loves_booksvor 5 Jahren

Cover:

Ein typisches Cover wie man es auf vielen historischen Romanen sehen kann. Das Bild zeigt Ritter, Gaukler, Geistliche und Reiche. Passende Gesteltung.


Meinung:

Nach wirklich langer Zeit habe ich dieses Buch von meinem SuB genommen. Anfangs kam ich nur schleppend in die Geschichte, da ich mich erst wieder an die mittelalterliche Ausdrucksweise gewöhnen musste. Der Hauptprotagonist, der Priester Nicholas Barber, war aber doch eine interessante Figur, also blieb ich dran. Zur Buchmitte hin wurde auch die Handlung spannender.

Der Geistliche schließt sich einer Gruppe von fahrenden Schauspielern an.Zuerst führen sie nur biblische Stücke auf - mit mäßigem Erfolg. Dann stellen sie allerdings einen Mord an einem Jungen dar, der sich nur Tage zuvor ereignet hatte. So geraten sie selbst tiefer in den Fall als beabsichtigt und tragen am Ende dazu bei, den Täter zu überführen.


Fazit:

Ein mittelalterlicher Krimi, der zwar mühsam in Schwung kommt, dann aber doch interessant wird. Trotzdem konnte der Roman nicht gänzlich überzeugen.

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Rezension zu "Die Masken der Wahrheit" von Barry Unsworth

Rezension zu "Die Masken der Wahrheit" von Barry Unsworth
Henriettevor 9 Jahren

Das Buch ist relativ leicht zu lesen. Gut für zwischendurch. Leider fehlt hier absolut die Spannung. Nach meiner Ansicht etwas zu oberflächlich. Nochmal lesen würde ich es nicht.

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Rezension zu "Sacred Hunger" von Barry Unsworth

Rezension zu "Sacred Hunger" von Barry Unsworth
Thailavor 9 Jahren

Liverpool 1752: Der Kaufmann William Kemp gedenkt am lukrativen Dreieckshandel (billiger Nippes nach Afrika, von dort aus Sklaven in die Karibik und karibischer Zucker zurück nach England) teilzuhaben und stattet ein Schiff für die Reise nach Afrika aus. Sein Neffe Paris soll dieses Schiff als Schiffsarzt begleiten, um einen Verlust durch den Tod von Sklaven zu vermeiden. Bereits beim Bau des Schiffes sterben zwei Handwerker und ziemlich schnell wird klar, dass dem Schiff ein schweres Schicksal bevorsteht.
"Das Sklavenschiff" (so der deutsche Titel) ist ein wunderbarer, langer historischer Schmöcker. Die lebendigen und komplexen Charaktere und die abenteuerliche Seereise des Schiffes machen das Buch zu einem spannenden Roman. Der freigeistige Held des Romans Paris bietet dem Leser Identifikationspotential, so dass man mit seinen Erlebnissen mitfiebert und ihm ein gutes Geschick wünscht.
Aber der Roman ist mehr als das. Der englische Titel (Mal wieder habe ich mich über den unglaublich phantasielosen deutschen Titel geärgert) deutet das Grundmotiv dieser Geschichte. "Sacred Hunger", dass bedeutet die Überhöhung der Gewinnmaximierung als oberstes, geheiligtes Ziel. Der Gewinn rechtfertigt alle Mittel und so teilt sich das Personal des Romans in einige wenige Nutznießer, die die übrigen mit unglaublicher Rücksichtsloigkeit und Härte ausbeuten. Der weißen Besatzung des Sklavenschiffes geht es kaum besser als den gefangenen Afrikaners, gelegentlich schlechter, weil sie nicht verkäuflich sind und man einem toten Mann keinen Lohn auszahlen muss. In diesem Sinn ist dieser Roman sehr modern und sicherlich auch als Kommentar auf die aktuelle kapitalistische Gesellschaft zu verstehen, dessen blutige Anfänge der Autor hier beleuchtet.

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