Drone

von Bart-Jan Kazemier 
2,3 Sterne bei4 Bewertungen
Drone
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HappySteffis avatar

Drone konnte mich nicht von sich überzeugen, was ich bei der Grundidee des Thrillers sehr schade finde.

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was auf den ersten Blick verheißungsvoll klang wurde sehr schnell zur Enttäuschung

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Inhaltsangabe zu "Drone"

Ein ehemaliger Elitesoldat wird zum Staatsfeind. Eine Politikerin entscheidet über Leben und Tod. Eine gefährliches Spiel beginnt.
Als Eliot Koler eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist alles wieder da – das afghanische Dorf, die Explosion, die vielen Toten. Die Informationen, über die seine ehemalige Kollegin Miriam Veltman verfügt, sind brisant. Und endlich hat Eliot die Chance, die Wahrheit über den Einsatz zu erfahren. Aber noch bevor er Miriam treffen kann, ist sie tot. Denn die beiden stehen längst im Visier des Geheimdienstes und einer mächtigen Gegnerin in den höchsten Rängen der Politik. Doch Miriam hat ihm eine letzte Spur hinterlassen. Sie führt zu einer IT-Expertin, die im Nahen Osten verschollen ist. Nur sie kann entschlüsseln, was damals wirklich geschah …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101024
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    jaylinns avatar
    jaylinnvor 10 Monaten
    Keine Leseempfehlung

    Allgemeines:

    Bart-Jan Kazemier ist In den Niederlanden durch seine Dokumentarfilme bekannt und wurde für diese mehrfach international ausgezeichnet. Drone ist sein erster Roman, der auch auf Deutsch aufgelegt wird. Im August 2017 ist er als Taschenbuch im Penguin Verlag erschienen.

    Inhalt:

    „Ein ehemaliger Elitesoldat wird zum Staatsfeind. Eine Politikerin entscheidet über Leben und Tod. Ein gefährliches Spiel beginnt.

    Als Eliot Koler eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist alles wieder da – das afghanische Dorf, die Explosion, die vielen Toten. Die Informationen, über die seine ehemalige Kollegin Miriam Veltman verfügt, sind brisant. Und endlich hat Eliot die Chance, die Wahrheit über den Einsatz zu erfahren. Aber noch bevor er Miriam treffen kann, ist sie tot. Denn die beiden stehen längst im Visier des Geheimdienstes und einer mächtigen Gegnerin in den höchsten Rängen der Politik. Doch Miriam hat ihm eine letzte Spur hinterlassen. Sie führt zu einer IT-Expertin, die im Nahen Osten verschollen ist. Nur sie kann entschlüsseln, was damals wirklich geschah …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

    Meine Meinung:

    Drone wird von der holländischen Presse hochgelobt:

    „Auf einer Stufe mit den Besten des Genres. Ein rasanter Thriller.“ (Klappentext)

    Ich kann dieses Lob nur teilweise nachvollziehen.

    Das Cover erinnert an einen typisch amerikanischen Mafiathriller, nicht an ein Buch, das den Afghanistankrieg und die damit verbundenen geheimdienstlichen Tätigkeiten zum eigentlichen Thema hat. Aufgrund des Covers wird somit eine für mich gänzlich andere Erwartungshaltung aufgebaut.

    Es braucht wirklich Zeit, um sich in diesem Buch zurechtzufinden. Das Transkript am Anfang, das einen scheinbar dramatischen Vorfall in Afghanistan thematisiert, gibt einen ersten wichtigen Hinweis auf relevante Personen und Vorkommnisse. Die dann folgenden Kapitel tragen die Namen der jeweils agierenden Protagonisten, zusätzlich haben sie Untertitel, deren Sinn sich mir nicht erschließt. Ich bin erschlagen von den vielen Querverbindungen, die ich oft nicht gleich nachvollziehen kann, und muss immer wieder zurückblättern. Das wird allerdings nach den ersten 100 Seiten besser. Drone ist ein Buch, das man in einem Rutsch lesen muss, sonst kommt man nicht mehr rein, zu komplex ist die Handlung. Sie erinnert oft an einen Film und nicht an einen geschriebenen Text. Hinzu kommt Kazemiers Schreibstil, der oft hektisch wirkt. Auch die Dialoge passen besser in Filmszenen als in ein Buch. Das macht das Lesen anstrengend. Mich überzeugt dieser Thriller nicht, Kazemier geht sehr oft viel zu sehr ins Detail, wenn er einzelne Aktionen beschreibt und nimmt so geradezu die Spannung.

    Ich habe vor kurzem Carsten Jensens Der erste Stein (Rezension ist verlinkt) gelesen, ein großartig erzählter Afghanistanroman, der alle Widerlichkeiten des Krieges eindrücklich schildert. Da kommt Kazemiers Drone bei weitem nicht ran.

    Fazit:

    Ein sicherlich sehr guter Dokumentarfilmer ist nicht automatisch auch ein guter Autor eines Thrillers.

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    -Anett-s avatar
    -Anett-vor einem Jahr
    Drone

    Der Anfang etwas verwirrend und langatmig Durch die ersten Kapiteln habe ich mich ein wenig gequält, ich geb es zu. Zu viele Charaktere, zu viele Kapitel mit nur irgendwelchen ndeutungen, aus denn ich nicht schlau wurde. Noch dazu konnte ich mir kein Bild vom Protagonisten Eliot Koler machen. Er wirkte nicht unbedingt wie der sympathischste, aber ich wollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben, denn der Klappentext hatte mich sehr angesprochen.
    Und ich wurde nicht enttäuscht, es dauerte dann doch nicht so lange, bis es spannend wurde. Es begann ein richtiges Katz-und-Maus-Spiel, genauso, wie man sich das in so einem Politthriller vorstellt. Eliot versuchte nun raus zu finden, was ihm Mirjam zukommen lassen wollte, aberr seine Gegner waren ihm immer einen Schritt voraus, jedenfalls hatte man so den Eindruck.Aber Eliot hatte einen Plan, und so rannte man mit ihm quer durch die Niederlande, bevor man sich auf die Reise über die Türkei, den Iran nach Afghanistan macht.
    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es immer wieder langatmig wurde und manche Passagen sicherlich kürzer gehalten werden könnten. Mit manchen Beschreibungen nahm es mir einfach den Lesefluss und die aufgebaute Spannung lies wieder etwas nach.
    Hinzu kam noch, dass mich der Protagonis Eliot Koler nicht wirklich packen konnte. Er war unnahbar, ich wurde mit ihm einfach nicht warm. Ja, er hat viel schlimmes erlebt, er war in so manchen Krisengebieten unterwegs, vielleicht stumpft mn da etwas mehr ab, trotzdem hhätte es der Geschichte gut getan, ihn ein bisschen besser zu beleuchten und ihn sympathischer sein zu lassen.
    Auch mit seinen politischen Gegnern war es nicht viel besser. Ob es der Geheimdienstler Erwin T., der Auftragnehmer oder die Politikerin Ava waren, sie alle wurden in einem denkbar schlechten Licht dargestellt. Was ihrer Rolle entsprach, aber trotzdem konnte ich mit ihnen alle nicht warm werden.
    Was mich dann doch etwas versöhnte
    Am Ende nahm die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt auf und nachdem ich das mit einem Rutsch durchlesen konnte und ich besser in die Geschichte fand, fragte ich mich bis zum Schluss, wie so ein Buch enden konnte. Ein Happy End? Das konnte ich mir nicht vorstellen, denn es war einfach kein Buch für ein solches.Aber was dann für ein Ende kam, überraschte mich doch, und so komisches es auch war, fand ich dies einfach nur richtig und konsequent.
    Zu 100% konnte mich der Autor mit seinem Werk nicht überzeugen, aber es gab gute Ansätze und die Geschichte war gut geschrieben durchdacht. Mir hat das Thema gefallen, aber ich denke, da wäre mehr drin gewesen.

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    HappySteffis avatar
    HappySteffivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Drone konnte mich nicht von sich überzeugen, was ich bei der Grundidee des Thrillers sehr schade finde.
    [Rezension] Drone von Bart-Jan Kazemier

    Taschenbuch: 512 Seiten

    Verlag: Penguin Verlag

    Erscheinungstermin: 14. August 2017

    ISBN-10: 3328101020


    Klappentext

    Ein ehemaliger Elitesoldat wird zum Staatsfeind. Eine Politikerin entscheidet über Leben und Tod. Eine gefährliches Spiel beginnt.

    Als Eliot Koler eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist alles wieder da – das afghanische Dorf, die Explosion, die vielen Toten. Die Informationen, über die seine ehemalige Kollegin Miriam Veltman verfügt, sind brisant. Und endlich hat Eliot die Chance, die Wahrheit über den Einsatz zu erfahren. Aber noch bevor er Miriam treffen kann, ist sie tot. Denn die beiden stehen längst im Visier des Geheimdienstes und einer mächtigen Gegnerin in den höchsten Rängen der Politik. Doch Miriam hat ihm eine letzte Spur hinterlassen. Sie führt zu einer IT-Expertin, die im Nahen Osten verschollen ist. Nur sie kann entschlüsseln, was damals wirklich geschah …

    Autor

    Bart-Jan Kazemier, geboren 1979 in Groningen, Niederlande, hat Angewandte Linguistik studiert und unterrichtet heute an internationalen Bildungseinrichtungen. Er hat mehrere Dokumentarfilme produziert, die auf internationalen Filmfestivals gezeigt wurden. „Drone“ ist sein erster Roman, der auf Deutsch erscheint.

    Cover

    Öde Landschaft vor sich, der Himmel zieht sich zu. Das ist, was sich der Mann auf dem Cover, der rücklings zu seinem Betrachter steht, ansieht. Große Lettern im oberen Teil zeigen den Buchtitel.

    Insgesamt wirkt das Cover auf mich weniger wie ein Thriller und mehr wie eine Dystopie

    Meinung

    Das Buch hat sich so spannend angehört, das ich es nach Erscheinen direkt lesen wollte. Emotionen, Verschwöhrung und Geheimnisse habe ich erwartet und so habe ich direkt angefangen zu lesen, als ich Drone in den Händen hielt.

    Leider habe ich richtige Anlaufschwierigkeiten gehabt und das Buch schon nach dem zweiten Kapitel wieder beiseite gelegt.

    Bei einem erneuten Versuch kam ich zwar besser in die Geschichte rein, wirklich fesseln konnte mich der Thriller aber nicht.

    Zum einen lag es am Protagonisten, mit dem ich überhaupt nicht warm wurde. Es fehlte mir bei ihm an Emotionen, die ihn glaubhaft machen. Jeder andere in seiner Situation wäre schier ausgerastet, doch er bleibt ehr unterkühlt und dadurch für mich nicht authentisch.

    Auch der Schreibstil konnte es für mich nicht retten. Es schlichen sich einige Längen ein, welche auch spannenden Passagen den Wind nahmen. Vielleicht hätte man hier mit einer geringeren Seitenanzahl einiges raffen und so mehr Dynamik entstehen lassen können.

    Auch musste ich mehrfach Abschnitte erneut lesen, da sie bei mir zu Verwirrungen geführt haben, was auf die Länge des Buches ebenfalls nicht zwingend zum Lesegenuss beiträgt.

    Fazit

    Drone konnte mich nicht von sich überzeugen, was ich bei der Grundidee des Thrillers sehr schade finde.  

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor einem Jahr
    Kurzmeinung: was auf den ersten Blick verheißungsvoll klang wurde sehr schnell zur Enttäuschung
    was auf den ersten Blick verheißungsvoll klang wurde sehr schnell zur Enttäuschung

    „Die Spitze der Macht entscheidet über Wahrheit und Lüge“ (Zitat Klapptext)

    „Drone ist ein Thriller des 1979 in Groningen (Niederlande) geborenen Autoren Bart-Jan Kazemier.

    Um was geht es?

    Eliot Koler war einst im Dienst der Regierung tätig und wurde Augenzeuge einer Explosion in einem afghanischen Dorf, bei dem es viele Tote gegeben hat. Da er sich eine Mitschuld an diesem „Unglück“ gab und die Bilder bis heute nicht mehr aus seinem Kopf verbannen konnte, quittierte er irgendwann den Dienst.

    Jahre später stößt seine ehemalige Kollegin Miriam Veltmann auf brisante Informationen, die das Unglück von damals in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen würden. Um mit Eliot Kontakt aufzunehmen, schickt sie ihm eine verschlüsselte Nachricht. Bei einem persönlichen Treffen, zu dem es aber nicht mehr kommen soll, will sie ihm weitere Details übermitteln. Doch beide sind bereits ins Visier des Geheimdienstes geraten, das Miriam mit dem Leben bezahlen muss. Ebenfalls scheint Eliot sich nun mit einem mächtigen Gegner bzw. Gegnerin anzulegen, die bis in die höchsten Ränge der Politik reichen.

    Meinung:

    Titel und Klapptext klingen vielversprechend, steigern natürlich auch die Erwartungen an diesen Thriller enorm. So habe ich mir hier auch einen spannungs- und actiongeladenen Thriller vorgestellt. Doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Der Thriller beginnt mit einer Tonbandaufnahme, die schon für Verwirrung beim Lesen sorgt, ebenso verwirrend war aber auch das 2. Kapitel. Insgesamt war so bei mir die Enttäuschung bereits am Anfang großgeschrieben. Lange habe ich versucht mich auf den kommenden Handlungsverlauf einzulassen, doch der Autor vermochte mich nicht zu fesseln. Zugegeben stellenweise gab es schon einige Spannungspunkte, aber die Langatmigkeit überwog und es gab zu viele Szenen, die einfach vom Verständnis her schwierig und verwirrend waren.

    Das Ende ist so, wie der Angang offen, es kann alles sein, oder auch nicht, der Leser wird hier mit vielen Fragen zurückgelassen. Mag sein, dass der Autor hier noch eins draufsetzt und mit einer Fortsetzung aufwarten wird, so wie der Thriller jetzt ist, ist er einfach nur enttäuschend.

    Mit den hier dargebotenen Protagonisten bin ich auch nicht warm geworden, was zum großen Teil auch auf den Schreibstil, der nicht gerade als bildlich, gut vorstellbar und flüssig zu lesen bezeichnet werden kann, zuzuschreiben ist. Dem Hauptprotagonisten mangelte es an Persönlichkeit, es kamen kaum Verbitterung, Wut und Zorn über das erlebte, das ihm in die „Schuhe geschoben“ wurde rüber.

    Fazit: was auf den ersten Blick verheißungsvoll klang wurde sehr schnell zur Enttäuschung

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