Bart Moeyaert Hinter der Milchstraße

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Inhaltsangabe zu „Hinter der Milchstraße“ von Bart Moeyaert

Oskar, sein Bruder Bossie und ihre Freundin Geesje sitzen jeden Tag auf der Steinmauer zwischen Milchstraße und Schrotthändler. Manchmal denken sie sich Geschichten aus. Alles ist gut, bis eines Tages eine Wette im Raum steht, die die schmale Grenze zwischen Fantasie und Realität einreißt und Gefühle an die Oberfläche bringt, über die lange geschwiegen wurde.

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    Hinter der Milchstraße
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. January 2016 um 16:28

    Die Geschichte  in diesem Buch von Bart Moeyaert ist einfach nur eine Geschichte. Die Geschichte eines etwa acht Jahre alten Jungen namens Oskar, der mit seinem etwas älteren Bruder Bossie und ihrer Freundin Geesje die Ferien verbringt. Diese drei sitzen fast ihre ganzen  Sommerferien über auf einer Mauer  der Alteisen AG, die von einem ausländischen Paar  betrieben wird. Diese Mauer und die dahinter  liegende  Straße,  die sie "Milchstraße " nennen,  bezeichnen sie als ihr Clubhaus. Stundenlang sitzen sie da, beobachten  die Straße  und denken  sich ihre phantastischen Geschichten aus. Etwa die über jene alte und schon sehr gebrechliche Frau , die jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit mit ihrem nicht weniger alten Dackel an ihnen vorbeigeht. Wegen ihrer Stiefel nennen sie die Frau Nancy, denn Nancy Sinatras Lied von den Stiefeln ist das Lieblingslied von Oskars Mama, das sie ohne Ende spielen ließ,  bevor sie ging. Aus Langeweile kommen die drei Kinder  auf die Idee, zu wetten, wer von den beiden alten Passanten eher stirbt,  Nancy oder ihr Dackel. Und dann tauchen sie  nicht mehr auf... Wie so oft bei Moeyaert geht es auch in diesem Buch um Liebe und Verlust, doch mir ist jedenfalls beim Lesen nicht gelungen,  mehr zu entdecken, als eine Geschichte eines Jungen, der das Leben, das zum Teil harte Leben  hinter seiner bisher so viel Sicherheit versprechenden Milchstraße entdeckt. Ich bin mir nicht sicher, ob Kinder in dem Alter, für die das von Mirjam Pressler übersetzte Buch empfohlen ist,  es verstehen und für sich entdecken können. Vielleicht ist zu viel von dem drin, was der mittlerweile  erwachsene Bart Moeyaert  als Junge selbst erlebt hat.

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  • verschwommene Grenze zwischen Fantasie und Realität

    Hinter der Milchstraße
    -Lesemaus-

    -Lesemaus-

    02. February 2014 um 11:07

    Bossie und sein kleiner Bruder Oskar treffen sich jeden Tag mit ihrer Freundin Geesje auf einer alten Steinmauer zwischen der Milchstraße und der Alteisen AG. Doch statt einer gewöhnlichen Mauer, bauen sie sich in ihrer Fantasie daraus ein Clubhaus und erfinden Geschichten über die Menschen auf der Straße. So heißt die alte Dame Nancy Sinatra und ihr kleiner Dackel Jeckyll. Als sie eines Tages überlegen, wie alt wohl der Hund und die Frau sein mögen, kommt Bossie auf eine Wette: Wer von den beiden stirbt als erster, Nancy oder der Hund? Der Gewinner der Wette darf einen Tag lang alles bestimmen. Als die drei am nächsten Tag allerdings vergebens auf die alte Dame und Jeckyll  warten, machen sie sich Gedanken und versuchen herauszufinden, was passiert ist. Doch dann trennen sich ihre Wege: Geesje trauert über ihre gestorbene Tante, Bossie hat nur noch Augen für das freche Mädchen Calista. Zudem nimmt sich die Mutter eine „Auszeit“ in Italien und  der Vater versinkt in seiner Arbeit. Oskar ist plötzlich alleine und hat das Gefühl, die Zeit steht still. Der Autor Bart Moeyaert lässt den Leser in die Erfahrungs- und Gefühlswelt eines Kindes versinken und schafft es, trotz knapper und präziser Sprache, ein Kopf-Kino zu erzeugen, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.

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