Bartholomäus Grill Ach, Afrika

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Inhaltsangabe zu „Ach, Afrika“ von Bartholomäus Grill

Afrika ist ein Kontinent der Widersprüche, geprägt durch die reiche Vorstellungskraft seiner Menschen, ihre sozialen Regeln und Rituale, ihre Träume und Tabus, ihre Machtstrukturen und Glaubenssysteme. Diese Welt erscheint oft roh und gewalttätig, dann wieder zeitlos heiter und gelassen. Bartholomäus Grill hat sie uns erschlossen.

Danke für deinen Besuch! Fred Vargas' Bücher gehören zu meinen absoluten Top 5!!!

— Melli2505
Melli2505

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  • Rezension zu "Ach, Afrika" von Bartholomäus Grill

    Ach, Afrika
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. September 2012 um 09:58

    Seit fast zwanzig Jahren berichtet der 1954 geborene Bartholomäus Grill für verschiedene Tageszeigungen in Deutschland aus Afrika. Hauptsächlich den Lesern der ZEIT ist er mit fast wöchentlichen Berichten, Kommentaren und Einschätzungen seit langem ein Begriff. Seine Artikel und Aufsätze zeigen den Kontinent Afrika, seine Geschichte, seine Kulturen und seine aktuellen, oft historisch geprägten Konflikte von einer anderen Seite. Sein Blickwinkel ist der jenseits des Vorurteils und Ressentiments, die mit Einschätzungen über Afrika als „verlorenen Kontinent“ schnell bei der Hand sind. Afrika ist ein großer Kontinent voller Widersprüche. Ein Erdteil, der Menschen, die ihn kennen und lieben, so wie Grill, in ein Wechselbad der Gefühle stürzt, immer wieder. Es ist ein Erdteil, der fasziniert und abstößt. Ein Erdteil, der Hoffnung weckt und einen in Verzweiflung stürzt. Und der, glaubt man ihn verstanden zu haben, einem kurz danach wieder neue Rätsel aufgibt. Seit seinem ersten Erscheinen 1993 haben die Artikel dieses Buches von B. Grill vielen Menschen Afrika näher gebracht. Grill hat einer ganzen Generation von interessierten Zeitgenossen Afrika erschlossen in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Schönheit, seiner Gewalt und seinen Tabus. Es ist in vielen Auflagen zum Standardwerk über Afrika geworden. Hier nun hat er für Pantheon sein Buch aktualisiert und um ein neues Kapitel erweitert, in dem er die Entwicklungen der vergangenen Jahre beschreibt. „Wohin geht die Reise Afrikas?“ Bartholomäus Grill zeigt sich, wie in vielen seiner ZEIT-Artikel, als ein unverbesserlicher Optimist und Skeptiker zugleich: „Andauernd sind wir diesem Pendelschlag der Empfindungen ausgesetzt, Abscheulich und traumschön. Gewalttätig und friedfertig. Bösartig und gutmütig. Lebensprall und selbstzerstörerisch. Geheimnisvoll und banal. Offenherzig und heimtückisch. Man wird einwenden, dass uns derartige Gegensätze auf jedem Kontinent begegnen. Aber auf keinem sind sie so scharf ausgeprägt wie in Afrika. Nirgendwo werden die Wunden so tief geschlagen, nirgendwo verheilen sie so schnell, lehrt der Volksmund. Die Kraft des Vergebens und der Mut zur Versöhnung – das sind vielleicht die wichtigsten Lektionen, die wir von Afrika lernen können.

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  • Rezension zu "Ach, Afrika" von Bartholomäus Grill

    Ach, Afrika
    sabatayn76

    sabatayn76

    16. September 2010 um 23:40

    Das Schlusslicht der Weltwirtschaft und sein 'kurzes Gedächtnis des Hasses' Inhalt: Bartholomäus Grill, langjähriger Afrika-Korrespondent der 'Zeit', berichtet von den unterschiedlichen Facetten des 'schwarzen Kontinents': vom verfluchten und verlorenen Afrika des Elends, der Grausamkeit, der Kriege, der Slums und des Hungers, von den Folgen des Sklavenhandels und der Kolonisierung, vom Kampf um Unabhängigkeit, von Dekadenz und Reichtum, von HIV und AIDS, von großen Niederlagen und von der Schönheit des Kontinents, von der unbändigen Lebenslust, vom ewigen Kampf ums Überleben, von Heiterkeit, Hoffnung und Zuversicht. Mein Eindruck: Grill zeichnet ein komplexes Bild des noch komplexeren Kontinents und lässt den Leser in die schönen und in die weniger schönen Aspekte Afrikas eintauchen. Oft haben mir seine Beschreibungen, Gleichnisse und Wortwahl gefallen ('Afrika ist ein Kontinent, der nicht zur Ruhe kommt und zugleich in ewiger Starre gefangen scheint, der sich irgendwo auf dem Weg zwischen Tradition und Moderne befindet und am Rande dieses Weges verwirrte Menschen zurücklässt.'), doch bisweilen sind seine Formulierungen eher platt und enttäuschend ('Riesenpimmel'). Auch inhaltlich/formal gibt es innerhalb des Buches große Schwankungen. Einige Kapitel empfand ich als sehr chaotisch, beinahe zerfahren, ohne erkennbaren roten Faden und somit schlecht lesbar. Andere Kapitel waren großartig, lehrreich, spannend, gut gegliedert. Besonders gut haben mir die Kapitel über Afrikas große Männer, über AIDS, über Ruanda und über Südafrika gefallen. Mein Resümee: Das Buch beginnt sehr gut und lässt dann meiner Meinung nach wieder deutlich nach. Wer jedoch diese Hürde schafft und dennoch weiter liest, wird belohnt, denn gerade die letzten sieben Kapitel sind dem Autor hervorragend gelungen. Weiterlesen: Gefallen haben mir auch folgende Bücher über verschiedene Aspekte Afrikas: 'Worüber keiner spricht' von Stratton, 'Hundert Tage' von Bärfuss, 'Blood river' von Butcher und '28 Stories über Aids in Afrika'. Eines der schlimmsten Zitate: 'Ein Genozid ist in Afrika nicht so schlimm wie anderswo.' (F. Mitterrand)

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  • Rezension zu "Ach, Afrika" von Bartholomäus Grill

    Ach, Afrika
    Ockibell

    Ockibell

    10. October 2008 um 19:07

    Spannende Berichte vom afrikanischen kontinen. Oft erfährt man sicht nur die Sichtweise des Autors, sondern lernt noch eine ganze Menge über die Probleme und Ursachen, die es dort gibt.