Barton Gellman

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Barton Gellman

Einundzwanzig Jahre hat Barton Gellman für die »Washington Post« geschrieben und für diese Zeitung Snowdens Leak publizistisch begleitet. Außerdem unterrichtete er in Princeton journalistisches Schreiben und Recherchieren. Für seine Arbeiten hat er drei Pulitzer-Preise gewonnen, zweimal den Georg Pol Award, zweimal den Overseas Press Club Award sowie den Goldsmith Preis für investigativen Journalismus, den die Harvard University verleiht. Seit 2013 ist er Senior Fellow bei der Century Foundation. Er lebt mit seiner Familie in New York City.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Barton Gellman

Cover des Buches Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie (ISBN: 9783103970463)B

Rezension zu "Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie" von Barton Gellman

Nach wie vor brisant
belanaherminevor 2 Jahren

Inhalt

Barton Gellmann erzählt in diesem Buch, wie er mit Edward Snowden in Kontakt kam, wie sich die Geschichte für ihn aus seiner Sicht entwickelt hat, welche Fragen sich ihm stellten, mit welchen gegensätzlichen inneren Einstellungen und Werten er konfrontiert war und auch wie er nach der ersten Veröffentlichung eines Teils der Dokumente für dieses Thema weiter recherchiert hat.

Man erfährt viel Interessantes über die staatliche Überwachung an sich, über kontroverse Ansichten und wie diese ausgehandelt werden oder auch nicht, über Werte der journalistischen Arbeit und wie schwer es manchmal ist, diesen zu entsprechend.

Am Ende des Buches finden sich zwei Seiten Abkürzungsverzeichnis, 79 Seiten Anmerkungen mit weiterführenden Literaturhinweisen und 9 Seiten Personen- und Sachregister zur besseren Orientierung im Buch.

Subjektive Eindrücke

Ich hatte bereits das Buch von Edward Snowden gelesen und bekam mit diesem Buch sozusagen die "Gegenseite" geschildert. Das war höchst interessant, da die Erzählungen teilweise ineinander verzahnt waren, teilweise aber auch kontroverse Sichtweisen einfach aufgrund der unterschiedlichen Informationslage aufzeigten.

Darüber hinaus habe ich viel über journalistisches Arbeiten erfahren und darüber, welche Maßstäbe Journalisten an sich selbst stellen.

Die Enthüllungen darüber, was Staaten über ihre Bürger - auf welchen Wegen auch immer - herausfinden, abspeichern und zur ewiglichen Auswertung vorhalten, haben auch heute nichts an ihrer Brisanz und ihrem Schrecken verloren.

Wer noch immer meint, dass er/sie sich nichts vorzuwerfen habe, der/die sollte in der Tat mal näher in dieses Buch schauen. Wenn nichts, was man je getan und/oder gesagt hat, verloren geht, wird irgendwann, irgendwer irgendetwas finden, um einem das Leben schwer zu machen.

Fazit

Auch wenn es ein dickes Buch ist, lohnt es sich definitiv, es bis zum Ende zu lesen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/catgeory/rezension/

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