Bas Kast

 4.1 Sterne bei 89 Bewertungen
Autor von Die Liebe, Der Ernährungskompass und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bas Kast

Bas Kast, geboren 1973, studierte Psychologie und Biologie in Konstanz, Bochum und Boston. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er bei Geo, Nature und beim Tagesspiegel, wo er bis 2008 Redakteur im Wissenschaftsressort war. Bas Kast lebt als freier Autor in Berlin und Utrecht. Er wurde u.a. mit dem Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten und dem European Science ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschienen von ihm »Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt« und wie "Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft. Die Kraft der Intuition".

Neue Bücher

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

Erscheint am 18.02.2019 als Hardcover bei C. Bertelsmann.

Alle Bücher von Bas Kast

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Die Liebe

Die Liebe

 (29)
Erschienen am 28.07.2016
Der Ernährungskompass

Der Ernährungskompass

 (22)
Erschienen am 05.03.2018
Ich weiß nicht, was ich wollen soll

Ich weiß nicht, was ich wollen soll

 (15)
Erschienen am 25.04.2013
Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft

Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft

 (16)
Erschienen am 01.02.2009
Revolution im Kopf

Revolution im Kopf

 (3)
Erschienen am 01.01.2005
Und plötzlich macht es KLICK!

Und plötzlich macht es KLICK!

 (1)
Erschienen am 08.12.2016
Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

 (0)
Erschienen am 18.02.2019

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Neue Rezensionen zu Bas Kast

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Martina_Lesebergs avatar

Rezension zu "Der Ernährungskompass" von Bas Kast

Gesund mit Nüssen und Olivenöl
Martina_Lesebergvor 2 Monaten

Wissenschaftsjournalist Bas Kast, hat sich aus persönlichem Anlass, Schmerzen in der Brust, den Ernährungswissenschaften zugewandt. Sein Ansatz ist es, Studien zum Thema auszuwerten um zu erkennen, wie man sich am besten gesund ernährt.

Grundsätzlich finde ich die Idee Ernährungsstudien durchzuarbeiten und auszuwerten gut. Aber, lernt man dabei etwas über Ernährungslehre? Was ist mit den Grundlagen, die man braucht um die Studien überhaupt verstehen zu können?

Ich habe den Ernährungskompass gelesen und aufgeschrieben, was mir daran so auffällt.

Low –carb und low –fat: Ist diese Diskussion in den letzten Jahren wirklich so vehement geführt worden? Wurde von ernstzunehmenden Ernährungswissenschaftlern wirklich empfohlen Fett soweit wie möglich aus der Nahrung zu verbannen? Es ist doch schon seit langem bekannt, dass ungesättigte Fettsäuren essentiell sind und dass die Nahrung ca. 30% Fett enthalten sollte und zwar möglichst viel pflanzliches.

Seite 15: Es geht um die Harvardstudie zu dickmachenden Lebensmitteln. Wo steht in der Studie: „Je mehr wir davon essen, desto geringer fällt unsere Gewichtszunahme aus?“ Der Autor suggeriert damit, dass man möglichst viele Nüsse oder Joghurt essen muss um abzunehmen. Das ist nicht der Fall und das sagt die Studie auch nicht. Sie belegt nicht, dass das zusätzliche Essen von Joghurt oder Nüssen dazu führt, dass man abnimmt sondern dass der Austausch von Joghurt oder Nüssen gegen andere Lebensmittel hilft abzunehmen.

Der schlank machende Eiweißeffekt: Schon in den 80ger Jahren hat man gelert, dass eine eiweißreiche Mahlzeit schneller und dauerhafter sättigt als eine z.B. kohlenhydratreiche. Die Erkenntnis ist also nicht neue. Heute weiß man, dass Eiweiß aus der Nahrung im Körper stärker als andere Nährstoffe den Ausstoß von sattmachenden Hormonen fördert. Die Studie der Insektenforscher ist interessant und unterhaltsam aber nicht sehr informativ. Die Studie im Schweizer Chalet ist hübsch beschrieben aber mit einer Teilnehmerzahl von 10 Personen, die auch noch in 2 Gruppen aufgeteilt wurden, wenig aussagefähig wie der Autor ja auch selbst bemerkt hat.

Der Effekt der Eiweißverdünnung. Die Beschreibung macht sehr deutlich klar warum Wurst und Fleisch problematische Lebensmittel sind.

Seite 47 Barbecue Chips: Das Beispiel zeigt sehr gut wie unsere normalen Instinkt durch künstliche Aromen in industriellen Lebensmitteln in die Irre geführt werden. Allerdings beschränkt sich die Irreführung nicht nur auf Eiweiß.

Seite 46 „selbstverständlich würde ich einem so grundehrlichen Geschäftszweig wie der Lebensmittelindustrie nie eine böse Absicht unterstellen……“ amüsant! Und populär. Aber es ist tatsächlich keine böse Absicht. Die Lebensmittelindustrie tut das was alle Industrien tun. Sie verdient Geld. In diesem Fall damit, dass sie möglichst wenig des proteinreichen und damit teureren Rohstoffs einsetzt.

Seite 47 „Essen Sie echtes natürliches Essen.“ Ja, ja, ja! Da hat der Autor Recht. Aber dafür brauchet man nicht Michael Pollan. Auch das ist nicht neue sondern eine Erkenntnis aus den Lehren von Werner Kollath. Aber ich muss zugeben, dass so ein alter Vollwertköstler wesentlich weniger sexy ist als ein hipper amerikanischer Journalist.

Seite 67 freie Wahl zwischen Diäten führt bedingt durch die Gesetze der Evolution zur für die Fortpflanzung günstigsten Variante der Ernährung. Nicht zu der Variante, die zur längsten Lebenserwartung führt. Das ist eine sehr bedenkenswerte Anmerkung.

Es ist nicht bekannt warum rotes Fleisch ungesund ist. Doch! Es gibt zumindest eine Untersuchung, die eine Erklärung dafür bietet, dass rotes Fleisch ungesund sein kann. Rotes Fleisch enthält Carnitin, das von der Darmflora in einen Stoff verwandelt wird, der die Bildung von Arteriosklerose fördert.

M tor und die Zellalterung sind ein sehr interessantes Thema aber die Forschung ist hier meiner Meinung nach noch nicht so weit fortgeschritten, dass man daraus eine Ernährungsempfehlung ableiten kann, wenn das bei dem sehr komplexen Prozessen um das Zellwachstum überhaupt je möglich sein wird.

Methionin ist eine essentielle Aminosäure, die Schwefel enthält und die im Körper für die Herstellung zahlreicher Botenstoffe nötig ist. Es ist sicherlich nicht empfehlenswert eine besonders Methionin arme Diät einzuhalten. Besonders Kinder und alte Menschen sollten das bestimmt nicht tun.

Seite 76 „Was passiert mit dem Joghurt, den wir essen?“ Er gelangt in den Dickdarm.“ Ja stimmt, allerdings ist der allergrößte Teil der in ihm enthaltenen Milchsäurebakterien zu diesem Zeitpunkt tot. Denn unsere äußerst aggressive Magensäure hat sie umgebracht. Dennoch belegen viele Studien dass Joghurt gesund ist. Vielleicht wegen der wenigen Milchsäurebakterien, die das Bad in der Magensäure überleben, vielleicht weil die Milchsäurebakterien die Milch vorverdauen und z.B. Wachstumshormone in der Milch abbauen.

Seite 89 was ist gesünder Kohlenhydrate oder Fett? Die Frage kann genau so wenig beantwortet werden wie die Frage: Was ist schöner rot oder grün? Der Autor hat die Frage folgendermaßen beantwortet. „Wichtig ist, dass man gesunde Fett und Kohlenhydrate isst.“ Schön, aber es gibt keine gesunden Kohlenhydrate oder gesunde Fette. Was Sie meinen sind Lebensmittel, in denen Kohlenhydrate bzw. Fette so vorliegen, dass man davon ausgehen kann, dass sie ehr gesundheitsförderlich sind. Der Satz ist zwar länger und nicht so griffig aber auch präziser. Es hat sich eingeschlichen umgangssprachlich fettreiche oder kohlenhydratreiche Lebensmittel als Kohlenhydrate oder Fett zu bezeichnen. Das macht das Verständnis von ernährungswissenschaftlichen Zusammenhängen nicht einfacher.

Kohlenhydrate: Die Erklärung zu Kohlenhydraten ist zu kurz und damit zu ungenau und wird dem doch recht komplexen Thema dadurch nicht gerecht.

115 Fettmacher Fructose

Wenn die Leber Energie braucht, wird sie sich einen Teil der Glucose gönnen. Nein, wird sie nicht. Es ist für das Funktionieren des gesamten Stoffwechsels unabdingbar wichtig, dass die Leber keine Glucose zur Energiegewinnung nutzen kann. Die Leberzellen gewinnen Energie aus Fructose. Dadurch ist die Leber in der Lage den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Warum bezeichnet der Autor die Verstoffwechselung von Zucker als seltsam? Er wird in Glucose und Fructose gespalten. Damit steht die Glucose allen Körperzellen zur Verfügung. Glucose ist etwas Besonderes. Sie ist der Stoff in dem die Pflanzen die Sonnenenergie speichern und kann von allen lebendigen Zellen zur Energiegewinnung genutzt werden. Alle anderen Zucker sind Varianten der Glucose. Nicht alle Zellen können damit etwas anfangen. In solchen Fällen ist immer die Leber gefragt. Sie baut den Stoff so um, dass er verwendet werden kann. Im Fall von Fructose ist die einfachste Möglichkeit ein Umbau in Glycerinaldehyd, dass von allen Zellen zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Es kann aber auch zu Glycerin, einem Baustein von Fett umgebaut werden. Daraus kann man schließen, dass nicht Fructose gefährlich ist sondern zu viel Fructose.

Seite 119 energiereiche Nährstoffe kommen nicht beim Gehirn an. Das ist zwar richtig. Sie haben da aber auch nichts zu suchen, denn das Gehirn kann ausschließlich Glucose verstoffwechseln und in Ausnahmesituationen Ketokörper. Der Satz wird den ziemlich komplexen Vorgängen, die ablaufen wenn ein Sättigungsgefühl entsteht nicht gerecht.

Seite 120 Der Begriff leere Kalorienträger stammt aus der alten Schule der Vollwerternährung. Er meint, dass ein Produkt keine Vitalstoffe enthält. Der Begriff Vitalstoffe ist heute ziemlich ungebräuchlich und meint alle essentiellen Nährstoffe; die bekannten und die unbekannten. Man ging davon aus, dass es auch Stoffe in der Nahrung gibt, die essentiell sind, aber die man noch nicht kannte. Der Begriff trifft auf weißen Zucker zu aber auch auf weißes Mehl oder raffiniertes Fett oder eben Alkohol. Allerdings können alle diese Stoffe auch noch weitere Eigenschaften haben. Alkohol z.B. schädigt alle Körperzellen und besonders die der Leber, weil der Körper nicht das nötige Enzymsystem besitzt um ihn schadensfrei abzubauen. Man könnte auch sagen er ist giftig. Auch schon in geringen Dosen. Das ist bei Zucker nicht der Fall oder zumindest dann nicht wenn er in erträglicher Form und oder Dosis genossen wird.

Der Autor verwendet den Begriff Kohlenhydratunverträglichkeit. Das ist irreführend. Wenn bei einem Menschen eine Kohlenhydratunverträglichkeit diagnostiziert würde, wäre das verheerend für diesen Menschen, denn es gäbe kaum noch ein Nahrungsmittel, das er essen könnte.

Der Autor stellt die Behauptung auf, dass der Körper mancher Menschen nur auf low carb anspricht: Ist das so? Ist es wirklich wichtig, dass ein Mensch mit Übergewicht und Insulinresistenz wenig Kohlenhydrate isst oder ist es viel mehr wichtig, dass er seine Ernährung auf Lebensmittel umstellt, die seinen Blutzuckerspiegel normalisiert? Gibt es wirklich Studien, die das beweisen?

Der Autor empfehlt regelmäßig seinen Blutzuckerspiegel zu messen. Ist das wirklich hilfreich? Es gibt sicher Menschen, die man mit solchen Tipps mental sehr belastet.

Seite 150 : „ Wer insulinresistent ist der verarbeitet den Brennstoff Fett schlicht effizienter als den Brennstoff Kohlenhydrate.“ So eine steile Aussage. Und als Beweis einen Rattenversuch von 1984. Oh Oh, ist das seriös?

Butter Sahne und Kokosöl sind erlaubt aber der Autor empfiehlt besonders hochwertiges Olivenöl. Warum ausgerechnet Olivenöl? Aha, Hochwertig. Das Öl soll also noch reichlich Fettbegleitstoffe enthalten und nicht stark verarbeitet sein. Ok. Und dann empfiehlt er MCT-Öl. Warum das jetzt? Es gibt kaum ein stärker verarbeitetes Öl.

Der Autor empfiehlt Garnelen. Weiss er eigentlich wie Garnelen gezüchtet werden? Und Pilze! Nix gegen Pilze aber warum sind die jetzt so Besonders erwähnenswert?

Empfehlungen zum Verzehr von Wein machen sich immer gut. Diesmal Weißwein für Diabetiker. Mal was anderes .Es gab immerhin223 Teilnehmer an der erwähnten Studie. Hier ein Zitat aus der Studie: Die Weißweintrinker konnten jedoch als einzige ihren Nüchternglukosewert senken (minus 7,1 mg/dl). In der Rotweingruppe nahm der Wert hingegen um 4 mg/dl zu, in der Wassergruppe stieg er sogar um 10,3 mg/dl. Soll man daraus jetzt auch schließen, dass Diabetiker besser abends kein Wasser trinken sollten?

Ihre Einstellung zur Weizenwampe finde ich sehr erfreulich! Auch finde ich es gut, dass Sie klargestellt haben, dass nur Menschen mit Zölliakie eine Gluten freie Diät einhalten müssen.

Vielen Dank für die Metastudie zu den Lebensmittelgruppen ich finde so etwas immer sehr erhellend.

175 Glykämischer Index: gut erklärt! Es gibt übrigens auch Vollkornreis dessen glykämischer Index besser sein dürfte als der von weißem Reis.

Das Problem mit dem Arsen im Resi ist eine tragische Sache und es ist ein wenig gedankenlos vom Autor einfach zu sagen, dass man ihn von der Liste der Grundnahrungsmittel streichen soll. Für Millionen von Menschen auf der Welt ist das nicht möglich.

183 Hülsenfrüchte: Hier wäre es ganz nett gewesen zu erwähnen, dass Hülsenfrüchte auch recht eiweißreich sind und, dass nicht jeder sie gut vertragen kann. Stichwort Blähungen.

198 Cafestol und Kahweol sind Diterpene also sekundäre Pflanzenstoffe und kein Öl oder Fett. Sie haben neben ihrer Wirkung den Cholesterinspiegel zu erhöhen auch eine entzündungshemmende Wirkung. Sie sind also nicht für jeden Menschen schädlich denn nicht jeder muss seinen Cholesterinspiegel senken. Fraglich ist, ob eine Studie über diese Stoffe wirklich in ein Buch gehört, das sich mit den Grundfragen gesunder Ernährung beschäftigt oder ob das nur ein Randproblem ist.

Ab 209 Fett: Leider gilt für die Kapitel über Fett das gleiche wie für die Kohlenhydratkapitel. Besonders schlecht ist, dass es nicht einen Hinweis darauf gibt, dass es essentielle Fettsäuren gibt. Das sind die Linol -und die Linolensäure. Alle anderen Fettsäuren kann der gesunde menschliche Körper selbst herstellen. Diese beiden Fettsäuren sind kaum im vom Autor empfohlenen Olivenöl und MCT-Öl enthalten.

Beim Thema Transfettsäuren vergisst der Autor zu erwähnen, dass sie nicht nur beim Teilhärten von Öl sondern auch beim Erhitzen entstehen. Sie entstehen nur aus ungesättigten Fettsäuren. Darum sind Fette mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren nicht zum Braten oder Frittieren geeignet. Olivenöl kann weil es hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren enthält auf etwa 160 bis 180°C erhitzt werden. Öle mit essentiellen Fettsäuren bilden schon ab 120 – 130°C Transfettsäuren aus.

227 Selbst Olivenöl besteht nicht nur aus  Fettmolekülen. Missverständlich! Alle kaltgepressten nativen Öle enthalten Fettbegleitstoffe, nicht nur Olivenöl. Ist das Olivenöl jedoch nicht kalt gepresst sondern raffiniert, enthält es keine Fettbegleitstoffe.

238 „Die von Vitamin K angeregten Eiweißmoleküle können Kalzium aktiv aus den Gefäßwänden herausziehen.“ Da hat sich der Autor aber weit aus dem Fenster gehängt. Soweit bekannt, gibt es bis jetzt keine Substanz, die das kann.

Mein Fazit zu diesem Buch: Manchmal schreibt der Autor recht kenntnisreich, manchmal etwas laienhaft. Dadurch kommt es zu Missverständnissen und unverständlichen Gewichtungen. (Beispiel: Vitamine. Vitamin A, E und C kommen nicht vor. Außer Kalzium fehlen alle Mineralstoffe). Der Autor spekuliert und machen zum Teil recht abenteuerliche Aussagen. Ich finde das sollt man auf diesem Feld, das sowieso schon von so vielen Scharlatanen beackert wird nicht tun.

Andererseits sticht das Buch trotzdem aus dem Wust der Ernährungsratgeber, die mit seltsamen Heilsversprechen oder finsteren Drohungen ankommen, wohltuend heraus. Denn die Schlüsse, die der Autor zieht und die Ratschläge, die er gibt sind größtenteils angemessen und vernünftig.

 

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Rezension zu "Der Ernährungskompass" von Bas Kast

Rezension zu "Der Ernährungskompass"
Tiana_Loreenvor 2 Monaten

Interessant, wissenswert, aber so ganz zustimmen kann ich nicht allem. Aber gute Grundlagenforschung zum Wissen aufbauen!

Inhalt:
Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die aktuelle Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann uns sogar schaden. Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Kost heraus. (© C. Bertelsmann Verlag)

Meine Meinung...
Ernährung war für mich schon immer ein wichtiges Thema, da ich einen Reflux habe, musste ich schon von klein auf aufpassen was ich aß.
Dementsprechend gespannt war ich auf „Der Ernährungskompass“.
Von dem Buch erhoffte ich mir eine aktuelle Stellungnahme zum Thema gesunde Ernährung, immerhin ändern die Wissenschaftler ja ständig ihre Meinung.
Die Stellungnahme habe ich bekommen! Viele Studien zusammengefasst. So wie das Buch es verspricht!

...über Der Aufbau + Schreibweise
Bas Kast hat das Buch in 12 Kapiteln aufgebaut + Einleitung und der Zusammenfassung des Buches. Die Kapitel beschreiben zum Großteil die Hauptnährstoffe und die dazugehörigen Studien. Die Schreibweise ist angenehm zu lesen, was mich doch etwas überrascht hat. Bei einem Buch, das damit wirbt, dass es viele wissenschaftliche Studien behandelt, hätte ich ein langatmigeres Buch erwartet. Zum Glück kam es anders!

...über den Inhalt
Ich habe viel gelernt, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich so einiges wusste. Zudem fand ich es toll, dass Bas Kast nicht blind den Studien vertraut hat, sondern auch erwähnte, dass sie widersprüchlich sind und sich manchmal gegenseitig aufheben (Stichwort: Traue keine Studie, die du nicht selbst gefälscht hast ;P).
Vor allem die 12 Ernährungstipps am Ende fand ich gut zusammengefasst! Selber kochen, eher Fisch als Fleisch, Eiweiße zur Sättigung nutzen...gut, einiges kannte ich schon, aber die Bestätigung zu lesen, tat schon auch gut.
Einzig die Aussage bezüglich Alkohols fand ich nicht gut getroffen. Aber nun ja, das ist eben meine Meinung!

Fazit:
Zusammengefasst hat mich „Der Ernährungskompass“ auf mehreren Ebenen positiv überrascht. Viele Informationen aus vielen Studien einfach zusammengefasst.
Ich stehe nicht zu jeder Aussage zu 100%, aber im Großen und Ganzen hat das Buch mich tiefer in die Thematik eingeführt. Ich fand es interessant!
Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Federn, da es zwar informativ war, aber ich nicht immer mit Bas Kast einer Meinung war. 

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Haihappen_Uhahas avatar

Rezension zu "Der Ernährungskompass" von Bas Kast

Großartig
Haihappen_Uhahavor 2 Monaten

Ein großartiges Buch, dass sich umfassend mit diversen Ernährungsmythen, Diäten und Studien befasst. Leicht und verständlich erklärt, mit einer Prise Humor und dem eigenen Beispiel voran!
Besonders gut neben dem Humor von Bas Kast, haben mir am Ende jedes Themas die kurzen Zusammenfassungen gefallen. Ein klares Fazit unterm Strich und nochmal das wichtigste zusammengefasst, als kleine Erinnerungsstütze. Auch die umfassende Recherche hat mich beeindruckt und gezeigt, welch eine großartige und mühevolle Arbeit hinter dem Werk steckt. Natürlich waren die Aussagen durch die Studiennachweise auch nochmal eine Stütze und Beweis für die Glaubwürdigkeit und Wirkung. Ich habe sehr viel über meinen Körper und den Umgang damit gelernt und werde definitiv einiges umsetzten! Auf das Kochbuch, dass Anfang 2019 erscheint freue ich mich auch schon ganz besonders!

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