Bastian Baumgart Das Schattenland 1 - Die Zusammenkunft

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Inhaltsangabe zu „Das Schattenland 1 - Die Zusammenkunft“ von Bastian Baumgart

Ausschnitt aus Schattenland von Bastian Baumgart, Veröffentlichung voraussichtlich 12.2007 . ‚Sonderbar’, dachte Arxor, ‚wir müssen in einem der Türme sein.’ Anders war es nicht zu erklären, dass nach schier endlos vielen Biegungen noch immer keine gerade Decke über ihren Köpfen war. Sie setzten ihren Weg fort, bis sie schließlich vor einer Tür standen. Schasar trat zu ihr und öffnete sie einen Spalt breit. Ein eigenartiger Geruch strömte ihnen entgegen. Plötzlich ließ sie eine Stimme zusammenzucken. ‚Ich habe euch schon erwartet, kommt herein!’ Die Tür wurde aufgezogen und Dahlgor stand vor ihnen. Irritiert traten sie in das Turmgemach des Magiers. Sich prüfend umblickend bemerkten sie, dass sie den Raum durch einen großen hölzernen Schrank betreten hatten. ‚Setzt euch!’, sagte Dahlgor in fast väterlichem Tonfall und deutete auf zwei Stühle in der Mitte des Raumes, die vor einem großen Pult standen. Hinter diesem nahm er Platz. Sie setzten sich. ‚Ihr habt also das Archiv der Sonnenkrieger entdeckt?’, fragte er. ‚Das was?’, fragte Schasar. ‚Das geheime Archiv, in dem die unbekannten Teile der Geschichte und der Zukunft des Reiches verschlossen sind’, erwiderte Dahlgor geheimnisvoll. ‚Lasst mich der Reihe nach erklären! Ihr habt das Archiv der Sonnenkrieger entdeckt, das nur dem König und seinem Ordensberater bekannt ist. Nicht zufällig, meine ich mit Recht zu behaupten. Die Schriften’, er zeigte auf Pergamentrollen vor sich, ‚belegen es eindeutig.’ ‚Aber diese Rollen sprechen nicht auch, oder?’, fragte Arxor, den die Begegnung mit dem magischen Buch noch immer etwas verwirrte. ‚Memoria?’, sagte Dahlgor lächelnd. ‚Das Buch hat euch einen Teil eines bedeutsamen Geheimnisses offenbart.’ ‚Warum?’, fragte Arxor. ‚Vielleicht dachte es, es wäre einfach an der Zeit. Lang waren die Gedanken verschlossen, nun fanden sie, dass es an der Zeit sei, sich zu befreien.’ Die beiden Freunde sahen sich irritiert an. ‚Dahlgor ist verrückt.’, dachte Schasar. ‚Bin ich nicht.’, sagte Dahlgor. ‚Obwohl, vielleicht etwas verwirrt im Moment. Es gibt noch viel, das du nicht kennst, junger Hexer. Aber deine Zeit wird kommen.’ ‚Ich, ich…’, begann Schasar zu stottern. Sein Meister wurde ihm unheimlich. ‚Gedankenlesen. Eine Kunst die du lernen sollst, wenn du deine im Griff hast.’, antwortete Dahlgor auf seine ungestellte Frage. ‚Aber zu etwas anderem. Was genau hat das Buch euch offenbart?’ Etwas in seiner Stimme klang unsicher. Arxor zwang sich, nicht an das Erlebnis mit dem Buch zu denken. Er wollte Schasar zuvor kommen und nicht alles erzählen, doch der junge Hexer sprudelte schon los. ‚Anfangs hat es die Schatten erwähnt. Ich glaube im Zusammenhang mit den Völkern und dem Krieg. Dann hat es uns beide angesprochen. Das war erschreckend. Es hat uns Krieger genannt und irgendetwas von auserwählt gefaselt. Und etwas von den Zehn? Wer immer das ist.’, sagte Schasar und fügte nach einer kurzen Gedankenpause hinzu. ‚Und es kannte Doron!’ ‚Wie?’, fragte Arxor. ‚Überleg doch mal! Es hat von einem Greifenreiter gesprochen. Von einer Einigkeit der Völker und von Vorurteilen über Gebirgler.’, antwortete Schasar. ‚Aber wieso Doron?’, fragte Arxor. ‚Wie viele Männer aus den Bergen kennst du noch?’, fragte Schasar. ‚Keinen’, entgegnete Arxor wahrheitsgemäß. Er verfiel in einen kurzen Tagtraum und ließ die Situation noch einmal vor seinem geistigen Auge vorüber laufen. ‚Siehst du!’, sagte Schasar. ‚Und was sonst noch?’, fragte Dahlgor dazwischen. Arxor schreckte hoch. Diesmal kam er Schasar zuvor, der den Mund schon wieder geöffnet hatte. ‚Es wird kommen. Hierher?’, erwiderte Arxor in fragendem Tonfall. ‚Die Schatten meinst du?’, fragte Dahlgor. Arxor nickte. ‚Ja.’, sagte Dahlgor knapp. ‚Sie werden das Schloss angreifen?’ ‚Sie werden es versuchen.’ ‚Werden sie es schaffen?’, fragte Arxor besorgt. ‚Was schaffen?’ ‚Werden sie uns besiegen?’ ‚Keiner weiß das vorherzusagen.’, antwortete Dahlgor ernst. ‚Außer vielleicht den Elfen.’ ‚Aber was hat es mit dieser einen Strophe auf sich? Was ist mit dem Wunder? Der Hoffnung? Wer hat diese Worte gesprochen? An wen waren sie gerichtet?’, fragte Arxor. ‚Es waren Worte einer elfischen Prophezeiung. Ihr habt einen Ausschnitt aus ihr gehört. Den Teil, der für euch bestimmt gewesen ist.’, antwortete Dahlgor. ‚Wir sind Teil einer elfischen Prophezeiung?’, fragten beide Jungen mit offenen Mund. Ihre plötzlich aufgerissenen Augen glänzten. .

Ein starkes Buch! Eine Mischung aus Harry Potter und dem Herrn der Ringe

— damooch02
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  • Rezension zu "Das Schattenland 1 - Die Zusammenkunft" von Bastian Baumgart

    Das Schattenland 1 - Die Zusammenkunft
    damooch02

    damooch02

    27. February 2008 um 22:57

    Ich möchte euch an der Stelle "Das Schattenland" und Bastian Baumgart vorstellen. Zuerst einmal: Ich bin sehr begeistert von Schreibstil und Buch, das für ein Erstlingswerk echt klasse ist! Stilistisch ist es gut und flüssig geschrieben. Die Handlung ist wohlüberlegt und logisch. Das Buch an sich anfangs eher interessant und witzig, hinterher spannend und am Ende recht dramatisch (ohne vorgreifen zu wollen)! Das Buch umfasst „2 Teile“. Der erste dient mehr der Charakterentwicklung (Arxor, das Königtum und die große Liebe; Schasar und die Magierausbildung, Quinto und die Heeresführung …) und dem Gegenseitigen Kennen lernen. Die Hintergrundgeschichte wird kreativ und interessant eingewoben, als der Elf Arliandro an das Weiße Schloss kommt. Der 2. Teil wird dann mit dem Aufeinandertreffen von Gut und Böse etwas „action-lastiger“. Zudem bleiben einige Dinge offen, die Vorfreude auf den 2. Teil machen sollen - was auch klappt ;-) Es hat mich an den Stellen vor allem stark an Harry Potter erinnert – dort gibt es auch diese Anker, die beim Lesen mal mehr, mal weniger auffallen. (Die folgenden Informationen und das nachfolgende Bild sind der offiziellen Homepage zum Buch www.schattenland.eu entnommen!) Klappentext: Im Wald der Elfen geht das Gerücht um, dass die Mitglieder des alten Rates von den dunklen Schattenwesen getötet wurden. Von der Seherin, die die Geschicke des Volkes lenkt, fehlt jede Spur. Derweil schmiedet der unerfahrene König Arxor Pläne, die Schatten zurückzuschlagen. Nicht nur, um den Tod seines Vaters zu rächen: Das Schicksal einer ganzen Welt liegt in seinen Händen. Doch alleine kann er es nicht schaffen. Menschen, Elfen und Gebirgler müssen den Dunklen gemeinsam entgegentreten. Aber Verrat, Täuschung und die Vieldeutigkeit einer Prophezeiung erschweren die erhoffte Vereinigung der Völker. Werden Arxor, der Magier Dahlgor, sein Schüler Schasar, der Gebirgler Doron und der Elf Arliandro die Schatten dennoch aufhalten können? Produktinformation: Veröffentlichungsdatum: 18.12.2007 Genre: Fantasy Verlag: Schweitzerhaus Verlag Seitenzahl: 512 S. Ausstattung: Hardcover (gebundenes Buch) ISBN 10: 3939475270 ISBN 13: 978-3-939475-27-9 Preis: 18,50€ [IMG]http://www-users.rwth-aachen.de/Bastian.Baumgart/schattenland_1_cover.jpg[/IMG] Nun noch etwas von mir: Der Autor Bastian Baumgart ist Student an der RWTH Aachen. Dort studiert er Wirtschaftsingenieurwesen mit Elektrotechnik. "Das Schattenland" ist sein erster großer Roman. Vorher hat er aber bereits Kurzgeschichten geschrieben. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlichen Umgebung wie beispielsweise beim Herrn der Ringe. Aber die Charaktere sind "behutsamer aufgebaut". Verletzlich, jung, unerfahren - und vor allem mit authentischer Entwicklung. Die Rückkehr des Bösen und die Hintergründe des Erscheinens sind plausibel erklärt. Natürlich handelt es sich um den altbekannten Kampf "Gut gegen Böse": Die Seherin, die das Elfenvolk mit ihren Prophezeiungen führt, wird von den dunklen Schattenwesen entführt - der König der Menschen wird ermordet. Prinz Arxor findet sich plötzlich in einer Situation wieder, in der er ein Reich, das im Chaos versinkt, anführen soll. Zudem schicken sich die Schatten an, in das Königreich einzufallen. Arxor und die Hofmagier Schasar und Dahlgor müssen ein Heer ausheben und sich den Dunklen stellen. Der Elf Arliandro, der Bruder der Seherin, und der Gebirgler Doron (mit seinen Greifenreitern) helfen ihnen dabei. Arliandro vor Allem, weil er seine Schwester retten möchte. Am alten Wall kommt es dann zum Zusammentreffen mit schwarzen Zauberern, den wolfsähnlichen Urawoks, Goblins, Gargoyls, Ogern, Orks und Drachen. An der Stelle: Ich bin über die Hintergrundgeschichte und Entwicklungen der einzelnen Wesen echt begeistert, will aber nichts vorweg nehmen. Eins nur: Es ist kein typisches Abkupfern von Tolkien und Co. Letztlich stehen sich die beiden Parteien gegenüber – und ein jeder muss entscheiden, was das wichtigste für sich ist Spannung erzeug... So, ich hoffe, dass es euch ebenso gut gefallen wird, wie mir.

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