Lehrerkind

von Bastian Bielendorfer 
3,3 Sterne bei176 Bewertungen
Lehrerkind
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Positiv (78):
RoterEngel94s avatar

Herrliche Vergleiche, die Bastian Bielendorfer immer wieder findet. Ich habe gut gelacht.

Kritisch (38):
haferhoernchens avatar

Sehr unterhaltsamer und witziger Schreibstil, musste das Buch in der Mitte jedoch leider abbrechen, da die Story sehr langweilig war.

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Inhaltsangabe zu "Lehrerkind"

Was wird aus einem Menschen, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind – und somit an jedem Tag im Jahr Elternsprechtag ist, die Mitschüler einen zum Daueropfer ernennen und es bei den Bundesjugendspielen nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde reicht? Genau: Er wird selbst Lehrer! Mit gnadenloser Selbstironie schildert Bastian Bielendorfer, wie er der pädagogischen Sippenhaft zu entrinnen versucht, und verrät dabei, welch zarte Seele sich unter so manchem grob gehäkelten Mathelehrerpullunder verbirgt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492272964
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.11.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.07.2012 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

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    Wurm200s avatar
    Wurm200vor 3 Monaten
    Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof

    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof

    PIPER


    Autor: Bastian Bielendorfer ist Stand-up-Comedian, Diplompsychologe und Lehrerkind. Zusammen mit seiner Frau versteckt er sich vor den guten Ratschlägen seiner Eltern in Köln. Mit seiner Solo-Bühnenshow »Das Leben ist kein Pausenhof!« ist er von Kiel bis Zürich live zu sehen, mehr unter www.bastian-bielendorfer.de (Quelle: PIPER)


    Bastian Bielendorfer kommt nach seiner mündlichen Abiturprüfung freudig nach Haus, um seinen Eltern sein Ergebnis mitzuteilen. Diese sitzen gerade am Essenstisch und löffeln Ihre Erbsensuppe. Mit geringem Interesse nehmen die beiden Eltern das Ergebnis Ihres Sohnes zur Kenntnis, der eine Eins in der Prüfung bekommen hat. Nach einigen Hin und Her ist das Gespräch beendet und der Autor nimmt uns mit auf eine Reise, quer durch sein Leben als Lehrerkind.


    Das Buch ist in 27 Kapiteln aufgeteilt, von denen manche nochmals eigene Unterkapitel haben. Die Überschriften der verschiedenen Kapitel haben einen anderen Schriftstil als der Text und wirken so, als wären Sie mit der Hand geschrieben. Die Kapitel sind dabei recht chronologisch aufgebaut, so das der Leser von der Grundschule bis zur Universität alles Mitverfolgen kann. Besonders hervorzuheben sind die Kapitel, welche einzelne Lehrergruppen beschreiben. Diese Kapitel sind auch von der Gestaltung her, völlig anders und wirken wie ein Eintrag in ein Klassenbuch (passend zum Inhalt des Buches). Zum einen sind diese Kapitel in Schreibschrift geschrieben und wirken so, als wären sie handschriftlich verfasst und zum anderen sind die Seiten mit Linien und Überschriften bedruckt (Sie heben sich optisch völlig vom Rest des Buches ab). In diesem Kapitel behandelt der Autor die verschiedenen Arten von Lehrern (Biologie, Deutsch, …) und erläutert einige Punkte an Beispielen aus seiner eigenen Schulzeit. Einige Punkte aus dem Buch, werden dem Leser aber auch aus seiner eigenen Schulzeit bekannt vorkommen und wecken Erinnerungen an die eigene Schulzeit (das hat bei mir dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um an die nächste, eventuell bekannte Stelle zu kommen. Außerdem helfen diese Erinnerungen dabei, besser ins Buch zu finden bzw. sich damit auseinanderzusetzen.) .Dabei übertreibt der Autor an manchen Stellen des Buches seine Ausführungen jedoch. Diese Übertreibungen sorgen aber für einen gewissen Grad an Humor, der sich durch das ganze Buch über zieht. Leider führen diese Momente auch dazu, dass der Leser sich fragt, ob das alles denn so stimmt?! (falls auch nur einige der sehr überzogen erzählten Stellen stimmen, kann einem der Autor schon fast leidtun). Hier hätte der Autor ein wenig mehr Aufklärung am Ende leisten können, auch wenn man in der Danksagung ein wenig herauslesen kann. Am Ende des Buches ist der Leser an dem Punkt angekommen, der vor der Entstehung des Buches spielt. Hier hat mir der Brief gut gefallen, besonders die Tatsache, dass selbst da die Eltern korrigiert haben (besonders, falls diese Stelle wirklich wahr ist, was man leider nie 100 % wissen wird als Leser).


    Cover: In der Grundfarbe ist das Cover schwarz. Auf der Vorderseite sehen wir einen jungen Mann, welcher auf einem Stuhl sitzt (gewisse Ähnlichkeit zu einem Stuhl, wie man ihn aus der Schule kennt, sind vorhanden und mit Sicherheit gewollt). Bei dem gezeigten Mann handelt es sich um den Autoren des Buches selbst. Über diesem Mann steht der Titel des Buches, welcher aussieht, als wäre er mit weißer Kreide geschrieben. Dadurch hebt sich der Titel sehr gut vom Hintergrund ab. Auf der Rückseite ist der Satz “Mein Leben unter dem Rotstift” in roter Farbe gedruckt, was dem Satz zusätzlichen Ausdruck verleiht. Das Cover ist schlicht aber doch sehr passend gestaltet.


    Fazit: Ein Buch, das den Leser auf die Reise quer durch das Leben eines Lehrerkindes mitnimmt. Dabei werden sicherlich einige Erinnerungen an die eigene Schulzeit geweckt. Hier und da hätte es dem Buch gut getan, wenn der Autor sich in seinen übertrieben erzählten Situationen zurückgehalten hätte. Der Humor ist vorhanden und zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt immer wieder für einen kleinen Lacher. Eine kleine humorvolle Erinnerungsreise, die von mir 4/5 Sterne bekommt.


    Klappentext: Was wird aus einem Menschen, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind – und somit an jedem Tag im Jahr Elternsprechtag ist, die Mitschüler einen zum Daueropfer ernennen und es bei den Bundesjugendspielen nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde reicht? Genau: Er wird selbst Lehrer! Mit gnadenloser Selbstironie schildert Bastian Bielendorfer, wie er der pädagogischen Sippenhaft zu entrinnen versucht, und verrät dabei, welch zarte Seele sich unter so manchem grob gehäkelten Mathelehrerpullunder verbirgt. (Quelle: PIPER)


    Autor: Bastian Bielendorfer

    Titel: Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof

    Verlag: PIPER

    Genre: Sachbuch

    Seiten: 304

    Preis:11,00

    Veröffentlichung: 2011

    ISBN: 978-3-492-27296-4

    https://filme-buecher-mehr.de/

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    Bewerticuss avatar
    Bewerticusvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoll, aber teilweise eher albern!
    Humorvoll, aber teilweise eher albern.

    Nachdem es so einen Hype um dieses Buch gab und es schon lange in meiner Sammlung ungelesen vor sich hin dümpelte, hatte ich mir das Buch dann endlich mal vorgenommen und.........wurde enttäuscht.
    Der Autor kommt zwar aus meiner Haimatstadt und ich kenne auch die Schule, auf die er gegangen ist, aber die Geschichten wirken teilweise eher übertrieben, so dass man sich immer wieder sagt: "Das hast Du Dir doch jetzt ausgedacht! Das stimmt doch nie und nimmer!"

    Außerdem wirken die Geschichten manchmal ziemlich albern.
    FAzit: Für mich enttäuschend!

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Um in seiner Sprachwelt zu bleiben: Bastian Bielendorfer hat sich redlich bemüht.
    Setzen, sechs!

    Nachdem ich Autor Bastian Bielendorfer auf der diesjährigen Buchmesse, höchstsympathisch aus seinem aktuellen Buch "Papa ruft an" lesen hörte, würde ich neugierig und kaufte mir sein erstes Buch. 


    Was soll ich sagen: Laut eigener Aussage, die Bastian Bielendorfer in seinem Buch so um die 100 Mal betont, ist er ein menschgewordenes Scheitern. Das wird leider nur bestätigt, denn Talent zum Autorsein hat er scheinbar auch nicht. 
    Sorry, dass ich das jetzt so hart hier schreibe, aber dieses Debüt kennt den Unterschied zwischen lustig und doof komisch einfach nicht. Was vom Grundansatz her wie eine lustige Geschichte klingt und viel Potenzial hätte, wurde hier vom Autor sprachlich derart mit gewollt lustigen Metaphern und Vergleichen zugeballert, dass man sich schon nach den ersten zwanzig Seiten nicht mehr wirklich auf den darunterliegenden Witz einlassen kann. 


    Auch die Darstellung seiner Eltern ist nicht lustig, sondern in großen Teilen einfach nur aufgeblasen skandalös. Beispielsweise die emotionale Härte des Vaters, die sich fast schon als Grausamkeit und in mehreren Fällen als Vernachlässigung und emotionale Misshandlung liest... Das ist nicht lustig, das ist nicht angemessen und vor allem glaube ich nicht, dass es wahr ist, denn wäre alles in seiner Kindheit so gewesen, wie Bastian Bielendorfer es beschreibt, wäre er kein produktives Mitglied der Gesellschaft geworden, sondern Bewohner einer gemütlichen Gummizelle. 


    Einzig die, unnötig zu sagen, klischeehaften Beschreibungen der einzelnen Fachlehrer sind wirklich humorvoll. Daher gebe ich zwei Sterne für das Buch. 


    Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: Das geht aber besser, Bastian! 


    Es tut mir wirklich leid um Zeit die ich in dieses Buch investiert habe und kann nur hoffen, dass "Papa ruft an" wie erhofft besser wird. 

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    KateDakotas avatar
    KateDakotavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ausufernde Phantasie!
    Witzig, aber an manchen Stellen reichlich übertrieben

    Mein Interesse für ein Buch wird oft durch Talkshows geweckt, in denen ein Buch besprochen wird oder der Autor zu Gast ist. So war es auch im Fall von Bastian Bielendorfer.  Sein erstes Buch war da schon längst erschienen, aber ich hatte noch nichts davon gehört

    Ich fand den Autoren witzig und das, was er über seine Kindheit als Lehrerssohn erzählte, ebenso. Darum habe ich mir das Buch gekauft.

    Über viele Begebenheiten, von denen dort berichtet wird, kann man tatsächlich sehr gut lachen, aber je weiter man in das Buch hineinliest, umso mehr hat man das Gefühl, dass doch vieles an den Haaren herbeigezogen ist. Denn nicht nur die Eltern des Autoren werden als Freaks beschrieben, und zwar manchmal sogar in dem Maß, dass ein Jugendamt eigentlich noch heute hellhörig werden müsste, sondern nahezu jeder aus dem Umfeld des Autoren.

    Wenn das wirklich so gewesen ist, kann der Mann einem im Nachhinein ja noch leid tun, aber ich denke, dass er sich ganz gut aus der Schatztruhe der eigenen Fantasie bedient hat. Was ja auch nicht weiter verwerflich ist, denn diese Fantasie ist schon bemerkenswert und sicherlich eine gute Basis für einen Autoren.

    Ich bleibe mit der Bewertung im Mittelfeld, auch wenn ich manchmal schon beinahe zu zwei Sternen hintendiert habe. Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln, und ich musste mich immer wieder zwingen, es zur Hand zu nehmen.

    Das schöne Geschichte über das Schaf Paula und die ernsten und glaubwürdigen Sätze zum Ende hin, haben mich dann umdenken lassen.

    Drei Sterne

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    jackdeckvor 3 Jahren
    Lehrerkind

    Bastian Bielendorfer ist Lehrerkind, was auch als Synonym für "Arme Wurst" gewertet werden kann, wenn man bedenkt, dass sowohl Mutter als auch Vater Lehrer an der eigenen Schule waren und selbst das Reue zeigende Bekennerschreiben nach jedem pubertären Aufgebären mit dem Rotstift korrigiert wird: "`Dein Sprachbild sowie die Rechtschreibung lassen noch sehr zu wünschen übrig, die Entschuldigung ist ohne größere Begründung abgefasst, insgesamt gerade mal ein schwaches Ausreichend. Bastian, das muss besser werden!` `Immerhin kein "Mangelhaft" dachte ich und ging in den Garten.`" Das war im Vorfeld, wenn man den Roman jedoch liest, steht man ständig im Zwiespalt. Auf der einen Seite denkt man sich, dass es für Bastian Bielendorfer eine schwierige Kindheit (danach eigentlich auch) gewesen sein muss, aber auf der anderen Seite erzählt er seine Geschichte so unglaublig witzig und mit viel Ironie, dass das "Arme Kind" in den Hintergrund rückt. Genau das möchte Bastian Bielendorfer aber auch, er möchte unterhalten und, wie erwähnt, seine Eltern nicht schlecht machen. Der Schreibstil ist flüssig und somit liest sich das Buch auch sehr schnell. Ich habe mich auf alle Fälle wirklich gut unterhalten gefühlt, auch wenn man an dieser Stelle keine hohe Literatur erwarten kann. Aber ich glaube, diesen Anspruch hat das Buch auch gar nicht. Es erzählt satirisch und stellenweise leicht überspitzt aus dem Leben eines Lehrerkindes, das mit den pädagogischen Feldversuchen am eigenen Kind fertig werden muss.

    Kommentare: 1
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    Turtlestars avatar
    Turtlestarvor 3 Jahren
    Lehrerkind: Lebenslang Pausenhof

    Ich kenne ihn aus dem Fernsehen. Jetzt wird’s schräg ist eine sehr lustige Sendung und dort habe ich Bastian Bielendorfer zum ersten Mal bewusst gesehen. Seinen Durchbruch im Fernsehen hat er bei Wer wird Millionär gehabt, aber den Erfolg seines Buches hat er wohl eher seinen Eltern zu verdanken.

    Grund genug für mich dieses Buch einmal zu lesen.


    Bastian Bielendorfer ist ein Lehrerkind, aber nicht irgendein Lehrerkind, sondern ein Lehrerkind der Stufe drei. Dies bedeutet beide Elternteile sind Lehrer und nicht irgendwo, sondern auf der eigenen Schule. Durch seine Grundschulzeit wurde Bastian von seiner Mutter begleitet und auf dem Gymnasium stand ihm sein Vater zur Seite.

    In dem Buch Lehrerkind beschreibt er einen großen Teil seiner Kindheit und der Schulzeit. Kaum Freunde, viel lernen und immer den Rotstift im Nacken prägen Bastians Schulzeit. Egal ob Kindergeburtstag mit der Nachbarschaft, Unterhosen und der 1. April, Schwimmunterricht oder eine Reise nach Russland, die Bielendorfers erleben immer etwas und bringen einen Klops nach dem anderen.


    Bastian Bielendorfer schreibt in einem sehr lockeren und lustigen Schreibstil über sein Leben als Lehrerkind der Stufe drei. Das Buch zu lesen hat richtig Spaß gemacht und der ein oder andere laute Lacher war auch dabei. Dies hat es mir sehr einfach gemacht das Buch schnell durchzulesen und es kam keinerlei Langeweile auf. Ab und an hatte ich wirklich Mitleid mit Bastian. Aber egal welche Eigenarten jeder in der Familie Bielendorfer hat, eins steht schnell fest, sie lieben sich alle und sind eine richtige Familie.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 3 Jahren
    Lebenslänglich Lehrerkind

    In seinem Buch berichtet Herr Bielendorfer sehr persönlich von seiner Jugend als Kind eines Lehrerehepaares. An einigen Stellen war ich schon ein wenig irritiert wie krass Bastian seine Eltern beschreibt. Ich fand das teilweise hart grenzwertig, aber gut , wenn er das empfunden hat darf er das auch so schreiben. Die Kapitel sind überschaubar und haben einen Schwerpunkt. Entweder Bastians Leben oder einen speziellen Lehrer
     ( Latein, Biologie usw) Schön gegliedert und gut lektoriert hihi ( Es fand sich kein Fehler im Buch ) Ob da wohl der Herr Papa nochmal drübergeschaut hat :). Ich fand die Kapitel sehr selbstironisch aber schön geschrieben. Ich hatte eigentlich kein Mitleid weil aus der sprachlichen Gestaltung herauszulesen ist, dass der Autor seinen Frieden gefunden hat.
    Das Buch eignet sich aufgrund seiner kurzen Kapitel auch sehr gut zum " Mal eben zwischendurch lachen-lesen "


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    The_Mentalists avatar
    The_Mentalistvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: An vielen Stellen ziemlich lustig, aber es eignet sich besser immer mal wieder einen Abschnitt, als das ganze Buch am Stück zu lesen.
    Rezension zu "Lehrerkind" von Bastian Bielendorfer

    "Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof" ist ein Buch von Bastian Bielendorfer und wurde 2011 veröffentlicht. Das Buch dreht sich um Bastian Bielendorfers Kindheit, Jugend und erwachsen werden. Sein Leben verlief in diesen Jahren wohl so Mitleid erregend, dass man kein Mitleid mehr haben kann.
    Über viele Episoden aus Bielendorfers Erzählung kann man sich wirklich gut amüsieren, doch die anfänglich noch lustige Selbstironie, die auch Mitleid erregen könnte, wirkt mit der Zeit mehr und mehr selbstbemitleidend und dadurch leider auch nicht mehr sonderlich lustig.
    Bastian Bielendorfer beschreibt zwischendurch immer wieder verschiedene Lehrertypen, wie den Kunstlehrer oder den Lateinlehrer. Mit diesen Verallgemeinerungen konnte ich mich jedoch nicht identifizieren. Keine der Beschreibungen würde auf irgendeinen mir bekannten Lehrer zutreffen, doch wenn Vman die Abschnitte nur auf Bielendorfers Lehrer beziehen würde, könnte man sich trotzdem darüber amüsieren.
    Dennoch ist das Buch gut konstruiert. Besonders am Anfang ist es lustig und durch die Verwendung einer leicht verständlichen Sprache hat man keine Probleme dem Autor ohne Anstrengung zu folgen. Viele amüsante Vergleiche führen zu guter Unterhaltung, doch leider wirken diese im Laufe der Handlung nicht mehr originell, sondern eher zunehmend übertrieben.
    Generell ist das Buch trotzdem ziemlich gut gelungen, doch um Spaß an ihm zu haben, sollte man vielleicht immer mal wieder einzelne der kurzen Abschnitte, in die das Buch geteilt ist, lesen, anstatt das Buch im Ganzen, denn dann weicht die humorvolle Selbstironie schnell nervigem Selbstmitleid.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 3 Jahren
    Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof

    "Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof" ist ein Buch des Autors Bastian Bielendorfer. In diesem Buch erzählt der Autor von Erlebnissen aus seinem Schulalltag als Lehrerkind. Der Leser erfährt von den Sorgen und Nöten des Protagonisten und wie er humorvoll und selbstironisch schließlich damit umzugehen lernt. Die Charaktere sind die eigenen Eltern, besonders der Vater des Autors und sie werden gnadenlos auf die Schippe genommen. Aber Herr Bielendorfer nimmt auch sich selbst auf den Arm, was die Erzählungen gleich mal sympathischer macht. 

     

    Der Schreibstil des Autors ist locker und umgangssprachlich. Die Geschichte lässt sich leicht lesen, aber manchmal fehlte mir ein bisschen der rote Faden, denn die Themen wechselten sich sehr häufig und manches mal für mich nicht nachvollziehbar ab. Zum Lachen gebracht haben mich nicht alle Anekdoten, aber es waren doch einige Schmunzler dabei. Einige Stellen im Buch fand ich viel zu übertrieben und gewollt komisch, womit mich der Autor leider gar nicht überzeugen konnte. Alles in allem ist dieses Buch eine nette, kurzweilige Unterhaltungslektüre, vorallem, wenn man nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeht. 

     

    "Lehrerkind Lebenslänglich Pausenhof" ist eine Mischung aus witzigen Anekdoten und gewollt komischen Erzählungen, die auf mich ein bisschen übertrieben wirkten. 

     


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    Speckelfes avatar
    Speckelfevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz witzig ... teilweise aber etwas übertrieben.
    Lehrerkinder haben's wohl nicht leicht ...

    Bastian Bielendorfer erzählt in "Lehrerkind" von seinem Leben als Kind eines Lehrerpaares ... und hat es nicht immer leicht! Ganz witzig und durchaus nachvollziehbar geschrieben, einige Formulierungen und Geschichten fand ich aber doch etwas übertrieben und zu überzeichnet. Trotzdem ganz witzig und kurzweilig zu lesen!

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