Bastian Obermayer Gott ist gelb

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Inhaltsangabe zu „Gott ist gelb“ von Bastian Obermayer

Die große ADAC-Lüge Anfang 2014 brachten die Enthüllungen des Journalisten Bastian Obermayer den ADAC-Skandal ins Rollen. Nachdem die Spitzen-Funktionäre des Clubs seine Recherchen zuerst als Lügen abtaten und ins Lächerliche verwiesen, mussten drei von ihnen schließlich ihren Hut nehmen. Obermayers Buch zeigt nun: Die manipulierte Wahl des «Lieblingsauto der Deutschen» war nur die Spitze des Eisberges. Der ADAC verrät seine Mitglieder, wenn er an ihnen verdienen kann; er taugt nicht zum Verbraucherschützer, weil er zu viel an eigene Geschäfte denkt und seine Funktionäre können sich nahezu unkontrolliert bereichern. Vor allem aber ist der ADAC eines: Ein Milliardenkonzern mit den Strukturen eines Kleingartenvereins.

Ein Verein mit unglaublichen Verstrickungen, ein Verein, dessen Spitzen uns alledreckig ins Gesicht gelogen haben.

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

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  • Wir sind ADAC

    Gott ist gelb
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    20. June 2014 um 17:39

    Wir sind ADAC. So könnte das Buch auch heißen. Bei 19 Millionen Vereinsmitgliedern und einem Bekanntheitsgrad, der weit über anderen Vereinen steht, mit einer so starken Machtstellung in Politik und Wirtschaft, ist aber der vom Autor, Bastian Obermayer, gewählte Titel „Gott ist Gelb“ absolut zutreffend. Wer kennt den Schriftzug mit dem Gelb nicht? Keiner würde diese „Firma“ mit der Post verwechseln. Man mag bezweifeln, dass es jedem, vor allem Führerscheinneulingen, bewusst ist, hier steht nicht einer der größten Firmenimperien Deutschlands mit vielen Kunden, sondern ein Verein, wie es in jeder Kleingartensatzung festgehalten wird, dahinter. Über Jahrzehnte hinweg haben wir unsere Beiträge bezahlt, immer in dem Bewusstsein, wir zahlen im Grunde für uns selbst, damit in der Not der „Gelbe Engel“ kommt und uns von der Straße aufliest. Dass die Beiträge, trotz guter Wirtschaftslage immer höher werden, uns fast wöchentlich Werbung für obskure Gewinnspiele, Versicherungen und vieles mehr ins Haus flattert, ist für viele ein notwendiges Übel, schließlich muss der „Verein“ ja überleben. Und dann kommt der SuperGAU, der noch immer anhält und uns weiterhin mit  schlechten Nachrichten versorgt. Die Statistiken verfälscht, Preisverleihungen in einen Himmel gehoben, den diese nicht Wert sind, Tests gemauschelt aufgrund von starker Nähe zu Zulieferfirmen, man will es sich schließlich nicht mit seinen eigenen Partnern verscherzen, wie zur Automobilindustrie,  Stichwort Lieblingsauto der Deutschen. Wozu das alles? Machtmissbrauch im angeblichen Namen der Vereinsmitglieder, oder doch eher Kunden? Was nicht genannte Informanten den Journalisten alles haben zukommen lassen, ist einfach nur ungeheuerlich, aber die 19 Millionen können doch nicht so irren? Ob und wie sich etwas ändern wird, kann nur die Zukunft zeigen und die deutschen Gerichte. Der Autor hat versucht, uns in einfachen Worten zu erklären, was da eigentlich vor sich geht, wie die Vereinsmitglieder hinters Licht geführt worden sind. Diese immensen Verstrickungen der verschiedensten Partnerschaften, Tochtergesellschaften, Zweigstellen, wie der ADAC mit seinen Gremien funktioniert, wie es sich mit den Stimmrechten verhält, ist schier unübersichtlich. Und das soll ein Verein sein?

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