Bastian Weinert

 2.6 Sterne bei 7 Bewertungen

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Projekt Melancholia

Projekt Melancholia

 (7)
Erschienen am 25.05.2015

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Projekt Melancholia" von Bastian Weinert

Rezension zu "Projekt Melancholia"
Zsadistavor 3 Jahren

Leila, die Enkelin von Jost Herwig kommt aus der Schule nicht nach Hause. Völlig aufgelöst macht sich Jost auf den Weg sie zu suchen. Aber das Kind bleibt verschwunden. Dafür stößt er im Wald auf eine grausame Szene. Verzweifelt ermittelt er in alle Richtungen um seine Enkelin wieder zu finden. Durch Zufall stößt er auf Medikamente in Leilas Zimmer. Auf dem Weg zur Klosterschule, um die dortigen Lehrer zur Rede zu stellen passieren einige Dinge. Unter anderem findet Jost heraus das Levin, der Freund von Leila gar nicht verreist ist. Er wurde gerade von Betraya. Zusammen mit ihr macht sich Jost auf den Weg, das Geheimnis zu lüften und Leila zu retten.

„Projekt Melancholia“ ist ein abgeschlossener Roman der in der Sparte Thriller angesiedelt wurde.

Die Geschichte fängt spannend und düster an. Man fragt sich, wo Leila ist und was ihr passiert ist. Der Anfang ist vom Autor sehr gut geschrieben worden. Leider hält die Spannung nicht bis zum Ende durch. Obwohl das Thema mit Kinderhandel und Medikamenten Tests sehr spannend erscheint, konnte dies nicht umgesetzt werden.

Ich möchte nicht spoilern, deswegen bleibe ich jetzt etwas ungenau in meinen Ausführungen. Auf jeden Fall wird das Buch vorhersehbar und etwas langatmig, als eine bestimmte Person auf den Plan tritt. Zumindest mir war dann soweit alles klar.

Zudem gab es Ereignisse, die ich nicht nachvollziehen konnte. Und Dinge erschienen, weil sie gerade gebraucht wurden, aber eigentlich gar nicht da waren. Ich würde sagen, ein Drittel des Buches müsste überarbeitet werden. Das Thema könnte ein richtig gutes Buch werden. Irgendwie waren zu viele Sachen, die unwichtig waren weit umschrieben. Wichtige oder interessante Tatsachen aber vergessen oder nur kurz erwähnt.

Die Story, finde ich, ist auch nicht der Thriller, wie man ihn sich vielleicht normal vorstellt. Vielleicht eher ein Psychothriller, ich weiß es nicht.

Der Roman war das Debüt von Autor Bastian Weinert. Der Autor hat definitiv Potential, aber mehr als 3 Sterne kann ich für „Projekt Melancholia“ nicht vergeben. 

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abetterways avatar

Rezension zu "Projekt Melancholia" von Bastian Weinert

Projekt Melancholia
abetterwayvor 3 Jahren

Inhalt:
"Traurigkeit ist ein natürliches Gefühl. Ein Gefühl, das wieder vergeht. So zumindest sollte es sein. Die Enkelin des ehemaligen Berufssoldaten Jost Herwig verschwindet eines Tages. Spuren findet er schon bald. Sie lassen eine Entführung vermuten, das Motiv: Kinderhandel. Rastlos suchend stößt Jost auf eine mysteriöse neuartige Droge, die offenbar mit der Entführung im Zusammenhang steht. Sie soll gezielt Traurigkeit hervorrufen können und hat bereits ein Kind getötet. Doch das wirkliche Ausmaß, das dieses Verbrechen bald annehmen soll, kann er nicht einmal erahnen …"

Meinung:
Der Schreibstil ist eigentlich überzeugend, die kurzen Kapitel und kurzen Sätze machen den Einstieg in die Geschichte leicht.
Der Klapptext klingt so als ob man das Buch unbedingt lesen muss.
ABER....das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft, teilweise sind ei Charaktere zu seit, dann sind wieder zuviele Ereignisse auf einmal. Sind sicher tolle Szenen, aber das Gleichgewicht passt nicht zusammen.

ich bin mir sicher wenn man das Buch nochmal überarbeitet kann ein ganz tolles Werk entstehen. Leider ist es für mich zu unausgereift und deswegen kommen nur zwei Sterne zustande.

Fazit:
Leider nicht das was ich erwartet habe, denn das Buch einfach nicht ausgereift ist. Die Geschichte hat sehr viel Potenzial konnte aber nicht umgesetzt werden.

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Projekt Melancholia" von Bastian Weinert

Sehr interessantes Thema, Schwerpunkt leider falsch gewählt
Janna_KeJasBlogvor 3 Jahren


Jost lebt mit seiner weitaus jüngeren Frau und der Enkelin Leila in einem kleinen Ort. Als eines Tages Leila nach der Schule nicht nach Hause kommt, macht sich ihr Opa Jost auf die Suche und entdeckt dabei unvorstellbares!

Die Grundthematik sprach mich sehr an: Kinderhandel, Drogen, Melancholie (Melancholia), deshalb bewarb ich mich für die LR und habe mich gefreut, das Exemplar des Debüt-Autoren lesen zu dürfen!

Leider muss ich an dieser Stelle sagen, das mich das Buch nicht begeistern konnte. Nur ein Kapitel geht auf die Grundthematik ein. Ich hätte mir gewünscht, dass der Auto mehr darauf eingeht, was genau passiert mit den Kindern, welche Auswirkungen ...

Der Autor hat das Buch mit vielen Erlebnissen bestückt und ich empfand genau dies beim lesen für zu viel! Innerhalb kürzester Zeit überschlagen sich die Ereignisse, es passiert einfach zu viel und der Protagonist erhält zu schnell bestimmte Informationen.
Dem Buch hätte es nicht geschadet weniger Aktionen zu haben und dafür tiefgründiger auf die Melancholie einzugehen. Ich denke auch das dies dem Autor gelungen wäre, denn das Kapitel, welches darauf eingeht wirklich interessant ist!


Die Einteilung der Kapitel empfinde ich als gut gewählt: Es beginnt mit Jost und wechselt dann in die Perspektive eines der Kinder - dieser Wechsel bleibt bei den Kapiteln bestehen.

Die Sätze im Buch sind "einfach" gehalten (Bsp.: S.104 "Er saß so richtig in der Falle!"), jedoch hat der Autor in der LR gezeigt das er sich sprachlich sehr schön ausdrücken kann, mit Worten spielt - ich hoffe das dieses Potenzial im nächsten Buch genutzt wird.

Es muss auch erwähnt werden, dass dieses Buch schon mind. 10 Jahre alt, das Erstlingswerk, ist und somit nicht das Potenzial ausgeschöpft wurde, welches der Autor besitzt!



Ich war sehr positiv überrascht von der Kritikfähigkeit des Autoren! Als Leser konnte ich in den gezielten Austausch mit ihm gehen, meine Eindrücke erläutern und es entstand ein schöner Austausch! Dies ist selten gegeben: Ein Autor der die Kritik - auch negative - annimmt und damit arbeitet!

Kommentare: 8
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Gespräche aus der Community

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Verlag30s avatar
Traurigkeit ist ein ganz natürliches Gefühl. Ein Gefühl, das wieder vergeht. So zumindest sollte es sein.

Jost Herwig, ein ehemaliger Berufssoldat, wartet eines Abends vergebens auf die Heimkehr seiner Enkeltochter aus der Schule. Niemand kann ihm sagen, wo sie geblieben ist. Doch schon bald entdeckt er Spuren, die nichts Gutes ahnen lassen – sie lassen eine Entführung vermuten. Das Motiv: Kinderhandel.

Rastlos suchend stößt Jost auf eine mysteriöse neuartige Droge, die offenbar mit der Entführung im Zusammenhang steht. Sie soll gezielt Traurigkeit hervorrufen können und hat bereits ein Kind getötet. Doch das wirkliche Ausmaß, das dieses Verbrechen bald annehmen soll, kann Jost nicht einmal erahnen …

So weit die Kurzbeschreibung des Thrillers „Projekt Melancholia“. Die Handlung verläuft etwa bis zur Hälfte in zwei Strängen, weil die Perspektive des Protagonisten Jost Herwig mit der eines Opfers der „Melancholia-Droge“ nach fast jedem Kapitel wechselt. Wer noch mehr erfahren möchte – hier geht es zur Leseprobe: https://buch-ist-mehr.de/schatzkiste/das-unerklaerliche-gruen-der-flammen

An der Leserunde teilnehmen kann jeder. Verlost werden 10 Druckausgaben.

Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage:

Was versteht ihr unter „Melancholie“?

Gewinner verpflichten sich, an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu schreiben.

Autor und Verlag 3.0 wünschen allen Teilnehmern viel Glück bei der Verlosung und viel Spaß und Spannung beim Lesen!
BastianWeinerts avatar
Letzter Beitrag von  BastianWeinertvor 3 Jahren
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