Bastian Zach , Matthias Bauer Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

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Inhaltsangabe zu „Morbus Dei: Im Zeichen des Aries“ von Bastian Zach

Österreich, 1704: Die junge Elisabeth befindet sich in den Händen des französischen Generals Gamelin, der dunkle Pläne mit ihr verfolgt - Pläne, die nicht nur sie in Gefahr bringen, sondern auch das gesamte Habsburgerreich bedrohen. Nur einer kann das Unheil noch abwenden: Johann List, der Elisabeth liebt und eher sterben würde, als sie aufzugeben. Eine tödliche Jagd beginnt, die durch unwirtliche Täler und geheime Abteien des alten Kaiserreichs zur mächtigen Festung von Turin führt - und weiter, ins dunkle Herz der Alpen ...

Ein gelungener und sehr spannender Abschluss der Trilogie

— Aleshanee

Ganz tolle Reihe immer spannend und bringt die Geschichte sehr zufriedenstellend zu einem runden Ende.

— Federzauber

Spannend und immer wieder überraschend.

— Synapse11

auch der letzte Teil hat mir sehr gut gefallen!

— Goldammer

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  • Liebe ist stärker als der Tod

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Synapse11

    17. June 2014 um 14:49

    Elisabeth und Johann sind weiterhin fast ständig in Lebensgefahr. Auch der dritte Teil enthält Krimiflair, Liebesgeschichte, Aktion und Spannung vor historischem Hintergrund. Leser unterschiedlichster Genres kommen nicht zu kurz. Das Autorenduo hält wieder überraschende Wendungen für die Leser bereit. Wenige Längen, bei denen ich nicht immer ganz durchgeblickt habe, wer sich gerade wo befindet, kommen allerdings auch mal vor. Beim Weiterlesen wird aber der Zusammenhang wieder deutlich. Der Schluss nimmt eine unerwartete Wende. In Anbetracht von Elisabeths Zustand wirkt er etwas unrealistisch, gekünstelt. Im Epilog werden die noch offenen Fragen beantwortet. Bis auf eine ... diese erscheint aber am Schluss nicht mehr ganz so wichtig wie in den Teilen 1und 2. Mein Lieblingszitat: “Und wenn Waffen gegen Eure Feinde nutzlos sind, gebt ihnen Euren Schnaps. Eines von beiden kriegt jeden klein.” Fazit: Wer spannende Abenteuergeschichten mag, sollte sich die drei Bände nicht entgehen lassen.

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  • Ein gelungenes Finale der Trilogie!!

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Buchfeeling

    20. March 2014 um 10:24

    Wieder folgt der Leser Johann, dieses Mal um Elisabeth zu retten. Es schliessen sich kampferprobte Männer an, die bei ihrer Reise auf harte Proben gestellt werden. Die Situation scheint oft ausweglos, Johann am Ende seiner Kräfte und ratlos. Doch gute Freunde und oft genug der Zufall helfen den Männern, ihr Ziel zu erreichen. Das Buch ist spannungsgeladen, glaubhaft und schonungslos ehrlich. Ich habe beim Lesen oft meinen Kindle umkrampft, weil die Spannung schier unterträglich ist. Ein sehr gelungenes Finale!!

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  • Beeindruckendes Finale einer grandiosen Trilogie!

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    AennA

    24. January 2014 um 11:35

    Lange mussten die eingefleischten "Elisabeth und Johann - Fans" warten... Mit "Im Zeichen des Aries" präsentiert das Autorenteam Zach/Bauer nun den letzten Teil ihrer Morbus Dei -Trilogie. Wie gewohnt, knüpft dieser nahtlos an seinen im Juni 2012 erschienenen Vorgänger an, und trotz der langen Zeitspanne von mehr als einem Jahr ist es nicht nötig, Teil zwei noch einmal zu lesen, um in die Geschichte hinein zu kommen. Ganz im Gegenteil. So folgen wir den Spuren von Elisabeth und Johann, die bei ihrer spektakulären Flucht aus Wien voneinander getrennt wurden. Zur Erinnerung: Während Johann es bis auf das rettende Schiff geschafft hat, landete Elisabeth in den Händen des Feindes.... Natürlich macht sich Johann auf die Suche nach seiner Liebsten, unterstützt von seinen Weggefährten.... Und wieder schaffen es Bastian Zach und Matthias Bauer problemlos und nahezu perfekt, den Leser in das frühe 18. Jahrhundert zu "beamen". Die Authentizität der Handlung, unterstützt durch die einmalige Wortwahl und den unverkennbaren Stil, hat mich wieder einmal fasziniert und stark beeindruckt. History, Abenteuer, Liebe und eine Prise Mystik werden geschickt, und wie gewohnt auch ausgesprochen spannend, zu einem Ganzen verwoben. Mit "Im Zeichen des Aries" wird das Abenteuer von Elisabeth und Johann beendet sowie auch das Schicksal ihres Dorfes besiegelt... Ich war "gefangen" im Geschehen und hätte noch ewig weiterlesen können... Mit ihrer Trilogie haben Bastian Zach und Matthias Bauer ganz großes Kino geschrieben... Und genau dorthin gehört diese Geschichte auch, die meiner Meinung nach perfekt dazu geeignet ist, filmisch umgesetzt zu werden. Zumal das Autoren-Duo ja auch auf diesem Gebiet nicht unerfahren ist.... Auf jeden Fall hoffe ich, auch zukünftig weitere Geschichten aus der Feder von Zach/Bauer lesen zu können, ....Lesefreude ist hier mit Sicherheit garantiert! Kurz und knapp: Beeindruckendes Finale einer grandiosen Trilogie!

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  • Gelungenes Finale für eine lesenswerte Trilogie

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Geri

    19. January 2014 um 12:42

    Zu Beginn der Geschichte habe ich mich etwas schwer getan, da es mir ein wenig zu sehr um Kriegsführung und derlei Dinge ging, jedoch haben die gewohnt liebevoll gestalteten Charaktere, die man zum Großteil schon aus den Vorgängern kennt, dies wieder wett gemacht. Dazu muss ich sagen, dass ich nur wenige historische Romane gelesen habe und definitiv allgemein kein Fan dieses Genres bin. Und doch hat mich die "Morbus Dei"-Trilogie sehr gepackt und ich bin ein wenig traurig, dass es kein Wiedersehen mit den tollen Charakteren geben wird. Die kurzen Kapitel lassen einen nur so durch das Buch fliegen und die schnellen Szenenwechsel tun ihr Übriges, um dem Leser das Gefühl zu geben, unbedingt dranbleiben zu müssen. Faszinierend finde ich, dass man beim Lesen ständig die Szenen als Film vor sich sieht, was sehr für den Schreibstil spricht. Vielleicht wird es ja irgendwann wirklich mal eine Verfilmung geben, wer weiß?! In Teil drei fügt sich jedenfalls alles wieder zusammen: es wird vermehrt Bezug auf die Geschehnisse des ersten Teils genommen und auch die Überlebenden aus diesem tauchen wieder auf. Besonders gefreut habe ich mich da über Sophie, die ich von Beginn an ins Herz geschlossen hatte und nicht mehr damit gerechnet hätte, dass sie noch einmal eine tragende Rolle bekommt. Wenn ich zwischen den drei Büchern vergleiche, setzt sich "Die Ankunft" durch die vorherrschende Gruselatmosphäre ganz klar von seinen Nachfolgern ab. Jedoch schafft Dieser erste Teil eine solide Grundlage in Sachen Charakteren und Handlung, so dass man über die fehlenden Gruselelemente in Band zwei und drei hinwegsehen kann und sich auch so sehr gut unterhalten fühlt. Insgesamt hätte ich "Morbus Dei" als einen Komplettband stimmiger gefunden, da es sich hier nicht um drei einzelne abgeschlossene Geschichten handelt, sondern sie nur zusammen gelesen einen Sinn ergeben. Fazit: Eine absolut lesenswerte Trilogie - nicht nur für Fans von historischen Romanen.

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  • Das große Finale einer außergewöhnlichen Trilogie

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    BlueNa

    06. January 2014 um 13:02

    Elisabeth wurde von General Gamelin in einer schwarzen Kutsche entführt und der Preuße verwundet. Johann brennt natürlich darauf Gamelin zu verfolgen und seine Elisabeth aus seinen Fängen zu befreien, doch die Verletzung des Preußen, der um sein Leben ringt, verzögert die Verfolgung um ein paar Tage. Schon bald kann Johann die Verfolgung des Wagentrecks beginnen, doch als sie Gamelin endlich einholen, finden sie nur Tod und Zerstörung vor: Der gesamte Wagentreck wurde vernichtet, die Söldner und die Gefangenen getötet. Es sind keine Überlebenden zu finden, nur Gamelin ist anscheinend entkommen. Johann ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache… „Morbus Dei: Die Ankunft“ war für mich eines der Überraschungsbücher 2010 und ich bin sehr froh, dass auch der zweite Band „Morbus Dei: Inferno“ qualitativ absolut mithalten konnte. Aber was hat der dritte und finale Band „Morbus Dei: Im Zeichen des Aries“ zu bieten? Alles, was auch seine Vorgängerbände zu etwas außergewöhnlichem gemacht hat! Tolle Charaktere, eine interessante, wenn auch dunkle Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts, ein toller Handlungsort (Tyrol) und ein wunderbarer Schreibstil, den ich immer wieder nur loben kann! Dies alles macht die „Morbus Dei“-Trilogie zu einer Reihe, die ich absolut nicht missen möchte! Auch im dritten Teil schreitet die Handlung rasant voran, denn Johann wird immer von etwas getrieben, sei es Sorge oder Rache, was sofortiges Handeln unabdingbar macht. Wir treffen dieses Mal sogar auf italienische Soldaten und aus Feinden werden Freunde. Der Schreibstil ist für mich eines der Kriterien, das die Bücher zu etwas Besonderem machen. Sie lesen sich nämlich durchweg wie ein total spannender und düsterer Actionfilm. Schnelle Perspektivwechsel wechseln sich mit niveauvollen Dialogen ab, es passiert immer etwas und somit wird es nie langweilig. Ich hatte immer das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Beschreibungen der Personen und der Umgebung waren auch absolut bildlich und zauberten die Bilder vor mein inneres Auge, wie es kaum ein Autor zuvor vermochte. Die meisten Personen sind aus den Vorgängerbänden schon bekannt. Johann List, unser Hauptprotagonist verwandelt sich im Laufe der Geschichte zu einem Racheengel der nur von dem Gedanken getrieben wird Gamelin zur Strecke zu bringen. Begleitet wird er dabei vom Preußen, drei weiteren Mitstreitern und Leutnant Wolff von der Wiener Rumorwache, der auch hinter Gamelin her ist. Wolff ist ein mutiger und kampferprobter Soldat, der aber auch über eine gehörige Portion Humor verfügt und Johann eine große Unterstützung ist. Gamelin ist das personifizierte Böse, der Elisabeth in seine Klauen bekommen und furchtbares mit ihr vorhat. Aber auch die Ausgestoßenen im abgeschiedenen Tyroler Bergdorf spielen wieder eine große Rolle. Das Cover ist wieder von Bastian Zach in der Manier der Vorgängerbände gestaltet worden. Dieses Mal steht die dunkle Kapuzengestalt in der Nacht vor einem Hügelpanorama und hält das Buch in seiner Hand. Es sieht sehr düster und mystisch aus. Gefällt mir unheimlich gut! Fazit: Auch der Abschlussband „Morbus Dei: Im Zeichen den Aries“ von Zach/Bauer hält wieder atemlose Spannung für uns bereit und Ereignisse, die an einem Happy End zweifeln lassen. Insgesamt ist dieser dritte Teil ein toller und würdiger Abschluss einer wirklich außergewöhnlichen Trilogie, die ich allen, die auf historische Spannung mit einer Prise Mystery stehen, wirklich ans Herz legen kann! Ich vergebe sehr gute 4,5 von fünf Sternen!

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  • Wo ist Elisabeth?

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Lerchie

    31. December 2013 um 14:12

    Johann hatte von Pranckh im Kampf besiegt  und hatte im letzten Augenblick die Zille erreicht. Doch Elisabeth war nicht da. Gamlin hatte sie geschnappt und in seine Kutsche gezogen. Im Moment konnte Johann nichts tun, er fühlte seine Ohnmacht. Der Preuße war schwer verletzt und sie fuhren bis nach Deutsch-Altenburg, wo ein Medikus sich des Preußen annahm und ihm das Leben rettete. Als alle wieder fit waren, gab es für Johann kein Halten mehr, er musste Elisabeth finden.  Er konnte sich auf die Freunde, die ihn begleiteten verlassen und traf unterwegs auch noch Pater von Freising, der sich ihm anschloss. Und dieser erklärte ihm, dass es in dem Kloster, in dem Johann aufgewachsen war, ein Rezept für ein Mittel gab, das die Krankheit zumindest lindern konnte. Und Johann machte sich zunächst auf den Weg dahin… Wird Johann das Mittel finden? Und wird er Elisabeth finden und retten können? Was wird mit den Ausgestoßenen im Dorf, die der Anführer der Schwarzen Garde ‚erlösen‘ soll?  Auch hier in diesem Buch gibt es wieder einen Verräter! In diesem Buch ging es genauso spannend weiter, wie das letzter aufgehört hat. Und auch hier hat es mich etwas gestört, dass die Sprünge von einer Gruppe zur anderen nicht gleich auszumachen waren, was ich ja schon in meiner Rezi zum Vorgängerband Inferno bemängelt hat. Doch trotzdem ließ sich das Buch gut lesen, da ich mich inzwischen daran gewöhnt hatte. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Es hat mich gefesselt von Anfang bis zum Ende und mir sehr gut gefallen.

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  • Leserunde zu "Morbus Dei: Die Ankunft" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Daniliesing

    300 x "Morbus Dei: Die Ankunft" von Bastian Zach & Matthias Bauer (E-Book) Zusammen mit dem Haymon Verlag haben wir etwas Schönes für euch vorbereitet. Ihr dürft euch auf eine spannende Leserunde zum ersten Band der "Morbus Dei"-Trilogie von Bastian Zach und Matthias Bauer freuen, die auch beide Autoren begleiten werden. Mehr zum Buch: Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ... --> Leseprobe Wenn ihr Spannung, Dramatik und Emotionen in Büchern liebt, dann lasst euch "Morbus Dei" nicht entgehen! Die Teilnahme ist ganz einfach: Ihr kommentiert diese Aktion mit einem eigenen Beitrag bis spätestens 15.12.2013 und verratet uns, wieso ihr "Morbus Dei: Die Ankunft" gern lesen und bei dieser Leserunde mitmachen möchtet. Die ersten 300 Kommentatoren bekommen ihren persönlichen Download-Code per E-Mail zugeschickt. Mit dem Code könnt ihr euch das gewünschte E-Book-Format (EPUB oder Mobi für den Amazon Kindle) auswählen und runterladen. Wichtig für Kindle-Benutzer: unbedingt eure persönliche E-Mail-Adresse verwenden, die "Send-To-Kindle-Emailadresse" funktioniert nicht! Zusätzliche Verlosung: Unter allen, die ihre Rezension zum Buch bis zum 4. Januar 2014 veröffentlichen und sich außerdem an der Leserunde beteiligen, wird noch 10 x Teil 1–3 der Morbus-Dei-Trilogie als Print-Exemplar/Taschenbuch verlost.

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  • Großartiger Abschluss der Morbus Dei-Trilogie

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Buechersuechtig

    14. October 2013 um 13:27

    DIE GESCHICHTE: Österreich im Jahre 1704: Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht, um in Turin sein finsteres Vorhaben in die Tat umzusetzen. Unterdessen hat sich Johann List (gemeinsam mit dem Preußen und einigen Freunden) auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen in Form eines geistlichen Abgeordneten aus Rom droht, weshalb sich bald die Wege der Gefährten trennen. Johann und Leutnant Wolf begeben sich nach Turin, während sich der Preuße und seine Kameraden auf den Weg in die Tyroler Berge machen... MEINE MEINUNG: Auch wenn ich eigentlich gar keine historischen Romane lese, hat die Morbus Dei-Trilogie etwas an sich, das mich diese "Abneigung" vergessen lässt, weshalb ich natürlich wissen wollte, wie die Morbus Dei-Trilogie endet. "Im Zeichen des Aries" knüpft an seinen Vorgänger "Inferno" nahtlos an, führt uns von Wien nach Turin bzw. nach Tyrol und wartet ein weiteres Mal mit überaus lebendigen Handlungsschauplätze auf, die mein Kopfkino zum Laufen bringen. Die Handlungsdauer umfasst ein paar Wochen im Jahre 1704, nach dem Prolog gliedert sich die Geschichte in 3 namens Persecutio, Morbus und Aries. Die junge Elisabeth Karrer wurde von dem grausamen Maréchal Gamelin verschleppt, der mit der mit der Kranken seine eigenen Pläne hat, die schreckliche Auswirkungen für das gesamte Reich haben könnte. Inzwischen weiß Elisabeth auch, dass sie ein Kind erwartet und so drehen sich ihre Gedanken ständig um Johann und ihr ungeborenes Kind sowie um ihre Krankheit, die immer schlimmer wird und eine Flucht schier unmöglich macht. Gleichzeitig schmiedet der ehemalige Soldat und Deserteur Johann List Pläne, wie er seine geliebte Elisabeth retten kann und wird dabei von seinem Freund, dem "Preußen" Heinz Wilhelm Kramer tatkräftig unterstützt. Unerwartete Hilfe bekommen sie von Leutnant Wolf, der vom Wiener Bürgermeister den Auftrag erhalten hat, Gamelin zu stoppen. Die Hauptpersonen Johann und Elisabeth sind facettenreiche, authentisch wirkende Persönlichkeiten, die mit vielen Ecken & Kanten versehen wurden und durchwegs glaubwürdig agieren. Ganz toll finde ich, dass Elisabeth eine starke Frau ist, die ihre eigene Meinung hat und diese auch vertritt, was zu Beginn des 18. Jahrhunderts sicher nicht üblich war. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. Johanns Freund "der Preuße" Heinz Wilhelm Kramer, Leutnant Georg Maria Wolf, Jesuitenpater Konstantin von Freising sowie ihre Widersacher Francois Antoine Gamelin und der Vatikan-Abgesandte Antonio Sovino wurden reizvoll gestaltet und fügen sich wunderbar in die Handlung ein. Abwechselnd berichten Elisabeth und Johann die packenden Begebenheiten aus ihrer Sicht, zwischendurch schildern einige Nebencharaktere wie General Gamelin, Wiens Bürgermeister Jakob Tesper und Leutnant Wolf (alle in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Man fühlt sich sofort nach Österreich bzw. in das Jahr 1704 zurückversetzt, fühlt, leidet & fiebert mit dem sympathischen Paar Johann & Elisabeth mit. "Im Zeichen des Aries" garantiert Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, denn kaum hat man diesen historischen Thriller aufgeschlagen, wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen und von der temporeichen Story, die ganz ohne Längen oder unnötige Passagen auskommt, gefangen genommen. Hier kommen Fans von Spannung und Blutvergießen in historischen Romanen voll auf ihre Kosten! Das Finale von "Morbus Dei" beinhaltet neben verschiedenen Erzählperspektiven ebenso viele, miteinander verwebende Handlungsstränge, die am Ende ein schlüssiges Bild ergeben. Die Atmosphäre ist durchwegs düster, obwohl es leider nicht ganz an die gruselige, unheimliche Grundstimmung des 1. Bandes heranreicht. Mit einer originellen Romanidee samt exzellenter Umsetzung ausgestattet, präsentiert dieser Trilogie-Abschluss eine wirklich gelungene Mischung aus historischem Thriller und Mystery-Elementen, die mit vielen unterschiedlichen Emotionen durchzogen ist. "Morbus Die: Im Zeichen des Aries" wurde mit raffiniert gelegten falschen Fährten und Überraschungen versehen, die in ein atemberaubendes Finale gipfeln, das mich zufrieden zurückgelassen hat. Dank der fesselnden, ausdrucksstarken Schreibweise des sympathischen Autorenduos Matthias Bauer & Bastian Zach, der zeitgemäßen Sprache und der lebendigen Schilderungen fliegt man förmlich durch die 400 Seiten und kann kaum den Ausgang der Geschichte erwarten. Diese Trilogie könnte ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen. FAZIT: "Morbus Dei: Im Zeichen des Aries" hat es geschafft, mich zu begeistern und verspricht dank des großartigen ausgearbeiteten Plots mit überraschenden Wendungen, der reizvollen Protagonisten sowie der mitreißenden Schreibweise von Bastian Zach und Matthias Bauer spannendes Lesevergnügen vom Anfang bis Ende. Ich liebe die Morbus Dei-Trilogie (weshalb die Rezension auch so lang geworden ist) und bin ein wenig traurig, dass die Abenteuer rund um Elisabeth und Johann nun zu Ende sind. Zu kritisieren gibt es von meiner Seite nichts, weshalb ich nur beindruckende 5 (von 5) STERNE vergeben kann.

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  • Gelungener Abschluss der Trilogie

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Bellexr

    11. October 2013 um 16:12

      Österreich im Jahre 1704: Elisabeth ist die Gefangene von General Gamelin, der einen perfiden Plan mit ihrer Hilfe verfolgt, der nicht nur tödlich für Elisabeth enden kann, sondern auch für Turin äußerst gefährlich werden könnte. Währenddessen macht sich Johann List zusammen mit dem Preußen und weiteren Freunden von Wien aus auf die Suche nach Elisabeth. Doch ihre Wege trennen sich bald, denn auch das Tyroler Dorf von Elisabeth ist einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt. Während Johann sich zusammen mit Leutnant Wolf an die Fersen von General Gamelin heftet, begeben sich Heinz der Preuße und seine Mitstreiter in die Tyroler Berge.   Wie bereits im 2. Teil fügt sich auch der Abschluss der Trilogie nahtlos an den Vorgängerband an und hierdurch befindet man sich sofort wieder mitten im Geschehen.   Gnadenlos ist Elisabeth der Willkür des grausamen französischen Maréchal Gamelin ausgesetzt, dessen Ziel die mächtige Festung Turin ist. Elisabeths Gedanken kreisen dabei immer wieder um Johann, ihrem ungeborenen Kind und einer möglichen Flucht. Dabei ist ihre Krankheit allgegenwärtig und der Aufenthalt bei Tageslicht wird zusehends schwieriger für sie.   Währenddessen ist Johann nur von einem einzigen Gedanken erfüllt. Er muss um jeden Preis Elisabeth retten. Stellenweise recht kopflos möchte er hier vorgehen und wird von seinem Freund, dem Preußen, immer wieder gezügelt. Unerwartete Unterstützung erhalten die Freunde bald von Georg Maria Wolf, einen Leutnant, der ebenfalls die Spur von Gamelin verfolgt und den Freunden bald tapfer zur Seite steht.   Der dritte Band führt einen quer durch Tyrol bis nach Italien, aber die Autoren führen ihre Leser auch wieder zum Ursprung der Geschichte zurück, in das Dorf von Elisabeth, wo alles begann. Die Ausgestoßenen leiden nicht nur unter ihrer Krankheit und können Arbeiten nur nach Sonnenuntergang verrichten, zudem sind sie auch einer tödlichen Gefahr in Form des kirchlichen Abgesandten Antonio Sovino ausgesetzt, der die Krankheit und somit die Dorfbewohner ein für alle Mal vernichten will.   Und somit wechselt die Story ständig zwischen Elisabeths Erlebnissen, Johanns verzweifelter Suche nach seiner großen Liebe und den Ausgestoßenen, bei denen so langsam so etwas wie Normalität einkehrt. Der Schreibstil des Autorenduos Bauer / Zach ist wieder gewohnt bildhaft, lebhaft und fesselnd. Gebannt verfolgt man die Abenteuer ihrer Protagonisten, die Story wird jederzeit schlüssig erzählt und die Spannung ebbt nur selten ab. Die Stimmung des Romans ist etwas düster, fast schon beklemmend, aber dieser gruselige Hauch des ersten und teilweise auch noch des 2. Bandes fehlt dieses Mal vollkommen. Geschuldet ist dies natürlich durch das Wissen, wer „die Anderen“ sind.   Fazit:  „Morbus Dei – Die Stunde des Aries“ ist ein absolut gelungener, atmosphärisch dicht umgesetzter und fesselnd geschriebener Abschluss einer grandiosen Trilogie.

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  • Spannung bis zuletzt

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    dark_angel

    16. September 2013 um 03:49

    Österreich, 1704: Elisabeth befindet sich in den Händen des französischen Generals Gamelin, der mit Hilfe ihrer Krankheit seine dunklen Pläne in die Tat umsetzen möchte. Johann List gibt nicht auf, seine geliebte Elisabeth aus seinen Fängen zu befreien. Gemeinsam mit seinen Freunden nimmt er die Verfolgung auf bis hin zur mächtigen Festung von Turin... Die Handlung von "Morbus Dei - Im Zeichen des Aries" setzt nahtlos ans das Ende des zweiten Teils "Morbus Dei - Inferno" an. Auch hier setzen die Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer die gelungene Mixtur der Genres fort; ein historischer Roman vermischt Liebe, Drama und Thriller. Das Österreich jener Zeit hat auch im dritten Band nichts von ihrer Atmosphäre verloren. Man fühlt sich buchstäblich in jene Zeit zurückversetzt. Die Erzählweise bleibt atmosphärisch dicht und spannend, so wie der Leser es bereits aus den vorangegangenen Teilen gewohnt ist. Man legt das Buch nur ungern zur Seite, wenn man den Weg von Johann oder Elisabeth verfolgt und mitansehen muss, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind. Ein gelungener und unterhaltsamer Abschluss der Reihe.

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  • Bastian Zach & Matthias Bauer - Morbus Dei. Im Zeichen des Aries

    Morbus Dei: Im Zeichen des Aries

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2013 um 18:06

    Kurzbeschreibung: Österreich, 1704: Die junge Elisabeth befindet sich in den Händen des französischen Generals Gamelin, der dunkle Pläne mit ihr verfolgt - Pläne, die nicht nur sie in Gefahr bringen, sondern auch das gesamte Habsburgerreich bedrohen. Nur einer kann das Unheil noch abwenden: Johann List, der Elisabeth liebt und eher sterben würde, als sie aufzugeben. Eine tödliche Jagd beginnt, die durch unwirtliche Täler und geheime Abteien des alten Kaiserreichs zur mächtigen Festung von Turin führt - und weiter, ins dunkle Herz der Alpen... Zu den Autoren: Bastian Zach, geboren 1973 in Leoben. Grafik-Designer, Schnitt- und Synchronregisseur. Matthias Bauer, geboren 1973 in Lienz. Studium Geschichte/Volkskunde, Tätigkeiten im Verlags- und Ausstellungsbereich sowie in der Erwachsenenbildung. Gemeinsam schreiben Bastian Zach und Matthias Bauer Drehbücher und Romane. Bei HaymonTB erschienen Die Ankunft (2010) und Inferno (2012), die ersten beiden Teile der Morbus Dei-Trilogie. Meinung: Mit Morbus Dei. Im Zeichen des Aries endet nun die Trilogie um Johann List und Elisabeth Karrer. Handlungsorte sind Wien, Tyrol und Turin im Jahre 1704. Johann und Elisabeth wurden nach den Vorkommnissen in Morbus Dei. Inferno voneinander getrennt. Während Johann zusammen mit Heinz dem Preußen und weiteren Mitstreitern auf der Suche nach ihr ist, findet sich Elisabeth in den Fängen des französischen Maréchal François Antoine Gamelin wieder, der seine ganz eigenen, dunklen Pläne mit ihr hat. Aber auch mit dem Dorf in Tyrol, in dem sich Johann und Elisabeth einst kennenlernten, gibt es ein Wiedersehen. Hier haben sich die Ausgestoßenen nun ihr eigenes kleines Reich erschaffen und leben dort so gut es ihnen mit ihrer Krankheit möglich ist. Doch auch hier ziehen dunkle Wolken in Form des geistlichen Abgesandten Antonio Sovino auf... Johann und Elisabeth sind erneut die Protagonisten des Romans. Mit seiner verzweifelten Suche nach ihr wird Johann zum Helden der Leserherzen, denn er scheut vor keiner noch so gefährlichen Aktion und Situation zurück, um seine große Liebe aus den Fängen des bösartigen Maréchal Gamelin zu befreien. Auch Elisabeth erweist sich als mutige Frau, indem sie versucht, zu fliehen. Doch hier wird ihr ein vermeintlicher Verbündeter zum Fallensteller, und sie muss einiges an Erniedrigungen und gefährlichen Situationen ertragen. Die beiden Bösewichte Maréchal und Sovino suchen ihresgleichen. Beide sind auf ihre Weise perfide und eiskalt, beim Lesen wünscht man ihnen nichts Gutes. Ob ihnen eine gerechte Strafe zuteil wird, erfährt man im Laufe der Geschichte. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Heinz dem Preußen und Pater von Freising, aber es werden auch neue Charaktere stimmig in die Geschichte mit eingebaut. Die Handlung selbst setzt lückenlos an die Ereignisse in Morbus Dei. Inferno an, sodass diese Trilogie auf jeden Fall chronologisch gelesen werden sollte, um alle Zusammenhänge und Handlungsstränge zu verstehen. Bastian Zach und Matthias Bauer verstehen es erneut, dem Leser ein wunderbares Kopfkino zu präsentieren. Allein die Schilderung der verschiedenen Gegenden und der rauen, unwirtlichen Landschaften gelingt den beiden Autoren wunderbar. Auch die Spannung kann von Anfang bis Ende gehalten werden, da man abwechselnd die Geschehnisse aus der Sicht Johanns und Elisabeths erfährt. Ich kann die Morbus Dei-Trilogie nur wärmstens an interessierte Leser von historischen Romanen empfehlen, denn hier kommt weder Spannung, noch (ein wenig) Romantik zu kurz. Unbedingte Leseempfehlung!

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