Bastian Zach , Bastian Zach Morbus Dei: Inferno

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Inhaltsangabe zu „Morbus Dei: Inferno“ von Bastian Zach

spannend - mystisch - geheimnisvoll

"INFERNO": BAND 2 DER MORBUS-DEI-TRILOGIE

Schwarze Verästelungen
auf deiner Haut
ziehen sich fort
verdunkeln die Berge
dringen ein in das Kaiserreich.

Tirol im Jahr 1704:

Johann und Elisabeth fliehen aus dem unheimlichen Bergdorf und schlagen sich durch in Richtung Wien. Schnee, Eiseskälte und gefährliche Wegelagerer machen ihre Reise zu einem riskanten Unterfangen. Als sie trotz der Gefahren ihr Ziel erreichen, scheint eine sichere gemeinsame Zukunft in greifbare Nähe gerückt - bis Feinde aus Johanns Vergangenheit auftauchen. Zu allem Übel bricht plötzlich eine rätselhafte Krankheit aus, die sich wie ein Leichentuch über Wien legt. Die alte Kaiserstadt wird zur Todesfalle, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.

Eine aufregende Zeitreise:

Mit Inferno entführen Sie Matthias Bauer und Bastian Zach in eine Welt, in der Tod und Finsternis, aber auch Mut und Hoffnung allgegenwärtig sind. Umgeben von der düsteren Kulisse der winterlichen Alpen folgen Sie Johann und Elisabeth auf ihrer gefährlichen Reise. Erleben Sie das historische Wien im 18. Jahrhundert und die dunklen Machenschaften der Kirche!

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Leserstimmen:

>>Die Gedanken und Erlebnisse der handelnden Personen scheinen zum Greifen nah zu sein! Ein tolles Buch!
>>Ein historischer Roman mit Tempo! Band 1 "Die Ankunft" und Band 2 "Inferno" haben mich beeindruckt, ich werde mir auch den letzten Band der Morbus-Dei-Trilogie besorgen.
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DIE MORBUS-DEI-TRILOGIE

Band 1: Morbus Dei: Die Ankunft
Band 2: Morbus Dei: Inferno
Band 3: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries (Quelle:'Flexibler Einband/04.06.2012')

Weiterhin spannend, ich bleibe dran ...

— AntoniaGuender-Freytag

Nicht ganz so gut, wie der Vorgänger. Trotzdem gut!

— tiggger

Ganz anderer Hintergrund wie in Band 1, anfangs etwas zäh, aber dann nimmt es rasch wieder an Fahrt auf! Bin gespannt auf Band 3 :)

— Aleshanee

Fast so spannend wie Teil1. Etwas ausschweifende Folter und viel Hin und Her ab der Mitte des Buches. Trotzdem gut. Hab mit Teil 3 begonnen

— Synapse11

Datailierte Folterszenen und ab der Mitte zieht sich die handlung etwas, aber sonst super Buch. Lese inzwischen Teil 3

— Synapse11

hat mir genauso gut wie der erste Teil gefallen!

— Goldammer

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  • Es gibt kein Entkommen....

    Morbus Dei: Inferno

    dreamer

    Es gibt kein Entkommen.... Achtung Spoilergefahr! Dies ist bereits Teil 2 der Trilogie. Johann, Elisabeth und ihr Großvater sind aus Tyrol entkommen und den tragischen Geschehnissen im Dorf. Sie hoffen alldem zu entfliehen und in Siebenbürgen neu anfangen zu können, aber bis dahin ist es ein langer und steiniger Weg, denn im Dunkeln des Waldes verkriechen sich so mancherlei Monster und diese sind nicht selten Menschen. Aber auch die Krankheit hat an den Toren des Dorfes nicht Halt gemacht und schon bald spielen die schwarzen Verästelungen auf der Haut mancher Personen eine große Rolle. Können es die drei schaffen oder ist sowieso schon alles verloren? Meine Meinung Vor einiger Zeit habe ich Teil 1 gelesen und wollte wegen einiger offener Fragen unbedingt Teil 2 lesen. Alles kam aber anders als erwartet, aber dazu gleich mehr. Das Buch schließt beinah nahtlos an Teil 1 an und somit an die Flucht von Johann, Elisabeth und ihrem Großvater aus dem verfluchten Örtchen. Sehr schnell holt die Figuren die Krankheit ein und wir erleben einige Verluste und Rückschläge mit, die sich während ihrer Reise nach Wien ereignen. Aber auch in Wien wird es spannend und es kommt nicht nur einmal zu Verfolgungsjagden und Kämpfen die einen den Atem anhalten lassen Wie schon in Teil 1 ist der Schreibstil des Autorenduos sehr schnelllebig und so passiert auf den Knapp 300 Seiten sehr viel in schneller Abfolge. Das ist einerseits toll, da das Buch nicht an Spannung verliert, andererseits aber manchmal etwas zu rasant um eine wahre Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Auch die Geheimnisse aus "Die Ankunft" die immer noch beschäftigen werden nur sehr dürftig beantwortet, dafür aber erfahren wir mehr über Johann und sein Leben vor seiner Zeit in Tyrol. Auch der tolle österreichische Einschlag im Schreibstil bleibt, der das Buch echter bzw greifbarer für den Leser macht. Fazit Ein Buch das mit seiner düsteren Ader fasziniert, auch wenn es in Teil 2 noch sehr viele Geheimnisse verbirgt. Für Fans von düsteren historischen Romanen und natürlich Fans von Teil 1 bestimmt lesenswert. Von mir gibt es 3,5 von 5 Wölkchen. Reihe "Die Ankunft", "Inferno", "Im Zeichen des Aries"

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  • Zufriedenheit blendet

    Morbus Dei: Inferno

    Synapse11

    17. June 2014 um 12:41

    Es geht spannend weiter. Die “mysteriöse Krankheit” breitet sich aus. Elisabeth und Johann weiter auf der Flucht. Sie schließen sich einer Pilgergruppe an, mit deren Hilfe sie auch ohne Papiere weiter kommen. Doch nichts ist so einfach wie es scheint. Die Autoren überraschen ihre Leserschaft immer wieder mit neuen Herausforderungen vor denen Elisabeth und Johann stehen. Werden sie ihr Ziel erreichen? Dem talentierten Autorenpaar gelingt es, den Charakter ihrer Protagonisten so zu beschreiben, dass der Leser ein Stück in ihre “Haut” schlüpfen kann und deren Wesen und Tun beinahe erahnt. “Wer versteht ohne zu handeln, der hat nicht verstanden.”  Zach und Bauer lassen den Leser in die Tiefen der menschlichen Abgründe blicken. Meine Lieblingszitate: “Oft erreicht man ein anderes Ziel, als das erhoffte, was aber nicht heißt, dass man es verfehlt hat.” “Josefa weckte ihren Gatten zärtlich aus dem Schlaf, indem sie ihm einen Becher mit eiskaltem Wasser ins Gesicht schüttete.” Fazit: Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird sich auch Teil 3 nicht entgehen lassen wollen. Werden Elisabeth und Johann überleben? Gelingt ihr Vorhaben? Gibt es Rettung für die “Ausgestossenen”? - Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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  • grausam, ehrlicher und autentischer Roman

    Morbus Dei: Inferno

    Buchfeeling

    20. March 2014 um 10:25

    Sehr detailreich und grausam ehrlich schildern die Autoren das Leben im 17. Jahrhundert, die Willkür der Kirche und die Armut der Menschen. In diesem Buch verschlägt es Johann und Elisabeth nach Wien. Hier findet Johann alte Freunde aber auch alte Feinde wieder. Schnell wird der Aufenthalt in Wien für beide lebensbedrohlich. Als die Situation zu eskalieren droht, erhalten sie Hilfe von unerwarteter Seite… Doch kann die Flucht gelingen und wie kann man der schlimmen Krankheit Herr werden? Das Buch ist schonungslos, autentisch und jagt einem Angst ein, ganz ohne Monster. Die Monster sind hier der Klerus und die selbstsüchtigen Adligen, die alles für ihren Glauben oder ihre Macht tun würden… Ein beklemmendes Buch, dass einem immer wieder das Herz gefrieren lässt.

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  • Die "göttliche Krankheit" erreicht Wien...

    Morbus Dei: Inferno

    Moosbeere

    19. March 2014 um 20:11

    „Herr Jesus, der Schnabeldoktor“, flüsterte Josefa und bekreuzigte sich. Eine finstere Gestalt trat in den Torbogen, vom Hals bis zu den Knöcheln in ein schwarzes Ledergewand gehüllt, unter dem Hut eine eiserne Maske mit handlangem, gekrümmten Schnabel, in den Riechstoffe gefüllt waren, darauf Augengläser aus Kristallglas. Inhalt: Johann und Elisabeth konnten aus dem Dorf und vor den schrecklichen Ereignissen fliehen. Doch damit sind sie noch lange nicht außer Gefahr – denn auch in Wien, wo sie sich in Sicherheit glaubten, bricht die Krankheit „der Anderen“ aus und auch die Vergangenheit holt die beiden auf spektakuläre Weise wieder ein… Meine Meinung: Der zweite Band knüpft unmittelbar an „Die Ankunft“ an und wirkte auf mich etwas weniger düster als sein Vorgänger. Auch sprachlich wirkte „Inferno“ für mich weniger fremd und ließ sich so auch flüssiger lesen. Lebendige Schilderungen lassen beim Leser gewaltige Bilder entstehen – diese sind aber teilweise sehr brutal. Insgesamt zeigt der historische Thriller auf eindrucksvolle Weise die Lebensweise der Menschen in der Grenzregion Deutschland/Österreich im Jahre 1704, in einer Zeit, in der die Kirche oberste Macht besitzt und rücksichtslos die eigenen Interessen durchsetzt. Fazit: Einen Hauch schwächer (weil etwas weniger spannend) als das erste Buch der Trilogie, für mich aber trotzdem 4 Sterne wert. Ich vergebe eine Leseempfehlung für alle, die wissen wollen, wie es mit der mysteriösen Krankheit, Elisabeth und Johann weitergeht.

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  • Auf nach Wien

    Morbus Dei: Inferno

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2014 um 16:02

    Johann und Elisabeth gelingt die Flucht aus dem Bergdorf. Sie fliehen zusammen mit Elisabeth`s Opa Martin. Was sie nicht wissen, Martin ist infiziert mit der geheimnisvollen Krankheit. Zu dritt machen sie sich auf den Weg nach Wien. Zwischendurch stirbt der Großvater und steckt dabei versehentlich Elisabeth mit der Krankheit an, welche sie weiter trägt. In ihrer Angst hält Elisabeth die Ansteckung vor Johann geheim. Nachdem sie sich der Pilgergruppe von Burkhart von Metz angeschlossen haben, erleben sie noch so einige Abenteuer und kommen dann in Wien an. Auch dort müssen sie so manches Abenteuer bestehen und plötzlich bricht eine geheimnisvolle Krankheit in Wien aus ... Auch im zweiten Teil von Morbus Dei geht es spannend, düster und geheimnisvoll zu. Ganz toll fand ich die Beschreibungen vom mittelalterlichen Wien und der Umgebung. Die Beschreibung der Lebensumstände und auch die Verfahrensweise im Falle einer Epidemie fand ich sehr interessant. So konnte man als Leser bildlich am Geschehen teilhaben. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Und ich bin schon sehr neugierig auf den dritten Teil, welcher schon im Regal darauf wartet, gelesen zu werden. Man hat in diesem Teil einiges erfahren wie Johann lebte, bevor er in Elisabeth´s Dorf kam, allerdings steht man immer noch im Dunkeln, woher die Krankheit kommt und ob sie heilbar ist.  Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es lohnt sich es zu lesen.

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  • Düstere Atmosphäre, spannend und verlangt nach mehr

    Morbus Dei: Inferno

    bs1958

    19. January 2014 um 20:27

    Die Autoren haben einen nahtlosen Übergang von Teil 1 zu Teil 2 für unsere 3 "Helden" und uns geschaffen. Die düstere Atmosphäre bleibt erhalten, jedoch Spannung und Tempo "legen noch einen Zahn zu". Die kleine Gruppe muss einen mehr als beschwerlichen Weg nach Wien auf sich nehmen, sind sie letztendlich ohne gültige Papiere und Gesundheitspass. Johann will eigentlich im Haus des Bauern, der ihm damals seine Geldkatze gestohlen hatte, verweilen bis die schlimmste Kälte des Winters vorbei ist. Elisabeth jedoch gefiel die Atmosphäre die sie in dem Haus spürte so gar nicht. Johann folgte ihrem Drängen und sie machten sich am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Ausgemergelt von Kälte und nicht ausreichender Nahrung, werden sie von einem Rudel hungriger Wölfe angegriffen. Hilfe erhalten sie von dem Mönch Konstantin von Freising. Dieser kreuzt nicht nur zufällig sondern auch zum Glück für die 3 deren Weg. Er und sein Novize Basilius, der ein Schweigegelübde abgelegt hat, sind auch auf dem Weg nach Wien, dort müssen über die "Kranken" Bericht erstatten. Unterwegs wurden sie vom hilfsbereiten Mönch in Pilger "verwandelt". Die nun etwas gewachsene Gruppe musste viele Gefahren und Kämpfe überstehen, bis sie endlich Wien erreichte. Die meisten Charaktere schleichen sich heimlich, still und leise in unsere Herzen. Das Autoren-Duo hat sie sehr gut gezeichnet, sie werden sehr realistisch und menschlich für uns dargestellt und so hinterlassen sie einen bleibenden Eindruck bei uns. Bis zur letzten Seite des Buches und darüber hinaus können sich Johann und Elisabeth keine langen Erholungsphasen gönnen, sie werden immer weiter getrieben und lassen uns atemlos zurück. Eines kann ich Euch noch ohne zu Spoilern verraten, es endet wieder mit einem wahnsinns Cliffhanger, sorgt natürlich auch gleichzeitig für Leserbindung. Dieses Buch sollte aber auf keinen Fall vor Teil 1 gelesen werden, es setzt zu viel an Grundwissen voraus. Über die "Krankheit" wissen wir immer noch nur das sie eine Krankheit ist, neu hinzu kommt allerdings, dass sich ihr Verlauf ändern kann und das sie auch Wien erreicht. Ich hoffe sehr stark, dass dieses Rätsel in Teil 3 gelöst wird. Diesen werden ich auf jeden Fall auch lesen, denn diesen sympathischen Charakteren muss ich einfach auf ihrem weiteren Lebens,- und Leidensweg folgen. Auch für dieses Buch kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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  • Inferno macht Lust auf Teil 3

    Morbus Dei: Inferno

    Geri

    14. January 2014 um 10:31

    Ich bin jemand, der Mehrteiler selten am Stück liest und auch bei "Morbus Dei" wollte ich erst mal eine Pause einlegen. Diese hat jedoch nicht lange angedauert, da mich Teil 2 einfach zu sehr reizte! Ich wollte wissen: Kann die Spannung von "Die Ankunft" aufrecht erhalten werden? Antwort: Nein - leider kann sie das (für mich) nicht. Die unheimliche Grundstimmung sucht man hier vergebens und auch sonst kommen weit weniger Spannungsmomente auf. Dennoch hat dieses Buch etwas! Es ist ganz anders, als der Vorgänger, aber trotzdem faszinierend. Johanns und Elisabeths Reise geht weiter und sie treffen dabei auf viele tolle Menschen, die man als Leser nur zu gerne ins Herz schließt. Auch hier verzichten die Autoren wieder auf allzu viele Beschreibungen der Äußerlichkeiten und doch habe ich sofort ein genaues Bild von jedem vor Augen. "Inferno" ist geprägt vom Reisen und dem zurecht finden der Protagonisten in den verschiedenen Örtlichkeiten, was zu vielen Ortsbeschreibungen führt, die für mich ein wenig reduziert werden hätten können. Natürlich kommen die Charaktere auch hier immer wieder in prekäre Situationen, aus denen sie sich befreien, herauskämpfen oder flüchten müssen. Diese Momente machen einen Großteil der Spannung aus, jedoch merke ich, dass sich das Fesselnde von "Morbus Dei" bei mir gewandelt hat: War es bei Teil 1 noch die Handlung an sich, das Rätsel um die Krankheit, was mich festhielt, sind es nun die Personen. Ich möchte wissen, wie es mit Johann, Elisabeth und (um nichts vorweg zu nehmen, nenne ich sie mal:) den anderen weitergeht, wer überlebt und wo sie letztlich leben werden. Genau das macht wohl eine Reihe aus und ist den Autoren perfekt gelungen! Fazit: Teil 2 ist anders, aber nicht minder lesenswert. Wer "Die Ankunft" mochte, wird auch mit "Inferno" richtig liegen. Der Vorgänger sollte aber unbedingt zuerst gelesen werden!

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  • Morbus Dei-Inferno

    Morbus Dei: Inferno

    LadySamira091062

    31. December 2013 um 14:41

    Spannend und düster geht es weiter im zweiten Teil .Johann und elisabeth gelingt die Flucht aus dem bergdorf zusammen mit Elisabeths großvater ,doch dieser hat sich mit der Krankheit infiziert .Und stirbt auf der Reise  nach Wien und steckt dabei versehntlich Elisabeth noch an,die es ab r aus Angst geheim hält.In Wien trifft Johann seinen alten Kameraden den " Preussen " wieder  der ihnen  hilft Fuß zu fassen,doch leider ist auch der ärgste Feind der beiden  in Wien,auch  Pater von Freising und sein Novize Blasius.Diese ist ein  Helfer von Johanns feind und verrät von Freising ,der versucht  die infizierten Kranken  zu retten.Es kommt zu einem mittelalterlichen Holocaust auf der Jagd nach Johann und Elisabeth.Beiden gelingt es   zwar  mit Hilfe von  Pater von Freising und  dem Preussen  zu entkommen doch Elisabeth wird   im letzten Moment geschnappt und Johann muss  ohnmächtig  zusehen wie die Liebe seines Lebens verschleppt wird. Die Beschreibung des mittelalterlichen Wiens und Umgebung sowie die damaligen Gebräuche sind wieder sehr  detailliert beschrieben,so entstehen die Bilder der damaligen Zeit recht lebhaft vor den Augen des Lesers und die Spannung hält bis zum Ende. Man erfährt nun Details aus dem Leben von Johann bevor er  in Elisabeths Dorf kam ,man lernt neue Menschen kennen  und lieben   wie die Frau vom Preussen und  Kollegen von ihm bei der Stadtwache.Man liebt und leidet mit ihnen .Die Auslöser der  gruseligen Krankheit kennt man immer noch nicht  und  ob eine Heilung möglich ist  nunja  man wird sehen

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  • Die Zeit in Wien

    Morbus Dei: Inferno

    Lerchie

    31. December 2013 um 14:08

    Johann war mit Elisabeth und ihrem Opa Martin Karrer aus dem Dorf entkommen. Doch Martin Karrer war verletzt und zudem mit der Krankheit infiziert, was aber  weder Johann noch Elisabeth wussten. Später wurden sie von Wölfen überfallen, aber durch einen Schuss aus Pater von Freisings Waffe gerettet. Der Mönch war gerade noch rechtzeitig  gekommen. Allerdings nicht für Martin Karrer, der im letzten Wahn Elisabeth verletzte. Von Pater von Freising mit Mönchskutten versorgt, wanderten sie weiter. Mit Hilfe von Mönchskutten und dem Pilgerführer Burkhart von Metz kamen sie schließlich zu der Stelle, an der sie sich trennen mussten. Denn Johann wollte nach Leoben und die Pilger mit von Freising nach Wien. Doch in Leoben erfuhr Johann etwas, das ihn veranlasste, doch noch nach Wien zu reisen. Denn dort war der, der ihm damals, als er gegen die Offiziere meuterte,  entkommen war. Und der hatte ihm gedroht… Was wird Johann in Wien erwarten? Und wie geht es Elisabeth, die sich doch infizieret hatte? Was wird Pater von Freising seinem Oberen sagen? Ja, und dann gibt es auch noch einen Verräter!  Und Elisabeth infiziert in Wien noch zwei Halunken, die ihr an die Wäsche wollen, und die Krankheit breitet sich aus… Das Buch ging genauso spannend weiter, wie der Vorgängerband aufgehört hatte.  Nur eines muss ich bemängeln: Es wurde nicht gut genug kenntlich gemacht, wenn von der einen Personengruppe (Johann, Elisabeth sein Freund und seine Frau) auf eine andere Personengruppe (die Stadtoberen, die Mönche, Bischöfe etc. und auch noch Andere) übergegangen wurde. Es gab nur einen einfachen Absatz, und manchmal sagte  ich mir: Moment mal, da stimmt doch was nicht! Es wäre für den Lesefluss besser gewesen, hätte man dies kenntlich gemacht. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Cliffhanger am Ende weckt die Neugierde auf den dritten Band.

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 13263
  • Rezension zu "Morbus Dei: Inferno" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Inferno

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2012 um 13:07

    Eine gelungende Fortsetzung. Der zweite Teil der Morbus Dei - Reihe schafft es voll und ganz, die Spannung des ersten Teils weiter zu führen und aufrecht zu erhalten. Man fiebert wie im ersten Teil mit jedem Charakter mit. Der Schreibstil ist erstklassig und dennoch leicht zu lesen, das Leben vor 300 Jahren so detailreich beschrieben, dass man es riechen und fühlen kann. Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten. Was aber mal gesagt werden muss: Die Cover-Abbildungen finde ich persönlich unglaublich hässlich und sie werden dem Inhalt in keiner Weise gerecht.

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  • Rezension zu "Morbus Dei: Inferno" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Inferno

    Lisbeth76

    18. November 2012 um 13:26

    Düster, atmosphärisch und sehr spannend, das sind die ersten drei Dinge, die mir zum zweiten Band der Morbus Dei-Triologie einfallen. Wie das erste Buch Die Ankunft hab mir auch Inferno sehr gut gefallen. Die Autoren verstehen es perfekt eine Kulisse zu erschaffen und so zu beschreiben, dass es einem friert und gruselt wenn man von Johanns und Elisabeths Marsch nach Wien liest. Ich hatte die verschneiten, kalten und dunklen Wälder vor Augen, Kopfkino ist hier kein Problem, ich war mittendrin im Geschehen. Diesmal müssen Johann und Elisabeth gegen mehrere Wiedersacher bestehen, sie geraten in viele gefährliche Situationen, bekommen in Wien diesmal jedoch Hilfe von Johanns altem Kameraden, dem Preußen und seiner Frau Josefa, die ihnen bedingungslos zur Seite stehen. Ihre Feinde sind nicht nur ein alter Wiedersacher aus Johanns Kiregszeigen, auch einige "fromme" Kirchenleute spielen ein grausames Spiel mit den Flüchlingen, die sich einfach nur in Sicherheit bringen wollen. Als jedoch die merkwürdige Krankheit ausbricht, stürzt Wien in´s Chaos und ich konnte das Buch bis zum Schluss kaum mehr an die Seite legen. Die Spannung im letzeten Viertel ist gigantisch und ich wurde von den Ereignissen überrollt. Morbus Dei: Inferno endet so, dass ich es, wie die meisten anderen Leser sicherlich kaum abwarten kann, dass der dritte Teil erscheinen wird. Ich freue mich wirklich sehr, dass ich vom Haymon-Verlag und den Autoren selbst auf diese Bücher aufmerksam gemacht wurde, ich kann sie jedem Fan von historischen, düsteren Thrillern empfehlen. Der flüssige Schreibstil und die Bildgewalt die die toll ausgemalte Story im Kopf entstehen lassen gefallen mir sehr gut und nicht zuletzt ist es extrem spannend zu verfolgen, was aus Johann und seiner Elisabeth wird. Wie bereits erwähnt, nach den letzten Sätzen aus Inferno kann ich kaum erwarten weiterlesen zu können um zu erfahren, wie Morbus Dei enden wird.

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  • Rezension zu "Morbus Dei: Inferno" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Inferno

    BlueNa

    09. November 2012 um 20:16

    Das Grauen ist noch nicht vorbei! . Johann List ist mit seiner Elisabeth und deren Großvater auf der Flucht vor dem erlebten Grauen im Tyroler Bergdorf, das mitsamt seinen Bewohnern und allen, mit der mysteriösen Krankheit infizierten, in Flammen aufgegangen ist. Doch lange hält das Glück und die Freiheit von Elisabeth und Johann nicht an: Ohne gültige Papiere müssen sie sich bis nach Wien durchschlagen, was nicht immer ganz einfach ist. In Wien treffen die Beiden dann auf freundlich gesinnte Leute, aber auch auf alte Feinde aus Johanns Soldatenzeit. Und immer sitzt ihnen die mysteriöse Seuche im Nacken… . Mit dem zweiten Teil der „Morbus Dei“-Reihe knüpft das Autoren-Duo Bastian Zach und Matthias Bauer direkt an die Geschehnisse von „Morbus Dei: Die Ankunft“ an und lassen Johann List und Elisabeth nicht zur Ruhe kommen. Ziemlich rasant verläuft ihre Flucht über Innsbruck nach Wien, eingebettet in sehr gut recherchierten historischen Fakten über Österreich um das Jahr 1704. Man merkt dieser Reihe an, dass auf historische Authentizität viel Wert gelegt wurde und mir kommt dies immer sehr entgegen, denn ich lerne beim Lesen wirklich gerne, für mich Neues, aus der Geschichte unserer Welt hinzu. . Der Erzählstil ist bildlich und temporeich. In allen Farben, Formen und Facetten lässt uns das Autoren-Duo an der Geschichte teilhaben. Rasante Actionszenen wechseln sich mit gemäßigteren Szene ab, so dass es nicht zu viel auf einmal wird. Das Tempo hat im Vergleich zum ersten Buch deutlich zugenommen und durch die rasanten Szenenwechsel noch verstärkt. Auch Spannung kommt ab der ersten Seite auf und reißt bis zum Ende des Buchs nicht wieder ab. Man hat als Leser kaum eine Verschnaufpause, selbst in den ruhigeren Szenen hält man gespannt den Atem an, ob der finsteren Machenschaften der Kirchenoberen in Wien. . Die Protagonisten sind ebenso intensiv, wie in Band eins. Die Liebe zwischen Johann und Elisabeth ist glaubwürdig, sie würden füreinander in den Tod gehen, was auch ein paar Mal beinahe geschieht. Auch die inneren Kämpfe und Zweifel der Beiden sind sehr gut nachzuvollziehen und machen sie menschlich und sympathisch. Elisabeth ist mir manchmal nur ein wenig zu naiv und zu schreckhaft, aber es ist gut möglich, dass eine Frau vom Dorf in dieser Zeit so auf eine große Stadt wie Wien reagiert hat. Ein weiterer toller Charakter ist Pater von Freising, ein Mönch des Jesuitenordens in Wien. Er hat sich ganz und gar der gerechten Sache verschrieben und hilft Johann und Elisabeth wo er nur kann. . Das Cover des Taschenbuchs ist ganz in der Manier des Vorgängerbadens gestaltet: Auf schwarzem Grund ist eine Mönchsgestalt mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze zu sehen. Im Hintergrund sieht man ein flammendes Inferno und die Silhouette des historischen Wien. Ein Wappen ist fast unkenntlich in Spotlackoptik am unteren Rand des Covers aufgebracht. Ich mag die Aufmachung dieser Buchreihe sehr! Sie ist so schön düster und geheimnisvoll, wie die rätselhafte Krankheit. . Insgesamt ist dies ein starker zweiter Teil einer Buchreihe und ich kann nur jedem empfehlen, „Morbus Dei: Inferno“ von Zach/Bauer zu lesen, dem auch der erste Band schon gut gefallen hat. Allen, die nun neugierig auf diese Rehe geworden sind, rate ich, zum ersten Teil „Morbus Dei: Die Ankunft“ zu greifen und in den düsteren Tyroler Winter von 1704 abzutauchen!

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  • Rezension zu "Morbus Dei: Inferno" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Inferno

    AennA

    28. October 2012 um 19:13

    Der Deserteur Johann List flieht mit seiner Liebsten Elisabeth und deren Vater aus dem unheimlichen Gebirgsdorf, in dem ihnen so viel Schreckliches widerfahren ist. Ihr Weg führt sie nach Wien, wo sie sich Hilfe von Johanns altem Kameraden , dem "Preußen" erhoffen. Aber Johann trifft dort nicht nur seinen Freund, sondern auch seinen Erzfeind aus vergangenen Tagen wieder. Als dann auch noch die ganze Stadt von einer seltsamen Krankheit bedroht wird, scheint ein Entkommen unmöglich... Nach "Morbus Dei: Die Ankunft" präsentiert uns das österreichische Autorenduo Bastian Zach und Matthias Bauer mit " Morbus Dei: Inferno " die Fortsetzung ihres Historiendramas. Vor der Lektüre überlegte ich zunächst, noch einmal den ersten Teil zu lesen, um besser anknüpfen zu können. Ich habe es nicht getan, und das war auch gar nicht nötig, denn schon nach den ersten Seiten befand ich mich wieder im Jahre 1704...und sofort ging der Film vor meinen Augen fast nahtlos weiter.. Was mich schon bei der Lektüre des ersten Bandes fasziniert hat, gelingt dem Autorenteam hier erneut. Bastian Zach und Matthias Bauer schaffen es unglaublich gut, ihre Leser absolut in die Zeitebene des Geschehens hineinzuversetzen. Sie erzählen uns so perfekt die damaligen Lebensumstände, dass ich wirklich sehr froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Glaubhaft schildern sie den Umgang mit Krankheit, und sehr bildlich werden dem Leser die Foltermethoden nahe gebracht, die zu jener Zeit in den düsteren Kerkern angewandt wurden. Ich war "drin" in dieser Geschichte, spürte die Atmosphäre der Zeit. Ich sah die Menschen, und sogar von ihren Gewändern hatte ich ein Bild. Ich spürte die unheimliche Finsternis der Wälder, und ich hörte tatsächlich das Leben in den Gassen Wiens.... Aber nicht nur die Authentizität dieser Geschichte ist beeindruckend, sie wird auch packend erzählt und lässt an Spannung nichts vermissen.... Das Ende lässt auf das baldige Erscheinen des dritten Teiles hoffen, der laut Autoren schon in Arbeit ist. Mich hat das "Inferno" absolut begeistert, wie zuvor auch schon der erste Teil, und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.... Unbedingt lesen!!! Kurz und knapp: Packendes, authentisches Historiendrama!

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  • Rezension zu "Morbus Dei: Inferno" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Inferno

    Buechersuechtig

    26. August 2012 um 19:18

    DIE GESCHICHTE... Österreich im Jahre 1704: Mitten im Winter sind Johann List und Elisabeth Karrer ihrem Dorf in Tyrol bzw. der mysteriösen Krankheit entflohen und machen sich deshalb auf den mühevollen Weg nach Wien. Doch Elisabeths Großvater und der Hund Vitus sterben kurz nach dem Aufbruch und so erscheint es dem Liebespaar fast wie ein Wunder, dass sie auf ihrer Reise Hilfe von Pater von Freising und seinem Novizen Blasius, der ein Schweigegelübde abgelegt hat, erhalten, da die beiden ohne Papiere reisen. Endlich in Wien angekommen, holt Johann seine Vergangenheit ein, denn in der Kaiserstadt wohnt nicht nur sein Freund Heinz Kramer, sondern auch sein früherer Vorgesetzter, Ferdinand von Prankh - seit Johanns Flucht vor der Armee hat von Prankh Rache geschworen und nun könnte der Deserteur entlarvt werden, denn auch in Wien gibt es Spione... *ACHTUNG SPOILER* Und dann bricht zu allem Überfluss auch noch eine unerklärliche Seuche in Wien aus, die dem Krankheitsbild der Tyroler Dorfbewohner sehr ähnelt, und der Wunsch nach einem beschaulichen Leben in Siebenbürgen rückt für Elisabeth und Johann in weite Ferne... *SPOILER ENDE* MEINE MEINUNG: Nachdem ich ja bereits von "Die Ankunft", dem 1. Band der Morbus Dei-Trilogie, recht angetan war, musste ich natürlich auch die Fortsetzung "Inferno" lesen. Die Handlung, die an den Vorgänger anknüpft, beginnt erneut im Jahre 1704 und führt uns von Tyrol über Lienz nach Wien, wo sich der Großteil der Geschichte abspielt. Sehr anschaulich werden die Handlungsschauplätze des frühen 18. Jahrhunderts dem Leser näher gebracht. Die Handlungsdauer umfasst ein paar Monate, der Plot gliedert sich in die Teile namens Abitus, Morbus und Inferno. Johann List, der ein Geheimnis verbirgt, hat ein bewegtes Leben hinter sich: Im Kloster Altmarienberg aufgewachsen hat er sich in jungen Jahren seinen Lohn als Schmied verdient, wurde danach zum Soldaten ausgebildet und später als Deserteur gejagt, wobei ihn das Schicksal ihn in die Tyroler Berge verschlagen hat. Dort hat er die bildhübsche Elisabeth Karrer kennen und lieben gelernt, doch in dem Bergdorf ist so viel Unfassbares geschehen, dass sie Tyrol verlassen. Auf dem beschwerlichen Weg in eine gemeinsame Zukunft, die sie zusammen mit dem Jesuitenpater Konstantin von Freising und seinem Novizen Basilius Sovino vorerst nach Wien führt, verändert sich Elisabeth unmerklich, denn nicht nur Johann hat ein Geheimnis - auch die junge Frau verheimlicht ihrem Geliebten etwas... Die Protagonisten sind vielschichtige, lebendig wirkende Persönlichkeiten, die mit Ecken & Kanten versehen wurden und durchwegs authentisch agieren. Diesmal erfahren wir auch mehr über Johanns Vergangenheit und die Gründe, warum er die Armee verlassen hat. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. "der Preuße" Heinz Kramer, seine lebenslustige Frau Josefa, Johanns alter Widersacher Ferdinand von Prankh diverse Gottesdiener und Soldaten, wurden reizvoll gestaltet und fügen sich ansprechend in die Handlung ein. Die Absichten vieler Mitwirkenden bleiben lange verborgen, was die Geschichte noch interessanter macht. Besonders toll finde ich auch, dass Elisabeth und Josefa ihre eigene Meinung haben und diese auch vertreten, was für dieses Zeitalter sehr fortschrittlich wirkt und damals sicher nicht üblich war. Auch wenn ich normalerweise gar keine historischen Romane mag, haben die Morbus Dei-Bücher etwas an sich, das mich diese "Abneigung" vergessen lässt. "Inferno" schließt an seinen Vorgänger nahtlos an, lässt sich von Anfang an spannend lesen und zieht einen sofort in seinen Bann. Man fühlt sich sofort in das winterliche Österreich des Jahres 1704 zurückversetzt, fühlt & fiebert mit dem Pärchen Johann und Elisabeth mit. Der Mittelteil "Morbus" beinhaltet neben unterschiedlichen Erzählperspektiven ebenso viele Handlungsstränge, die im Handlungsverlauf miteinander verweben und am Ende ein schlüssiges Bild ergeben. Leider endet der 2. Band mit einem Cliffhanger, der jedoch die Vorfreude auf die 2013 erscheinende Fortsetzung "Morbus Dei: Im Zeichen des Aries" steigert. Vorwiegend berichtet Elisabeth über die packenden Begebenheiten aus ihrer Sicht, die restlichen Ereignisse schildern Johann, Pater von Freising, der Preuße sowie weitere Nebenfiguren (alle in der 3. Person) aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Weitere Abwechslung bieten auch Elisabeths Albträume und Tagebucheinträge, die das Geschehen auflockern. Die Atmosphäre ist, wie bereits im Vorgängerband, düster und oftmals beklemmend, obwohl die Grundstimmung des 1. Bandes noch etwas gruseliger rüberkommt. Mit einer genialen Idee samt hervorragender Umsetzung ausgestattet, präsentiert dieser Trilogie-Mittelteil dem Leser eine gelungene Mischung aus historischem Thriller und Mystery-Elementen, die mit vielen unterschiedlichen Emotionen durchzogen ist. Ungeachtet klitzekleiner Längen lässt sich "Inferno", mit vielen ungeahnten Wendungen und Überraschungen versehen, rasend schnell lesen. Denn kaum hat man diesen bemerkenswerten Thriller aufgeschlagen, wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen und von der rasanten Story gefangen genommen. Hier kommen Fans von Spannung & Blutvergießen voll auf ihre Kosten! Durch die ausdrucksstarke, atmosphärisch dichte Schreibweise des sympathischen Autorenteams Matthias Bauer & Bastian Zach, die der Zeit angepassten Sprache sowie durch die bildhaften Schilderungen fühlt man sich fast so, als würde man gemeinsam mit Elisabeth und Johann die gefahrenvolle Reise und diverse Abenteuer bestehen. Ein besonderes Augenmerk möchte ich auch die beeindruckenden Schauplatz- und Ortsbeschreibungen lenken, die so plastisch dargestellt wurden, dass man sich die einzelnen Orte und Gebäude wunderbar vorstellen kann. FAZIT: Hochspannung, Abenteuer, Mystery und Emotionen - das alles bietet "Inferno". Der 2. Band der Morbus Dei-Trilogie garantiert -dank der exzellent ausgearbeiteten Story mit interessanten Wendungen, der eindrucksvoll gestalteten, facettenreichen Protagonisten sowie des mitreißenden Schreibstils- Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite. Wenn es ein historisches Buch bzw. Trilogie es schafft, mich als Verweigerer von historischen Romanen zu begeistern, kommt das einem Wunder nahe und deshalb hat sich "Morbus Dei: Inferno" auf alle Fälle hervorragende 5 STERNE verdient.

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