Alex und Carole sind Einbruchspezialistinnen und kommen über ihren Kontaktmann immer wieder an neue Aufträge Kunst zu stehlen. Als sie dann auf einmal ein Bild aus dem Louvre klauen sollen ist es soweit: Sie sind überfordert. Neue Gadgets müssen her und ein neues Teammitglied.
Wie auch im zweiten Band "Olympia" (den ich dummerweise vor ein paar Monaten zuvor schon gelesen hatte) ist hier der Aufbau des Plots sehr ähnlich: Man lernt die beiden (oder drei) Figuren kennen, erfährt ein bisschen etwas über ihre Eigenheiten und ihre Pläne und Vorgehensweise. Ehrlich gesagt fand ich es etwas schade, dass die Dialoge stets etwas oberflächlich und lediglich humorvoll bleiben, die Beziehung der drei Frauen untereinander wird dabei nur grob umrissen. Hin und wieder kam mir auch der Gedanke, ob Frauen wirklich so miteinander sprechen würden - ständig werden Sexwitze gemacht & ich will jetzt nicht sagen, dass ich selbst nicht hin und wieder dreckige Witze reiße, aber da das Thema auf wirklich jeder dritten Seite in den Raum geworfen wurde, wenn sie nicht gerade ihren Einbruch planten, fand ich es doch ziemlich überdreht oder überspitzt.
Die Zeichnungen sind detailliert - und irgendwie auch wieder nicht. Gerade die Gesichtszüge der Figuren und Emotionen werden hier nur grob umrissen was ich auch recht schade fand. Klar, ich kannte das schon aus "Olympia" aber so richtig warm werde ich damit nicht.
Insgesamt fand ich den 2. Band spannender - der Plot hier erscheint simpler, die Beziehungen der Frauen oberflächlicher und irgendwie künstlicher. Es ist ganz amüsant ihnen zuzuschauen aber so richtig "warm" wurde ich leider nicht mit ihnen.














