Bastien Vivès , Mickaël Sanlaville LastMan 1

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Inhaltsangabe zu „LastMan 1“ von Bastien Vivès

Der junge Adrian Velba ist selig: Nachdem er monatelang hart in der Kampfschule von Meister Jansen trainiert hat, darf er beim großen Turnier antreten, das der Königshof alljährlich ausrichtet. Als Partner des zwielichtigen Hünen Richard Aldana steht Adrian nun vor dem ersten echten Duell seines Lebens in der Arena. Mit “LastMan” legen Balak, Michaël Sanlaville und Erfolgsautor Bastien Vivès (“Polina”, “Der Geschmack von Chlor”) eine actionreiche Hommage an Computerspielklassiker und Shonen Manga wie Akira Toriyamas “Dragon Ball” vor: rasant, amüsant und mit einem untrüglichen Gespür für Erzählung und spannende Figuren.

Eine sehr unterhaltsame und teils skurrile Geschichte, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartet. Ich war positiv überrascht!

— Catori

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    LastMan 1

    Catori

    03. March 2017 um 17:40

    Mittelalter, Motorräder und mächtige Meister der Elemente — dass das alles unter einen Hut passt und dabei auch noch sehr unterhaltsam sein kann, beweist das französische Künstler-Trio Balak, Sanlaville und Vivès mit der Graphic-Novel-Reihe „LastMan“.Dank Reprodukt konnte ich einen Eindruck von den ersten in Deutschland veröffentlichten Bänden gewinnen. Warum sich ein Blick in diese Comics lohnt, die vom Stil japanischer Manga inspiriert wurden, könnt ihr hier herausfinden.HandlungAlles beginnt im beschaulichen Tal der Könige, in dem der Junge Adrian Velba heranwächst. In dieser mittelalterlich anmutenden Gesellschaft steht bald wieder das große Kampfturnier am Königshof bevor: hier können Schüler der verschiedenen Kampfschulen zeigen, wie sie sich gegeneinander behaupten.Es handelt sich allerdings wider Erwarten nicht um mittelalterliche Kampfspiele, sondern um eher asiatisch geprägte Techniken wie die des Kung Fu oder Karate. Wer seinen Stil besonders gut beherrscht, kann sich sogar die Macht der Elemente zunutze machen! Auch Adrian, der in der Schule der Eiche beim blondlockigen Meister Jansen lernt, bereitet sich aufgeregt auf sein erstes Turnier vor.Ehe er sich versieht, fällt jedoch sein Teampartner spontan aus, womit ihm die Teilnahme verwehrt ist. Doch dann tut sich der mysteriöse Reisende Richard Aldana mit ihm zusammen, um die Arena betreten zu können. Daraufhin beginnt Adrians größtes Abenteuer, das nach dem Ende des Turniers erst so richtig an Fahrt zunimmt.„LastMan“ ist eine gelungene Hommage an diverse Videospiel-Klassiker und die japanische Popkultur – die Kampfschulen, deren Schüler sich das Beherrschen verschiedener Elemente aneignen, haben etwas von den Shonen-Manga wie „Dragon Ball“ oder „Naruto“ an sich, erinnern zugleich aber auch an Produktionen wie „Avatar – Der Herr der Elemente“.Die verrückten und teils mit lächerlich übertriebenen Kräften ausgestatteten Gegner könnten dagegen genauso der Welt von „One Piece“ entsprungen sein – von den vollbusigen Schönheiten, die auch in keiner Shonen-Reihe fehlen dürfen, ganz zu schweigen. Anfangs ist es verwirrend, dass inmitten des Mittelalter-Settings ein Reisender mit Motorrad und neumodischer Rockerkluft auftaucht – doch mit jedem Band wird ein Stück mehr zu diesem Geheimnis gelüftet. Jeder der 3 Bände ist angenehm zu lesen, die Geschichte baut nach und nach Spannung auf und macht neugierig auf mehr.ZeichnungenDie Zeichnungen des französischen Trios sind teils sehr gewöhnungsbedürftig, da sie einen bewusst unfertigen Stil nutzen. So wirken die meisten Outlines eher locker dahingehaucht und skizzenhaft, während sich viele Hintergrundelemente oder Kleidungsstücke einfarbig und großflächig von den Charakteren abheben. In einigen Panels sind die Hauptfiguren auch mal gänzlich ohne Gesicht zu sehen und häufig agieren sie vor einem schlichten, grauen Hintergrund. Überraschenderweise geht dieses Konzept jedoch auf: der Lesefluss wird dadurch genau dann schneller, wenn es um knallharte Kampf-und Actionszenen geht (die in sehr dynamischen und interessanten Perspektiven gezeichnet wurden) – verlangsamt sich jedoch ganz unmerklich, wenn alltäglichere Momentaufnahmen im Vordergrund stehen. Denn dann bekommt man plötzlich auch wesentlich mehr Hintergrunddetails zu sehen, durch deren Betrachtung man länger auf einer Seite verweilt.Das Charakterdesign ist sehr gelungen und in den meisten Fällen sicher ganz bewusst ein wenig klischeehaft gewählt: hier der hünenhafte, mysteriöse Kämpfer aus weiter Ferne, dort die vollbusige Schönheit mit feurigem Charakter und da der schmalzlockige, von sich selbst überzeugte Gegner im Kampf. Manche Charaktere sind so überzogen dargestellt, dass man die offenkundige Selbstironie nicht übersehen kann. Die Einflüsse der Popkultur bringen zudem so einige Figuren hervor, die stark an Bekanntes anlehnen. Im Verlaufe der Geschichte erwartet den Leser deshalb unter anderem eine Polizistenbande, die ebenso skurril ist wie die Comicfiguren der Band „Gorillaz“. Sprachlich geht es hier zum Teil rau zu, besonders natürlich in Kampf- oder Konfliktsituationen. Richard Aldana fällt nicht nur optisch, sondern auch sprachlich komplett aus dem Rahmen, indem er auch mal recht neumodische Ausdrücke wie „What the fuck?“ oder deftige Kraftausdrücke nutzt. Im Kontrast dazu stehen die fast poetischen Beschwörungsformeln der Kämpfer aus dem Tal der Könige, die sie in einem langen Prozedere herunterbeten, bevor sie zu kämpfen beginnen. Auch in den späteren Bänden tauchen neue Nebencharaktere auf, die eine sehr eigene Art haben, sich mitzuteilen. Auf diese Weise wirken die Protagonisten noch viel lebendiger und glaubwürdiger und sorgen so für amüsante Momente.In jedem Band findet man einige Farbseiten zu Beginn des 1. Kapitels, die einem den Einstieg in die fantasievolle Welt erleichtern. Zudem gibt es jedes Mal ein kleines Produktionstagebuch, in dem die 3 Künstler ein bisschen von sich und ihrer Arbeitsweise erzählen. Der 1. Band enthält zusätzlich 8 farbige Sticker, für die im Band verschiedene Rahmen vorgesehen sind, in die man die Sticker kleben kann. Ein witziges Gimmick, das den Band gleich ein bisschen aufpeppt. Eine sehr schöne Idee! FazitWer kein Problem damit hat, sich auf diesen ungewöhnlichen Zeichenstil einzulassen, wird mit  „LastMan“ gut unterhalten werden – diese Graphic Novel ist der beste Beweis dafür, dass auch französische Comics mit dem typischen Charme japanischer Action-Manga mithalten können. Es wird einem eine interessante Geschichte geboten, gepaart mit witzigen Charakteren und knallharten Kampfeinlagen. Schlagfertigkeit wird hier ganz wörtlich genommen, in jeder Hinsicht! ;)(übrigens kann man bei Interesse auf dem Blog von Reprodukt in sehr viele der Comic-Kapitel völlig kostenlos reinlesen)*Anmerkung: Ich habe diese Rezension zuerst auf japaniac veröffentlicht. Da ich jedoch aus Zeitgründen aus dem Team ausgestiegen bin, veröffentliche ich meine älteren Rezensionen nun hier in neuer Weise.

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