Bastion Flehe

 3.9 Sterne bei 15 Bewertungen
Bastion Flehe

Lebenslauf von Bastion Flehe

Ich wurde 1982 in den schottischen Highlands geboren. Ich studierte Humanmedizin an der London University und arbeitet als Unfallchirurg in Oxfordshire. Während meiner Sommerurlaube an der Südküste Englands verfasste ich Kriminalromane, die durch meine Arbeit und meine Interessen inspiriert werden. Als Hauptcharakteristika meines Schreibens werden die Nähe der Inhalte an der Realität und die Gratwanderung zwischen Fakt und Fiktion genannt.

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Bastion FleheDie Kunst des Heilens
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Die Kunst des Heilens
Die Kunst des Heilens
 (15)
Erschienen am 25.01.2016

Neue Rezensionen zu Bastion Flehe

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die Kunst des Heilens" von Bastion Flehe

Faszination Sakralkunst
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Der Medizinstudent William Todt ist auch an Kunst interessiert. Ihm fällt zufällig eine Krumme, die Spitze eines Bischofsstabes aus dem 16. Jahrhundert in Frankreich, in die Hände. Diese trägt ein Geheimnis in sich und William setzt sich immer mehr mit der Sakralkunst auseinander. Aber nicht alles ist legal, was in diesem Umfeld geschieht und somit gerät er in Gefahr.

Ein Stoff mit Potential, aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Der distanzierte Schreibstil und die vielen Fehler erschwerten das flüssige Lesen. Dialoge hätte Leben in die Geschichte gebracht.

William ist ein sympathischer junger Mann, der neben dem Studium auch noch die Nachforschungen zur Sakralkunst bewältigt. Aber die Figur bleibt sehr blass, so dass ich ihm nicht nah komme. Interessant ist, wie beharrlich er der Sache mit der Krumme nachgeht, obwohl es ja zeitliche und finanzielle Hemmnisse gibt. Aber er schreckt Leute auf, die skrupellos und kriminell sind.

Obwohl ich am Anfang nicht so überzeugt war, war ich doch gespannt, wie die Sache endet.

Ein interessanter Plot, der ein Überarbeitung vertragen kann.

 

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Nelebookss avatar

Rezension zu "Die Kunst des Heilens" von Bastion Flehe

interessante Idee
Nelebooksvor 2 Jahren

Allgemein: Das Cover hätte mich in der Buchhandlung nicht angesprochen. Der Schreibstil ist relativ gut, doch etwas gewöhnungsbedürftig. Teilweise musste ich Sätze doppelt lesen aufgrund des Satzbaus oder Fehlern. Das hat bei mir zu keinem so guten Lesefluss geführt.

Meinung: Die Idee des Buches fand ich interessant. Nach einer gewissen Zeit habe ich mich eingefunden. Die Beschreibungen finde ich meist gut, doch hätten teilweise auch etwas mehr sein dürfen. Die Sprünge der Orte machen es mir als Leser etwas schwer. Fehlende direkte Rede macht die ganze Geschichte für mich etwas distanzierter.

Fazit: Interessant, aber es konnte mich nicht wirklich begeistern.

(c) Nelebooks

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Zwillingsmama2015s avatar

Rezension zu "Die Kunst des Heilens" von Bastion Flehe

Eine tolle Idee...
Zwillingsmama2015vor 2 Jahren

...die dann leider nicht bis zum Schluss so spannend bleibt.

Bastion Flehe, selbst Mediziner, hat mit "Die Kunst des Heilens" einen sehr interessanten Roman geschrieben.

Das Buch handelt von William Todt, ebenfalls Medizinstudent und Kunstliebhaber, besonders die sakrale Kunst hat es ihm angetan.
Er kommt in den Besitz einer alten Krumme und findet dort durch Zufall ein Metallplättchen, dass ihn auf eine Reise durch Europa zu den unterschiedlichsten Handlungsorten bringt und einem großen Rätsel auf die Spur...

Zum Schreibstil kann man nun einiges sagen -  meistens lässt es sich ganz gut lesen. Man braucht zu Beginn des Buches einfach ein wenig länger um hineinzufinden. Manchmal ist die Ausdrucksweise auch sehr platt und derb - nun ja. Leider ist es tatsächlich so, dass es einige Rechtschreib- und Grammatik, sowie Satzbaufehler gibt. Hier hätte sich ein profesionelles Lektorat mit Sicherheit gelohnt - auch der ein oder andere Logikfehler kommt vor.

Sehr daran gewöhnen musste ich mich, dass keine wörtliche Rede benutzt wird und es kaum Dialoge gibt. Das wirkt zum einen sehr unrealistisch, außer man ist ein homophober Mensch, der sich nie unterhält und zum anderen ist es für den Leser nicht persönlich genug. man hat keine Chnace eine Beziehung zu William aufzubauen - man bleibt leider außen vor.

Trotz einiger Mankos, ist das dieses wirklich gute Grundgerüst, auf dessen ich "Die Kunst des Heilens" mit dreoi Sternen bewerte.
Hier lohnt sich eine Überarbeitung durch den Autor und/oder Lektorat!

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Gespräche aus der Community

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BastionFlehes avatar

Besteht Interesse an einer Kombination aus Medizin, Geschichte und Kriminalistik und leiden Sie an keinen kardialen Vorerkrankungen wie Angina pectoris, Vorhofflimmern oder Schenkelblöcken? - Dann steht der Teilnahme nichts mehr im Weg.

Ich möchte mein deutsches Debütwerk und somit meine Leidenschaft an der Medizin und der Kunstgeschichte mit Ihnen teilen und Sie gleichzeitig mit auf eine Reise in den realen Arztalltag nehmen.

Das Kondensat der Fusion dieser heterogenen Themenkomplexe heißt - Die Kunst des Heilens   

 

 

buecherwurm1310s avatar
Letzter Beitrag von  buecherwurm1310vor 2 Jahren
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...dass er Pensing gleich sehr detailliert kennen lernen würde, und zwar von außen und innen. Er ärgerte sich, so unvorbereitet und unprofessionell ans Werk gegangen zu sein. Im rechtsmedizinischen Institut waren zumindest im Eingangsbereich sicherlich mehrere Überwachungskameras, Fingerabdrücke hinterließ er obendrein auch ausreichend. Ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, beim nächsten Mal -falls eins notwendig werden würde- würde er vorsichtiger sein und hoffte, dass seine Tat gänzlich unbemerkt blieb.

Dem eigentlichen Bericht gingen Tatortbilder voraus. Pensing lag bauchwärts auf dem Boden seines Schmetterlingszimmers in einer mäßig großen Blutlache. Gerade bei dunklem Teppichboden war die Abschätzung des Blutverlustes jedoch immer so eine Sache. Potentiell konnte sich sehr viel Blut in diesem befinden und verborgen bleiben, wohin gegen eine kleine blutende Wunde auf hellem Teppich immer gleich nach Schlachtung aussah. Pensing war vollständig bekleidet. Schwarzer Anzug, weißes Hemd und bordeauxrote Fliege. Seine Augen waren geöffnet, das Zimmer sah sehr verwüstet aus. Die Detailaufnahmen des Leichnams ergaben weitere Hinweise zu den Todesumständen. Im Bereich beider Handinnenflächen fanden sich viele Schnittverletzungen, ein Zeichen von Abwehr. Das Opfer versuchte sich dem Täter entgegenzustellen und griff diesem ins Messer. Schmerzhafte, aber nicht tödliche Verletzungen. Am Brustkorb und im Bauchraum fanden sich vereinzelte Einstiche bei denen eine reine Beurteilung von außen nicht ausreichte um abzuschätzen ob diese letal gewesen waren oder nicht. Was allerdings auch ohne die anderen Verletzungen sicher tödlich war, war das offene Schädel-Hirn-Trauma im frontalen Schädelbereich. Es war eine deutliche Impression mit offener Frakturkomponente zu erkennen, was so viel hieß wie: Frontalhirnanteile waren durch die gebrochene und eingedrückte Schädeldecke nach außen hin sichtbar. Der den Bildern folgende Bericht schloss sich Williams Meinung bezüglich der Abwehrverletzungen an. Die Einstiche im Bauchbereich trafen vereinzelt den Dünndarm der im Bereich um den Bauchnabel herum direkt hinter der Bauchdecke lag, aber keine größeren Gefäße. Im Bereich des rechten Brustkorbs verletzte ein Einstich die rechte Lunge mit der Konsequenz, dass diese zusammenfiel. Die linke Lunge war ebenso intakt wie das Herz und die großen Gefäße im Brustkorb. Mit diesen Befunden war man zwar schwer verletzt, starb jedoch nicht sofort. Ganz im Gegenteil zu besagter Verletzung im Bereich des Schädels. Hieran starb man zügig. Zusammenfassend kam die Obduktion also zu dem Ergebnis: Tod infolge eines schwersten Schädel-Hirn-Traumas als unmittelbare Ursache. Die Verletzungen im Brustkorb und Bauchraum wurden als mittelfristig tödlich bezeichnet, die Abwehrverletzungen bestätigten einen Kampf. Alles in allem bemerkte William, dass es sich um die Arbeit eines Amateurs handelte. Wenn man sich nur ein wenig damit beschäftigte wie man einen Menschen zügig mit einem Messer ausschalten konnte, hätte man die bei Pensing unversehrte Herzgegend, den Bereich der gut durchbluteten Leber, Milz oder Nieren oder aber die großen Blutgefäße interessant gefunden. All dies war bei Pensing jedoch nicht getroffen worden was entweder auf längere Folter oder gewalttätige Befragung hindeutete.

Im anschließenden Polizeibericht wurde erwähnt, dass keine verwertbaren DNA-Spuren gefunden wurden und man sich aufgrund der Tatsache, dass soweit nachvollziehbar keine relevanten Kunstwerke fehlten aber viele zerstört wurden, auf «Vandalismus aus Rache» als Motiv festlegte, und den Täter fokussiert in Pensing‘s Studentenschaft suchte. Als Tatwaffe für die letale Verletzung wurde eine hölzerne, etwa fünfzig Zentimeter lange Statue des Hl. Eligius, der unter anderem der Schutzpatron der Goldschmiede, Sammler und Metallarbeiter war und der um 590 interessanterweise in der Nähe von Limoges geboren wurde, identifiziert. Das Tatmesser wurde nie gefunden.

William fragte sich lange, was ihn an diesem gesamten Tatort-Setting störte. Neben die Zeitungsartikel an den Kabinenwänden hing er die Berichtsseiten mit den Tatortbildern auf. Stundenlang lief er in einem Kreis mit einem Durchmesser von nur einem Meter in der Kabine umher, jedoch ohne Ergebnis. Er versuchte zu schlafen, konnte es aber nicht. Mit geschlossenen Augen ging er die Bilder filmähnlich noch einmal durch. Die Leiche inmitten des Schmetterlingsraumes. Viele Schmetterlinge saßen an den Wänden, auf zerstörten Gemälden, Figuren, Gegenständen und auch auf der Leiche selbst. Der blutverschmierte Hl. Eligius lag zerbrochen mitten im Raum. Die Fenster waren mit einem dünnen Gitternetz verhangen damit die Schmetterlinge nicht davon fliegen konnten. Es fiel ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen. Der berühmte Kriminalbiologe Mark Benge, der mit seinen spannendsten Kriminalfällen vor ein paar Jahren eine Tour durch die größeren Universitätsstädte Europas unternahm, hatte in einer Veranstaltung die William besuchte erwähnt, wie viel man vom Getier um und auf einer Leiche ablesen konnte.

William wusste nicht viel über die Lebensraumansprüche von Schmetterlingen, allerdings war es in den Botanischen Gärten die er in seinem Leben besuchte und in denen stets viele Schmetterlinge umherflatterten immer warm und feucht. Genau das Klima also, das Kunstgegenstände gar nicht vertragen konnten. William stand aus dem Bett auf und schaute sich noch einmal die Bilder an. Es schien keinen Anhalt auf in dem Raum fest installierte Kunstwerke zu gegeben. Keine Schatten von abgehangenen Bildern an den Wänden, keine Vitrinen, keine individuelle Objektbeleuchtung. Die Kunstgegenstände waren vermutlicher Weise alle nach und nach in das Zimmer getragen worden. Macht sich jemand, der aus reiner Zerstörungswut handelt solch eine Mühe? Keineswegs. Er schaute sich die zerstörten Kunstwerke erneut an und schlagartig bereute er nahezu den Kauf der Krumme im letzten Jahr. Es wurden lediglich Gegenstände zerstört, die in ihrem Inneren einen Hohlraum aufwiesen oder hätten aufweisen können. Statuen, die Rahmen von Gemälden, kleine Truhen oder Instrumente. 

Da wusste wohl jemand Bescheid. Und zwar so gut, dass es sich lohnen würde für das Erlangen der Krumme zu morden. Nun war er seines Lebens nicht mehr sicher, soviel wusste er. Ein Zurück gab es eigentlich nicht. Selbst eine Tablette Lorazepam, die Mr. Aitken bei seinen Panikattacken einnehmen musste, und die William in der Sanitätskabine aufbewahrte half nichts, er lag die gesamte Nacht über wach. Die Grundsatzfrage lautete: Weitermachen oder nicht? Entschied er sich zum Weitermachen würde sein Leben aller Wahrscheinlichkeit nach mit einigen Turbulenzen gespickt sein. Andererseits, was sollte passieren? Der Mord war dreißig Jahre her, die Krumme lag seit dieser Zeit bei Brundé, und dieser war noch am Leben. Zumindest noch vor vier Monaten. Wenn sich William zum Weitermachen entscheiden würde durfte er nicht mehr so unbedacht und überstürzt agieren wie bei der Organisation des Obduktionsberichtes.... 
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