Batya Gur

 3.8 Sterne bei 215 Bewertungen
Autorin von Denn am Sabbat sollst du ruhen, Am Anfang war das Wort und weiteren Büchern.

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Batya GurDenn am Sabbat sollst du ruhen
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Denn am Sabbat sollst du ruhen
Denn am Sabbat sollst du ruhen
 (56)
Erschienen am 12.09.2009
Batya GurAm Anfang war das Wort
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Am Anfang war das Wort
Am Anfang war das Wort
 (36)
Erschienen am 01.03.1999
Batya GurDu sollst nicht begehren
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Du sollst nicht begehren
Du sollst nicht begehren
 (35)
Erschienen am 04.02.2004
Batya GurDenn die Seele ist in deiner Hand
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Denn die Seele ist in deiner Hand
Denn die Seele ist in deiner Hand
 (22)
Erschienen am 01.03.2005
Batya GurDas Lied der Könige
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Das Lied der Könige
Das Lied der Könige
 (19)
Erschienen am 01.02.2002
Batya GurSo habe ich es mir nicht vorgestellt
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So habe ich es mir nicht vorgestellt
So habe ich es mir nicht vorgestellt
 (13)
Erschienen am 01.01.1996
Batya GurDie schwarze Schatulle
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Die schwarze Schatulle
Die schwarze Schatulle
 (13)
Erschienen am 01.11.2002
Batya GurUnd Feuer fiel vom Himmel
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Und Feuer fiel vom Himmel
Und Feuer fiel vom Himmel
 (10)
Erschienen am 14.01.2008

Neue Rezensionen zu Batya Gur

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Rezension zu "Das Lied der Könige" von Batya Gur

Lass Batya uns das Largo geigen
Beustvor einem Jahr

Die zu früh verstorbene israelische Autorin Batya Gur hat in ihren Krimis den Ermittler Michael Ochayon in unterschiedliche Milieus geschickt und diese durchdrungen. Geschlossene Gruppen - Psychiater, Literaturwissenschaftler, Kibbuzim oder wie hier Musiker - werden Seite für Seite erkundet, betrachtet und ausgeleuchtet, bis keine dunkle Ecke mehr das Verbrechen im Dunklen verstecken kann. Dabei werden die hermetischen Gruppen aufgeschlossen und ihre Geheimnisse ans Licht gebracht - und diese sind meist: Die da sind auch nur Menschen, und das Motiv für Mord ist meistens Gier.

„Das Lied er Könige“ führt die Leser in das Milieu der Orchestermusiker: Vater van Geldern stirbt unter verdächtigen Umständen, ein Bild verschwindet, kurz darauf wird der jüngere Sohn Gabriel - ein Stargeiger - bei einer Orchesterprobe brutal ermordet, bei der sein älterer Bruder Theo dirigiert und seine kleine Schwester Nita das Solocello spielt. Kommissar Ochayon - ein studierter Historiker und deshalb geschult, Quellen zu hinterfragen und nach Zusammenhängen zu forschen - ist allerdings davon besessen, einen Säugling, der auf seiner Schwelle ausgesetzt wurde, zu adoptieren. Überdies ist Nita seine Nachbarin, „ebenfalls“ alleinerziehend und als mögliche Partnerin höchst interessant.

Mit diesen beiden Nebenschauplätzen verbringt Batya Gur fast ein Drittel des Romans und stellt die Geduld des Krimilesers auf eine harte Probe: Denn irgendwie setzt sich der Eindruck fest, dass die Handlung gar keine Fahrt aufnehmen soll. Das hat mit Batya Gurs Erzählprogramm zu tun, das sie Ochayon in einem Gespräch darlegen lässt:

„Oft gibt es in Krimis Verdächtige, die nur der Handlung dienen und keine echten Charaktere sind. Und immer gibt es einen Mörder. Und immer endet es mit der Aufklärung des Falles. […] Alles dient der Spannung […]. Es gibt in diesen Büchern keine Atempause, kein ästhetisches Verharren. Keine Abweichungen vom Hauptstrang der Handlung. Alles ist funktional.“ (S. 332)

Das ist eigenartig: Denn in der Literatur ist alles funktional. Und wenn nicht die Handlung oder die Figuren, dann immerhin die Sprache. In „Das Lied der Könige“ nimmt sich Batya Gur viel Zeit, Nebenhandlungsstränge auszubreiten, zu viel, um genau zu sein. Und am Ende gibt es einen Mörder und einen aufgeklärten Fall.

Das sind drei Argumente gegen diesen Roman. Drei stehen dagegen: Michael Ochayon ist ein attraktiver Ermittler, dem man zu gern übe die Schulter schaut. Das Milieu der Orchestermusiker mit ihren Eitelkeiten, Manierismen, Futterneid ist bis in den letzten Ton getroffen und führt den Leser hinter die Bühne. Und drittens sind die beiden hinteren Drittel des Romans ein gekonnt erzählter, spannender Krimi. Nur der Anfang lässt das Tempo vermissen: eher Largo, auf keinen Fall Allegro.

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dsthieles avatar

Rezension zu "Am Anfang war das Wort" von Batya Gur

Spannend, aber etwas gewöhnungsbedürftig
dsthielevor einem Jahr

Ich mochte dieses Buch sehr, musste mich aber erst an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Ist man aber erst ein mal drin, lässt man es nicht mehr aus der Hand. Diese sehr schönen Einblicke in die elitäre Welt der jerusalemer Universität waren toll und auch die Spannung kam nicht zu kurz!

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H

Rezension zu "Denn am Sabbat sollst du ruhen" von Batya Gur

Irgendwas fehlt....
Hamburgerinvor 2 Jahren

Ich habe das Buch zügig durchgelesen, was eigentlich für den Titel spricht. Als Jerusalem-Fan war ich auf den mysteriösen Fall um einen Mord in der ehrenwerten psychoanalytischen Gesellschaft dort sehr gespannt.

Der gute Inspektor Ochajon konnte mich jedoch nicht so richtig für sich einnehmen. Recht kühl und distanziert, dabei nicht wirklich unsympathisch. Obwohl sein Aussehen beschrieben wird, fand ich es schwierig, ihn mir vorzustellen. Ebenso fehlte mir das "Jerusalem-Feeling". Das Buch hätte in jeder Stadt spielen können, bis auf wenige Hinweise (Namen, Soldaten) hätte man auch kaum bemerkt, dass es überhaupt in Israel spielt.

Umso ausführlicher beschreibt Batya Gur die durchaus interessanten Gestalten am Institut, lässt sie umfangreiche Dialoge führen und gewährt einen umfassenden Einblick in die Welt der Psychoanalyse, mit der sich nicht nur Inspektor Ochajon schwer tut. Mir war's zu viel.

Schätzenswert der Fall und die Mühen der Aufklärung. Spannend, bis zum Finale mysteriös und elegant geschrieben.

Drei Sterne für einen lesenswerten Krimi dem irgendwas fehlt...

 

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Batya Gur wurde am 20. Januar 1947 in Tel Aviv (Israel) geboren.

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